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Raimon Panikkar Technische Universität Dortmund Fakultät Humanwissenschaften und Theologie Seminar: Annäherung an den Hinduismus Julia Weidenthal und Jan.

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Präsentation zum Thema: "Raimon Panikkar Technische Universität Dortmund Fakultät Humanwissenschaften und Theologie Seminar: Annäherung an den Hinduismus Julia Weidenthal und Jan."—  Präsentation transkript:

1 Raimon Panikkar Technische Universität Dortmund Fakultät Humanwissenschaften und Theologie Seminar: Annäherung an den Hinduismus Julia Weidenthal und Jan Kastel

2 Raimon Panikkar 1.Biographie 2.Werke 3.Wirkung

3 1.Biographie Ich bin als Christ gegangen, ich habe mich als Hindu gefunden, und ich kehrte als Buddhist zurück, ohne doch aufgehört zu haben, ein Christ zu sein. Geboren: 3. November 1918 in Barcelona Gestorben:26. August 2010 in Tavertet (nähe Barcelona) Mutter:gut ausgebildete katholische Katalanin aus dem Bürgertum Vater:Hindu aus Süd-Indien; arbeitete als Auslandsvertreter Bruder:bekannter Autor, Philosoph und Verleger

4 1.Biographie Erzogen durch eine Jesuitenschule in Barcelona Studium der Chemie und Philosophie an der Universität in Barcelona Aufgrund von spanischen Bürgerkriegen zog es ihn nach Deutschland (Bonn) – Fortsetzung seines Studiums in Chemie und Philosophie Während des 2 Weltkrieg zurück nach Madrid um Katholische Theologie zu studieren Fortsetzung des Studiums in Rom – 1946 Empfang der Priesterweihe 1947 Rückkehr nach Spanien - Professor für Philosophie an der Universität Complutense in Madrid bis Europa verlassen - Lehrender über indische Philosophie und Hinduismus an den Universitäten von Mysore und Varanasi 1967 – 1971: Lehrender an der Harvard University (USA) 1971 – 1978: Professor für Religionswissenschaften an der University of California, Santa Barbara Zuletzt lebte Panikkar in Tavertet

5 2.Werke Panikkar hat über 30 Bücher und mehr als 900 Artikel geschrieben Beispiele: Der Weisheit eine Wohnung bereiten. (Hg. Christoph Bochinger). München: Kösel 1991, 211 S. Der neue religiöse Weg. Im Dialog der Religionen leben. München: Kösel 1990, 189 S. Der unbekannte Christus im Hinduismus. Mainz: Grünewald 1986, 1990, 2. Aufl., 166 S.

6 3.Wirkung Grundlegendes Verständnis Panikkars Arbeit ist in mehrfacher Hinsicht eine Vermittlung zwischen verschiedenen Welten Interkultureller Dialog zwischen den verschiedenen Religionen Dialog erst dann möglich, wenn man sich in Liebe und Sympathie zueinander öffnet und die Wirklichkeitserfahrungen des anderen teilt Vorraussetzung: Realitätsverständnis der anderen Religionen muss verstanden werden Demnach sind für Panikkar die direkten Erfahrungen der Lebenswirklichkeit reicher als jedes philosophische oder religiöse Konzept ! Forderung: Religiöser Pluralismus! Jeder Mensch kann durch seine eigene Religion befreit werden

7 3.Wirkung Kosmotheandrische Intuition Ur-Form des menschlichen Bewußtseins Wirklichkeitsverständnis jeder Kultur setzt sich aus 3 Welten zusammen 1. Götterwelt 2. Menschenwelt 3. Welt der Dinge 1. Himmel 2. Erde 3. Unterwelt Die unterschiedlichen Religionen bringen die verschiedenen Aspekte des trinitarischen Wirklichkeitsverständnisses unterschiedlich hervor in allen Kulturen vorhanden tr ä gt Merkmale der Dreifaltigkeit

8 3.Wirkung Trinitätslehre ist eine Neu-Interpretation der indischen Advaita- Vedanta-Lehre mit christlicher Konnotation ökologisch ausgerichtete Spiritualität (Natur als Teil des Menschen) Neue Spiritualität kann sich in religiösen Begegnungen ausdrücken, die auf Glaube, Hoffnung und Liebe basiert Mystik als Überschneidungsfeld, in dem sich Menschliches und Göttliches treffen (Gotteserfahrung) Jesus als besonderer Beitrag des Christentums an die fünfte Dimension (Mystik) Christus nicht nur im Christentum verankert, sondern gehört allen Religionen! = Interreligiös offenes Christusverständnis

9 3.Wirkung Philosophie mehr Weisheit der Liebe als Liebe zur Weisheit Anstrengung, Menschen zu retten oder zu befreien ungebremste Vernunft/Rationalität führt ins Verderben mit Vernunft allein kann nicht die ganze Realität erfasst werden Gefühl und Vernunft zu trennen ist falsch, da eine umfassende Kommunikation (auf allen Ebenen) notwendig ist im religiösen Pluralismus muss das Denken anderer akzeptiert werden Technologie hat Beschleunigung aller Lebensrhytmen gebracht widernatürlich Nutzung der Technologie nur für das Gemeinwohl Ziel der Philosophie: Aufruf zur Umkehr (metanoia) notwendig Veränderung der Mentalität


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