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Herbert H.G. Wettig & Ulrike Franke Evaluation der Wirkung von Theraplay auf Klein- und Vorschulkinder mit scheuem Interaktionsverhalten 2 Studien zur.

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Präsentation zum Thema: "Herbert H.G. Wettig & Ulrike Franke Evaluation der Wirkung von Theraplay auf Klein- und Vorschulkinder mit scheuem Interaktionsverhalten 2 Studien zur."—  Präsentation transkript:

1 Herbert H.G. Wettig & Ulrike Franke Evaluation der Wirkung von Theraplay auf Klein- und Vorschulkinder mit scheuem Interaktionsverhalten 2 Studien zur Wirkung von Theraplay auf Klein- und Vorschulkinder mit Koinzidenz von Sprachentwicklungsstörungen und sozialen Interaktionsverhaltensstörungen 2004 Herbert H.G. Wettig & Ulrike Franke Evaluation der Wirkung von Theraplay auf Klein- und Vorschulkinder mit scheuem Interaktionsverhalten 2 Studien zur Wirkung von Theraplay auf Klein- und Vorschulkinder mit Koinzidenz von Sprachentwicklungsstörungen und sozialen Interaktionsverhaltensstörungen Januar 2004

2 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 2 Überblick Symptome und Multimorbidität bei scheuem Interaktionsverhalten von Klein- und Vorschulkindern Forschung: Evaluation der Wirkung von Theraplay –Gesamtstichproben der Längsschnitt- und der Multizentren-Studie –Selektierte Stichproben mit scheuem Interaktionsverhalten Ergebnisse: Evaluation der Wirkung von Theraplay –Anamnese, Beunruhigung der Eltern über das Verhalten ihrer Kinder –Ausprägungsgrad der Symptome des scheuen Interaktionsverhaltens –Verringerung der Symptome des scheuen Interaktionsverhaltens –Therapiedauer in Anzahl der notwendigen Sitzungen bis Therapieerfolg –Nachhaltigkeit der Verringerung der Symptome des scheuen Interaktionsverhaltens

3 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 3 Symptome von Scheu in der therapeutischen Interaktion nach Döpfner et al, 1999 Psychopathologisches Befund-System für Kinder und Jugendliche (CASCAP-D) Scheu ist keine klassische psychische Störung (weder in ICD-10, noch in DSM-IV) Scheu ist, wenn die Therapeut/in beobachtet: –Das Kind scheint sich in der Therapie offensichtlich sehr unsicher und unwohl zu fühlen. –Es nimmt kaum Blickkontakt mit der Therapeutin auf. –Es antwortet durchgängig mit leiser, stockender Stimme. Scheu ist, wenn die Bezugsperson (z.B. die Mutter) berichtet: –das Kind vermeide bestimmte soziale Situationen, –es sei schüchtern oder werde leicht unsicher, –es vermeide nahezu jeden Kontakt zu Gleichaltrigen, –es könne sich kaum in einer Situation behaupten, –es könne sich gegen unberechtigte Forderungen Gleichaltriger nicht wehren oder seine Wünsche nicht durchsetzen.

4 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 4 Multimorbidität der Klein- und Vorschulkinder mit scheuem Interaktionsverhalten Beispiele: Koinzidenz von scheuem Interaktionsverhalten und Unaufmerksamkeit. Koinzidenz von scheuem Interaktionsverhalten und Unwilligkeit zur Kooperation. Koinzidenz von scheuem Interaktionsverhalten und oppositionell verweigerndem Verhalten. Koinzidenz von scheuem Interaktionsverhalten und Sprachentwicklungsstörungen

5 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 5 Gesamtstichproben der beiden Feldstudien mit Erhebungswiederholung LSS Gesamtstichprobe der Längsschnittstudie N=60 klinisch auffällige Klein- und Vorschulkinder* mit Koinzidenz von Sprachentwicklungs- und unterschiedlichen sozialen Interaktionsstörungen. N=29 Folgestudie der Kinder* 2 Jahre nach Therapierende. LSS Kontrollstichprobe (matched sample) N=30 klinisch unauffällige Klein- und Vorschulkinder in gleicher Alters- und Geschlechtsstruktur. MZS Gesamtstichprobe der Multi-Zentren-Studie N=251klinisch auffällige Klein- und Vorschulkinder* mit Koinzidenz von sprachlichen Kommunikations- und unterschiedlichen sozialen Interaktionsstörungen.

6 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 6 Selektierte Stichproben Klein- und Vorschulkinder* mit scheuem Interaktionsverhalten LSS N= 22 (rd. 37%) Klein- und Vorschulkinder* mit scheuem Interaktionsverhalten N= 18 (rd. 30%) unaufmerksame Kinder* mit scheuem Interaktionsverhalten N= 30 klinisch unauffällige Klein-und Vorschulkinder gleichen Alters und Geschlechts (matched sample) MZS N=125 (rd. 5%) Klein- und Vorschulkinder* mit scheuem Interaktionsverhalten N= 86 (rd. 34%) unaufmerksame Kinder* mit scheuem Interaktionsverhalten

7 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 7 Soziodemografische Struktur (1) LSS- und MZS-Stichproben der Klein- und Vorschulkinder mit scheuem Interaktionsverhalten beim Erstkontakt mit Bezugsperson/Eingangsdiagnostik der Kinder N=22 bzw. N=125 scheue Klein-/Vorschulkinder = 100% LSS N=22=100%: Familienstand der Mutter 90% verheiratete Mütter - unverh. zusammenlebend 5% getrennt lebende Mütter 5% ledigen Mütter Familienstand des Kindes 76% eheliche Kinder 19% nicht eheliche, leibliche K. 5% Adoptiv/Pflegekinder Erziehung des Kindes 90% gemeinsam erziehend 10% allein erziehend MZS N=125=100%: Familienstand der Mutter 70% verheiratete Mütter 9% unverh. zusammenlebend..6% getrennt lebende Mütter 15% ledige Mütter Familienstand des Kindes 77% eheliche Kinder 18% nicht eheliche, leibliche K. 5% Adoptiv-/Pflegekinder Erziehung des Kindes 79% gemeinsam erziehend 21% allein erziehend

8 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 8 Soziodemografische Struktur (2) LSS- und MZS-Stichprobe der Klein- und Vorschulkinder mit scheuem Interaktionsverhalten beim Erstkontakt mit Bezugsperson/Eingangsdiagnostik der Kinder N=23 bzw. N=135 oppositionell verweigernde Klein-/Vorschulkinder = 100% LSS N=22=100%: Sprachrelevante Kriterien 91% Geburtsland Deutschland 9% anderes Geburtsland 95% Muttersprache Deutsch 5% andere Muttersprache 90% einsprachige Erziehung 10% zweisprachige Erziehung Sozial relevante Kriterien 77% Kindergartenkinder 23% noch nicht im Kindergarten MZS N=125=100%: Sprachrelevante Kriterien 83% Geburtsland Deutschland 17% anderes Geburtsland 92% Muttersprache Deutsch 8% andere Muttersprache 86% einsprachige Erziehung 14% zweisprachige Erziehung Sozial relevante Kriterien 78% Kindergartenkinder 22% noch nicht im Kindergarten

9 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 9 Durchschnittliches Alter der Kinder Klein- und Vorschulkinder mit Koinzidenz von scheuem Interaktionsverhalten* und Sprachentwicklungsstörungen (Jahre; Monate) LSS: Alter durchschnittlich in Jahre; Monate. 4;04 N=60 Kinder* der LSS insgesamt davon: 4;01 N=22 scheue Kinder* insgesamt 4;01 N=18 unaufmerksame, scheue Kinder* 4;05 N=30 klinisch unauffällige Kontrollkinder MZS: Alter durchschnittlich in Jahre; Monate. 4;09 N=251 Kinder* der MZS insgesamt davon: 4;07 N=125 scheue Kinder* insgesamt 4;04 N= 86 unaufmerksame, scheue Kinder* 4;05 N= 30 klinisch unauffällige Kontrollkinder

10 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 10 Geschlecht der Kinder Klein- und Vorschulkinder mit Koinzidenz von scheuem Interaktionsverhalten* und Sprachentwicklungsstörungen LSS: %Jungen : Mädchen 69%:31% N=60 Kinder* der LSS insgesamt (Relation 2.6 : 1) davon Substichproben: 68%:32% N=22 scheue Kinder* insgesamt (Relation 2.1 : 1) 67%:33% N=18 unaufmerksame, scheue Kinder* (Relation 2.0 : 1) 70%:30% N=30 klinisch unauffällige Kontrollkinder (Relation 2,3 : 1) MZS: %Jungen : Mädchen 69%:31% N=251 Kinder* der MZS insgesamt (Relation 2.7 : 1) davon Substichproben: 65%:35% N=125 scheue Kinder* insgesamt (Relation 1.9 : 1) 72%:28% N= 86 unaufmerksame scheue Kinder* (Relation 2.6 : 1) 70%:30% N=30 klinisch unauffällige Kontrollkinder (Relation 2;3 : 1)

11 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 11 Anamnese Vermutete Störung des Kindes; Beunruhigung der Eltern

12 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 12 Ergebnisse der Anamnese Bei vielen der scheuen Kinder, vorwiegend der MZS, wurde von den Eltern kein Verdacht geäußert auf Koinzidenz von Sprachentwicklungsstörungen und scheuem Interaktionsverhalten. In der MZS wurden von den Eltern Kinder mit scheuem Interaktionsverhalten vorwiegend wegen Sprachentwicklungs- oder Sprechstörungen vorgestellt. Nur in der LSS wurde von den Eltern z.T. auch ein allgemeiner Verdacht auf Verhaltensstörungen oder (selten) auf tiefgreifende Entwicklungsstörungen geäußert. Möglicherweise wird oft die Verhaltensstörung nicht als notwendig zu behandelnde Störung wahrgenommen, sondern nur die Sprachentwicklungs-/Sprachverständnisstörung. Die Eltern waren wegen der Sprachstörungen ihrer Kinder mäßig beunruhigt.

13 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 13 Grad der Scheu im Interaktionsverhalten Ausprägungsgrad: 1=unauffällig 2=leicht... 3=deutlich... 4=stark ausgeprägt

14 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 14 Grad der Unaufmerksamkeit der scheuen Klein- und Vorschulkinder Ausprägungsgrad: 1=unauffällig 2=leicht... 3=deutlich... 4=stark ausgeprägt

15 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 15 Grad des unkooperativen Interaktionsverhaltens der scheuen Klein- und Vorschulkinder Ausprägungsgrad: 1=unauffällig 2=leicht... 3=deutlich... 4=stark ausgeprägt

16 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 16 Grad der rezeptiven Sprachstörung der scheuen Klein- und Vorschulkinder Ausprägungsgrad: 1=unauffällig 2=leicht... 3=deutlich... 4=stark ausgeprägt

17 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 17 Ausprägungsgrad der Symptome der Klein- und Vorschulkinder* (beim Erstkontakt, vor der Therapie) Der Vergleich mit der Kontrollgruppe macht deutlich, wie sehr die Symptome der scheuen Klein- und Vorschulkinder* ausgeprägt sind. Gezeigt wird auf 4-stufiger Skala der Durchschnitt über leichte=2, deutliche=3 bis starke=4 Symptomausprägung. Viele dieser scheuen Kinder* sind aufmerksamkeitsgestört. Viele dieser scheuen Kinder* sind unkooperativ in der sozialen Interaktion – scheu eben. Viele dieser scheuen Kinder* sind sprachverständnisgestört.

18 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 18 Verringerung des scheuen Interaktionsverhaltens Erhebungsmethode: CASCAP-D (Döpfner et al., 1999), Erhebungszeitpunkte: Beginn und Ende der Therapie

19 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 19 Verringerung der Unaufmerksamkeit der anfangs scheuen Klein- und Vorschulkinder Erhebungsmethode: CASCAP-D (Döpfner et al., 1999), Erhebungszeitpunkte: Beginn und Ende der Therapie

20 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 20 Verringerung des unkooperativen Verhaltens der anfangs scheuen Klein- und Vorschulkinder Erhebungsmethode: CASCAP-D (Döpfner et al., 1999), Erhebungszeitpunkte: Beginn und Ende der Therapie

21 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 21 Verbesserung des Sprachverständnisses der anfangs scheuem Klein- und Vorschulkinder Erhebungsmethode: CASCAP-D (Döpfner et al., 1999), Erhebungszeitpunkte: Beginn und Ende der Therapie

22 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 22 Klinische und statistische Signifikanz der Verringerung der Symptome der scheuen Klein- und Vorschulkinder nach der Behandlung mit Theraplay M=Mittelwert nach CASCAP-D, =Veränderung, s=Standardabweichung 4-stufige Skala: 1=unauffällig; Symptom: 2=leicht...,3=deutlich, 4= stark Symptome LSS N=22 scheue Kinder MZS N=125 scheue Kinder TT-B TT-E M sprob.> F TT-B TT-E M sprob.> F scheu unaufmerksam unkooperativ rezeptiv sprachgestört

23 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 23 Therapierdauer Anzahl Theraplay Sitzungen á 30 Minuten

24 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 24 Nachhaltigkeit des Therapieerfolgs der Behandlung mit Theraplay bei anfangs scheuen, z.T. unaufmerksamen Kinder 2 Jahre nach Behandlung mit Theraplay Vergleich mit der Norm der klinisch unauffälligen Kinder

25 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 25 Nachhaltigkeit der Verringerung des scheuen Interaktionsverhaltens Erhebungsmethode: CASCAP-D (Döpfner et al., 1999), Erhebungszeitpunkte: Beginn und Ende der Therapie

26 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 26 Nachhaltigkeit der Verringerung der Unaufmerksamkeit der anfangs scheuen Klein- und Vorschulkinder Erhebungsmethode: CASCAP-D (Döpfner et al., 1999), Erhebungszeitpunkte: Beginn und Ende der Therapie

27 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 27 Nachhaltigkeit der Verringerung des unkooperativen Verhaltens der anfangs scheuen Klein- und Vorschulkinder Erhebungsmethode: CASCAP-D (Döpfner et al., 1999), Erhebungszeitpunkte: Beginn und Ende der Therapie

28 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 28 Nachhaltigkeit der Verbesserung des Sprachverständnisses der anfangs scheuem Klein- und Vorschulkinder Erhebungsmethode: CASCAP-D (Döpfner et al., 1999), Erhebungszeitpunkte: Beginn und Ende der Therapie

29 Copyright 2004 Theraplay Institut Die Wirkung von Theraplay auf scheues Interaktionsverhalten 29 Theraplay Institut D Leonberg Obere Burghalde 42 Fragen zu Theraplay: Ulrike Franke Logopädin, Lehrlogopädin reg. Play Therapist and Supervisor (APT) certified Theraplay Therapist and Trainer (TTI) Tel Fax Fragen zur Evaluationsforschung: Herbert H.G. Wettig Diplompsychologe Tel Fax Theraplay ist ein unter Wz und geschütztes Wort- und


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