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Wolf Gimpel Wir kamen von Auschwitz nach Hailfingen schon als Muselmänner 1.

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Präsentation zum Thema: "Wolf Gimpel Wir kamen von Auschwitz nach Hailfingen schon als Muselmänner 1."—  Präsentation transkript:

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2 Wolf Gimpel Wir kamen von Auschwitz nach Hailfingen schon als Muselmänner 1

3 Im Ghetto Lodz Wolf Gimpel wurde am in Bełżyce/Izbica in Polen geboren. Bis 1939 wohnte er bei seinen Eltern in Leslau/ Włocławek kam er ins Ghetto von Łódź, in dem Uniformen, Stiefel, Waffenteile und Munition hergestellt wurden. Ghetto Lodz

4 Auschwitz-Stutthof-Hailfingen Danach war Wolf Gimpel im Arbeitslager in Posen und wurde am von Kolo nach Auschwitz transportiert, wo ihm die Nummer eintätowiert wurde. Von Auschwitz kam er mit dem Transport am nach Stutthof und von dort am 17. November 1944 nach Hailfingen, wo er die Natzweiler Nummer erhielt. Natzweiler Nummernbuch

5 Hailfingen Das war ein bitterer Empfang damals in Tailfingen, mit den Hunden, die ham uns die Haut abgerissen von den Knochen, kann man sagen. Wir sind ja als Muselmänner von Auschwitz schon angekommen. An den Namen des Lagerführers kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass wir ihm den Spitznamen Tarzan gegeben haben. Der Mann war sehr brutal und schlug viel auf die Häftlinge ein. Ich kann mich noch erinnern, dass er sehr oft seinen Schäferhund auf die Häft- linge hetzte. Lager Hailfingen/Tailfingen

6 Arbeit im Steinbruch Reusten Wolf Gimpel arbeitete im Kommando im Reustener Steinbruch und musste die Leichen der Häftlinge in Schubkarren zum Massengrab transportieren und dort begraben. Er erinnerte sich mit Entsetzen an den Weg zur Grube, auf dem das Beerdigungskom- mando den Leichenwagen ziehen musste. Der SS- Lagerführer hatte zur Begleitung die brutalsten unter den Wachen ausgewählt. Sie schlugen uns und manche, die nicht mehr konnten, wurden an Ort und Stelle erschlagen und mit ins Grab geworfen. Steinbruch Reusten 2007

7 Dautmergen-Todesmarsch Nach der Auflösung des Lagers Hailfingen wurde Wolf Gimpel nach Dautmergen deportiert. Die Fahrt nach Dautmergen wurde von einem Bombenangriff unterbrochen. Viele starben unterwegs, und von den vielleicht 200, die den Zug bestiegen haben, sind nur etwa 80 bis 100 in Dautmergen angekommen. Von Dautmergen aus trieb das Wachpersonal die dort verblieben Gefangenen am 18. April 1945 auf den Todesmarsch in Richtung Süden. Wer nicht mehr gehen konnte, wurde erschossen. Die Überlebenden wurden schließlich am 22. April 1945 in Altshausen und Ostrach befreit. Dautmergen Block 1

8 Landsberg-München Von April 1945 bis August 1945 war Wolf Gimpel in Landsberg und ab August 1945 in München. Er heiratete dort seine Frau Zwetla, geborene Metzger (geboren am in Dombrowa/Dąbrowa Górnicza). Sie bekamen zwei Kinder: Salamon und Dora, geboren am Im Ermittlungsverfahren machte er in München Aussagen am und am Meldeliste München

9 Besuch in Hailfingen 1986 Im Rahmen der Recherchen der Projektgruppe Nationalsozialismus im Landkreis Tübingen am Ludwig- Uhland-Institut der Universität Tübingen stieß Utz Jeggle auf Wolf Gimpel und führte am ein Gespräch mit ihm in München. Auf Einladung von Utz Jeggle war Wolf Gimpel dann zusammen mit Frau und Sohn im Frühjahr 1988 zu Besuch in Rottenburg und Tailfingen. Schwäbisches Tagblatt

10 Die Rückkehr 1991/1992 wurde mit ihm im Auftrag des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg von Wolfram Frank der Dokumentarfilm Die Rückkehr – Das Zeugnis des Wolf Gimpel gedreht. Am ist Wolf Gimpel in Herzliya Pituach /Israel gestorben. Wolf Gimpel am Reustener Steinbruch 1991

11 Bildnachweis ITS: 2, 4 und 8 holocaustresearchproject: 3 Kurt Hinkelbein/USAF Historical Research-Center: 5 Pierre Lefèvre : "Les Déportés d'Argonne", Regnéville 2000, Foto: Suzanne Oswald: 7 Schwäbisches Tagblatt : 9 Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Die Rückkehr des Wolf Gimpel: 10 Text: Volker Mall/Harald Roth


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