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Vorlesung Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle 23.05.2005.

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Präsentation zum Thema: "Vorlesung Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle 23.05.2005."—  Präsentation transkript:

1 Vorlesung Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle

2 Seite 2 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Informatik & Gesellschaft – Kapitel der Vorlesung 1. Soziotechnische Systeme 1.1 Grundlagen (11.04.) 1.2 Der Entwurf soziotechnischer Systeme (18.04.) 2. Kommunikation 2.1 Grundlagen menschlicher Kommunikation (18.04.) 2.2 Medial vermittelte Kommunikation; Klassifizierung von Kommunikationsmedien (25.04.) 3. Kooperation und Koordination 3.1 Theoretische Grundlagen (02.05.) 3.2 Systeme zur Unterstützung von Koop (CSCW, Joint Editing, Awareness) (09.05.) 3.3 Systeme zur Unterstützung von Koordination (WMS, Gruppenkalender) (23.05.)

3 Seite 3 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Gliederung für die heutige Sitzung Joint Editing Gegenstandsklärung Synchrones Joint Editing Erklärungsmodell Mechanismen zur Unterstützung Asynchrones Joint Editing: Anforderungen Workflowmanagement Gegenstandsklärung Workflowanwendung: Aufgaben und Beispiele Anpassungsmöglichkeiten

4 Seite 4 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Joint Editing Folien in Anlehnung an einen Vortrag von Gabriele Kunau Ruhr-Universität Bochum Institut für Arbeitswissenschaften Literatur Schwabe, G.; Streitz, N., Unland, R. (2001): CSCW Kompendium

5 Seite 5 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Beispiel zur Einstimmung Quelle: Diplomarbeit Marc Turnwald (2002)

6 Seite 6 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Gegenstandsbestimmung Joint Editing = Gemeinsames Editieren Synchron: es wird gleichzeitig dasselbe Objekt bearbeitet Räumlich verteilt vs. in einem Raum Asynchron: durch voneinander unabhängiges Editieren entstehen parallele Versionen des Objektes Modi erfordern unterschiedliche Unterstützungsfunktionen durch Groupware Oft wechseln sich die Modi im Entstehungsprozess eines Dokumentes phasenweise ab

7 Seite 7 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Erklärungsmodell

8 Seite 8 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Erklärungsmodell – Ausschnitt 1

9 Seite 9 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Erklärungsmodell, Ausschnitt 2

10 Seite 10 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Gewärtigkeit der Anwesenheit und des Verhaltens anderer Beteiligter Wer ist Teil der Arbeitsgruppe? Wer arbeitet wo? Wer macht gerade was? Lose gekoppelte vs. fest gekoppelte Sichten Schicht View: WYSIWIS, relaxed WYSIWIS Flexibilität vs. gemeinsamer Kontext Mechanismen Telepointer Multi-User Scroll bars Miniaturansicht Radaransicht WYSIWID Synchron: Mechanismen zur Awareness-Unterstützung

11 Seite 11 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Beispiel: Telepointer Quelle: Diplomarbeit Marc Turnwald (2002)

12 Seite 12 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Beispiel: Radarview (1) Quelle (Link geprüft am 4. Juni 2003):http://www.cpsc.ucalgary.ca/Research/grouplab/people/carl/research/radar1d.html

13 Seite 13 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Beispiel: Radarview (2) Quelle (Link geprüft am 17. Mai 2005):http://grouplab.cpsc.ucalgary.ca/papers/1996/96-ShortPapers.CHI/4-RadarOverviews/radar.html

14 Seite 14 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Beispiel: Fisheye / Lense Quelle (Link geprüft am 17. Mai 2005): 96-ShortPapers.CHI/5-Fisheye/fisheye.html

15 Seite 15 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO What you see is what I do Quelle (Link geprüft am 17. Mai 2005):http://grouplab.cpsc.ucalgary.ca/papers/1996/96-ShortPapers.CHI/4-RadarOverviews/radar.html

16 Seite 16 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Synchron: Mechanismen der Eingabe-Koordination Session Konzept: Hinzukommen, verlassen Floor control: Turn taking, FIFO, Moderiert, Priorisiert Sperren (Locking) von Objekten Notwendigkeit der Koordination hängt vom zu bearbeitenden Material ab: bspw. syntaktisch strukturierte Diagramme vs. freies Zeichnen Unterstützung unterschiedlicher Kommunikationskanäle Visuell Chat Audio...

17 Seite 17 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Turntaking Quelle: Diplomarbeit Marc Turnwald (2002)

18 Seite 18 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Turntaking ohne Moderation - Masken Quelle: Diplomarbeit Marc Turnwald (2002)

19 Seite 19 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Turntaking moderiert - Masken

20 Seite 20 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Kommunikationskanäle

21 Seite 21 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Synchron: Mechanismen zur Konsistenzsicherung Problem: Änderungen müssen allen Nutzern angezeigt werden Ebenenmodell nach Patterson (1995) Entscheidung, auf welcher Ebene Synchronisierung stattfinden soll Abwägung: Sicherheit vs. Performance Aufwändigkeit hängt von zu bearbeitendem Material ab Freie Zeichnung vs. Text oder Graphische Modelle mit festgelegter Syntax SeeMe: Message Konzept Prinzipiell gilt: Materialien müssen als gemeinsame Arbeitsobjekte wahrgenommen werden: dazu müssen Änderungen allen Beteiligten dargestellt werden.

22 Seite 22 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Beispiel für Konsistenzproblem (fehlende Kommutativität von Operationen) Quelle: Diplomarbeit Marc Turnwald (2002)

23 Seite 23 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Asynchron: Unterstützungsfunktionen (1/2) Zerlegung des Materials in getrennt zu bearbeitende Einheiten Zuordnung von Teilen zu Bearbeitern Kenntlich machen unterschiedlicher Autoren Anzeigen von Änderungen (ALLE möglichen: Streichungen, Ergänzungen, Layoutänderungen...) Entscheidungen über Änderungen: revidieren akzeptieren Anlegen von Änderungshistorien

24 Seite 24 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Asynchron: Unterstützungsfunktionen (2/2) Mechanismen zum Verteilen von Dokumenten Darstellung: Wählbarkeit der Granularität bzgl. Bedeutung der Änderung, bzgl. des Umfangs etc. Markierung am Rand Vergleich von Dokumenten Anlegen von Kommentaren

25 Seite 25 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Asynchron: Beispiel MS-Word Formatierungshinweise der Konferenzorganisatoren Joint Editing auf zwei Ebenen: a)Konferenzband b)Einzelner Beitrag Übersicht (?) über Änderungen

26 Seite 26 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Asynchron: Beispiel Anzeigemodus

27 Seite 27 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Asynchron: Text-Beispiel MS Word Versionsinfo in Dateinamen kodiert: Feature oder Notlösung? Aufgabenverteilung Variante 1: direkt im Text

28 Seite 28 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Asynchron: Beispiel Aufgabenverteilung Aufgabenverteilun g Variante 2: ToDo Liste im Text

29 Seite 29 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Asynchron: Beispiel BSCW Jedes Element ist ein Baustein des zu erstellenden Dokumentes Awareness- anzeigen

30 Seite 30 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO BSCW: Versionsinfo

31 Seite 31 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO BSCW: neue Version anlegen

32 Seite 32 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Zusammenfassung zu Joint Editing Joint Editing = Gemeinsames Editieren Mechanismen beim synchronen Joint Editing Awareness Eingabekoordination Konsistenzsicherung Anforderungen an asynchrones Joint Editing

33 Seite 33 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Workflowmanagement

34 Seite 34 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Gliederung für die heutige Sitzung Joint Editing Gegenstandsklärung Synchrones Joint Editing Erklärungsmodell Mechanismen zur Unterstützung Asynchrones Joint Editing: Anforderungen Workflowmanagement Gegenstandsklärung Workflowanwendung: Aufgaben und Beispiele Anpassungsmöglichkeiten

35 Seite 35 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Was ist ein Geschäftsprozess Ein Geschäftsprozess ist ein Bündel von Aktivitäten, für das ein oder mehrere unterschiedliche Inputs benötigt werden und das für den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugt (Hammer & Champy 1994). Charakteristika Aktivitäten (Prozeßschritte) Inputs Kunden Ergebnisse (interne und externe) Beispiele Versicherungen: Abschluss einer neuen Police, Schadensfall Spedition: Abwicklung eines Lieferauftrags, Reklamation Produktion: Kleinserienfertigung,...

36 Seite 36 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Wurzeln der Geschäftsprozessoptimierung Geschäftsprozesse sind nichts neues (kein Geschäft ohne Geschäftsprozesse) Aber: Geschäftsprozesse sind in der Vergangenheit nicht genug beachtet worden Statt dessen wurde die Aufbauorganisation gepflegt, z. B. Arbeitsplatzanalyse Kommunikationsanalysen Zentrale Rechenzentren Einzelplatz PCs

37 Seite 37 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Betonung der Aufbauorganisation geht auf Kosten der Arbeitsabläufe! Akquise Kundenbetreuung LageKonstruktionBeschaffungBuchhaltung

38 Seite 38 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Geschäftsprozess in SeeMe Notation ^ ^ ^ x x Senduns- daten erfassen Fahrzeug eingetroffen Abrechnen Sekretariat Buchhaltung Fahrzeug entladen Halle Kundendienst Entladebericht erstellen Sonderfälle bearbeiten Storno Disponieren Fahrzeug beladen Fracht ausliefern Rücklauf erfassen Disponent Halle + Fahrer Fahrer Fahrer + Disponent Sendungs- daten ein- gegangen

39 Seite 39 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Definition Workflowmanagementsystem (WMS) WMS unterstützen Geschäftsprozesse, indem sie die Ausführung von Aktivitäten in Geschäftsprozessen unterstützen Arbeitsaufträge und Arbeitsergebnisse automatisch weiterleiten und zuordnen Arbeitsinformationen und grundlegende Informationen für die Bearbeitung bereitstellen Handlungsalternativen vorgeben die Einhaltung von Fristen und die Qualität der Arbeitsergebnisse überwachen, sowie Ergebnis- und Prozessinformationen speichern und als Transparenzdaten bereitstellen. Gegenüber herkömmlichen Vorgangssteuerungssystemen zeichnen sich WMS dadurch aus, dass sie organisatorische Regeln in modellhafter Form explizit erfassen und dadurch die Anpassung und Entwicklung der Arbeitsorganisation erleichtern.

40 Seite 40 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Welche Prozesse sind Workflow-geeignet? Ein Geschäftsprozess, der… … in der Regel von mehreren Personen bearbeitet werden muss. … wahrscheinlich abteilungsübergreifend bearbeitet wird. … in der Regel immer gleich abläuft. … stark strukturiert ist. … stark formalisierbare Aufgaben umfasst. … oft ausgeführt werden muss.

41 Seite 41 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Aktivitäten bei Bearbeitung mit WMS Bearbeiter WA nutzen Prozesskontrolle Prozessbeschreibung Ablaufbeschreibung Aufbaube- schreibung Anpassungsdaten auswählen Worklist abfragen bearbeiten Fall Statusdaten Kundendaten Falldaten ^ Datenbasis Workflowanwendung

42 Seite 42 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO von 27 Beispiel einer Entwicklungsumgebung IBM Flowmark

43 Seite 43 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO von 27 Bearbeiter zuordnen Hauptaufgaben Zusätzliche Aufgaben Steuerung der Abläufe Bedingungen auswerten Ereignisse verarbeiten Protokoll erstellen Deadlines überwachen Workflowausführung (WA)- Aufgaben

44 Seite 44 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO von 27 Hauptaufgaben Steuerung der Abläufe automatische Weiterleitung eines Vorgangs gemäß modellierter Geschäftsregeln wer erhält welche Dokumente eventuelle gibt es Einschränkungen dazu werden die Bedingungen ausgewertet Bearbeiter zuordnen Standardfälle Sonderfälle (z.B. Beschaffung > 5000 ) Vertretungsregeln (Krankheit, Urlaub...) es gibt Arbeitsverteilverfahren Mitarbeiter wählen sich zu bearbeitende Fälle Transparenz für andere Gruppenmitglieder

45 Seite 45 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO von 27 Zusätzliche Aufgaben Bedingungen auswerten Voraussetzung für die Steuerung der Abläufe Ereignisse verarbeiten z.B. neue Ereignisse auslösen Deadlines überwachen Terminerinnerungen Protokoll erstellen Ablaufdaten (Vorgang rücksetzen nicht möglich)

46 Seite 46 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO von 27 Transparenz während der Ausführung Es ist immer nachvollziehbar.... wo sich gerade ein Vorgang befindet. welche Aktivitäten bereits ausgeführt wurden. was man am Ende des Tages geschafft hat. wer für welche Aufgaben zuständig ist. wer Stellvertreter von wem ist und welche Rechte und Pflichten eine Person hat.

47 Seite 47 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO von 27 © SAP-AG, 1997 Beispiel: SAP Business Workflow Worklist (Aufgabenliste)

48 Seite 48 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO von 27 © SAP-AG, 1997 Beispiel: Auswahl der Tätigkeit

49 Seite 49 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO von 27 © SAP-AG, 1997 Beispiel: Ausgewählte Maske

50 Seite 50 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO von 27 © SAP-AG 1997 Beispiel: Verknüpfungen mit Objekten

51 Seite 51 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO von 27 © SAP-AG, 1997 Beispiel: Verknüpfungsart und verknüpftes Dokument

52 Seite 52 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Anforderung am WMS: Anpassung bei der Nutzung 1)Ausnahmefälle müssen behandelbar sein 2)Beliebiger Zugriff auf Dokumente und beliebige Verteilung 3)Flexible Verteilung von Arbeitsaufträgen 4)Vertretungsregelungen ad hoc möglich 5)Erweitern und Reduzieren von Dokumenten 6)…

53 Seite 53 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO ) und 2): Flexibilisierung von Abläufen – was sollte möglich sein? Ausnahmefälle müssen bearbeitbar sein Umleitung muss möglich sein Parallelisierung und Unterbrechung ermöglichen Stornierung Zurückholen von Vorgängen, Nachbearbeitung möglich Möglichkeit, Unvollständiges weiterzuleiten Vorziehen: vorab-bearbeiten, vorab-sehen Überspringen von Bearbeitungsschritten Umgehen von Zeitlimits

54 Seite 54 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Ad hoc Veränderungen bei Workflow gesteuerten Abläufen Rückfragen beim vorherigen Berater Fragen an andere Teilnehmer Umleitung im Ablauf Änderung des Workflows anhand einer gegebenen Alternative

55 Seite 55 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO ) und 4): Flexible Arbeitseinteilung Agenda-Prinzip nutzen (wählbare Reihenfolge) Pool-Prinzip (Aufträge für eine Gruppe auswählbar) Weiterleiten von Aufgaben ermöglichen (auch teilweise) Zurückgeben von zugeteilten Aufgaben ermöglichen Unterbrechungen, um andere Fälle zu übernehmen Reservierung oder bevorzugte Übernahme von Aufträgen mehrere an einem Fall beteiligen Vertretungen ermöglichen

56 Seite 56 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO ) Flexible Nutzung und Gestaltung von Dokumenten beliebige Annotationen Einfügen neuer Felder ermöglichen kein Zwang zur Vollständigkeit beim Ausfüllen Vorbelegungen müssen einfügbar sein. …

57 Seite 57 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Anpassung bei Rekonfiguration Aufgabenzuschnitt dauerhafte Veränderung von Abläufen Veränderung der Organisationsstruktur und der Zuständigkeiten Hinzufügung neuer Vorgangsarten …

58 Seite 58 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Workflow vs. Groupware große Gruppen kleine Gruppen strukturierte Abläufe unstrukturierte Abläufe Lösungsweg bekannt Koordination von Prozessen (Prozess vorgezeichnet) (Prozess entwickelt sich zur Laufzeit Kommunikation planbar Kommunikation ungeplant, ad hoc hohe Wiederholhäufigkeit geringe Wiederholhäufigkeit Workflow Groupware

59 Seite 59 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Optimierungsidee: Fließende Übergänge zwischen Groupware und Workflow ermöglichen Ad-hoc Workflow Autonome Arbeits- gruppe semi-strukturierte Workflows standar- disierter Workflow z.B. mit Festlegung der Folge- bearbeitung nach jedem Schritt Kombination definierter Abläufe und autonomer Gruppen- arbeit vordefinierte Abläufe mit mit einigen unstrukturier- ten Elemen- ten vordefinierte Abläufe mit möglicher Ad- hoc Verän- derung (z.B. bei Aus- nahmen) alle Schritte im vorhinein festgelegt flexibel, änderbar, einzigartig vordefiniert, strukturiert, wiederkehrend

60 Seite 60 / 60 Informatik & Gesellschaft Dr. Andrea Kienle: Vorlesung Informatik & Gesellschaft 2005, UniDO Zusammenfassung zu Workflowmanagement Gegenstandsklärung Geschäftsprozess ist ein Bündel von Aktivitäten, für das ein oder mehrere unterschiedliche Inputs benötigt werden und das für den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugt Zur Steuerung der Geschäftsprozesse werden Workflowmanagementsysteme genutzt Workflowanwendung Aufgaben Beispiel Anpassungsmöglichkeiten Flexibilisierung von Abläufen Flexibilisierung der Arbeitsteilung Flexibler Umgang mit Dokumenten


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