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O RIENTIERUNGSPLAN FÜR B ILDUNG UND E RZIEHUNG. B ILDUNGS - UND E NTWICKLUNGSFELDER Gefühl und Mitgefühl Sinne, Werte, Religion Sprache Sinne Körper Denken.

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1 O RIENTIERUNGSPLAN FÜR B ILDUNG UND E RZIEHUNG

2 B ILDUNGS - UND E NTWICKLUNGSFELDER Gefühl und Mitgefühl Sinne, Werte, Religion Sprache Sinne Körper Denken

3 K ÖRPER In den ersten sechs bis acht Lebensjahren werden die Grundlagen gelegt für ein positives Körpergefühl Gesundheitsbewusstsein eine ausgewogene Ernährung und die Einstellung zu Bewegung Das Kind erschließt sich seine Welt mit allen Sinnen und vor allem durch Bewegung in dem es sich und seine Fähigkeiten erprobt über Bewegung Kontakt zu seiner Umwelt aufnimmt und diese entdeckt, erkennt und verstehen lernt erfährt, dass körperliches Wohlbefinden, Bewegung, Gesundheit und Ernährung eng zusammenhängen seine Erfahrungen durch Kontakte mit älteren und kranken Menschen sowie mit Menschen mit Behinderung erweitert. Körper

4 K ÖRPER Ganzheitliche Förderung in Kindertageseinrichtungen wie beispielsweise Bewegung drinnen und draußen Umgang mit Lebensmitteln Zubereitung von Speisen Gestaltung und Ritualisierung von Mahlzeiten Spielerische Erfahrung des Körpers bei Tanz- und Singspielen Künstlerischer Ausdruck mit dem Körper im Rollenspiel „so tun als ob“, Singen und Tanzen Körper

5 S INNE Sinne

6 S INNE Dazu benötigen sie: vielfältige Gelegenheiten Raum zum Erforschen, Experimentieren, Ausprobieren und Erleben in unterschiedlichen Erfahrungsfeldern Alltag Kunst Musik Sport Medien Kultur Natur Sinne

7 D ENKEN Kinder suchen von Anfang an nach Sinn und Bedeutung Bereits mit 6 Monaten erkennen sie Ursache-Wirkungs- Zusammenhänge und erinnern sich daran Sie sind in diesem Alter auch in der Lage Kategorien und Regeln (Bsp. bekannte und unbekannte Lautfolgen der Erstsprache) zu erkennen Erstes Verständnis von Mengen entwickelt sich im frühen Kindesalter Die Entwicklung der Sprache bringt das Denken voran Warum–Fragen  unaufhörliches Fragen nach Ursachen, um Ereignisse erklären und letztendlich auch steuern zu können passiert bereits im Alter von vier Jahren, wenn Kinder in der Lage sind Hypothesen aufzustellen und zu überprüfen Bsp. „Die Sonne geht nachts schlafen“ Denken

8 D ENKEN Was, wie, wodurch, warum, wozu? Der Prozess des Denken muss unterstützt werden um Phänomenen im Alltag und in der Natur auf die Spur zu kommen Welche Gegenstände schwimmen und sinken? Gegenstände rollen weg – andere nicht Gegenstände lassen sich stapeln, einfüllen, auf und zudrehen – andere nicht Dinge passen ineinander oder durch Öffnungen zerlegen von Gegenstände um herauszufinden, wie dieser funktioniert Kinder treten in Beziehung mit ihrer Umwelt in dem sie beobachten, vergleichen und forschen. Dabei entwickeln sie eigene Erklärungsmodelle – auch im Austausch mit anderen Kindern Denken

9 D ENKEN Das Denken umfasst alle Fähigkeiten, die helfen zu erklären, zu strukturieren und vorherzusagen. Im Einzelnen geht es um Bilden von Kategorien Finden und Anwenden von Regeln Erfassen von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen schlussfolgerndes Denken Problemlösen sowie logisches Denken Damit das Kind diese Fähigkeiten erlernen und erproben kann, braucht es eine Umgebung, die es dazu ermutigt. Es geht nicht darum Fakten zu lernen, sondern Denkweisen und Strategien zu entwickeln, die in unterschiedlichen Bereichen anzuwenden sind. Denken

10 S PRACHE Faktoren, die für den Sprachlernprozess förderlich sind: Bezugspersonen, die sich dem Kind zuwenden, mit ihm sprechen, seine Äußerungen aufgreifen, widerspiegeln, erweitern, sich über den Erfolg freuen und diese Freude dem Kind sichtbar machen Möglichkeiten geben mit den eigenen Lautproduktionen zu spielen, zu experimentieren und zu hören, welche Klangeffekte sich erzeugen lassen eine anregende Umgebung schaffen, die durch Personen, Gegenstände und Abbildungen den Bezug für das Gelernte herstellt das Kind benötigt sich wiederholende Alltagsroutinen wie Begrüßung, Essen, Bilderbuchbetrachtungen, Spiel und Singspiel, die von Erwachsenen und Kindern sprachlich und nicht sprachlich begleitet werden Sprache

11 S PRACHE Die Beherrschung der Sprache (auch Schrift) ist der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und entscheidend für alle Lernprozesse innerhalb und außerhalb des Kindergartens und der Schule wie beispielsweise Erlernen von Liedtexten oder Gedichten Erlebnisse schildern oder Sachverhalte darstellen Geschichten verstehen und wiedergeben können Sprache

12 S PRACHE Sprache

13 G EFÜHL UND M ITGEFÜHL Menschliches Handeln ist begleitet von Emotionen. Sie gehören zum täglichen Erleben und der Umgang mit ihnen will gelernt sein, denn diese Fähigkeiten sind nicht angeboren. Ein Kind nimmt schon sehr früh z.B. Körperbewegungen, Gesichtsausdrücke und Blicke seiner Bezugspersonen wahr, deutet sie und kann sich daran erinnern  es findet ein wechselseitiges Aufnehmen und ein spiegelndes Zurückgeben mit der Bezugsperson statt. Dies ist der Ausgangspunkt jeder zwischenmenschlichen Beziehung und Bindung. Gefühl und Mitgefühl

14 G EFÜHL UND M ITGEFÜHL Für die Entwicklung des Urvertrauens benötigt das Kind konstante Bezugspersonen, die sensibel und beständig sind im gemeinsamen Tun mit dem Kind. Über die persönliche Begegnung lernt das Kind Gefühl und Mitgefühl. Das Kind hat im Alltag und im Spiel ein Übungsfeld, in dem es Handeln und Fühlen in unterschiedlichen Rollen und aus verschiedenen Perspektiven erproben kann. Gefühl und Mitgefühl

15 G EFÜHL UND M ITGEFÜHL Dabei erfährt es: Zutrauen zu sich selbst und anderen Personen Erfahrungen mit eigenen Stärken und Fähigkeiten aber auch Grenzen festigen Kinder in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und Identität Voraussetzungen für den Umgang mit Gefühlen Bewusstsein über die eigenen Emotionen Umgang mit den eigenen Gefühlen – Kinder müssen lernen ihre Gefühle in einer sozial verträglichen Weise zuzulassen und auszudrücken Aneignen von Einfühlungsvermögen und Mitgefühl um bei Anderen Emotionen wahrnehmen und darauf angemessen reagieren können Gefühl und Mitgefühl

16 S INN, W ERTE, R ELIGION Kinder begegnen ihrer Welt gegenüber grundsätzlich offen und entwickeln in der Interaktion Vorstellungen von sich, der Welt und dem Leben mit anderen. Dabei müssen sie mit einer Fülle von Eindrücken, Erfahrungen, Anforderungen und Begegnungen zurechtkommen. Sie benötigen verlässliche Vorbilder, die ihnen Werte wie Toleranz, Gleichberechtigung vorleben. Beim Erleben religiöser Traditionen spielen religiöse Feste, symbolische Handlungen, Ausdrucksformen und Geschichten eine wichtige Rolle. Sinne, Werte, Religion

17 S INN, W ERTE, R ELIGION „Sinn“ wird beispielsweise zum Thema wenn ein Kind sich der Erzieherin anvertraut und fragt: „Du, warum will keiner mein Freund sein?“ Wenn ein Kind hört, dass sich die Eltern eines anderen Kindes getrennt haben. Er fragt: „Meine Mama und mein Papa streiten sich auch manchmal. Geht Papa jetzt auch weg?“ „Werte“ werden beispielsweise zum Thema wenn mehrere gleichzeitig (als Erster) drankommen wollen, und wenn es dann eine Debatte gibt, wie der Erste ausgewählt werden soll (auszählen, Jüngster/Ältester, nachgeben, verzichten?) Sinne, Werte, Religion

18 S INN, W ERTE, R ELIGION wenn Kinder sich über Freundschaft unterhalten: „Darf man nur von einem Kind der Freund sein? Darf man auch mit anderen spielen? Ich habe Streit mit meiner Freundin – was jetzt?“ „Religion“ wird beispielsweise zum Thema wenn die Kinder im Kindergarten etwas anderes erfahren als im Elternhaus z.B. „Wer soll denn das sein, der Weihnachtsmann?“ wenn Kinder von religiösen Praktiken zu Hause erzählen z.B. „Mein kleiner Bruder wurde getauft“ „Am Zuckerfest bekommen alle Kinder Süßigkeiten“ Sinne, Werte, Religion


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