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Romanik im Vall de Boí 2010 zog es uns zur Romanik in Aragon, 2011 zur Gotik in Yorkshire. Dieses Jahr, 2012, sind wir romanik-rückfällig geworden.

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1 Romanik im Vall de Boí 2010 zog es uns zur Romanik in Aragon, 2011 zur Gotik in Yorkshire. Dieses Jahr, 2012, sind wir romanik-rückfällig geworden.

2 Ein Bericht in 3SAT irgendwann im Frühjahr beeindruckte uns dermaßen, daß wir umgehend mit den Planungen und Reservierungen für eine Kurzreise zu den neun katalanisch-romanischen Kirchen in dem Pyrenäental Boí begannen Da eine weite PKW-Anreise sowieso unumgänglich war - der nächstgelegene Flughafen Barcelona ist 250 km entfernt - entschieden wir uns, mit RyanAir nach Gerona zu fliegen. Die Reise hat sich allemal mehr als gelohnt: In einem Radius von nicht mehr als fünf Kilometern um Barruera, den Hauptort des Boí-Tales, liegen neun intakte, lebende Kirchen. Manche mitten im Dorf, andere in eremitischer Einsamkeit. Daß drei der neun Kirchen zum Zeitpunkt unseres Besuches geschlossen waren, tat unserer Begeisterung keinen Abbruch. Sechsmal Romanik pur ist auch nicht schlecht.

3 Ausländische Touristen konnten wir an einer Hand abzählen. Spanier waren in großer Zahl unterwegs. Allerdings nicht auf den Spuren der Romanik. Sie suchten auf Metern Höhe Kühlung vor der Sommerhitze. An und in den Kirchen waren wir manchmal mutterseelenallein. Die touristische Infrastruktur ist nicht schlecht. Sie wird von kleinen Familienbetrieben dominiert. Entsprechende Abstriche an Komfort und Reinlichkeit werden einem abverlangt. Das Essen ist rustikal, die Preise sind niedrig. Wer Freude an der Romanik hat und eine grandiose Landschaft zu schätzen weiß, für den empfiehlt sich wahrlich eine Reise ins Vall de Boí. Möglichst kombiniert mit dem benachbarten Aragon und den dortigen romanischen Klöstern und Kirchen. Als Gateway-Flughafen empfiehlt sich dann Zaragoza, als Domizil das Hotel Barceló in Bolteña. FJO

4 Die katalanisch-romanischen Kirchen im Vall de Boí (Pyrenäen)

5 Unesco-Welterbe seit 2000 Santa Maria de Taüll L’Assumpció de Cóll Santa Maria de Cardet Ermita de Sant Quirc de Durro La Nativitat de Durro Sant Feliu de Barruera Santa Eulàlia d’Erill la Vall Sant Joan de Boí Sant Climent de Taüll

6 Das Vall de Boí liegt abgeschieden auf der Südseite der Pyrenäen

7 9 Kirchen in 7 Dörfern in einem Radius von nur 5 km um Barruera, den Hauptort im Tal Zum Zeitpunkt unseres Besuches ( ) waren wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen L’Assumpció de Cóll Santa Maria de Cardet und die Ermita de Sant Quirc de Durro

8 Das Tal

9 Die Berge

10 Das Dorf (Taüll)

11 Santa Maria de Taüll Die im 11. und 12. Jahrhundert errichtete Kirche Santa María in Taüll ist ein schönes Beispiel der katalanischen Romanik. Sie wurde, ebenso wie die Kirche Sant Climent in Taüll, im Jahr 1123 geweiht. Der basilikale Grundriss war ursprünglich durch Säulen in drei Schiffe unterteilt. Nach einem Umbau wurde daraus ein einziges Langhaus. Den Chor schließen drei Apsiden und ein fünfgeschossiger Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert mit Blendbögen und lombardischer Dekoration ab. Die Fresken im Innern (Szene der Hölle und des Jüngsten Gerichts) sind Kopien der Originale, die im Nationalen Kunstmuseum von Katalonien (Barcelona) zu sehen sind.

12 Santa Maria de Taüll

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15 L’Assumpció de Cóll Die einschiffige Kirche besitzt ein Querhaus und wird von einer halbrunden Apsis abgeschlossen. Das Langhaus ist mit einem durch zwei Jochbögen verstärkten Tonnengewölbe überwölbt. Die Apsis weist eine halbe Rundkuppel auf. Das Eingangsportal wird von Doppelsäulen, Figurenkapitellen und mit Schachbrettfriesen geschmückten Archivolten eingerahmt und besitzt ein schön gearbeitetes Christusmonogramm. Die beiden obersten Stockwerke des quadratischen Glockenturms sind im gotischen Stil erbaut.

16 L’Assumpció de Cóll

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19 Santa Maria de Cardet Die einschiffige Kirche besitzt ein viergliedriges Kreuzgratgewölbe. Den Chor schließt eine halbrunde Apsis ab. Die Bögen sind mit Skulpturen, Zackenfriesen und lombardischen Banden geschmückt. Außen ist vor allem der Glockenreiter mit den Glocken hervorzuheben. Der Bau von Kirche und Krypta musste an das abschüssige Terrain angepasst werden. Die Krypta ist einschiffig.

20 Santa Maria de Cardet

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22 La Nativitat de Durro Die Kirche besteht aus einem einzigen Schiff. Ursprünglich bestand das Chorhaupt aus drei Apsiden. Sie wird von einem Tonnengewölbe überdacht. Der quadratische Glockenturm ist an der Nordwand angebaut und mit lombardischen Banden und Sägezahnfries dekoriert. Das Portal wird von einem vorgelegten Säulengang mit Kapitellen geschützt. Die Stirnbögen sind mit Schachbrettfries und Christusmonogramm verziert. Im Inneren befinden sich barocke Retabel.

23 La Nativitat de Durro

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25 Ermita de Sant Quirc de Durro

26 Die einschiffige romanische Kirche mit halbrunder Apsis ist baulich sehr schlicht gehalten. Das Langhaus besitzt ein Tonnengewölbe, das nach außen mit einem Satteldach bedeckt ist. Ins Kircheninnere fällt nur wenig Tageslicht, was bei romanischen Bauten typisch ist. Als Baumaterial wurden große Steinquader verwendet. Im Innern ist eine Kopie des romanischen Altarfrieses der Heiligen Quirce und Julieta de Durro zu sehen. Die Originale sind im Nationalen Kunstmuseum von Katalonien zu sehen.. Ermita de Sant Quirc de Durro

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28 Sant Feliu de Barruera Die Kirche ist einschiffig und besitzt zwei halbrunde Apsiden. Außen ist sie mit Blendarkaden und lombardischen Friesen geschmückt. Der Glockenturm ist an die Südwand angebaut. Die ersten beiden Etagen sind romanisch, die oberen wurden im 16. Jahrhundert umgestaltet. Die Kirche ist stark restauriert, was an der Vorhalle, den Kapellen und dem gotischen Portal zu sehen ist. Im Jahr 1991 wurde sie unter Denkmalschutz gestellt.

29 Sant Feliu de Barruera

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32 Santa Eulàlia d’Erill la Vall Die Kirche hat ein einziges Schiff. Das Chorhaupt besitzt drei kleeblattförmig angelegte Apsiden. Der sechsstöckige, mit Zwillingsfenstern und Blindbögen verzierte Glockenturm ist an einer der Längsseiten des Kirchenschiffes angebaut. Der vorgelegene Säulengang ist mit Rundbögen ausgestattet, die auf Pfeilern ruhen. Im Inneren der Kirche kann man eine Kopie der Kreuzabnahme besichtigen, die aus einer Gruppe von sieben geschnitzten Holzfiguren besteht. Die Originale sind im ‚Museu Nacional d'Art de Catalunya‘ in Barcelona und im ‚Museu Episcopal de Vic‘ in Vic ausgestellt. Im Chor ist ein Platz für eine Dauerausstellung eingeräumt worden, die die Geschichte der Kirche erklärt.

33 Santa Eulàlia d’Erill la Vall

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36 Sant Joan de Boí Die in einem der wichtigsten Dörfer des Boí-Tals gelegene Kirche besitzt einen basilikalen Grundriss und drei Schiffe, die in halbkreisförmigen Apsiden enden, mit Ausnahme der Apsis des Hauptschiffes, die verändert wurde. Die Kirchenschiffe sind durch auf Pfeilern ruhenden Rundbögen voneinander getrennt. Die Pfeiler haben abwechselnd einen runden und einen rechteckigen Grundriss. Der quadratische Glockenturm ist an die Südfassade angebaut und wurde im oberen Teil verändert. Die ursprünglichen Wandmalereien wurden zwischen 1919 und 1923 abgerissen. Heute jedoch können Kopien davon im Inneren und Äußeren der Kirche betrachtet werden. Von den Malereien besonders zu erwähnen sind jene, die zum Repertoire der Tierwelt, der Steinigung vom Heiligen Stefan sowie der Musiker und Gaukler gehören.

37 Sant Joan de Boí

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39 Die Kirche wurde im 11. und 12. Jahrhundert errichtet und im Jahr 1123 geweiht. Der basilikale Grundriss ist durch Säulen in drei Schiffe unterteilt. Den Chor schließen drei Apsiden mit Bogenschmuck ab. Der sechsgeschossige Glockenturm ist quadratisch und zeichnet sich durch lombardische Dekoration und Zwillingsfenster aus. Die Fresken im Chor (Pantokrator, Heilige und Apostel, Szenen des Alten und Neuen Testaments und der Apokalypse) sind von Sie sind Kopien der Originale, die im Nationalen Kunstmuseum von Katalonien zu sehen sind. Sant Climent de Taüll

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43 Ach ja, gewohnt haben wir auch … in der „Ca de Corral“ in Taüll

44 Die Kurztexte zu den Kirchen sind der Website des INSTITUTO DE TURISMO DE ESPAÑA - TURESPAÑA entnommen.http://www.spain.info/de/conoce/monumentos Der Begleittext zum Film ist als PDF-Datei über diesen Link aufzurufen: © Alle Rechte an den Bildern liegen beim Autor Friedrich J. Ortwein

45 Websites unterschiedlicher Qualität und Tiefe, die das VALL DE BOÍ zum Thema haben: Der TV-Bericht in SWR-TV vom aus der Reihe "Schätze der Welt" (mit Video): /id= /nid= /did= /mpdid= /1iu3z5d/index.html Die offizielle UNESCO-Welterbe-Seite: Weitere Seiten, z.T. in Spanisch und/oder Catalan: oid=aee9f4a3876b0110VgnVCM b0c1e0aRCRD&vgnextchannel=aee9f4a3876b0110Vgn VCM b0c1e0aRCRD&vgnextfmt=default

46 Ich danke fürs Interesse


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