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Seite 1 Kaufkraftparität Was bestimmt langfristig den Trend der Wechselkurse? Absolute Kaufkraftparität: Alle Güter sollten weltweit den gleichen Preis.

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Präsentation zum Thema: "Seite 1 Kaufkraftparität Was bestimmt langfristig den Trend der Wechselkurse? Absolute Kaufkraftparität: Alle Güter sollten weltweit den gleichen Preis."—  Präsentation transkript:

1 Seite 1 Kaufkraftparität Was bestimmt langfristig den Trend der Wechselkurse? Absolute Kaufkraftparität: Alle Güter sollten weltweit den gleichen Preis haben Relativpreis: ε = E P*/ P = 1 Falls ε >1: Güter im Inland billiger als im Ausland Folge: Anstieg der Exporte / Rückgang der Importe => kein stationäres Gleichgewicht

2 Seite 2 Kaufkraftparität Absolute Kaufkraftparität (Gesetz des gleichen Preises) ist zu strikt. gilt kurzfristig nicht, weil sich Handelsströme nur langsam umorientieren (Transportkosten etc.) gilt aber auch langfristig nicht, weil viele Güter nicht handelbar sind (Wohnungen, bestimmte Dienstleistungen) keine Preisarbitrage => Die absolute KKP lässt sich allenfalls für handelbare Güter postulieren.

3 Seite 3 Kaufkraftparität Relative Kaufkraftparität zielt auf Änderungsraten: Änderung des Wechselkurses entspricht der Differenz zwischen den Inflationsraten. Folge: ε = E P*/ P = const. (aber nicht notwendigerweise =1) Empirisch zeigt sich, dass auch die relative Kaufkraftparität nicht gilt, weil sich die Marktstruktur im Zeitverlauf ändert. Güter in Emerging Markets werden im Zeitverlauf teurer. π Inflation Inland π* Inflation Ausland

4 Seite 4 Balassa-Samuelson-Effekt Preisniveau ist korreliert mit Produktivitätsniveau => Volkswirtschaften mit hohen Wachstumsraten haben höhere Inflationsraten Erklärung: Warenkorb setzt sich zusammen aus handelbaren und nicht-handelbaren Gütern. Handelbare Güter haben international einen einheitlichen Preis. E P h * = P h Kaufkraftparität gilt nur für handelbare Güter! Die Änderung des Wechselkurses entspricht der Differenz der Preissteigerungsraten bei handelbarer Gütern. =>

5 Seite 5 Balassa-Samuelson-Effekt 1. In schnell wachsenden Volkswirtschaften steigt die Produktivität stärker als in bereits entwickelten Volkswirtschaften (Aufholeffekt). 2. Produktivitätsfortschritt wirkt sich auf handelbare Güter stärker aus als auf nicht-handelbare Güter (z.B. Industrieprodukte versus Dienstleistungen). Produktivitätsfortschritt verbilligt Produktion. Folge: In schnell wachsenden Volkswirtschaften sind die Preissteigerungen bei handelbaren Gütern geringer als bei nicht-handelbaren Gütern.

6 Seite 6 Balassa-Samuelson-Effekt Dieser Unterschied ist um so größer, je schneller die Produktivität steigt. Inflationsdifferenz ist größer als Abwertungsrate Sei Inland das schnell wachsende Schwellenland. Dann gilt Inflationsrate ist ein gewichtetes Mittel aus Preissteigerungen handelbarer und nicht handelbarer Güter.

7 Seite 7 Balassa-Samuelson-Effekt


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