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SMM - Kongress 2013 www.pminstitut.ch Referent: Bernhard Meier «Innovationskraft auf den Boden bringen»

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Präsentation zum Thema: "SMM - Kongress 2013 www.pminstitut.ch Referent: Bernhard Meier «Innovationskraft auf den Boden bringen»"—  Präsentation transkript:

1 SMM - Kongress Referent: Bernhard Meier «Innovationskraft auf den Boden bringen»

2 Management-Tools und Führungshilfen ! Management-Tools und Führungshilfen ! Alte Führungsgrundsätze in neuen Schläuchen Alte Führungsgrundsätze in neuen Schläuchen 5S = Sortieren – Sichtbar ordnen – Sauber halten – Standardisieren – Sichern und laufend verbessern Kaizen = Im Zentrum steht das Streben nach ständiger Veränderung Six Sigma = Black Belt, Green Belt, White Belt, Yellow Belt und Blue Belt…Statistik, Messen Analyse etc. Lean Management bedeutet Werte ohne Verschwendung schaffen. Optimales abstimmen der Aktivitäten für die bestmögliche Wertschöpfung. Leerläufe und Überflüssiges vermeiden! Kaizen, 5S, 5A, 5L, Six Sigma und vieles mehr. Alles gut und recht. Sind das letztendlich aber nicht auch alte Werte auf denen die Wirtschaftspioniere schon immer aufgebaut haben? Innere Motivation, Vorführen, Vorbild sein, Wertschätzung zeigen, zuhören können, konsequent handeln, klare Vorgaben und eiserne Kontrolle !

3 Die Phase 2 im Innovationsprozess ist die Entscheidende! In der Phase 2 greifen die Softfaktoren oder eben nicht. Diese Softfaktoren (Motivation, Stimmung, Akzeptanz des Projekts etc.) entscheiden über ein Gelingen oder Scheitern, über die Einhaltung der Termine und der Qualität der Versuchsphase.

4 Führungs- und Motivationsgrundlagen sind immer dieselben ! Gemäss Global-Competitivenes-Index des WEF, liegt die Schweiz auf Platz 1. Die Schweiz erfüllt zu 100% die Grundvoraussetzung der globalen Wettbewerbsfähigkeit. Grundlagenforschung, duales Bildungssystem, solide Fachausbildung und die unbedingte Notwendigkeit mehr zu tun als der Rest der Welt. Noch sind wir nicht verseucht durch theorie - lastige Führungsstandarts, aufdoktriniert von hochdekorierten Professoren aus Elite-Unis. Die tragende Säule der KMUs im SWISSMEM –Umfeld (ca MAs) generieren immer noch rund 19% des BIP der CH (ca. 83Mrd t/o) Dies nicht zuletzt weil die Leiter der KMUs den Commen sense leben und praktizieren. Die CH- Unternehmer sind Visionäre mit der Fähigkeit, die Vorstellung umzusetzen. Die Kraft und der Wille, Ideen in die Tat umzusetzen geht auf die Mitarbeiter über und infiziert deren motiviertes Verhalten am Arbeitsplatz. Genau dieses Verhalten bringt die Kraft der innovativen Idee auf den Boden und somit zum Ziel!

5 «Motivatoren» haben hohe Sozialkompetenz. Unbestrittene Führung- Empathie- und Kognitionseigenschaften. Sind Vorbild und können täglich Mut vermitteln. Sie können zuhören und sich selber kritisch reflektieren. Sie sind ehrlich und bringen dem Mitarbeiter Wertschätzung und Respekt entgegen. Sie bringen den Mitarbeiter weiter indem sie ihm Mut zusprechen. Offen, klar und verständlich kommunizieren gehört zur Basis der zielorientierten Führung. Diese Chefs beherrschen jede Kompetenzstufe, zeigen klar auf wo die Reise hingeht! Der Motivator geht voran, die Mitarbeiter folgen und stützen Grossbetrieb führt programmiert KMU – Chefs führen situativ

6 Der sichere Weg zum scheitern einer innovativen Idee: -Selber definierte Regeln nicht einhalten, dafür destruktiv kritisieren und alles besser wissen -Harmoniesüchtig und konfliktscheu agieren, dafür die Rosinen im Daily Business aussuchen -Sich bei Problemstellungen raushalten und erwidert:..für das habe ich Sie eingestellt! -Alltags-Troubles kaputt delegieren, sich aus der Verantwortung ziehen und hoffen es geht gut! -Warnungen ignorieren die Augen verschliessen und keine Optionen in Betracht ziehen. -Marktblindheit praktizieren, auf alte Zeiten bauen und die Machtposition einsetzen zum Führen -Auf Positionen beharren und dadurch Schwächen offenbaren die selbst nicht erkannt werden Es mag die Ansicht stimmen, das jeder Angestellte genug Motivation generieren sollte um dem monatlichen Zahltag gerecht zu werden. Das wahre Potenzial liegt allerdings genau da, wo es über einen Dienst nach Vorschrift hinaus geht. Wenn Sie es als Vorgesetzten oder als Vertreter schaffen die inneren Motive der Fachkräfte im Betrieb anzukurbeln, holen Sie genau das Potenzial ab, welches notwendig ist um Innovations - schübe in fruchtbare Aktionen umzusetzen.

7 Das Betriebssystem Mensch. Logisch und Emotional. Der Mensch ist ein Gebilde mit vielen Facetten. Aber auch ein logisch funktionierendes Konstrukt. Der gute Chef ist in der Lage dieses Konstrukt zu lesen. Behutsam neugierig, lernt er den Mitarbeiter kennen. Der Mensch ist ein funktionierendes hochkomplexes System, mit vielen Schalthebeln, auf welchen wir steuern können! Es ist nicht notwendig ein Psychologiestudium zu absolvieren. Es schadet aber auch nicht die alten Erkenntnisse in der Geisteswissenschaft etwas zu lernen um so die Möglichkeit zu schaffen den Mitarbeiter besser «abholen» zu können. Psychologische Streicheleinheiten zeigen immer Wirkung. So einfach wie die Tatsache, das der Smalltalk in den Pausen auch «seelischer Schmierstoff» darstellt.

8 Mitarbeiter müssen wollen dürfen……! Ein Unternehmen, eine Produktion oder eine Abteilung zu führen macht dann Spass und garantiert Erfolg, wenn das angegliederte Team Eigeninitiative entwickelt. Eigeninitiative hat viel mit Energiepotenzial zu tun. In Anlehnung an die MCII – Technik «Mental contrasting with implementation intentensions» gilt es als Vorgesetzter dem Team bzw. dem Mitarbeiter, ein Zielwunschbild zu vermitteln, welches er sich verinnerlichen soll. Er sieht einen noch grösseren Sinn in seinem Tun, indem er bei Erfolg sein Traum oder sein Wunsch als reales Bild erleben kann.

9 Einen Rapport (Vertrauen) aufzubauen ist die Basis Führen heisst auch verschiedene Menschentypen unterscheiden zu können in deren Stärken und Schwächen. Dieses Wissen untermauert die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Vertrauens - aufbau. Keiner gleicht dem anderen. Aber alle wollen dasselbe. Klare Zielvorgaben und Respekt. Mitarbeiter können autoritätshörig sein oder sie gehen auch so für den Chef durchs Feuer. Gegenseitiges vertrauen und Verständnis hat nichts mit Autoritätsverlust zu tun. Sich dem Mitarbeiter zu nähern, heisst auch in zu respektieren. Er verdankt es mit Mehreinsatz und gibt zurück was er erhalten hat.

10 Motiveren heisst Vorführen. Harmonie ja, Harmoniesucht nein! Als Vorgesetzter geben Sie den Takt an. Sie zeigen wer wen und wo an der Hand hält ! Belohnungen ja, aber gut durchdacht. Neuronen feuern aus dem Belohnungszentrum! Belohnungen nicht selbstverständlich machen. Dies nutzt den aktiven Effekt ab im Belohnungszentrum «Nukleus accumbens». Jährliche Umfragen zeigen klar auf, dass emotionale Bindungen an Unternehmen, die Leute weniger erkranken lässt, sie innerlich weniger kündigen lässt und das sie eher bereit sind zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. Heute weiss man jedoch, dass weniger als 20% emotionale Bindung zur Firma halten. 25 bis 30% haben gar keine. Wenns geht nicht so !!

11 Der « Flow» am Arbeitsplatz bringt die höchste Performance Wir Chefs nehmen uns das Recht aus hierarchischer Sicht raus, dem Mitarbeiter vorzuschreiben in welchem Umfeld er sich wohl zu fühlen hat! Ok, es war schon immer so und ist heute noch so! Nur vergessen wir, dass viele nicht Power «Chefs» sind wie «früher» und unser Umfeld sich massiv gewandelt hat. Die Mitarbeiter stehen unter ständigem Einfluss von medialem Werkzeug und die Konzentration zum «noch besseren Tun» geht förmlich in der Informationsflut welche sie täglich verarbeiten müssen, unter. Das Bombardement der Neuromarketing-Trickser, die überschwemmte Konsumlandschaft und die im Minutentakt aufschlagenden Infos über s, SMS oder Internet, lassen keinen Platz mehr um sich eigene Gedanken zu generieren für innovative Ideen am Arbeitsplatz oder eben, für das konzentrierte Arbeiten. Dazu kommen immer mehr Vorschriften, Prozessvorgaben und Controlling. Die Mitarbeiter müssen unsere Innovationen auf den Boden des Machbaren bringen. Sie müssen mitdenken und unsere Ideen noch verbessern oder mit eigenen Ideen «Befruchten». Ihnen den Freiraum geben damit der «Flow» zum fliessen kommt ist ein Ansatz der sich lohnt umzusetzen. Es kann die Musik sein, es können andere Farben an den Wänden sein, es können Bilder sein, oder einfach ein Standort wo man etwas mehr «Luft u. Licht» erhält.

12 Wer motiviert der führt - Wer führt schafft vertrauen Ich bin für meine Mitarbeiter ansprechbar und ich höre aktiv zu. Ich führe durch vorbildliches Verhalten. Ich bin Coach meiner Mitarbeiter. Ich definiere gemeinsam mit dem Mitarbeiter klare Ziele. Ich stelle sicher, dass der Mitarbeiter auf die für seine Arbeit wichtigen Informationen zurückgreifen kann. Ich reagiere bei Problemen, Fehlern und Krisen unterstützend und lösungsfördernd. Ich begründe Entscheidungen. Ich teile Erfolge mit meinen Mitarbeitern und lobe sie. Das sensible und diffizile Steuern eines Segways kann mit der Kommunikation unter Menschen verglichen werden. Schnell missverstanden oder einverstanden

13 Persönlichkeitsunterschiede sind Vorteile im Innovationsprozess …..oder von Konfliktpotenzial (Salienz) zur besseren Problemlösung (Evidenz)! Es gilt nach wie vor, gemeinsame Ziele zu definieren. Zuständigkeiten festzusetzen, die Umsetzung zu delegieren, aber auch selber die Verantwortung zu übernehmen! Nicht wirklich neu, aber haben Sie sich auch schon mit der Teamzusammensetzung befasst ? Wenn man sich der Salienz (Das Ergebnis aus dem Konflikt) bewusst wird, muss man dagegen angekämpft um eine leistungshemmende Situation umzuwandeln zum Vorteil des Unternehmens (Evidenz)! Das Innovationspotenzial wird so nicht eingedämmt sondern erhält neuen Schwung und Kraft. Z.Bsp. Konflikte zwischen Jung und Alt. Die Älteren bringen die Erfahrung und die Jungen die neuen Ideen und/oder neue Technik. Die Kunst ist es, die unterschiedlichen Ansichten so zu formen das von jeder Seite das Beste geholt wird und so die innovative Idee bestmöglich geschliffen werden kann. Dies bedingt aber, dass im Vorfeld die notwenige Stimmung (Umfeld) geschaffen wurde !!! …………… ……………oder…………..

14 Vertrauen ist eine definierte Einstellung zu Anderen Kompetenz aufzeigen und Fähigkeiten ausweisen. Konstanz durch langfristiges stabiles Verhalten und somit berechenbar sein. Empathie umsetzen und sich in den Anderen einfühlen, bringt aktiven Einsatz der Mitarbeiter. Aufrichtigkeit zeigen, ehrlich auftreten und Glaubwürdigkeit durch klares Handeln manifestieren. Selbstkritisch Fehler eingestehen können und ein Zeichen von Lernfähigkeit setzen. Kongruenz praktizieren durch Übereinstimmung von Wort und Handeln Plausibilität im Sinne von nachvollziehbaren Änderungsprozessen erklären Verantwortung für sein eigenes Handeln übernehmen Sie bringen die eigenen Innovationen nicht auf den Boden wenn ihr Team nicht auch so denkt !!! Bernhard Meier


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