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Notwendigkeit oder Utopie? 1. So sieht es zur Zeit oft in Bremen oder anderen Städten aus, aber muss das so sein? 2.

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Präsentation zum Thema: "Notwendigkeit oder Utopie? 1. So sieht es zur Zeit oft in Bremen oder anderen Städten aus, aber muss das so sein? 2."—  Präsentation transkript:

1 Notwendigkeit oder Utopie? 1

2 So sieht es zur Zeit oft in Bremen oder anderen Städten aus, aber muss das so sein? 2

3 Stillstand verbraucht Fläche …… Also Konsequenzen ziehen.... 3

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6 Mehr Verkehr führt zu immer mehr Feinstaubbelastung. Der Lärm der dabei entsteht, ist auch nicht zu unterschätzen. Die Aufenthaltsqualität ist dadurch nicht sonderlich gut. Der schlecht getaktete ÖPNV führte nicht zum Umstieg vom Auto... Entwicklung bis jetzt 6

7 Klimawandel = Klimaproblem durch CO 2 Einen großen Anteil am CO 2 Ausstoß verursacht der Straßenverkehr. Nämlich gut 25%! Ein Verkehrswegeplan mit Vorrang für den Klimaschutz und den öffentlichen Verkehr ist daher dringend notwendig. 7

8 Bundesweit subventioniert jede Person den Kfz-Verkehr mit pro Jahr. Im Mittel verursacht ein Pkw jährlich ca externe Kosten, die von der Allgemeinheit getragen werden. 8

9 Die BremerInnen legen pro Tag 1,8 Mio. Wege zurück: Davon 20% der Ziele zu Fuß 22% mit dem Fahrrad 17% mit dem Bus oder Bahn 41 % mit dem Auto/Pkw. 9

10 Der Pkw Anteil im Stadt – Umland - Verkehr hat einen Anteil von 85%. Es gibt Personen, die werktätig nach Bremen pendeln. 48 Prozent der täglichen insgesamt 1,46 Mio. Personenfahrten werden mit dem Pkw absolviert. 10

11 Die BSAG in Bremen befördert zur Zeit: Jährlich: 100,3 Mio. Personen, das sind Täglich: Personen d.h. jede Person in Bremen legt 183 Fahrten pro Jahr mit dem ÖPNV zurück. 11

12 Alternativen zum Stau Kostenlose Busse Eingeschränkte Parkmöglichkeiten in den Innenstädten, stattdessen Parkflächen am Stadtrand Kostenlose Bereitstellung von Fahrrädern Kostenloser Lieferservice des Einzelhandels in der Innenstadt 12

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15 Eine Alternative Hasselt - Belgien Region: Flandern – Provinz: Limburg Fläche: km2 – Einwohner: (2006) Bevölkerungsdichte: 685 Einwohner/km² 15

16 Die belgische Stadt Hasselt hat 1997 den kostenlosen Nahverkehr eingeführt. An Kosten wendet die Stadt 1 % ihres Bruttosozialproduktes auf, das Land bezuschusst die weiteren Kosten.(Gesamtbudgets = 100 Mio.). Für eine Schnellstraße müsste Hasselt ca. 2,5 Mio. ausgeben! 16

17 Die Stadt ohne Fahrschein »Weil wir kein Geld hatten, fährt der Bus jetzt umsonst«, sagt Stevaert, »das mag paradox klingen, aber es funktioniert.« Für diesen Bus braucht man keine Fahrkarte. 17

18 Nach der Umstellung im Jahr 1996 stieg die Zahl der Fahrgäste innerhalb von zwölf Monaten von auf 2,7 Millionen. Zehn Jahre später nutzten in Hasselt pro Tag etwa Fahrgäste 46 Busse auf elf Linien nutzten rund 4,5 Mio. Fahrgäste die kostenlosen Busse. 18

19 Auch der Fahrradverkehr wurde verbessert. Für den Fahrradverkehr wurde eine Straße neben der Bus- und Autofahrbahn eingerichtet, die alle Fahrräder befahren können. Zurückgebauter Groene Boulevard in HasseltHasselt 19

20 Das Verkehrskonzept hat dazu geführt, dass bis zu 30 Prozent mehr Menschen in die Stadt kommen und die Umsätze des Einzelhandels seit der Umgestaltung stiegen. Mehr Lebensqualität. Stevaerts Parole: Hasselt für die Menschen! 20

21 Die Stadt Hasselt hat von diesem Zeitpunkt an mehr Einnahmen, da sie sich von Platz 10 der Einkaufsstädte in Belgien auf Platz 4 verbessert hat. Touristen kommen, um sich dieses Modell an zu sehen. Es sind mehr Hotels und Geschäfte in der Innenstadt entstanden. Die Luftqualität und Staufreiheit hat sich erheblich verbessert. 21

22 Früher haben ca Menschen in der Stadt gearbeitet. Heute sind es Menschen, die im Zentrum arbeiten. Die Beschäftigung ist mit 150% geradezu explodiert. 22

23 Behaglich, gemütlich, kinderfreundlich. Alles ist in den meist autofreien Straßen und gemütlichen Gässchen gut zu Fuß erreichbar. 23

24 Radfahrer/innen sind weniger gefährdet. Die Bevölkerung entscheidet sich bewusster, welches Fahrzeug für die jeweilige Erledigung benutzt wird. Die CO 2 – Emissionen gehen zurück. Dieses Modell findet Nachahmung nicht nur in belgischen Städten. Zahl der Verkehrsunfälle geht zurück. 24

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28 Hasselt ist zur drittgrößten Geschäftsstadt Belgiens gewachsen, vor allem durch den kostenlosen Nahverkehr. 28

29 Busfahrer können sich auf das Fahren konzentrieren, anstatt auch noch für Fahrkartenkontrolle zuständig zu sein. Ein- u. Aussteigen geht schneller. Schwarzfahrer gibt es keine. Bürokratie in Hinblick auf Fahrkarten entfallen. Fahrkartenautomaten mit verwirrenden Zonensystemen werden nicht benötigt. 29

30 Nulltarif – wie finanzierbar? Variante des Wuppertaler Instituts Der ÖPNV soll über Abgaben finanziert werden, z.B. über: Parkplatzgebühren, Nahverkehrsabgabe ähnlich Müllabfuhr und Gewerbesteuer. Der Einnahme-Mix, neben Einwohnern bezahlen auch die örtlichen Firmen den Nulltarif. 30


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