Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

1 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Die Riester-Rente 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ergebnisbericht - Presseinformation.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "1 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Die Riester-Rente 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ergebnisbericht - Presseinformation."—  Präsentation transkript:

1 1 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Die Riester-Rente 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ergebnisbericht - Presseinformation Köln, im Januar 2002

2 2 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Inhaltsverzeichnis 1.Stichprobe, MethodikSeite 03 2.ProduktpräferenzenSeite 14 3.Marktaktivitäten der Anbieter und AbschlüsseSeite 22 4.Anbieter von Riester-ProduktenSeite 34 5.Abschlusspräferenz: ArbeitgeberSeite 43 6.Weitere Einstellungen zur Riester-RenteSeite 56 Anhang: Tabellarische GrundauswertungSeite 62

3 3 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Befragungsmethode:Standardisierte Face-to-Face-Interviews Befragungszeitraum:Dezember 2001 (Basisbefragung: April; 1. Folgeerhebung: Juli 2001; 2. Folgeerhebung September 2001, 3. Folgeerhebung Oktober 2001) 1. Stichprobe, Methodik Die erweiterte Stichprobe zur Rentenreform umfasst insgesamt Befragte. Das entspricht 52,8 Prozent der Gesamtstichprobe (repräsentative Zusammensetzung der Gesamtbevölkerung über 14 Jahren). Es wurde erneut die erweiterte Stichprobe herangezogen, die bereits im Oktober 2001 Verwendung fand: Auch die nicht pflichtversicherten Befragten, deren Ehepartner aber pflichtversichert ist, wurden zur Gruppe der Riester-Berechtigten hinzugezählt (eine Darstellung der genauen Zusammensetzung der Stichprobe folgt auf der nächsten Seite). Um einen Vergleich mit den Untersuchungen vor Oktober zu gewährleisten, wird zusätzlich auch noch die Stichprobe alter Zusammensetzung herangezogen.

4 4 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung oder Angehörige der folgenden Gruppen: nicht erwerbstätige Eltern in der Kindererziehungszeit Wehr- oder Zivildienstleistende geringfügig Beschäftigte, die freiwillig in die Sozialversicherung einzahlen Bezieher von Lohnersatzleistungen (Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Kurzarbeiter- oder Schlechtwettergeld, Mutterschaftsgeld oder Konkursausfallgeld), die auf Grund Ihres Einkommens oder Vermögens momentan keine Lohnersatzleistungen erhalten Stichproben Rentenreform Alter: 18 – 55 Jahre Befragter selbst Befragter selbst oder sein Ehepartner Stichprobe 1 (n=1.141) Stichprobe 2 (n=1.326) (wie bei den Erhebungen vor Oktober 2001)(wie bei der Erhebung im Oktober 2001)

5 5 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Verwendung der Stichproben Soziodemographie: Alter Geschlecht Haushaltsnettoeinkommen Ortsgröße West/Ost Haushaltsgröße Abschlussbereitschaft der Riester-Rente und Besitz von Altersvorsorgeprodukten wird hierfür wieder auf die größere Stichprobe 2 zurückgegriffen, es sei denn, es handelt sich um einen Längsschnitt (s. o.). (Die genaue Definition sowie die Verteilung der einzelnen Merkmale werden auf den kommenden Seiten eingehend erläutert. Im Bericht werden in der Regel nur einige besonders auffällige Subgruppenunterschiede dargestellt. Eine ausführliche Darstellung entnehmen Sie bitte der tabellarischen Grundauswertung im Anhang.) Zu Beginn eines jeden (Unter)-Themas werden die Ergebnisse der Stichprobe 2 dargestellt. Wird ein Vergleich zu den Untersuchungen vor Oktober 2001 gezogen, wird hierfür die (kleinere) Stichprobe 1 herangezogen. Werden die Ergebnisse darüber hinaus auch nach unterschiedlichen Gesichtspunkten untersucht z. B.: 2 (n=1.326) 1 (n=1.141) 2 (n=1.326)

6 6 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Segmentierungskriterium: Alter Personen, die für die private Altersvorsorge gemäß der Riester-Reform in Frage kommen, verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Altersklassen: Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird in der Regel auf die reduzierte Skala rechts zurückgegriffen. 2 (n=1.326)

7 7 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Segmentierungskriterium: Haushaltsnettoeinkommen Personen, die für die private Altersvorsorge gemäß der Riester-Reform in Frage kommen, verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Einkommensklassen (Haushaltsnetto): Aus Gründen der Übersichtlichkeit und der Vergleichbarkeit zu anderen Kundenmonitor-Assekuranz- Erhebungen wird in der Regel auf die reduzierte Skala rechts zurückgegriffen.

8 8 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Segmentierungskriterien: Haushaltsgröße, Ortsgröße Haushaltsgröße:Ortsgröße: Haushalte mit 3- und mehr Personen sind deutlich häufiger in der Zielgruppe der Riester-Reform zu finden als in der Gesamtbevölkerung (40% in der Gesamtstichprobe). Ursache dafür ist, dass Ein- und- Zweipersonen-Haushalte überdurchschnittlich häufig unter den über 55-Jährigen anzutreffen sind.

9 9 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Segmentierungskriterien: Geschlecht, Gebiet Geschlecht:Gebiet: Die Verteilung der Geschlechter entspricht ungefähr der Gesamtbevölkerung, die Ost/West-Verteilung in der Stichprobe zur Rentenreform entspricht in etwa dem bundesdeutschen Durchschnitt.

10 10 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Segmentierungskriterium: Produktbesitz n = 618 n = 375 n = 197 n = 190 Besitzer von Kapital-Lebensversicherungen oder privaten Rentenversicherungen Besitzer von Bausparverträgen oder Immobilien Besitzer von anderen Sparverträgen, Termingeld- oder Festgeldkonten Fondsbesitzer (Aktien-, Renten-, Immobilienfonds etc.) Aktienbesitzer (Aktien oder Aktienfonds) Gruppenbeschreibung*Teilstichprobengröße *Achtung: Gruppen sind nicht überschneidungsfrei! (siehe nächste Seite) n = 611

11 11 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Produktbesitzgruppen: Überschneidungen Die auf der Vorseite aufgeführten Produktbesitzgruppen sind nicht disjunkt, d. h. es bestehen Überschnei- dungen: Jemand kann sowohl Immobilien als auch Anteile an Aktienfonds besitzen. Außerdem gibt es Befragte, die kein einziges Produkt besitzen (n=210; 19%) Die folgende Tabelle zeigt, wie viel Prozent einer Gruppe jeweils auch Mitglied der anderen Gruppen sind. n = 618n = 611n = 375n = 197n = 190 Besitzer von Kapital-Lebensversicherungen oder privaten Rentenversicherungen Besitzer von Bausparverträgen oder Immobilien Besitzer von anderen Sparverträgen, Termingeld- oder Festgeldkonten Fondsbesitzer (Aktien-, Renten-, Immobilienfonds etc.) Aktienbesitzer (Aktien oder Aktienfonds) Immobilien/ Bausparvertrag Sparvertrag/ Termin-/Festgeld Kapital-Leben/ Private Rente Aktienfonds/ sonstige Fonds Aktien/ Aktienfonds 100% 60%58%68%63% 60%* 100% 62%73%65% 36%38% 100% 47%45% 22%23%25% 100% 80% 20% 23%77% 100% *Lesebeispiel:60% aller Besitzer einer Kapital-Lebensversicherung oder einer privaten Rentenversicherung besitzen auch einen Bausparvertrag oder eine Immobilie. 2 (n=1.326)

12 12 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Segmentierungskriterium: Abschlussbereitschaft (1) Nach unserer Definition sind für eine handlungsrelevante Abschlussbereitschaft zwei Faktoren maßgeblich: 1.Es sollte eine prinzipielle Bereitschaft zum Abschluss einer Riester-Rente bestehen: Ich werde eine private Vorsorge abschließen, so wie in der Rentenreform vorgesehen. Relevante Ausprägungen: trifft eher zu, trifft voll und ganz zu. 2.Diese Handlungsabsicht sollte auch trotz Kenntnis der Freiwilligkeit fortbestehen. Wenn diese private Altersvorsorge freiwillig ist, würde ich darauf verzichten. Relevante Ausprägungen: trifft überhaupt nicht zu, trifft eher nicht zu. 3.Außerdem sollte noch kein Riester-Vertrag abgeschlossen worden sein. Ich habe bereits einen Vertrag zur privaten Altersvorsorge gemäß der Riester- Rente abgeschlossen. Relevante Ausprägung: trifft nicht zu. Das letzte Kriterium wird in der Dezember-Befragung zum ersten Mal in die Berechnung der Abschlussbereitschaft aufgenommen, da die Zahl der Abschlüsse inzwischen ein relevantes Maß angenommen hat (10%). Neu

13 13 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Segmentierungskriterium: Abschlussbereitschaft (2) Ich habe bereits einen Vertrag zur privaten Alters- vorsorge gemäß der Riester-Rente abgeschlossen. nein ja 45 Prozent der Befragten sind zu den Ernst zu nehmenden Riester- Interessenten zu zählen. Rechnet man diejenigen Befragten hinzu, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben, so entspricht dieser Wert in etwa der im Oktober gemessenen Abschlussbereitschaft. Wird diese Gruppe der Abschlussbereiten im Folgenden näher untersucht, so ist dies an diesem Symbol zu erkennen: Nur Abschlussbereite ja nein bereits Vertrag Wenn diese private Altersvorsorge freiwillig ist, würde ich darauf verzichten. Ich werde eine private Vorsorge abschließen, so wie in der Rentenreform vorgesehen. 2 (n=1.326)

14 14 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember Produktpräferenzen: Interessante Riester-Produkte Überblick Nach April, Juli, September und Oktober wurde die Frage nach den Finanzprodukten, die im Rahmen der Riester-Rente von Interesse wären, erneut gestellt. Dabei standen wiederum alle Produkte zur Auswahl, unabhängig von ihrer Förderfähigkeit. Der genaue Wortlaut der Frage lautete: Einmal angenommen, alle Anlageformen auf dieser Liste würden im Zuge der Rentenreform staatlich gefördert. Welche Anlageform käme für Sie in Frage? Nennen Sie bitte alle Anlageformen, die Sie prinzipiell im Rahmen der Rentenreform – Riester- Rente - kaufen oder abschließen würden?

15 15 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Einmal angenommen, alle Anlageformen auf dieser Liste würden im Zuge der Rentenreform staatlich gefördert. Welche Anlageform käme für Sie in Frage? Nennen Sie bitte alle Anlageformen, die Sie prinzipiell im Rahmen der Rentenreform - Riester-Rente - kaufen oder abschließen würden. Überblick: interessante Riester-Produkte Mehrfachantworten möglich 2 (n=1.326) Private Rentenversicherung Kapital-Lebensversicherung Bausparvertrag Sparbuch, Sparbrief selbstgenutzte Immobilien anderer Sparvertrag/Sparplan betriebliche Altersversorgung Aktienfonds Renten-/Immobilienfonds etc. Termingeld-/Festgeldkonto Anleihen vermietete Immobilien Aktien keine dieser Geldanlagen

16 16 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Einmal angenommen, alle Anlageformen auf dieser Liste würden im Zuge der Rentenreform staatlich gefördert. Welche Anlageform käme für Sie in Frage? Nennen Sie bitte alle Anlageformen, die Sie prinzipiell im Rahmen der Rentenreform - Riester-Rente - kaufen oder abschließen würden. Interessante Riester-Produkte: Vergleich (1) Mehrfachantworten möglich Private Rentenversicherung Kapital-Lebensversicherung Bausparvertrag Sparbuch, Sparbrief Immobilien anderer Sparvertrag/Sparplan Betriebliche Altersversorgung 1 (n=1.141) April Juli Legende: Sept. Okt. Dez.

17 17 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Einmal angenommen, alle Anlageformen auf dieser Liste würden im Zuge der Rentenreform staatlich gefördert. Welche Anlageform käme für Sie in Frage? Nennen Sie bitte alle Anlageformen, die Sie prinzipiell im Rahmen der Rentenreform - Riester-Rente - kaufen oder abschließen würden. Interessante Riester-Produkte: Vergleich (2) Mehrfachantworten möglich Aktienfonds Renten-/Immobilienfonds etc. Termingeld-/Festgeldkonto Anleihen Aktien keine dieser Geldanlagen April Juli Legende: Sept. Okt. Dez. 1 (n=1.141)

18 18 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Einmal angenommen, alle Anlageformen auf dieser Liste würden im Zuge der Rentenreform staatlich gefördert. Welche Anlageform käme für Sie in Frage? Nennen Sie bitte alle Anlageformen, die Sie prinzipiell im Rahmen der Rentenreform - Riester-Rente - kaufen oder abschließen würden. Interessante Produkte: nur Abschlussbereite, Vergleich Apr.-Juli-Sept.-Okt.-Dez. (1) Mehrfachantworten möglich Private Rentenversicherung Kapital-Lebensversicherung Bausparvertrag Immobilien Betriebliche Altersversorgung Sparbuch, Sparbrief anderer Sparvertrag/Sparplan April Juli Legende: Sept. Okt. Dez. 1 (n=1.141)

19 19 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Einmal angenommen, alle Anlageformen auf dieser Liste würden im Zuge der Rentenreform staatlich gefördert. Welche Anlageform käme für Sie in Frage? Nennen Sie bitte alle Anlageformen, die Sie prinzipiell im Rahmen der Rentenreform - Riester-Rente - kaufen oder abschließen würden. Interessante Produkte: nur Abschlussbereite, Vergleich Apr.-Juli-Sept.-Okt.-Dez. (2) Mehrfachantworten möglich anderer Sparvertrag/Sparplan Renten-/Immobilienfonds etc. Termingeld-/Festgeldkonto Anleihen Aktien keine dieser Geldanlagen April Juli Legende: Sept. Okt. Dez. 1 (n=1.141)

20 20 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Produktpräferenzen: Fazit Im Vergleich zum Oktober sind bei allen Anlageformen mit Ausnahme der Kapital-Lebensversiche- rung Zuwächse zu verzeichnen Bei den abschlussbereiten Befragten liegt die Private Rentenversicherung nunmehr deutlich an erster Stelle (59%). Sie konnte hier den leichten Rückgang in der Präferenz aus den letzten Befragungen mehr als auffangen. Die Kapital-Lebensversicherung hat den kontinuierlichen Abwärtstrend fortgesetzt: Sie liegt in der Gunst der Befragten jetzt nur noch 6 Prozentpunkte (Oktober: 12 Prozentpunkte) vor dem Bausparvertrag. Von den übrigen bedeutsameren Anlageformen, haben vor allem die Immobilie und der andere Sparvertrag/Sparplan im Vergleich zum Oktober deutlich zulegen können. Die betriebliche Altersversorgung konnte ihren Wert aus der Oktober-Befragung nur unterdurchschnittlich steigern und liegt somit nur noch an 7. Stelle in der Gunst der Befragten (Oktober 5. Position). Bei den Abschlussbereiten hat sie eine Position eingebüßt (von 4 auf 5). Besitzer von Aktien und Fonds scheinen nachhaltig von der Börsen-Misere beeindruckt, ziehen sie doch zunehmend konservativere Anlageformen wie Anleihen und Termin-/Festgeld oder die betriebliche Alterversorgung in Erwägung.

21 21 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember Marktaktivitäten der Anbieter und Abschlüsse Überblick In diesem Kapitel geht es um die Informationsmenge, die mit der Riester-Rente bislang einherging und mit der der Bürger fast zwangsläufig konfrontiert wird: Es interessiert zum einen der Status Quo der persönlichen Ansprache und der unpersönlichen Ansprache (Werbung) zu Produkten der Riester-Rente. Darüber hinaus sollen die bisherigen Abschlusszahlen etwas näher unter die Lupe genommen werden. Wer hat bislang abgeschlossen? Wer ist abschlussbereit? Und wie hängen Werbeaufmerksamkeit und tatsächlicher Abschluss voneinander ab?

22 22 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Marktaktivitäten: Ansprache und Abschluss Ich wurde bereits zum Abschluss einer Altersvorsorge gemäß der Rentenreform (Riester-Rente) angesprochen oder angeschrieben Ich habe schon Werbung für eine private Riestervorsorge gesehen oder erhalten persönlich:unpersönlich: Über 70 Prozent aller befragten Riester-Berechtigten haben bereits Werbung für eine private Riesterrente gesehen. Die persönliche Ansprache hinkt dagegen etwas zurück: Doch immerhin fast die Hälfte der Befragten können sich an ein persönliches Anschreiben oder eine Ansprache erinnern. Jeder 10. Befragte hat es sogar schon bis zum Vertragsabschluss gebracht. AbschlussAnsprache 2 (n=1.326) Ich habe bereits einen Vertrag zur privaten Altersvorsorge gemäß der Riester-Rente abgeschlossen.

23 23 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ansprache: nur Abschlussbereite Ich wurde bereits zum Abschluss einer Altersvorsorge gemäß der Rentenreform (Riester-Rente) angesprochen oder angeschrieben Ich habe schon Werbung für eine private Riestervorsorge gesehen oder erhalten persönlich:unpersönlich: Abschlussbereite sind deutlich aufmerksamer, was die Aufnahme von persönlicher und unpersönlicher Ansprache angeht. Vier von fünf Abschlussbereiten haben schon Riester-Werbung gesehen oder erhalten. Aber auch das Umgekehrte trifft zu: Wer persönlich angesprochen wird, dessen Wahrscheinlichkeit abzuschließen erhöht sich um fast 200 Prozent (15% zu 5%). Massenwerbung führt hingegen nicht zu höherer Abschlusswahrscheinlichkeit. Personen, die noch keine Massenwerbung für Riester-Produkte gesehen haben, schließen sogar geringfügig häufiger ab (siehe Seite 26). Ansprache 2 (n=1.326) Nur Abschlussbereite ja nein bereits Vertrag

24 24 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ansprache: Vergleich Juli-Dez. Ich wurde bereits zum Abschluss einer Altersvorsorge gemäß der Rentenreform (Riester-Rente) angesprochen oder angeschrieben Ich habe schon Werbung für eine private Riestervorsorge gesehen oder erhalten persönlich:unpersönlich: Während die persönliche Ansprache nur geringfügig zugenommen hat, findet die Kommunikation über Massenmedien inzwischen wesentlich häufiger ihr Ziel. Juli Dezember 1 (n=1.141)

25 25 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Abschluss nach Art der Ansprache Ich wurde bereits zum Abschluss einer Altersvorsorge gemäß der Rentenreform (Riester- Rente) angesprochen oder angeschrieben Ich habe schon Werbung für eine private Riestervorsorge gesehen oder erhalten Ich habe bereits einen Vertrag zur privaten Altersvorsorge gemäß der Riester-Rente abgeschlossen. Abschluss Ansprachen persönlichunpersönlich 2 (n=1.326)

26 26 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ansprache: nach Geschlecht Ich wurde bereits zum Abschluss einer Altersvorsorge gemäß der Rentenreform (Riester-Rente) angesprochen oder angeschrieben Ich habe schon Werbung für eine private Riestervorsorge gesehen oder erhalten persönlich:unpersönlich: trifft nicht zutrifft zutrifft nicht zutrifft zu Männliche Riester-Berechtigte werden häufiger zur Riester-Rente angesprochen als mögliche weibliche Kunden. Hier ist noch ein deutlicher Nachholbedarf zu konstatieren. 2 (n=1.326)

27 27 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ansprache: nach Gebiet Ich wurde bereits zum Abschluss einer Altersvorsorge gemäß der Rentenreform (Riester-Rente) angesprochen oder angeschrieben Ich habe schon Werbung für eine private Riestervorsorge gesehen oder erhalten persönlich:unpersönlich: trifft nicht zutrifft zutrifft nicht zutrifft zu Die Bewerbung Ostdeutschlands hat gegenüber Juli deutlich aufgeholt. Inzwischen sind im Osten sogar geringfügig höhere Reichweiten zu verzeichnen. 2 (n=1.326)

28 28 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ansprache: nach Altersgruppen Ich wurde bereits zum Abschluss einer Altersvorsorge gemäß der Rentenreform (Riester-Rente) angesprochen oder angeschrieben Ich habe schon Werbung für eine private Riestervorsorge gesehen oder erhalten persönlich:unpersönlich: trifft nicht zutrifft zutrifft nicht zutrifft zu Die in der Basisstudie identifizierte Kernzielgruppe der Jährigen wird nach wie vor am häufigsten kontaktiert. 2 (n=1.326)

29 29 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ansprache: nach Haushaltsnettoeinkommen Ich wurde bereits zum Abschluss einer Altersvorsorge gemäß der Rentenreform (Riester-Rente) angesprochen oder angeschrieben Ich habe schon Werbung für eine private Riestervorsorge gesehen oder erhalten persönlich:unpersönlich: trifft nicht zutrifft zutrifft nicht zutrifft zu Höhere Einkommensgruppen sind deutlich häufiger Ziel persönlicher Kommunikation. Die Massenwerbung erreicht hingegen alle Einkommensklassen gleichermaßen. 2 (n=1.326)

30 30 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Abschluss und Abschlussbereitschaft: nach Geschlecht, Gebiet, Alter, Einkommen Gebiet Haushaltsnettoeinkommen Altersgruppen Frauen und Ostdeutsche haben bereits jetzt überproportional häufig Verträge abgeschlossen. Die größte Abschlussbereitschaft ist momentan in der jüngsten Altersgruppe zu finden. Geschlecht 2 (n=1.326) Abschluss abschlussbereit nicht abschlussbereit bis unter DM bis unter DM ab DM

31 31 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Abschluss und Abschlussbereitschaft: nach Produktbesitz...äußern folgendes Immobilien/ Bausparvertrag Sparvertrag/ Termin-/Festgeld Kapital-Leben/ Private Rente Aktienfonds/ sonstige Fonds Aktien/ Aktienfonds Besitzer von... 2 (n=1.326) Abschluss abschlussbereit nicht abschlussbereit Unter den Aktien- und Fondsbesitzern ist eine etwas höhere Abschlussbereitschaft zu konstatieren. Besitzer von Sparverträgen sowie Termin- und Festgeld haben hingegen erst vergleichsweise selten Riester-Verträge unterzeichnet.

32 32 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Marktaktivitäten: Fazit Eine persönliche Ansprache seitens der Anbieter von Riester-Produkten erhöht deutlich die Abschlusswahrscheinlichkeit der Zielpersonen: 15 Prozent dieser Befragten haben bereits einen Vertag abgeschlossen, während diejenigen, die noch nicht angesprochen oder angeschrieben wurden, bis jetzt nur zu 5 Prozent einen Vertrag zur Riester-Rente besitzen. Die Massenwerbung hat schon fast drei Viertel aller Befragten erreicht. Allerdings ist diese Form der Ansprache ein weniger effektives Mittel, um Abschlüsse hervorzurufen. Der männliche Befragte mittleren Alters mit hohem Einkommen wird eindeutig am häufigsten persönlich kontaktiert. Die Bewerbung Ostdeutschlands hat inzwischen den Westen überholt und anscheinend ihre Wirkung nicht verfehlt. So haben in den neuen Bundesländern 12 Prozent der Befragten bereits abgeschlossen (Westen: 9%). Die höchste Abschlussbereitschaft ist zur Zeit in der jüngsten Altersgruppe zu finden. Die höhere Empfänglichkeit für Massenwerbung könnte hier auch eine Rolle spielen, fand eine persönliche Ansprache in diesem Segment doch nur unterdurchschnittlich häufig statt. Aktien- und Fondsbesitzer zeichnen sich durch eine überdurchschnittliche Abschlussbereitschaft aus, während hingegen die Besitzer von Immobilien und Bausparverträgen sich weniger entschlossen zeigen.

33 33 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember Anbieter von Riester-Produkten Überblick In diesem Kapitel geht es um die Gesellschaften, die Vorsorgeprodukte gemäß der Riester- Rente anbieten. Neben der expliziten Darstellung der Unternehmen wird auch eine Systematisierung nach Branchen vorgenommen. Der genaue Wortlaut der Frage lautete: Bitte nennen Sie mir doch alle Gesellschaften - Banken, Versicherungen, Bausparkassen, Fondsgesellschaften etc. - von denen Sie glauben oder wissen, dass sie eigene Vorsorgeprodukte zur Riester-Rente anbieten.

34 34 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Bitte nennen Sie mir doch alle Gesellschaften - Banken, Versicherungen, Bausparkassen, Fondsgesellschaften etc. - von denen Sie glauben oder wissen, dass sie eigene Vorsorgeprodukte zur Riester-Rente anbieten. Zusammenfassung der genannten Gesellschaften nach Branchen 2 (n=1.326) Offene Fragestellung, Mehrfachantworten möglich

35 35 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Bitte nennen Sie mir doch alle Gesellschaften - Banken, Versicherungen, Bausparkassen, Fondsgesellschaften etc. - von denen Sie glauben oder wissen, dass sie eigene Vorsorgeprodukte zur Riester-Rente anbieten. Branchenzusammenfassung nach Abschlussbereitschaft 2 (n=1.326) Nur Abschlussbereite Bereits Vertrag Nicht Abschlussbereite weiß nicht Sonstige Finanzdienstleister Fondsgesellschaften Bausparkassen Versicherer Kreditinstitute

36 36 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Anbieter von Riester-Produkten: Fazit Die Einschätzung, welche Gesellschaften eigene Vorsorgeprodukte zur Riester-Rente anbieten, zeigt eine Drei-Klassen-Gesellschaft auf: Die Sparkassen (42%) und die Allianz (37%) vereinen jeweils ungefähr doppelt so viele Nennungen auf sich wie die beiden nächsten Anbieter, die Volks- und Raiffeisenbanken und die Deutsche Bank 24. Die breite Masse der Anbieter folgt dahinter mit großem Abstand, angeführt von der Dresdner Bank. Zwei von drei Befragten glauben oder wissen, dass Kreditinstitute und Versicherer entsprechende Vorsorgeprodukte anbieten, wobei ein Großteil der Befragten die Gesellschaften namentlich nennt. Die Bausparkassen folgen dahinter mit 14 Prozent. Anbieter anderer Branchen werden kaum genannt. Die Sparkassen werden deutlich häufiger genannt als die übrigen Kreditinstitute. Ihnen kommt natürlich die hohe Zahl eigener Kunden zu Gute. Mit noch größerem Abstand führt die Allianz das Feld der Versicherer an. Der große Kundenstamm und die recht hohen Sympathiewerte der Allianz dürften hier das Ihre beigetragen haben. Für die Frage, wer bei wem tatsächlich abgeschlossen hat, ist es momentan noch zu früh, da die Stichprobengröße derer, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben, momentan nur bei 131 liegt. Dies soll jedoch in einer der nächsten Ausgaben vertieft werden.

37 37 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember Abschlusspräferenz: Arbeitgeber Überblick Zum dritten Mal nach September und Oktober 2001 ist auch in der aktuellen Ausgabe des Riester-Abos der Vertragsabschluss über den Arbeitgeber ein Thema. In der letzten Ausgabe war gefragt worden, ob die Befragten Interesse an einer Ansprache durch den Arbeitgeber haben. Nun wurde untersucht, wie viele Befragte bislang bereits von ihrem Arbeitgeber zur Riester-Rente angesprochen oder angeschrieben wurden. Besonders interessant dabei ist der Zusammenanhang zwischen Ansprache durch den Arbeitgeber und den bisherigen tatsächlichen Abschlüssen. Um die Einstellungsentwicklung seit September darstellen zu können, wurde das damalige Item erneut in die Befragung einbezogen: Wenn der Abschluss eines förderfähigen Riester-Vertrags auch über meinen Arbeitgeber möglich ist, wäre mir diese Lösung am liebsten. Außerdem wurde die mögliche Gegenposition wie folgt definiert: Meine Hausbank oder meine Versicherung bieten mir sicher bessere Verträge zur Riester-Rente an, als dies mein Arbeitgeber kann.

38 38 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Überblick: Ansprache durch Arbeitgeber Ich wurde bereits von meinem Arbeitgeber zum Abschluss einer Altersvorsorge gemäß der Rentenreform angesprochen oder angeschrieben. Nur Abschlussbereite ja nein bereits Vertrag 2 (n=1.326) Befragte, die bereits einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben. Jeder sechste Befragte wurde bereits von seinem Arbeitgeber zur Riester-Rente angesprochen. Von denjenigen, die bereits einen Vertrag haben, wurden sogar über die Hälfte schon von ihrem Arbeitgeber angesprochen.

39 39 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Folgen der Ansprache Ich wurde bereits zum Abschluss einer Altersvorsorge gemäß der Rentenreform angesprochen oder angeschrieben. 2 (n=1.326) nein* ja, aber nicht vom Arbeitgeber ja, auch vom Arbeitgeber Abschluss abschlussbereit nicht abschlussbereit Die Ansprache über den Arbeitgeber ist der Schlüssel zu einem frühzeitigen Riester- Abschluss. Die einfache Ansprache über Finanzdienstleister führt zwar zu deutlich überdurchschnittlicher Abschlussbereitschaft, aber bislang noch nicht zu dementsprechenden Abschlusszahlen. Außerdem: Ohne Ansprache ist ein frühzeitiger Abschluss fast ausgeschlossen. Und das Potenzial an Riester-Unbeleckten ist noch sehr hoch (48%). * Von den 54% (siehe Seite 23), die angaben, noch nicht persönlich kontaktiert worden zu sein, räumten einige Befragte (6 Prozentpunkte) auf Nachfrage eine Ansprache seitens des Arbeitgebers ein.

40 40 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ansprache durch Arbeitgeber: nach Geschlecht, Gebiet, Alter, Einkommen Gebiet Haushaltsnettoeinkommen Altersgruppen Besonders häufig wurde die Kernzielgruppe der 31- bis 40-Jährigen bereits vom Arbeitgeber angesprochen. Auch Männer, Westdeutsche und Normal- bis Besserverdienende erhalten überdurchschnittlich oft Riester- Angebote über den Arbeitgeber. Geschlecht 2 (n=1.326) bis unter DM bis unter DM ab DM Ansprache durch Arbeitgeber keine Ansprache durch Arbeitgeber

41 41 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Überblick: Abschlusspräferenz Arbeitgeber Wenn der Abschluss eines förderfähigen Riester-Vertrags auch über meinen Arbeitgeber möglich ist, wäre mir diese Lösung am liebsten. Nur Abschlussbereite ja nein bereits Vertrag 2 (n=1.326)

42 42 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Abschlusspräferenz Arbeitgeber: Vgl. Sept.-Dez. Wenn der Abschluss eines förderfähigen Riester-Vertrags auch über meinen Arbeitgeber möglich ist, wäre mir diese Lösung am liebsten. 1 (n=1.141)

43 43 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Abschlusspräferenz Arbeitgeber: nach Produktbesitz...äußern folgende Abschluss- präferenzen für den Arbeitgeber Immobilien/ Bausparvertrag Sparvertrag/ Termin-/Festgeld Kapital-Leben/ Private Rente Aktienfonds/ sonstige Fonds Aktien/ Aktienfonds Besitzer von... 2 (n=1.326) Wenn der Abschluss eines förderfähigen Riester-Vertrags auch über meinen Arbeitgeber möglich ist, wäre mir diese Lösung am liebsten.

44 44 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Bedenken gegen Abschluss über Arbeitgeber Meine Hausbank oder meine Versicherung bieten mir sicher bessere Verträge zur Riester-Rente an, als dies mein Arbeitgeber kann. Nur Abschlussbereite ja nein bereits Vertrag 2 (n=1.326)

45 45 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Zusammenfassung: Abschlusspräferenz Arbeitgeber Wenn der Abschluss eines förderfähigen Riester- Vertrags auch über meinen Arbeitgeber möglich ist, wäre mir diese Lösung am liebsten. Meine Hausbank oder meine Versicherung bieten mir sicher bessere Verträge zur Riester- Rente an, als dies mein Arbeitgeber kann. ja nein ja nein Kategorien trifft eher zu und trifft voll und ganz zu zu ja und trifft eher nicht zu und trifft überhaupt nicht zu zu nein zusammen gefasst.

46 46 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Nur Abschlussbereite: Abschlusspräferenz Arbeitgeber Wenn der Abschluss eines förderfähigen Riester- Vertrags auch über meinen Arbeitgeber möglich ist, wäre mir diese Lösung am liebsten. Meine Hausbank oder meine Versicherung bieten mir sicher bessere Verträge zur Riester- Rente an, als dies mein Arbeitgeber kann. ja nein ja nein Kategorien trifft eher zu und trifft voll und ganz zu zu ja und trifft eher nicht zu und trifft überhaupt nicht zu zu nein zusammen gefasst. Nur Abschlussbereite ja nein bereits Vertrag

47 47 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Zusammenfassung: Abschlusspräferenz Arbeitgeber nach Produktbesitz...äußern folgende Präferenzen für den Arbeitgeber Immobilien/ Bausparvertrag Sparvertrag/ Termin-/Festgeld Kapital-Leben/ Private Rente Aktienfonds/ sonstige Fonds Aktien/ Aktienfonds Besitzer von... 2 (n=1.326) Meine Hausbank oder meine Versicherung bieten mir sicher bessere Verträge zur Riester-Rente an, als dies mein Arbeitgeber kann. Wenn der Abschluss eines förderfähigen Riester-Vertrags auch über meinen Arbeitgeber möglich ist, wäre mir diese Lösung am liebsten.

48 48 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Abschlusspräferenz Arbeitgeber: Fazit Jeder sechste Befragte wurde bereits von seinem Arbeitgeber zur Riester-Rente angesprochen. Von denjenigen, die bereits einen Vertrag haben, wurden sogar über die Hälfte schon von ihrem Arbeitgeber angesprochen. Die Ansprache über den Arbeitgeber scheint somit der der Schlüssel zu einem frühzeitigen Riester- Abschluss zu sein. Die einfache Ansprache über Finanzdienstleister führt zwar zu deutlich überdurchschnittlicher Abschlussbereitschaft, aber bislang noch nicht zu dementsprechenden Abschlusszahlen. Außerdem: Ohne Ansprache ist ein frühzeitiger Abschluss fast ausgeschlossen. Und das Potenzial an Riester-Unbeleckten ist noch sehr hoch (48%). Besonders häufig wurde die Kernzielgruppe der 31- bis 40-Jährigen bereits vom Arbeitgeber angesprochen. Auch Männer, Westdeutsche und Normal- bis Besserverdienende erhalten überdurchschnittlich oft Riester-Angebote über den Arbeitgeber. 57% aller Befragten befürworten generell den Abschluss über den Arbeitgeber. Unter den Abschlussbereiten sind es sogar 67 Prozent. Im Vergleich zum September sind diese Zahlen unverändert. Besonders interessiert an einem Abschluss über den Arbeitgeber zeigen sich Aktien- und Fondsbesitzer.

49 49 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember Weitere Einstellungen zur Riester-Rente Überblick Ist der Abschluss einer Riester-Rente ein finanzielles Geschenk des Staates, das niemand sich entgehen lassen sollte, oder überwiegen doch eher die Nachteile der eingeschränkten Produktwahl? Wer auf den Abschluss einer Riester-Rente verzichtet, verschenkt bares Geld, heißt die Aussage, um deren spontane Beurteilung die Befragten gebeten wurden.

50 50 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Einstellungen zur Riester-Rente Wer auf den Abschluss einer Riester-Rente verzichtet, verschenkt bares Geld. Nur Abschlussbereite ja nein bereits Vertrag 2 (n=1.326) Das Argument des verschenkten Geldes – in vielen Werbekampagnen angesprochen – hat bei den Abschlussbereiten seine Wirkung nicht verfehlt. 91 Prozent der Abschlussbereiten schließen sich dem an.

51 51 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Einstellungen zur Riester-Rente: nach Abschlussbereitschaft Wer auf den Abschluss einer Riester-Rente verzichtet, verschenkt bares Geld. 2 (n=1.326) Nur Abschlussbereite ja nein bereits Vertrag Befragte, die bereits einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben. Im Gegensatz zu den Abschlussbereiten sind die Riester-Vertrag-Besitzer weniger überzeugt von dem Argument des verschenkten Geldes. Hier waren also andere Gründe für den Abschluss ausschlaggebend.

52 52 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Einstellungen zur Riester-Rente: nach Geschlecht, Gebiet, Alter, Einkommen Gebiet Haushaltsnettoeinkommen Altersgruppen Geschlecht 2 (n=1.326) bis unter DM bis unter DM trifft überhaupt nicht zu trifft eher nicht zu trifft eher zu trifft voll und ganz zu Wer auf den Abschluss einer Riester-Rente verzichtet, verschenkt bares Geld. ab DM

53 53 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Einstellungen zur Riester-Rente 91 Prozent der Abschlussbereiten sind der Meinung, bares Geld geschenkt zu bekommen, wenn sie einen Riester-Vertrag abschließen würden. Im Gegensatz zu den Abschlussbereiten sind die Riester-Vertrag-Besitzer weniger überzeugt von dem Argument des verschenkten Geldes. Hier müssen also andere Gründe für den Abschluss ausschlaggebend gewesen sein. Besitzer von Aktien und Aktienfonds sind deutlich eher der Meinung, ohne den Riester-Abschluss Geld zu verschenken. Immobilien- und Bausparvertragbesitzer äußern diese Einstellung eindeutig seltener. Das Argument des verschenkten Geldes – in vielen Werbekampagnen angesprochen – ist somit auf große positive Resonanz unter den Zielpersonen gestoßen. Eventuelle Nachteile von Riester- Verträgen werden vielfach wohl erst nach einem Abschluss offenbar werden.

54 54 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Anhang: Tabellarische Grundauswertung A 0 Auf den folgenden Seiten werden alle Ergebnisse der Oktober-Befragung ausführlich in Tabellenform aufgeführt, und zwar zuerst die der kleineren Stichprobe (1) und danach die der größeren Stichprobe (2). Es wird unterschieden nach: Geschlecht Alter Haushaltsnettoeinkommen Haushaltsgröße Abschlussbereitschaft der Riester-Rente (Abschlussbereite: n=542 bzw. n=589; Vertrag: n=116 bzw. n=131) Gebiet (West/Ost) Ortsgröße Besitz von Altersvorsorgeprodukten (Überschneidungen möglich) Die Reihenfolge der Items in der Grundauswertung entspricht weitgehend der Reihenfolge des Auftretens im Bericht.


Herunterladen ppt "1 Auswertung 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Die Riester-Rente 4. Quantitative Folgeerhebung Dezember 2001 Ergebnisbericht - Presseinformation."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen