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Bildung, Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention in der Entwicklungszusammenarbeit Klaus Seitz Zeitschrift Entwicklungspolitik.

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Präsentation zum Thema: "Bildung, Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention in der Entwicklungszusammenarbeit Klaus Seitz Zeitschrift Entwicklungspolitik."—  Präsentation transkript:

1 Bildung, Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention in der Entwicklungszusammenarbeit Klaus Seitz Zeitschrift Entwicklungspolitik

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6 1)Der Friede ist der Ernstfall 2)Macht und Ohnmacht des besseren Arguments 3)Make law not war 4)Der Januskopf der Bildung

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8 Bildung und Gewaltprävention 1) Friede ist der Ernstfall: Lord of the Flies 2) Gewaltprävention in der Entwicklungszusammenarbeit 3) Der Januskopf der Bildung 4) Gewaltprävention und Demokratiepädagogik 5) Forschungsdesiderata

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10 Aktionsplan Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung Mai 2004: Interkulturelles Verständnis und die Achtung anderer Kulturen (...) sind entscheidende Voraussetzungen für die Krisenprävention. Dazu gehört (...) auch die Unterstützung von Bildungssystemen, die den gewaltfreien Umgang mit Konflikten fördern. Die Bundesregierung wird im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit im Bildungssektor friedenspädagogischen Aktivitäten mehr Beachtung schenken.

11 Konfliktphasen und pädagogische Intervention Conflict Status relative peace preconflictarmed conflict peace process post- conflict Type of educational initiative Education for prevention Education in emergenciesEducation for reconstruction Gewalt- vorsorgendeeindämmende post-konfliktive Prävention PräventionPrävention Prävention Tawil/Harley 2004, Carnegie Commission 1997

12 Bildung und Konflikt: Schnittstellen Frieden Konflikt Bildung

13 Der Januskopf der Bildung In many conflicts around the world, education is part of the problem, not the solution (Bush/Saltarelli 2000)

14 Januskopf der Bildung Education and training increase social cohesion, reduce crime and improve income distribution. (World Bank 2002). Schools and education systems can create or exacerbate the conditions that contribute to conflict. Recently there has been a growing recognition of the role that schools and education systems can play in reproducing many of the factors that underlie much civil conflict. (World Bank, Reshaping the Future 2005)

15 Bildung und die Wurzeln der Gewalt Ungleiche Verteilung von Bildungschancen Ethnische/religiöse/soziale Gliederung Bildung als Instrument kultureller Unterdrückung Manipulation des Geschichtsbildes Hegemoniale nationale Identität Vermittlung von Feindbildern

16 Schooling as Violence: Clive Harber Körperliche Züchtigung Sexueller Missbrauch Gewalt durch Unterlassung: HIV/Aids Stress und Angst Militarisierung

17 Schooling as Violence: Lynn Davies Soziale Disparitäten und soziale Ausgrenzung Militantes und autoritäres Männlichkeitskonzept Essentialistische Identitätskonzepte

18 Bildung und Gewalt: Typologie gewaltförderndgewaltpräventiv Direkte GewaltPrügelstrafe, Missbrauch, Stress Sichere Schule Strukturelle Gewalt Selektion, Ungleichheit Inklusive Schule Kulturelle Gewalt Curriculare Dominanzkultur, Hass auf Fremde Pluralistische Schule

19 Konfliktsensitive Bildungssysteme Die integrative Schule Die demokratische Schule Die pluralistische Schule: inklusive Identitätskonzepte - kulturell: multiple Identität - politisch: kosmopolitische Bürgerschaft -genderbezogen: gleichberechtigte Geschlechterrollen

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21 Forschungsdesiderata Komplexe Notlagen erfordern komplexe pädagogische Antworten Grenzen der Übertragbarkeit Mangelhafte Evaluationspraxis Operationalisierung von Friedenskompetenz Verknüpfung mit Demokratiepädagogik Konfliktsensible Bildungssysteme


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