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Zwischen Akzeptanz und Sanktionierung Notwendigkeit und Möglichkeit suchtpräventiver Maßnahmen im Interventionsfeld des jugendlichen Vereinssports Dr.

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Präsentation zum Thema: "Zwischen Akzeptanz und Sanktionierung Notwendigkeit und Möglichkeit suchtpräventiver Maßnahmen im Interventionsfeld des jugendlichen Vereinssports Dr."—  Präsentation transkript:

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2 Zwischen Akzeptanz und Sanktionierung Notwendigkeit und Möglichkeit suchtpräventiver Maßnahmen im Interventionsfeld des jugendlichen Vereinssports Dr. phil. Beate Locher Rote-Kreuz-Str Berlin Tel

3 Kennen Sie diese Situationen? Nach dem Training oder Vereinssieg gibts zur Belohnung einen Kasten Bier – auch in der C-Jugend Bei sportlichen Großanlässen treten Alkoholproduzenten als Sponsoren auf Alkoholexzesse von Sportstars erreichen Heldenaufsehen Alkohol in der Vereinsgaststätte gibts für jeden zu kaufen – auch für Jugendliche

4 Wie viel Alkohol trinken Sportvereinsmitglieder wirklich? Welche Moderatorfunktion übt der Sportverein tatsächlich aus?

5 Ausgangssituation Sportvereine als größte Jugendorganisation Bislang erst wenige empirische Arbeiten zum Thema Alkohol und Sport Erste Analysen sprechen von einem sehr differenziertem Bild bezüglich des Umgangs mit Alkohol und Nikotin

6 Querschnittsstudie Qualitative Studie (mündlich) 5 Experteninterviews zur Hypothesengenerierung Quantitative Studie (schriftlich): Hypothesenüberprüfung 1296 Jugendliche von 13 – 16 Jahre, in Schulen und Sportvereinen 66 Jugend- und Übungsleiter in Sportvereinen

7 Inhalte des Vortrages 1.Suchtgefährdung 13- bis 16-Jähriger im Vergleich zwischen Sportvereinsgebundenheit/ -ungebundenheit 2. Jugend- und Übungsleiter = Vorbild? 3. Möglichkeiten der Sportvereine zur Suchtprävention

8 Inhalte des Vortrages 1. Suchtgefährdung 13- bis 16-jähriger Jugendlichen im Vergleich zwischen Sportvereinsgebundenheit/ Sportvereinsungebundenheit

9 Wer ist suchtgefährdet? früher Einstieg in den Konsum mehr als 30 g reiner Alkohol bei Männern, mehr als 20 g reiner Alkohol bei Frauen (nach WHO) exzessiver Konsum (viel, häufig, mit Rausch) unfähig zur Abstinenz hoher Konsum des direkten Umfeldes geringe Verhaltenskontrolle, geringes Selbstwertgefühl, gering ausgeprägte Sinnerfülltheit, mangelnde seelische Gesundheit, geringe soziale Integration …

10 Alkohol und Nikotinkonsum 13- bis 16-Jähriger nach Sportvereinsstatus

11 Situationen des Alkohol- und Nikotingebrauchs im Sportverein

12 Einstieg in den Alkoholkonsum

13 Häufigkeit des Alkoholkonsums nach Vereinsstatus

14 Alkohol- und Nikotinkonsum 13- bis 16- Jähriger nach Vereinsstatus und Stadt/Land

15 Alkoholmenge 13- bis 16-Jähriger nach Sportvereinsstatus und Wochentag

16 Alkoholmenge 13- bis 16-Jähriger nach Geschlecht und Wochentag

17 Alkoholrausch 13- bis 16-Jähriger nach Alter und Vereinsstatus

18 Alkoholkonsum nach Sportarten

19 Alkoholkonsum und Sportvereinsaktivität

20 Sportvereinsgebundene Jugendliche und Protektivfaktoren SV-Mitglieder erzielen höhere Werte im Selbstwertgefühl, bei der seelischen Gesundheit, Sinnerfülltheit, im Selbstkonzept eigener Fähigkeiten, bei der Internalität als Nicht-Mitglieder. Mitglieder in Mannschaftssportarten profitieren mehr als die in Individualsportarten. Die Verhaltenskontrolle und die Externalität fallen bei SV-Mitgliedern geringer aus als bei Nicht-Mitgliedern.

21 Zusammenhang Alkohol/Nikotin und Protektivfaktoren bei Vereinsmitgliedern

22 Zusammenfassung Alkohol: SV-Mitglieder unterscheiden sich nicht signifikant von Nicht-Mitgliedern. Sportvereinsaktive zeigen höhere Abstinenzraten als weniger Aktive, Einzelne konsumieren aber umso heftiger Jugendliche in männlich geprägten Mannschafts- sportarten und Individual-Spielsportarten zeigen ein deutlich höheres Risikopotenzial

23 Inhalte des Vortrages 2.Jugend- und Übungsleiter = Vorbild?

24 Werden Jugend- und Übungsleiter als Vorbild gesehen?

25 Wahrnehmen jugendlicher Problemsituationen

26 Einschreiten bei Alkohol- und Nikotinkonsum von Jugendlichen

27 Eigener gemäßigter Alkoholkonsum seitens der JL/ÜL?

28 Anlässe für Mehrkonsum an Alkohol und Nikotin bei JL und ÜL

29 Reflektierte Einstellung und Bereitschaft zur Suchtprävention seitens der JL/ÜL? 43 von 66 befragten Jugend- und Übungsleitern sehen einen Handlungsbedarf für suchtpräventive Maßnahmen (65%).

30 Erfolg suchtpräventiver Maßnahmen aus Sicht der Jugend- und Übungsleiter (N = 66)

31 Erfolg von Schulungen zur Suchtprävention aus Selbstsicht der JL/ÜL (N = 66)

32 Inhalte des Vortrages 3. Möglichkeiten der Sportvereine zur Suchtprävention

33 Vor 100 Jahren…

34 Heutige Ansatzpunkte für Suchtprävention im Sportverein Suchtprävention als integraler Bestandteil in der JL/ÜL-Ausbildung. Fortbildungen mit Lizenzverlängerung. Präventionsstellen oder Einrichtungen der Jugendhilfe können beraten, wie überfachliche Jugendarbeit attraktiver und suchtpräventiv gestaltet werden könnte. Überprüfung struktureller Gegebenheiten und der Vereinsrituale über einen Vereinsverantwortlichen. Z.B. Konsequente Überprüfung des Jugendschutzes Langfristige Kooperation zu Beratungsstellen Begleitende Lobbyarbeit über Sportbünde und Sportfachverbände

35 Voraussetzungen für eine nachhaltige Alkoholprävention Struktur ProzessErgebnis +Vorstand zeigt Bereitschaft für Thema +Steuerung von Sportseite aus +Externe Netzwerke werden genutzt +Analyse von Vereinsritualen +Aufnahme in Satzung +Zielsetzung mit Vorstand +Langfristige Anreize für suchtpräventive Inhalte +Einbezug aller Sportvereinsmitglieder +JL/ÜL sind über Sucht und Hilfen informiert, +JL/ÜL gehen reflektiert mit Alkohol und Nikotin um +Einhaltung Jugendschutz + Suchtprävention als Imageaufwertung

36 Resümee und Ausblick Mit einer qualitativ guten Jugendarbeit und einem reflektierten Vereinsmilieu können Sportvereine Lebenskompetenzen fördern. Sportvereine können für ein substanzkritisches Klima sorgen und bei kritischen Vorfällen Hilfsmaßnahmen einleiten. Milieustudien unter Einbezug weiterer Lebensbereiche der Jugendphase könnten Aufschluss über Kausalitäten und sportartspezifische Ritualen bieten.

37 Diese und weitere Ergebnisse unter: Dissertation zugelassen an der Uni Heidelberg


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