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Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – 20.10.2006 Angehörige Mittelhessen 20.10.2006 Reformen – Chance oder Risiko? Veränderungen in der.

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1 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Angehörige Mittelhessen Reformen – Chance oder Risiko? Veränderungen in der gemeindenahen Psychiatrie in Hessen

2 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Ziel Personenzentrierte Hilfen Von einer angebotsorientierten, institutionsbezogenen Versorgung behinderter Menschen hin zu individuellen, passgenauen Hilfeleistung!

3 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Problemdruck beim LWV Hessen – der hilflose Helfer? Seit Jahren kontinuierlich steigende Fallzahlen in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen Dadurch erheblich steigende Kosten Erwartungsdruck der Träger des Verbandes auf Kostenbegrenzung Paradigmenwechsel in der Behindertenhilfe

4 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Der LWV Hessen verbindet mit personenzentrierten Hilfen.... Fachliche Ansprüche: Hilfen, Unterstützung nach dem Bedarf und Bedürfnissen des einzelnen Menschen=bessere Qualität in der Versorgung Versorgungsverpflichtung der Einrichtungsträger in der Region Rechtliche Verpflichtungen: Sozialhilfe nach der Besonderheit des Einzelfalls (früher § 3 BSHG, jetzt § 9 SGB XII) Kostenaspekte

5 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Was ist zur Umsetzung Personenzentrierter Hilfen nötig? Auf der Ebene......des Einzelfalls durch Planung und Bemessung passgenauer, bedarfsdeckender individueller Hilfen = individuelle Hilfeplanung...der Leistungserbringung durch die Überwindung institutioneller Hemmnisse und die Flexibilisierung von Hilfen (Entkoppelung Wohnen u. Betreuen)...der Finanzierung durch die Bereitstellung einer Vergütungsstruktur, die es ermöglicht, Leistungen zur Deckung des individuellen Hilfebedarfs individuell differenziert finanzieren zu können (Aufgabe der platzbezogenen Finanzierung)

6 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Mängel des jetzigen Finanzierungssystems Trennung in der Zuständigkeit der Leistungsträger begünstigt den stationären Sektor Dito die Trennung Ambulant – Stationär Trennung von Vergütung und tatsächlicher Leistung: Bezahlt wird der Platz (nach HBG) nicht die Leistung für den einzelnen Menschen

7 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Projekte zur Umsetzung personenzentrierter Hilfen (1) Modellprojekt Leistungsbereich WOHNEN ( Wohnen im Verbund) Beteiligte: LWV-Hessen, Vogelsberger Lebensräume und Behinderten-Werk Main- Kinzig, Vogelsbergkreis, Main-Kinzig-Kreis, Laufzeit: – Ziele: - Personenzentrierte Hilfeerbringung durch Anwendung einer individuellen Hilfeplanung (IBRP) und Entkoppelung von Wohnen und Betreuen - Überprüfung der Hypothese, dass dadurch verbesserte Hilfeleistung im Einzelfall und höhere Wirtschaftlichkeit erreicht wird Grundlagen: - Versorgungsverpflichtung - Budgetfinanzierung - Projektvereinbarung zwischen den Beteiligten

8 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Projekte zur Umsetzung personenzentrierter Hilfen (2) Zentrumsmodell Biebesheim Beteiligte: LWV Hessen, SpV Groß Gerau, Kreis Groß Gerau, Hess. Sozialministerium Laufzeit: bis Ziele: - Alle Betreuungsleistungen werden im PSZ als personenzentrierte Komplexleistungen realisiert - Erweiterung des ambulanten Angebots zu Lasten der Wohnheimplätze - Erhöhung der Wirtschaftlichkeit Grundlagen: - IBRP - Versorgungsverpflichtung - Budgetfinanzierung - Wissenschaftl. Begleitung / Evaluation

9 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Projekte zur Umsetzung personenzentrierter Hilfen (3) Hessisches Implementationsprojekt Personenzentrierte Hilfen Beteiligte: 10 Gebietskörperschaften, Hess. Sozialministerium, Aktion Psychisch Kranke, LWV Hessen Laufzeit: – plus Anschlussprojekt bis Ziele: Umsetzung des personenzentrierten Ansatzes in 10 Regionen durch Einführung und systematische Anwendung des IBRP und Installierung von Hilfeplankonferenzen Grundlagen: - Kooperationsvereinbarungen in den Regionen zwischen allen Beteiligten - Pflichtversorgung - Beratung durch die APK

10 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Projekte zur Umsetzung personenzentrierter Hilfen (4) Personenzentrierte Leistungsfinanzierung Beteiligte: LWV-Hessen, Wetteraukreis, Diakonisches Werk Wetterau, Stadt Wiesbaden, Evangelischer Verein für Innere Mission (EVIM), Werkgemeinschaft Wiesbaden e.V., Zentrum für Soziale Psychiatrie Rheinblick Laufzeit: bis Ziele: 1.Aufbau und Erprobung eines personenzentrierten und leistungsbasierten Vergütungssystems 2.Herstellung einer trägerübergreifenden Vergleichbarkeit von Leistungen und Preisen 3.Reduzierung des Kostenanstiegs

11 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Trägerübergreifende Persönliche Budgets (TPB) Mitarbeit an einem bundesweiten Modellprojekt, (bis Ende 2007) das auch in zwei hessischen Landkreisen durchgeführt wird: Landkreis Groß Gerau Landkreis Marburg-Biedenkopf Ziele des TPB

12 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Trägerübergreifende Persönliche Budgets Rechtsgrundlage: § 57 SGB XII Anspruchsberechtigte: Menschen mit wesentlichen Behinderungen Budgetfähige Leistungen der Sozialhilfeträger Antragsverfahren Bedarfsfeststellung, Hilfeplanung, Zielvereinbarung Qualitätssicherung

13 Gerhard Kronenberger - Landeswohlfahrtsverband Hessen – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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