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© 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/1 5 U N I T Die offene Volkswirtschaft Blanchard, 5. Auflage, Kapitel.

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1 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/1 5 U N I T Die offene Volkswirtschaft Blanchard, 5. Auflage, Kapitel 18

2 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/2 Einleitung Gekürzter Bericht vom 24./ Weiß der Henker, was passiert* Wirtschaftsforscher sind ratlos - Wachstumsprognosen sinken erneut Wien - Schlechte Nachricht für den Finanzminister: Die Wirtschaftsforscher werden am 27. Juni, beim nächsten vierteljährigen Konjunkturbericht, ihre mehrmals nach unter revidierten Wachstumserwartungen für 2003 und 2004 neuerlich zurücknehmen. Schuld ist in erster Linie der Höhenflug des Euro. (...) Der Leiter des Instituts Höherer Studien, Bernhard Felderer, sagte: Wechselkursseitig kommt ein Dämpfer. Das ist unausweichlich und sehr beunruhigend. Jeder Aufschwung kam in Europa bisher von der Exportseite. Wenn das jetzt auch wegbricht, dann weiß der Henker, was passiert. (...)

3 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/3 Einleitung Wifo-Experte Ewald Walterskirchen sagte: Kurzfristig kostet die Euroaufwertung einen Viertelprozentpunkt Wachstum. Tritt mit einem halben, dreiviertel Jahr Verzögerung der volle Verteuerungseffekt in den Exporten auf, kostet das bis zu einem halben Prozentpunkt Wachstum. Maßgeblich wird also das Jahr 2004 betroffen sein. * Der Standard, 24.,

4 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/4 Überblick Offene Gütermärkte Offene Finanzmärkte Offene Faktormärkte

5 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/5 Offene Märkte - Deutschland Quelle:

6 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/6 Offene Märkte - USA

7 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/7 Offene Märkte - Österreich Quelle:

8 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/8 Außenhandelsquoten Außenhandelsquoten für ausgewählte OECD-Staaten, 2006 Außenhandelsquote (%) LandWarenWaren und Dienstleistungen EU-2710,814,4 Euroraum16,421,2 Belgien70,985,1 Niederlande54,366,3 Österreich43,255,4 Frankreich22,427,4 Deutschland35,442,2 Großbritannien21,830,2 Japan13,216,1 USA11,013,8 Quelle: Eurostat (Jahrbuch 2008)

9 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/9 Außenhandelsquoten Die Determinanten, die die Unterschiede in den Außenhandelsquoten begründen, sind die geographische Lage und die Landesgröße. Länder können eine Außenhandelsquote von größer als 100% haben, weil Exporte und Importe auch den Export und Import von Zwischenprodukten beinhalten.

10 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/10 Außenhandelsquoten (2006, in Prozent des BIP) Waren Dienstleistungen ExporteImporteSchnitt ExporteImporteSchnitt EU-2710,111,510,8 3,83,33,5 Eurozone16,516,216,4 5,14,64,8 Belgien71,370,470,8 15,013,414,2 Tschechische Republik66,764,065,3 9,67,98,8 Deutschland38,832,035,4 6,07,56,8 Estland60,575,668,0 22,715,118,9 Irland47,533,240,4 31,535,533,5 Spanien17,525,821,7 8,66,37,4 Italien22,523,122,8 5,35,4 Zypern6,934,420,7 41,313,827,5 Litauen46,463,254,8 12,68,410,5 Malta39,859,749,8 39,819,929,9 Österreich43,443,043,2 14,310,112,2 Polen34,336,535,4 5,95,55,7 Rumänien26,839,132,9 6,2 Slowenien55,859,157,5 9,9 Slowakei75,181,978,5 9,1 Vereinigtes Königreich18,824,721,8 9,67,38,5 Türkei22,933,328,1 6,02,84,4 Japan14,112,313,2 2,73,1 2,9 Vereinigte Staaten7,814,1 10,9 3,12,6 2,9 Q: Eurostat (Jahrbuch 2008)

11 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/11 Merchandise Trade of EU-27, 2009 (in %) PartnerExportsImports Europe 72,771,4 European Union (27)66,765,7 Africa 3,22,9 Asia 8,412,8 Japan1,11,6 Four East Asian traders2,22,1 Australia and New Zealand 0,70,4 CIS 2,94,4 Russian Federation2,03,2 Middle East 2,81,4 North America 7,35,6 United States6,14,7 South and Central America 1,51,7 Brazil0,60,7 Mexico0,50,3 World100 Quelle: CIS=Commonwealth of Independent States (Armenia, Azerbaijan, Belarus, Georgia, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Moldova, Russia, Tajikistan, Turkmenistan, Ukraine, Uzbekistan)

12 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/12 Österreich: Regionale Gliederung der Exporte und Importe 2009 (in %) RegionExportImport EU-2773,171,0 restl. Europa10,511,6 Afrika1,21,5 Amerika4,06,5 Asien11,18,6 Australien/Ozeanien0,10,7 Welt100 Quelle:

13 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/13 Österreichs wichtigste Handelspartner im Warenhandel, 2009 Quelle: FIW-Datenabfragetool lt. Statistik Austria.

14 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/14 Die Wahl zwischen in- und ausländischen Gütern Einkommen Sparen Konsum inländische Güter ausländische Güter Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist der Preis der inländischen Güter relativ zu dem Preis der ausländischen Güter, oder der reale Wechselkurs.

15 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/15 Nominale Wechselkurse Mengennotierung: Preis für eine Einheit der inländischen Währung () in ausländischer Währung ($). 1 = E $, Aufwertung des E steigt. E … Wechselkurs des in Mengennotierung. Preisnotierung: Preis für eine Einheit der ausländischen Währung in inländischer Währung. 1 $ = 1/E, Aufwertung des 1/E sinkt. 1/E … Wechselkurs des in Preisnotierung.

16 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/16 Nominale Wechselkurse Der nominale Wechselkurs ist der Preis der heimischen Währung ausgedrückt in Einheiten der ausländischen Währung. Eine Aufwertung der heimischen Währung bedeutet einen Anstieg des Preises der heimischen Währung in Einheiten der ausländischen Währung. Das entspricht einem Anstieg des Wechselkurses. Eine Abwertung der heimischen Währung bedeutet einen Fall des Preises der heimischen Währung in Einheiten der ausländischen Währung. Das enspricht einem Fall des Wechselkurses.

17 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/17 Nominale Wechselkurse Der nominale Wechselkurs zwischen Euro und Dollar, seit 1970

18 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/18 Vom nominalen zum realen Wechselkurs E = Preis eines Euro in $ P = Preis der deutschen Güter in EP = Preis der deutschen Güter in $ P* = Preis der amerikanischen Güter in $

19 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/19 Vom nominalen zum realen Wechselkurs Realer und nominaler Wechselkurs zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten,

20 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/20 Von bilateralen zu multilateralen Wechselkursen Bilaterale Wechselkurse sind Wechselkurse zwischen zwei Ländern. Multilaterale Wechselkurse sind Wechselkurse zwischen mehreren Ländern, berechnet beispielsweise mit einer Gewichtung nach Handelsintensität

21 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/21 Von bilateralen zu multilateralen Wechselkursen Der reale DM- Außenwert,

22 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/22 Offene Finanzmärkte Offene Finanzmärkte erlauben: den Anlegern, ihr Portfolio zu diversifizieren, um sowohl in- als auch ausländische Anlagen zu halten, Zins-Arbitrage zu betreiben und auf Veränderungen des Wechselkurses zu spekulieren Ländern, Handelsüberschüsse oder Handelsdefizite zu erzielen 5-2

23 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/23 Die Zahlungsbilanz Die Zahlungsbilanz umfasst alle Transaktionen eines Landes mit dem Rest der Welt. Balance of PaymentsZahlungsbilanz Current AccountLeistungsbilanz Capital Account*Vermögensübertragungen Financial Account*Kapitalbilanz Die Summe der Kapital- und Devisenbilanz sollte das Spiegelbild der Leistungsbilanz sein, aber in der Praxis ist de Saldo der Zahlungsbilanz selten null (statistische Diskrepanz). * In der englischen Literatur (Blanchard: Macroeconomics, 4th edition) wird noch die ältere Diktion verwendet: dabei entspricht die Kapitalbilanz dem Capital Account, die Vermögensübertragungen werden der Leistungsbilanz (Current Account) zugerechnet!

24 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/24 Die Zahlungsbilanz Zufluss von Devisen Leistungsbilanz: Güterexport Dienstleistungsexport Einkommen aus Ausland Empfangene Transfers Vermögensübertragungen: Empfangene Kapitalbilanz: Kapitalimporte Abnahme Währungsreserven Statistischer Fehler (+/-) Abfluss von Devisen Güterimport Dienstleistungsimport Einkommen an Ausland Geleistete Transfers Geleistete Kapitalexporte Zunahme Währungsreserven

25 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/25 Die Zahlungsbilanz The Balance of Payments of the Euro Area and Austria (in bill. Euros)* * Sources: ECB, OeNB

26 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/26 Die Wahl zwischen in- und ausländischen Kapitalanlagen Die erwartete Rendite einjähriger deutscher und US- amerikanischer Wertpapiere (1+i t *)

27 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/27 Die Wahl zwischen in- und ausländischen Kapitalanlagen Wenn sowohl deutsche als auch US-amerikanische Anleihen gehalten werden, dann müssen sie den gleichen erwarteten Ertrag liefern: ungedeckte Zinsparität:

28 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/28 Die Wahl zwischen in- und ausländischen Kapitalanlagen Die Beziehung zwischen dem inländischen nominalen Zinssatz, dem ausländischen nominalen Zinssatz und der erwarteten Aufwertung der inländischen Währung kann wie folgt formalisiert werden: Eine gute Annäherung der obigen Beziehung ist:

29 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/29 Zinssätze und Wechselkurse Einjährige nominale Zinssätze in Deutschland und in den Vereinigten Staaten,

30 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/30 Zusammenfassung und Ausblick 5-3 Die Wahl zwischen inländischen und ausländischen Gütern hängt hauptsächlich vom realen Wechselkurs ab. Die Wahl zwischen inländischen und ausländischen Wertpapieren hängt hauptsächlich von ihrem relativen Ertrag ab. Dieser wiederum wird von den in- und ausländischen Nominalzinsen und der erwarteten Abwertung der inländischen Währung determiniert.

31 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/31 Key Terms Openness in goods markets - Offenheit der Gütermärkte tariffs - Zölle quotas - Quoten/Kontingente openness in financial markets - Offenheit der Finanzmärkte capital controls - Kapitalverkehrskontrollen openness in factor markets - Offenheit der Faktormärkte real/nominal exchange rate - realer/nomineller Wechselkurs fixed/flexible exchange rates - feste/flexible Wechselkurse appreciation/depreciation - Aufwertung/Abwertung eines flexiblen Wechselkurses revaluation/devaluation - Aufwertung/Abwertung eines festen Wechselkurses real appreciation/depreciation - reale Aufwertung/Abwertung merchandise trade - Warenhandel bilateral/multilateral exchange rate – bilateraler/multilateraler (effektiver) Wechselkurs trade-weighted real exchange rate - handelsgewichteter realer Wechselkurs

32 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 5/32 Key Terms effective real exchange rate - effektiver realer Wechselkurs foreign exchange - Devisenmarkt balance of payments - Zahlungsbilanz current account - Leistungsbilanz investment income - Vermögenseinkommen net transfers receives - laufende Übertragungen current account surplus, deficit - Leistungsblanzüberschuss/- defizit capital account – Vermögensübertragungen financial account -Kapitalbilanz net capital flows - Nettokapitalflüsse capital account balance - Saldo der Kapitalbilanz capital account surplus, deficit - Kapitalbilanzüberschuss/- defizit statistical discrepancy - Statistische Differenz uncovered interest parity relation, or interest parity condition - (ungedeckte) Zinsparität


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