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Theorieorientierter Aufbau Emotionstheorien 1. Arbeitsdefinition 2. Behavioristische Emotionstheorien 3. Emotionstheorie von William James 4. Kognitiv-physiologische.

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1 Theorieorientierter Aufbau Emotionstheorien 1. Arbeitsdefinition 2. Behavioristische Emotionstheorien 3. Emotionstheorie von William James 4. Kognitiv-physiologische Emotionstheorien: – Schachter – Valins 5. Evolutionäre Emotionstheorien: – Charles Darwin – Paul Ekman 6. Theorien der Basisemotionen – William McDougal – Robert Plutchik – Attributionale Emotionstheorien: 7. Meinong 8. Lazarus 9. Weiner 10. Neurophysiologische Grundlagen Motivation 1 Motivationstheorien 1. Freuds Psychoanalytische Theorie 2. Hullsche Triebtheorie 3. Lewins Feldtheorie 4. Theorie der Leistungsmotivation von Atkinson 5. Soziale Lerntheorie und Selbstverantwortlichkeit (Bandura und Rotter)

2 Motivation 2 Was ist Motivation? Alle diejenigen psychischen Prozesse, die dazu dienen, Verhaltensweisen auszuwählen, zu initiieren/aufrecht zu erhalten und ihnen eine Richtung zu geben. - Thomae (1965): Motivation als Phasen des Aktivitätskontinuums, die unter dem Aspekt ihres Einflusses auf eine... Veränderung der Intensität, Richtung und Form jeder Aktivität gesehen werden –Graumann (1969): Motivation als Wechselwirkung zwischen motiviertem Subjekt und motivierender Situation – DeCharms (1979): Motivation ist so etwas wie eine milde Form der Besessenheit – Rheinberg (2002): Motivation ist aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzuges auf einen positiv bewerteten Zielzustand – Heckhausen (1989): Verhalten wird um der erwarteten Folgen willen ausgewählt und hinsichtlich Richtung & Energieaufwand gesteuert. Rheinberg, F. (2002). Motivation (4. Auflage). Stuttgart: Kohlhammer.

3 Motivation 3 Was ist Motivation? Heckhausen (1989; spezifischere Definition): – Antizipation von erwünschten / befürchteten Anreizen der Folgen eigenen Handelns. – Einschätzung der dazugehörigen Wahrscheinlichkeiten auf Erfolg. – Verrechnung der Wahrscheinlichkeiten mit den Anreizen (=>Erwartungs-Wert Theorien). Heckhausen, H. (1989) Motivation und Handeln (2. Auflage). Berlin: Springer Verlag.

4 Motivation 4 Was ist ein Motiv? Heckhausen (1989): – Motive sind überdauernde Dispositionen. – Jedes einzelne Motiv umfasst eine definierte Inhaltsklasse von Handlungszielen (angestrebte Folgen des eigenen Handelns) – Zumeist eingegrenzt auf Inhaltsklassen von Handlungszielen, die in Form überdauernder und relativ konstanter Wertungsdispositionen vorliegen – Bsp. Leistungsmotiv: Inhaltsklasse aller Handlungsziele umschrieben, für deren Bewertung dem Handelnden ein Maßstab der Tüchtigkeit verbindlich ist. Heckhausen, H. (1989) Motivation und Handeln (2. Auflage). Berlin: Springer Verlag.

5 Motivation 5 Motivation & Bedürfnisse (z.B. Hull) Primäre Bedürfnisse (needs) => Triebe (drives): Nahrung (Hunger) Wasser (Durst) Luft Gewebsverletzungen zu vermeiden (Schmerz) Aufrechterhaltung einer optimalen Körpertemperatur Defäkation und Urination Erholung (bei längerer Anstrengung) Schlaf (bei längerem Wachsein) Aktivität (nach längerer Inaktivität) => Homöostase...

6 Theorieorientierter Aufbau Emotionstheorien 1. Arbeitsdefinition 2. Behavioristische Emotionstheorien 3. Emotionstheorie von William James 4. Kognitiv-physiologische Emotionstheorien: – Schachter – Valins 5. Evolutionäre Emotionstheorien: – Charles Darwin – Paul Ekman 6. Theorien der Basisemotionen – William McDougal – Robert Plutchik – Attributionale Emotionstheorien: 7. Meinong 8. Lazarus 9. Weiner 10. Neurophysiologische Grundlagen Motivation 6 Motivationstheorien 1. Freuds Psychoanalytische Theorie 2. Hullsche Triebtheorie 3. Lewins Feldtheorie 4. Theorie der Leistungsmotivation von Atkinson 5. Soziale Lerntheorie und Selbstverantwortlichkeit (Bandura und Rotter)

7 Motivation 7 Sigmund Freud ( ) Zeitlebens in Wien ansässig (bis 1938 => Emigration nach London). Neurologe 1885 Studium der Hypnose und Behandlung der Hysterie bei Charcot in Paris. Zeitlebens sehr umstritten. Vorwurf der mangelhaften empirischen Beweisführung und Verstoß gegen damaligen Common Sense. Schüler: Jung, Adler.

8 Motivation 8 3 Kränkungen der naiven Eigenliebe der Menschheit Kopernikus: Erde & Mensch nicht im Zentrum des Weltalls... Darwin: Mensch hat keine Sonderstellung in der Natur... Freud: Mensch irrational und nicht einmal der eigenen Motive bewusst (dies als die empfindlichste Kränkung!). Quelle: z.B.: Freud, "Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse (1917).

9 Motivation 9 Grundprinzipien Homöostase: Tendenz zur Erhaltung eines relativ stabilen inneren Milieus (Gleichgewichtszustand). Hedonismus: Lustgewinn und Glück als Leitmotiv (Homöostase ist Lust). Mensch als geschlossenes Energiesystem (Anlehnung an Physik / Energieerhaltung => siehe unten) Psychologischer Determinismus: Gedanken und Handlungen sind notwendige Folge bestimmter Ursachen. Untersuchte Phänomene: – Pathologische Fälle. – aber auch: Witze, Versprecher, Träume.

10 Motivation 10 Mensch als geschlossenes Energiesystem PhysikPsychoanalyse Energieerhaltungssatz (Helmholtz, 1847) Psychische Energie ist konstant und bleibt erhalten, Libido potentielle Energiefreie Energie kinetische Energiegebundene Energie / Kathexis Energie wird gebunden (Kathexis), wenn ein begehrtes Objekt momentan nicht erreichbar ist Verlangen nach dem Objekt. Sobald Ziel erreicht ist, wird Energie wieder frei. Falls gesamte Energie frei ist: Homöostase.

11 Motivation 11 Beispiel Geliebte Person verreist. => Person nicht mehr verfügbar => Objekt der Kathexis => Energie ist gebunden => z.B.: unbefriedigtes Individuum phantasiert davon mit der geliebten Person beisammen zu sein. Bindung der Energie ist unangenehm und die Energie steht für andere Tätigkeiten nicht zur Verfügung. Kommt Person zurück, wird Energie frei gesetzt und steht wieder für andere Tätigkeiten zur Verfügung.

12 Motivation 12 Struktur der Persönlichkeit Es: – hängt eng mit vererbten sexuellen und aggressiven Trieben zusammen: Eros: sexuelle (Arterhaltung) und aggressive (Selbsterhaltung) Komponente; später: Eros (Lebenstrieb) und Thanatos (Todestrieb). – größtenteils unbewusst. – Reservoir der gesamten psychischen Energie (libido=Lust). – Lustprinzip. – Zielerreichung durch Reflexe und Primärprozess (unlogisch, keine Unterscheidung real – irreal). Ich: – Sekundärprozess: Unterscheidung real-irreal. – Vermittlung zwischen Es und Realität; Befriedigungsaufschub. – weitgehend bewusst. – Realitätsprinzip. – Kontrolle über Willkürmotorik, Gedächtnis, Logik, Zeitorientierung (Denken des Erwachsenen)

13 Motivation 13 Struktur der Persönlichkeit Über-Ich: – entwickelt sich als letzte der Persönlichkeitsstrukturen – belohnt Person für moralisches Verhalten. – bestraft sozial nicht sanktionierte Handlungen durch das Hervorrufen von Schuldgefühlen. – Gesamtheit der internalisierten Normen. – Entwicklung durch Identifikation mit gleichgeschlechtlichen Elternteil (Identifikation). – Wichtige Phase: ödipale Situation (Zuneigung zum andersgeschlechtlichen Elternteil) => Inzesttabu...

14 Motivation kurze Nebenbemerkung...

15 Motivation 15 Integration der Persönlichkeitsstrukturen

16 Motivation 16 Gegen-Kathexis Wenn die Zielverwirklichung zu mehr Unlust als Lust führt, errichtet das Ich eine Gegen-Kathexis (=>Abwehr). Abwehr durch: – Verdrängung des bedrohlichen Wunsches aus dem Bewusstsein. – neurotische Symptome (z.B. hysterische Blindheit), das ebenfalls das Erreichen des Zieles verhindert. => Ständiger Konflikt zwischen (Es)-Wünschen und (Über-Ich) Anforderungen der Gesellschaft. => Grundlage für Neurosen...

17 Motivation 17 Freuds Triebkonzept Eigenschaften: – appetitiv: führen auf Objekte zu – intern: rühren von Stoffwechselprozessen her – Ziel: Befriedigung Triebe als Energiequellen des Verhaltens –Wünsche (=mit Energie besetzte Vorstellungen) als kognitive Repräsentationen der vom Körper gestellten Triebforderungen –Wünsche setzen Handlungen in Gang führen auf Objekte –Objekte werden mit Energie besetzt (=Kathexis) – wenn die Erlangung des Objekts zu mehr Unlust als Lust führt (Liebesverhältnis des Sohns mit seiner Mutter führt zu Ärger beim Vater), errichtet das Ich Gegen-Kathexis (Abwehrmechanismen).

18 Motivation 18 Modelle der Motivation Primärmodell UnruheSaugen an BrustBeruhigung Kathexisobjektbezogeneentladene Kathexis (Besetzung)Handlung TriebTriebhandlungTriebbefriedigung UnlustVerhaltenLust Sekundärmodell KathexisBefriedigungs-Umweg-Befriedigung (Besetzung) aufschub handlung

19 Motivation 19 Modelle der Motivation

20 Motivation 19 Modelle der Motivation Antipathien (Reaktionsbildung) Widerstände freie Assoziationen Kunstwerke Neurotische Symptome Träume Witze & Fehlleistungen Lebensmuster (=wiederkehrende Themen im Leben einer Person) Indikatoren für unbewusste Motivation (Handlung kann durch Kräfte bestimmt sein, die nicht das Bewusstsein erreichen).

21 Motivation 21 Abwehrmechanismen Rationalisierung Sublimierung Reaktionsbildung Projektion Regression Verschiebung Verdrängung (wichtigster Mechanismus) Abwehrmechanismen: Eine (unbewusste) Ich-Funktion zur Verhaltenskontrolle im Dienst des Es Verleugnung und Intellektualisierung Wahrnehmungsabwehr

22 Motivation 22 Vorschau: ausgewählte Themen in Zusammenhang mit der Freudschen Theorie Aggression und Gewalt: – wird Aggressionsbereitschaft durch Beobachten von Gewalt verringert? (Katharsis Hypothese). – Situationale Faktoren für Aggression: Hitze Autoritäten (Milgram). Soziale Rangstellung (Stanford-Prison Experiment). Abwehrmechanismen: – Verleugnung – Wahrnehmungsabwehr & unbewusste Wahrnehmung

23 Motivation 23 Wird Aggressionsbereitschaft durch Beobachten von Gewalt verringert? (Katharsis Hypothese). Freud (1920) – Eros erzeugt libidinöse Energie; durch sexuelle Aktivität wird Spannung reduziert – Thanatos erzeugt destruktive Energie; durch aggressive Handlungen Spannungsreduktion – Katharsis-Effekt: durch Beobachtung motivationaler Äußerungen bei anderen wird eigene Motivation reduziert Lorenz (1963) – Aggression als angeborene Verhaltensdisposition, durch natürliche Selektion entstanden, kann die Chancen zum Überleben für erfolgreich aggressive Tiere erhöhen. geringere Siedlungsdichte durch Territorialstreit. innerartliche Aggression schafft soziale Rangordnung, welche dem Alpha-Tier Reproduktionsvorteile schafft. Oft: Ritualisierung der Aggression um negative Effekte einzudämmen. Lorenz, K. (1963). Das sogennante Böse. Zur Naturgeschichte der Aggression. Wien: Borotha-Schoeler.

24 Motivation 24 Aggression: Triebtheorien Modell nach Lorenz (1943): im Organismus für jede Handlung eine spezifische Antriebsenergie, die sich in einem gesonderten Reservoir ansammelt durch Auftauchen eines spezifischen Auslöserreizes (angeborener oder erlernter Auslösemechanismus) oder durch Überfüllung des Reservoirs wird entsprechendes Verhalten ausgelöst daraufhin erfolgt konsumatorische Endhandlung oder Ersatzhandlung (bei Abwesenheit des Zielobjektes oder Konflikt) Quelle: Lorenz, Konrad (1973/1943). Foundations of Ethology. New York. Aggression: Triebtheorien

25 Motivation 25 Aggression: Triebtheorien Bewertung – Dampfkessel-Modell: mit Aggressionsstau-Möglichkeit, wonach unabhängig von Situationen Entladung folgt – daher Empfehlung: ständige kontrollierte Abfuhr kleinerer Einheiten, z.B. durch aktive & passive Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen – jedoch: eskalierende Effekte auf Sportplätzen

26 Motivation 26 Kurzzusammenfassung Freud und Lorenz sind sich einig, dass es einen Katharsis Effekt geben sollte.

27 Motivation 27 Aggression und Fernsehkonsum: Meta-Analyse Effects of media violence on aggression for different types of studies. Diamond widths are proportional to the number of independent samples. There were 46 longitudinal samples involving 4975 participants, 86 crosssectional samples involving 37,341 participants, 28 field experiment samples involving 1976 participants, and 124 laboratory experiment samples involving 7305 participants. Red lines indicate the mean effect sizes. Blue lines indicate a 95% confidence interval. Note that zero (dashed line, indicating no effect) is excluded from all confidence intervals. Anderson, C. A., & Bushman, B. J. (2002). The effects of media violence on society. Science, 295(5564),

28 Motivation 28 Aggression und Fernsehkonsum: Längsschnitt-Studie von Johnson et al. (2002) Figure 1: Association between time spent watching television at mean age 14 by males and females with and without a history of aggressive behavior, and the prevalence of aggressive acts against others, reported at mean age 16 or 22. Johnson, J. G., Cohen, P., Smailes, E. M., Kasen, S., & Brook, J. S. (2002). Television viewing and aggressive behavior during adolescence and adulthood. Science, 295(5564),

29 Motivation 29 Zusammenfassung: Beobachtung von Gewalt Es scheint eher einen positiven Zusammenhang zwischen der Beobachtung von Gewalt und aggressivem Verhalten zu bestehen: Umso mehr Gewalt angeschaut wird, umso eher tritt aggressives Verhalten auf. Die Katharsis-Hypothese macht eine entgegen gesetzte Vorhersage. Der Effekt der Gewalt-Beobachtung wird durch Personenvariablen moderiert: der Effekt der Gewaltbeobachtung ist bei aggressiven Personen stärker als bei nicht-aggressiven.

30 Motivation 30 Ausgewählte Themen in Zusammenhang mit der Freudschen Theorie Aggression und Gewalt: – wird Aggressionsbereitschaft durch Beobachten von Gewalt verringert? (Katharsis Hypothese). – Situationale Faktoren für Aggression: Hitze Autoritäten (Milgram). Soziale Rangstellung (Stanford-Prison Experiment). Abwehrmechanismen: – Verleugnung – Wahrnehmungsabwehr & unbewusste Wahrnehmung

31 Motivation 31 Aggression und Hitze Zahlreiche konsistente Hinweise aus Feld-Beobachtungen – 2.6% mehr Morde an heißen Tagen als an kalten. – Gewalt fällt in heißen Jahren höher aus als in kalten. – Nach Anderson (2001) neben Populationsdichte und niedrigem sozioökonomischem Status klarer Prädiktor für gewaltsame Kriminalität. Vermutete Ursachen – crankiness (schlechte Laune, Reizbarkeit) durch unangenehme Temperatur. – Kleine Unannehmlichkeiten werden dadurch größer. Implikationen – Temperaturkontrolle in Schulen, Gefängnissen, etc. – Globale Temperaturerhöhung um 2ºC würde lt. Modellrechnung zu einem Anstieg um 9 Morde pro führen (USA: zusätzliche Morde bei 270 Mio Einw) Anderson, C. A. (2001). Heat and violence. Current Directions in Psychological Science, 10,

32 Motivation 32 Ausgewählte Themen in Zusammenhang mit der Freudschen Theorie Aggression und Gewalt: – wird Aggressionsbereitschaft durch Beobachten von Gewalt verringert? (Katharsis Hypothese). – Situationale Faktoren für Aggression: Hitze Autoritäten (Milgram). Soziale Rangstellung (Stanford-Prison Experiment). Abwehrmechanismen: – Verleugnung – Wahrnehmungsabwehr & unbewusste Wahrnehmung

33 Motivation 33 Milgram-Experiment (1965,66,74) Freud: intrapersonale Faktoren determinieren Aggression. Thema: Aggression und situationale Faktoren wie Autorität und Gehorsam. falsche Instruktion: VP sollten dem Opfer Schocks verabreichen, um seine Leistung bei einer Lernaufgabe zu erhöhen. Schockniveau von leichter Schock bis Gefahr, schwerer Schock Opfer protestiert bei jedem Schock, ansteigend mit dem Schockniveau.

34 Motivation 34 Milgram-Experiment Bedingungen: Die Versuchsperson kann das Opfer weder sehen noch hören. VP hört die Proteste des Opfers (Hördistanz). VP sieht das Opfer aus unmittelbarer Nähe (Sichtdistanz). VP muss das Opfer berühren, indem sie dessen Hand auf die Schockapparatur legt (Berührungsdistanz) Milgram, S. (1963). Behavioral study of obedience. Journal of Abnormal and Social Psychology, 67, Milgram, S. (1974). Obedience to authority. New York: Harper & Row.

35 Motivation 35 Milgram-Experiment Proteste des Schülers: - 75V: stöhnen V: verlangt aus Exp. entlassen zu werden V: schreit, er halte die Schmerzen nicht mehr aus V: besteht darauf befreit zu werden, brüllt er habe eine Herzschwäche und schreit. Wenn Lehrer zögert, sagt Versuchsleiter: - Das Exp. erfordert, dass Sie fortfahren. - Sie haben keine andere Wahl, Sie müssen weitermachen.

36 Motivation 36 Ergebnisse Milgram-Experiment

37 Motivation 37 Fazit Milgram-Experiment Intrapsychische Faktoren, wie die Menge der aufgestauten aggressiven Energie sind nicht die einzigen Determinanten aggressiven Verhaltens. Aggressives Verhalten kann leicht durch situationalen (sozialen) Druck hervorgerufen werden. Aggressives Verhalten wird geringer durch direkten Kontakt zu dem Opfer (=> Lorenz!).

38 Motivation 38 Ausgewählte Themen in Zusammenhang mit der Freudschen Theorie Aggression und Gewalt: – wird Aggressionsbereitschaft durch Beobachten von Gewalt verringert? (Katharsis Hypothese). – Situationale Faktoren für Aggression: Hitze Autoritäten (Milgram). Soziale Rangstellung (Stanford-Prison Experiment). Abwehrmechanismen: – Verleugnung – Wahrnehmungsabwehr & unbewusste Wahrnehmung

39 Motivation 39 Stanford-Prison-Experiment (Zimbardo) Thema: Durch die Situation induzierte Aggression; Freiwillige werden per Zufall in zwei Gruppen eingeteilt (Wächter, Gefangene); vgl. Film Das Experiment, BRD 2000 Bereits nach kurzer Zeit vollständige Identifikation mit der Rolle! Abbruch nach 5 Tagen wg. Gewalt-Eskalation Haney, C., Banks, W. C., & Zimbardo, P. G. (1973). Interpersonal dynamics in a simulated prison. International Journal of Criminology and Penology, 1, Lovibond, S. H., Adams, M., & Adams, W. G. (1979). The effects of three experimental prison environments on the behavior of nonconflict volunteer subjects. Australian Psychologist, 14,

40 Motivation 40

41 Motivation 41 Ausgewählte Themen in Zusammenhang mit der Freudschen Theorie Aggression und Gewalt: – wird Aggressionsbereitschaft durch Beobachten von Gewalt verringert? (Katharsis Hypothese). – Situationale Faktoren für Aggression: Hitze Autoritäten (Milgram). Soziale Rangstellung (Stanford-Prison Experiment). Abwehrmechanismen: – Verleugnung – Wahrnehmungsabwehr & unbewusste Wahrnehmung

42 Motivation 42 Abwehrmechanismen: Verleugnung – Lazarus et al. (1965): Vorführung eines Unfall-Films; verschiedene Instruktionen (Verleugnung: nur Schauspieler; Intellektualisierung: möglichst präzise Beschreibung); Hautleitfähigkeit als AV Lazarus, R. S., Opton, E. M., Jr., Nomikos, M. S., & Rankin, N. D. (1965). The principle of short-circuiting of threat: Further evidence. Journal of Personality, 33, [aus Weiner, 1984, p. 68]


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