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Ich bin bei euch alle Tage… (Mt 28,20) Pfrn. Nadja Troi-Boeck.

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Präsentation zum Thema: "Ich bin bei euch alle Tage… (Mt 28,20) Pfrn. Nadja Troi-Boeck."—  Präsentation transkript:

1 Ich bin bei euch alle Tage… (Mt 28,20) Pfrn. Nadja Troi-Boeck

2 Wo wohnt Gott heute? Das Profil der matthäischen Gemeinde in Auseinandersetzung mit Kirchgemeinden des 21. Jahrhunderts

3 Gliederung Einleitung Kontext der matthäischen Gemeinde Identitäten und Profil Matthäische Profilierungsstrategien Ausblick

4 Der Kontext der matthäischen Gemeinde Die matthäische Gemeinde? mehrere kleine Gruppen Stand des Ablösungsprozesses von der Synagogengemeinde unklar (parting of the ways) Juden/Jüdinnen – ChristInnen? hauptsächlich christusgläubige Juden/Jüdinnen Antiochia um 80 n. Chr.? Entstehung des Evangeliums im Umfeld einer Stadt

5 Identitäten und Profil Identität heisst: Sagen, wer ich bin/wir sind. Individuelle und soziale Identitäten entstehen in ständigen Aushandlungsprozessen. Wir haben verschiedene soziale Identitäten und nicht alle sind zu jedem Zeitpunkt bedeutsam.

6 Soziale Identität Definition (Henri Tajfel) Als soziale Identität wird der Teil des Selbstkonzepts von Individuen verstanden, der aus dem Wissen um die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe (Gruppen) erwächst, zusammen mit dem Wert und der emotionalen Bedeutsamkeit, die mit dieser Mitgliedschaft zusammenhängt.

7 Identitäten und Profil Womit identifizieren sich die Mitglieder einer Gruppe? soziale Kategorien wie Geschlecht, Nationalität, politische Zugehörigkeit, Religion, aber auch die Firma, für die ein Mensch arbeitet, der Sportverein etc. Was macht Mitgliedschaft bedeutsam? z.B. als übereinstimmend empfundene Wertorientierungen

8 Identitäten und Profil Profil: Fixierung des momentanen Aushandlungsstandes der sozialen Identität einer Gruppe Was macht die Mitgliedschaft in einer Gruppe momentan emotional bedeutsam und wertvoll?

9 Matthäische Profilierungsstrategien Abgrenzungsstrategien Wir sind besser als die anderen. Folge der negativen Abgrenzung war eine tragische Wirkungsgeschichte der Texte.

10 Matthäische Profilierungsstrategien Kontinuitätsstrategien Wir sind nichts Neues. Wir sind Teil der Geschichte Israels. Gott ist mit uns, jetzt und in Zukunft.

11 Matthäische Profilierungsstrategien (Ausschlussstrategien) Bestimmten Verhaltensweisen wird der Anteil am Reich Gottes abgesprochen. Ausschluss nur ein einziges Mal konkret (Mt 18,15-17), ansonsten wird er im MtEv nur angedroht.

12 Ausblick nicht: Parochie oder Profilgemeinde Profilgemeinde und Parochie mit Profil Entscheidung: Kann aus den jeweils lokalen Profilen eine ergänzende Zusammenarbeit mit den angrenzenden Gemeinden erreicht werden?

13 Ausblick Fragen, die bei der Suche nach dem Profil helfen: Wer sind wir? Wer wohnt heute in unseren Gemeinden? Was wollen wir bewahren? Und was wollen wir nicht bewahren? Welche Strukturen helfen, das zu bewahren, was wir als wichtig definieren?

14 Ausblick Fragen, die bei der Suche nach dem Profil helfen (konstruktiver Vergleich): Was unterscheidet unsere Kirchgemeinde von anderen Kirchgemeinden? Was verbindet uns? Was unterscheidet uns von anderen religiösen Gemeinschaften? Was verbindet uns? An welchen Stellen ist es uns wichtig, dass wir als ref. Kirchgemeinde von anderen Gruppen unterscheidbar sind und warum?

15 Zitate: Was macht die Kirchgemeinde aus? Die Menschen machen das aus, was sie hier ist, denke ich. Die Kinder mit ihrem freien Geist. Die Alten mit ihrem Wissen. Die dazwischen mit ihrer Fragehaltung. Und die, die nicht da sind, die machen das auch aus, weil sie nicht da sind. Und ja. Ganz tolle gute Menschen in dieser Kirchgemeinde, denk ich. (50-jährige Frau)

16 Zitate: Was wichtig ist - Offenheit Ich denke, man muss auch gewisse, also hier (in der Kirchgemeinde) konnte man immer hinterfragen. Und sagen, okay wir gehen in diese Richtung. Und auch sagen, warum. (50-jähriger Mann) … wir wollen Kirche für alle sein… (70-jährige Frau) (Auch genannt wird: dass Predigt verständlich ist und man eigene Gedanken dazu haben darf/kann.)

17 Zitate: Was wichtig ist - Begegnungsort Das freut mich. Das Kirchgemeindehaus, das wir damals umgebaut haben, als ich im KGR war, da habe ich viel mitgedacht, ich war in der Baukommission. Und jetzt sehe ich erst, wie der Begegnungsort Sinn macht. Lange hat man das nämlich nicht gesehen, oder, da hast, ist es konstruiert gewesen und nachher hat man das gar nicht so gebraucht. (70-jährige Frau)

18 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

19 Etwas Literatur: Soziale Identität Tajfel, Henri, Gruppenkonflikt und Vorurteil. Entstehung und Funktion sozialer Stereotypen, Bern Simon, Bernd/Trötschel, Roman, Soziale Identität. In: Bierhoff, Hans-Werner/Frey, Dieter (Hg.), Handbuch Sozialpsychologie und Kommunikations-psychologie, Handbuch der Psychologie Bd. 3, Göttingen etal. 2006, S Haslam, S. Alexander, Psychology in Organizations. The Social Identity Approach, Los Angeles/London Postmes, Tom (Hg.), Rediscovering Social Identity. Key Readings, New York (NY) 2010.

20 Etwas Literatur: Matthäusevangelium Fiedler, Peter, Das Matthäusevangelium, Stuttgart Garleff, Gunnar, Urchristliche Identität in Matthäusevangelium, Didache und Jakobusbrief, Münster Konradt, Matthias, Israel, Kirche und die Völker im Matthäusevangelium, WUNT 215, Tübingen Luz, Ulrich, Das Evangelium nach Matthäus Bd. 1-4, Zürich/Düsseldorf/Neukirchen- Vlyn Mayordomo, Moisés, Den Anfang hören. Leserorientierte Evangelienexegese am Beispiel von Matthäus 1-2, Göttingen ders., Gewaltvermeidung in der Bergpredigt, ZNT 24 (2009), S Saldarini, Anthony, Matthews Christin-Jewish Community, Chicago/London Vahrenhorst, Martin, Ihr sollt überhaupt nicht schwören. Matthäus im halachischen Diskurs, Neukirchen-Vlyn, Wengst, Klaus, Das Regierungsprogramm des Himmelreichs. Eine Auslegung der Bergpredigt in ihrem jüdischen Kontext, Stuttgart, 2010.


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