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Universität Karlsruhe (TH) © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Kapitel 2 Verwaltung des Hintergrundspeichers.

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1 Universität Karlsruhe (TH) © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Kapitel 2 Verwaltung des Hintergrundspeichers

2 2 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Gegenstand des Kapitels Mengenorientiertes Datenmodell Datenmodell Dateien Dateiverwaltung Geräteschnittstelle Anfragebearbeitung Satzorientiertes Datenmodell Speicherstruktur Schneller Transport zwischen Haupt- und Hintergrundspeicher Hauptspeicherseiten u. Segmente Segment- u. Pufferverwaltung Bevorratung von Daten im Hauptspeicher (rechtzeitige Bereitstellung vor Benutzung) Transparenter homogener Speicher Datentypen: Seite = feste Anzahl von Bytes Segment = var. Anzahl von Seiten Operatoren: Anforderung/Freigabe von Seiten Segmente anlegen/öffnen/schließen Datentypen: Block = feste Anzahl von Bytes Datei = variable Anzahl v. Blöcken Operatoren: Dateien anlegen/öffnen/schließen Lesen/Schreiben von Blöcken Geräte-E/A Satz- u. Satzmengenverwaltung Satzzugriffsstrukturen Zugriffsschicht Vorschau auf zukünftig benötigte Daten Vermeiden nicht aktuell benötigter Daten Datentypen: Sätze und Satzmengen Operatoren: Operatoren auf Sätzen Datentypen: Satzmengen Operatoren: Operatoren auf Mengen Datentypen: phys. Zugriffsstrukturen auf Sätze Operatoren: seq. Durchlauf, gezielte Suche Optimaler Einsatz der logischen Ressourcen Performanz

3 3 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Kapitel 2.1 Magnetplattenspeicher

4 4 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Kapitel Technische Eigenschaften

5 5 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Latenzzeit: Zeit von der Anforderung bis zum kompletten Erhalt der Daten Latenzzeit Hauptspeicher Disk-Array-Controller Prozessor Bus vernachlässigbar Latenzzeit daher hier bestimmt!

6 6 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Speichertopologie Plattenoberfläche eingeteilt in Spuren Spuren formatiert in durch Lücken getrennte Sektoren fester Größe (Slots) von 1-8 kB Sektoren sind Schreib-/Lese-Einheit Adressierung: Zylinder-Nr/Spur-Nr/Sektor-Nr

7 7 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Technische Merkmale von Magnetplatten (1) Beispiel (nach Garcia-Molina et al., 2002): Plattendurchmesser3,5 in Zahl der Oberflächen16 (2 4 ) Zahl d. Zylinder (Spuren pro Oberfläche) (2 14 ) Mittl. Zahl der Sektoren pro Spur128 (2 7 ) Sektorkapazität4.096 B (2 12 ) Spurkapazität512 kB (2 19 ) Gerätekapazität128 GB (2 37 )

8 8 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Technische Merkmale von Magnetplatten (2) Suchzeit (nach Garcia-Molina et al.): Zugriff selber Zylinder0 ms Zugriffsbewegung (min) t smin 3 ms Zugriffsbewegung (mittel) t sav 8 ms Zugriffsbewegung (max) t smax 17 ms Suchzeit [ms] Anzahl traversier- ter Zylinder N dev

9 9 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Technische Merkmale von Magnetplatten (3) Rotationsverzögerung (nach Garcia-Molina et al.): Rotationsgeschwindigkeit7.200 Upm (120 Ups) Rotationszeit8,33 ms (1/120) Min. Verzögerung0 ms Max. Verzögerung8,33 ms Mittl. Verzögerung4,16 ms Verzögerung [ms] Spuranteil bevor Sektor erreicht ist 1 0 4,16 8,33 0,5

10 10 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Technische Merkmale von Magnetplatten (4) Übertragungszeit (nach Garcia-Molina et al.): Mittl. Zahl der Sektoren pro Spur128 Nutzanteil pro Sektor90% Rotationszeit8,33 ms (1/120) Rotationswinkel pro Sektor (360 0,9)/128 = 2,53125 o Transferzeit pro Sektor 8,33 2,53125/360 = 0,0586 ms Übertragungsrate 60 MB (512kB 120) Fazit: Positionierungen (Suchzeit und Rotationsverzögerung) dominieren die Latenzzeit. Sie stellen die Engpassressource dar.

11 11 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 RAM: Eine Alternative? JahrPlattenkosten pro MB in Dollar RAM-Kosten pro MB in Dollar Kostenverhältnis ?? ?? ?? ?? 19951?? Quelle: ct Oktober 2007 Auch im laufenden Betrieb kann nur ein kleiner Teil der Datenbasis im RAM geführt werden!

12 12 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Flash-Speicher: Eine Alternative? MerkmalFlash-SpeicherPlattenspeicher Kapazität in GB32250 Zugriffszeit in ms0,110 Übertragungsbandbreite in MB/s66300 Energiebedarf (aktiv/Leerlauf/Schlaf) in W1 / 0,1 / 0,110 / 8 / 1 Preis pro GB in US$31,200,32 Lesezeit für 4kB/256kB-Block in ms0,16 / 3,9812,01 / 12,85 Quelle: Comm. ACM, Juli 2009, Seite 50 Schreiben immer noch problematisch: Überschreiben: Löschen+Schreiben 1-2 ms + 0,25 ms Löschzeit durch Vorratshaltung vermeidbar Überschreiben max bis mal Sinnvoll: Teil der Speicherhierarchie

13 13 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Kapitel Performanz

14 14 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Latenzzeit (1) Gleichzeitiger Zugriff auf mehrere Speicher, somit innerhalb eines Zeitintervalls mehrere Positionierungen gleichzeitig. Ziel: Verkürzung der mittl. (Suchzeit + Rotationsverzögerung). Ansatz Datenparallelität: Überlappe Speicherzugriffe. Disk-Array-Controller

15 15 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Parallelität (1) © Prof. Kemper, TUM Bei einfacher Positionierungszeit steigt die Übertragungsbandbreite linear mit der Anzahl der Zugriffsarme Verbindungsweg muss für die höhere Übertragungsrate ausgelegt werden.

16 16 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Platten-Felder (1) Gängige Realisierung durch Hunderte kleinerer, über ein einziges Steuerwerk eng gekoppelter Platten = Verteilung derselben Speicherkapazität auf mehrere, kleinere Platten. Wirtschaftliche Lösung für die Hintergrundspeicherung, weil diese Platten aufgrund hoher Stückzahlen nur noch geringe Speicherkosten verursachen (man spricht dann auch von Redundant Arrays of Inexpensive Disks (RAID)). Heute sehr verbreitet!

17 17 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Platten-Felder (2) Partitionierung der Daten: Declustering: Anwendungsspezifische Partitionierung. Voraussetzung: Vorwissen über Nutzung der Daten. Striping: Auffassung der Daten als Bytesequenzen und Verteilung nach einem regelmäßigen Muster. Disk-Array-Controller B1 3 B1 1 B1 2 Spiegelung: Replikation auf allen Platten. Lesen beschleunigt, Schreibdauer unverändert.

18 18 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Latenzzeit (2) Ziel: Verkürzung der mittl. Suchzeit. Ansatz Aufzugstrategie: Sammle und optimiere. Minimiere Kopfbewegungen: Bleibe im unteren Teil der Kurve. Suchzeit [ms] Anzahl traversier- ter Zylinder N dev Controller: Sammle dazu mehrere Zugriffswünsche und arbeite sie in der Reihenfolge des Überstreichens der Oberflächen ab.

19 19 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Aufzugstrategie Adr. Zylinder Adr. Zylinder Adr. Zylinder Kopf Adr. Zylinder Adr. Zylinder Adr. Zylinder Adr. Zylinder Adr. Zylinder Kopf Adr. Zylinder Adr. Zylinder 4000 Adr. Zylinder

20 20 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Kapitel 2.2 Dateien

21 21 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Kapitel Funktionalität

22 22 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Funktionale Sicht auf Hintergrundspeicher Adressierung eines Slot : Bezeichnung der Platte Nummer des Zylinders Nummer der Spur Nummer des Slots Speichergeräte (Technologie) Formatierung in Sektoren Funktionalität: Einheitliche Sicht auf alle Geräte als Menge von Sektoren (Slots) unveränderlicher Position und Länge

23 23 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Funktionserweiterung zu Dateien (1) Speichergeräte (Technologie) Formatierung in Sektoren Funktionalität: Einheitliche Sicht auf alle Geräte als Menge von Sektoren (Slots) unveränderlicher Position und Länge Von der Struktur zum inhaltstragenden Behälter Physischer Block: Einbezug von Vorwissen Physische Datei: Gruppierung (irgendwie) als zusammengehörig betrachteter Blöcke (Unterteilung der Blockmenge)

24 24 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Funktionserweiterung zu Dateien (2) Physische Dateien Funktionalität: Sammlung von als zusammengehörig betrachteten Blöcken Abstraktion von der physischen Position von Blöcken: Die Blöcke werden über eine laufende Nummer adressiert. Datei: Unabhängigkeit von Geräten und deren Eigenschaften Speichergeräte (Technologie) Formatierung in Sektoren Funktionalität: Einheitliche Sicht auf alle Geräte als Menge von Sektoren (Slots) unveränderlicher Position und Länge

25 25 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Kapitel Performanz und Skalierbarkeit

26 26 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Latenzzeit (3) Umsetzung: Datenparallelität. Ablegen des logischen Blocks in physisch benachbarten Sektoren. Ziel: Verkürzung der mittl. (Suchzeit + Rotationsverzögerung). Ansatz Mehr Daten pro Suchzeit und Rotationsverzögerung: Sofern Daten aus mehreren physischen Blöcken gemeinsam genutzt werden, übertrage sie gemeinsam Definiere logischen Block als Folge physischer Blöcke. Definition: Wir bezeichnen zwei Sektoren S1 und S2 als benachbart, wenn der gemeinsame Zugriff von S1 zu S2 minimal mögliche Zeit in Anspruch nimmt.

27 27 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Nachbarschaft (1) S6 S5 S4 S1 S3 S8 S7 B1 B6 S6 S5 S4 S1 S3 S2 S8 S7 B1 B6 S6 S5 S4 S1 S3 S2 S8 S7 Blöcke sind physisch benachbart, wenn sie geeignet versetzt auf der selben Spur oder einer anderen Spur des selben Zylinders liegen (das Umschalten von einer Spur auf eine andere innerhalb eines Zylinders kostet keine Zeit).

28 28 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Nachbarschaft (2) Versetzte Zuordnung der Sektoren zu einem logischen Block: Versatz: Positionierung des benachbarten Sektors unter dem Schreib-/Lesekopf muss die Bearbeitungszeit für einen übertragenen Sektor berücksichtigen. Beispiel: Interleave (Versatz) -Faktor von 2: S6 S5 S4 S1 S3 S2 S8 S7 B1 1 B1 2 B1 4 B1 3

29 29 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Nachbarschaft (3) Logischer Block als Übertragungseinheit: Beispiel: Übertragung eines logischen Blocks, gespeichert in 4 physisch benachbarten Sektoren. Latenzzeit = mittl. Suchzeit+mittl. Rotationsverzögerung +Transferzeit(4 Sektoren)+Wartezeit(3 Lücken) = 8+4,16+4 0, ,0065 = 12,16+0,254 = 12,21 ms Beispiel: Übertragung eines logischen Blocks, gestreut gespeichert in 4 getrennten Sektoren. Latenzzeit = 4 Sektoren (mittl. Suchzeit+mittl. Rotationsverzögerung+Transferzeit) = 4 (8+4,16+0,0586) = 48,64+0,234 = 48,9 ms

30 30 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Blocklänge Wie viele Sektoren soll ein logischer Block zweckmäßig umfassen? Obergrenze bei Nichtparallelität: Zylinder. Große Länge: Starke Reduktion von mittlerer Suchzeit und Rotationsverzögerung, aber Gefahr des Übertragens vieler nicht benötigter Daten. Geringe Länge: Gezielte Übertragung benötigter Daten, aber Gefahr hoher (gesamter) Suchzeit und Rotationsverzögerung. Folgerung: Betrachte Auswirkungen auf den höheren Schichten der Architektur. Mache Länge einen Parameter für die Administration.

31 31 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Skalierbarkeit (1) Aufgabe: Primitive Grundform der dynamischen Menge: Wachsen und Schrumpfen muss möglich sein. Lösung: Physische Platten werden in Partitionen eingeteilt. Eine Partition ist ein zusammenhängender Bereich von Zylindern (Bsp.: Zylinder 102 bis Zylinder 201). Einer Datei können eine oder mehrere (nicht notwendig zusammenhängende) Partitionen zugeordnet werden. Die Partitionen der Datei können zu einer oder mehreren physischen Platten gehören. Eine Datei kann beliebig wachsen und schrumpfen, indem Partitionen hinzugenommen bzw. wieder entfernt werden.

32 32 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Skalierbarkeit (2) Jede physische Platte besitzt eine Partitionstabelle, die die Partitionierung der Platte beschreibt. Sie ist auf einem ausgezeichneten Sektor der Platte abgelegt (bspw. dem ersten). Partitionstabelle für physische Platte sda:

33 33 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Skalierbarkeit (3) Jede Datei wird durch eine Tabelle definiert, die die Partitionen angibt, die zu ihr gehören. Die Tabellen sind auf einer ausgezeichneten physischen Platte in einem ausgezeichneten Sektor abgelegt. Definitionstabelle für Datei 4711: Performanz: Wenn – wie häufig – der sequenzielle Zugriff dominiert, sollten die Partitionen möglichst groß gewählt werden.

34 34 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Adressierung von Blöcken (1) Die Blockgröße soll innerhalb der Datei einheitlich sein, da ansonsten die Verwaltung zu kompliziert wird. Für die Nummerierung der (logischen) Blöcke einer Datei wird eine Ordnung der Partitionen benötigt und in einer Datenstruktur verwaltet. Die Blöcke werden z.B. nach aufsteigenden Partitionsnummern und dort nach aufsteigenden Sektoradressen nummeriert. Die Sektoradresse zu einer Blocknummer kann mittels der Definitionstabelle der Datei und den entsprechenden Partitionstabellen der physischen Platten berechnet werden.

35 35 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Adressierung von Blöcken (2) Log. Block: Nr, Länge Benötigte Partition und partitionsinterne Blocknummer Spur(en) mit log. Block, daraus Sektornummern der phys. Blöcke Datei 4711 Platte sda

36 36 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Zusammenfassung (1) Physische Dateien Funktionalität: Dynamisch wachsende und schrumpfende Sammlung von als zusammengehörig betrachteten logischen Blöcken Blöcke haben feste und gleiche, für die Datei wählbare Länge. Abstraktion von der physischen Position von Blöcken: Die Blöcke werden über eine laufende Nummer adressiert. Datei: Unabhängigkeit von Geräten und deren Eigenschaften Speichergeräte (Technologie) Formatierung in Sektoren Funktionalität: Einheitliche Sicht auf alle Geräte als Menge von Sektoren (Slots) unveränderlicher Position und Länge

37 37 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 1 liegt in 1.. Zusammenfassung (2) Zusammenhang zwischen Dateien und physischen Platten: Physische Platte Partition Zylinder Spur Sektor umfasst Datei Log. Block enthält enthält enthält enthält umfasst gehört zu gehört zu

38 38 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Kapitel Funktionalität

39 39 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Dateiverwaltung (1) Schnittstelle für Dateien in der Betriebssteuersprache: Erzeugen/Zerstören von Partitionen und Dateien. Zuordnung von Partitionen zu Dateien. Schnittstelle für Blöcke durch prozedurale Einbettung der Operationen: Öffnen/Schließen von Dateien zum Lesen bzw. Lesen und Schreiben. Operationen zum Lesen und Schreiben eines Blocks: Fetch, Write, Check, Wait. Hierbei sind sequenzielle oder direkte (wahlfreie) Blockzugriffe möglich.

40 40 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Dateiverwaltung (2) Reines Behälterprinzip: Logische Blöcke nehmen beliebige Inhalte auf. Die Inhalte werden durch die Datei-Anwendung bestimmt. Varianten der Behälter-Allokation: Behälter-Verwaltung durch die Anwendung: Die Dateiverwaltung stellt dazu der Anwendung eine Behältermenge (z.B. alle Blöcke einer Datei) zur Verfügung. Behälter-Verwaltung durch die Datei-Verwaltung: Die Dateiverwaltung stellt dazu der Anwendung einzelne Behälter zur Verfügung erfordert i. Allg. eine dateispezifische Freispeicherverwaltung. Wahl für Datenbanksysteme: Kontrolle dorthin wo mehr Hintergrundwissen vorliegt.

41 41 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Kapitel 2.3 Zuverlässigkeit

42 42 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Einzelne Platte Hardware: Verwendung selbstkorrigierender Fehlercodes. Vorhalten von Ersatz-Sektoren bei fehlerhaften Sektoren. Steuerung bei Lesen: Einfaches Lesen: Abbruch bei Fehler und Fehlermeldung. Sicheres Lesen: Bei erfolglosem Lesen Wiederholung bis zu 255-mal. Steuerung bei Schreiben: Einfaches Schreiben: Keinerlei Garantie für atomares Schreiben katastrophale Auswirkung. Sicheres Schreiben: Garantiert atomares Schreiben durch Lesen nach Schreiben und Vergleich. Stabiles Schreiben: Sicheres Schreiben + Sicherung gegen Datenverlust durch Sektor-Pairing.

43 43 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 Platten-Felder Partitionierung der Daten: Declustering: Anwendungsspezifische Partitionierung. Voraussetzung: Vorwissen über Nutzung der Daten. Striping: Auffassung der Daten als Bytesequenzen und Verteilung nach einem regelmäßigen Muster. Spiegelung: Replikation auf allen Platten. Lesen beschleunigt, Schreibdauer unverändert. The problem with many small disks: Many small faults Sei MTTF Erwartungswert für die Zeit zwischen zwei Ausfällen einer Platte (mean-time-to-failure). Dann Erwartungswert für die Zeit zwischen zwei Ausfällen eines Feldes mit N Platten: MTTF/N.

44 44 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 RAID 0: Striping auf Block-Ebene Lastbalancierung wenn alle Blöcke mit gleicher Häufigkeit gelesen/geschrieben werden Doppelter Durchsatz beim sequentiellen Lesen der Datei bestehend aus den Blöcken ABCD... Stripingbreite = Anzahl der Platten, hier 2 Nur Skalierbarkeit, keine erhöhte Zuverlässigkeit A A C C B B D D A A B B C C D D Date i Quelle: Prof. Kemper, TUM u. Prof. Pfeifer, HHN

45 45 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 RAID 1: Spiegelung (mirroring) Zuverlässigkeit: durch Redundanz aller Daten (engl. mirror) Doppelter Speicherbedarf Lastbalancierung beim Lesen: z.B. kann Block A von der linken oder der rechten Platte gelesen werden Aber beim Schreiben müssen beide Kopien geschrieben werden Kann aber parallel geschehen Dauert also genauso lange wie das Schreiben nur eines Blocks A A C C B B D D B B D D A A C C A A B B C C D D Date i Quelle: Prof. Kemper, TUM u. Prof. Pfeifer, HHN

46 46 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 RAID 0+1: Striping und Spiegelung Kombiniert RAID 0 und RAID 1 Immer noch doppelter Speicherbedarf Zusätzlich zu RAID 1 erzielt man hierbei auch einen höheren Durchsatz beim Lesen der gesamten Datei ABCD.... Wird manchmal auch als RAID 10 bezeichnet A A C C B B D D A A C C B B D D A A B B C C D D Date i Quelle: Prof. Kemper, TUM u. Prof. Pfeifer, HHN

47 47 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 RAID 3: Striping auf Bit-Ebene Anstatt ganzer Blöcke, wie bei RAID 0 und RAID 0+1, wird das Striping auf Bit- (oder Byte-) Ebene durchgeführt (RAID 2) Es wird auf einer Platte noch die Parität der anderen Platten gespeichert. Parität = bit-weise xor (RAID 3) Dadurch lässt sich der Ausfall einer Platte kompensieren Das Lesen eines Blocks erfordert den Zugriff auf alle Platten Verschwendung von Schreib/Leseköpfen Alle marschieren synchron Datei Paritäts -platte Quelle: Prof. Kemper, TUM u. Prof. Pfeifer, HHN

48 48 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 RAID 3: Plattenausfall Datei Paritäts - platte Paritäts - platte Reparatur Quelle: Prof. Kemper, TUM u. Prof. Pfeifer, HHN

49 49 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 RAID 4: Striping von Blöcken + Parität RAID 3: Beim Schreiben muss auf jede Platte zugegriffen werden Bessere Lastbalancierung durch Block-bezogene Parität Bei Modifikation von Block A zu A wird die Parität P A-D wie folgt neu berechnet: P A-D := P A-D A A D.h. bei einer Änderung von Block A muss der alte Zustand von A und der alte Paritätsblock gelesen werden und der neue Paritätsblock und der neue Block A geschrieben werden Aber: Paritätsplatte bildet einen Flaschenhals H H P A-D P E-H A A E E B B F F C C G G D D Quelle: Prof. Kemper, TUM u. Prof. Pfeifer, HHN

50 50 © 2009 Univ,Karlsruhe, IPD, Prof. LockemannDBI 2 H H RAID 5: Striping v. Blöcken + verteilte Parität Bessere Lastbalancierung als bei RAID 4 Die Paritätsplatte bildet jetzt keinen Flaschenhals mehr Wird in der Praxis häufig eingesetzt Guter Ausgleich zwischen Platzbedarf und Leistungsfähigkeit Versagt nur bei gleichzeitigem Versagen mehrerer Platten ( weitere RAID-Stufen). A A E E B B F F C C G G D D P A-D P E-H I I M M J J O O L L N N K K P P P I-L P M-P Quelle: Prof. Kemper, TUM u. Prof. Pfeifer, HHN


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