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Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 1 BIS 2000bGliederung I.

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1 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 1 BIS 2000bGliederung I

2 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 2 BIS 2000bGliederung II

3 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 3 BIS 2000bGliederung III

4 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 4 BIS 2000bGliederung IV

5 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 5 1.1Büroinformationssystem 1.2PIM 1.3Computergestützte Gruppenarbeit 1.3.1Szenarien für Teams und CSCW: Sitzungen 1.3.2Beispiele für CSCW-Anwendungsgebiete 1.3.3Begriff CSCW := Computer Supported Cooperative Work 1.3.4Interpretation von CSCW (CSC)W – work (CS)CW – cooperative work (C)SCW CSCW 1.3.5Zusammenfassung von wesentlichen Aspekten 1. Einführung

6 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 6 Definition: Büroinformationssysteme (Systeme zur Bearbeitung, Archivierung und Wiederauffindung von Textdokumenten, auch Hypertext und Multimedia einbezogen) 1.1 BIS

7 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 7 Textverarbeitung Tabellenkalkulation Bildverarbeitung/Grafikprogramme (Einzelplatz-)Datenbanken Internet-Browser Konverter/Komprimierer Terminkalender Notizen Organizer Clients 1.2 PIM

8 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 8 Warum schaffen CSCW Anwendungen jetzt ersten den Durchbruch (erste Ansätze schon Anfang/Mitte der 80er): - wirtschaftliche Gründe - kürzere Entwicklungszeiten von Produkten - schnellerer Informationstransfer - bessere Ausnutzung der Know-How Träger - Geringerer Verwaltungsaufwand - Technologische Gründe - Verbesserte/leistungsfähigere Netzstrukturen - Verfügbarkeit von Netzen (Internet) - Verbesserte Integrationsmöglichkeit von SW-Anwendungen durch neue Softwaretechniken wie OO und Komponentebasierung - Im Netzbereich und in der SW-Entwicklung setzen sich (de-facto) Standards durch 1.3 Computerunterstützte Gruppenarbeit

9 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 9 Hypertext 1.3 Computerunterstützte Gruppenarbeit: Zusammenhang von Technologien Bürokommunikation CSCW Informationsverwaltung Multimedia Telekonferenz Video/ Audio Mehrbenutzer Editor

10 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 10 Softwareentwicklung - Zusammenarbeit innerhalb einer Entwicklergruppe - Zusammenarbeit zwischen verschiedenen (Fach-)Abteilungen - Zusammenarbeit zwischen Unternehmen Telekooperation Definition: Telekooperation ist die mediengestützte arbeitsteilige Leistungserstellung zwischen individuellen Aufgabenträgern und Organisationseinheiten, die über mehrere Standorte verteilt sind. Formen der Telekooperation - Telearbeit - Telemanagement - Teledienste Computerunterstützte Gruppenarbeit: Beispiele für CSCW-Anwendungsgebiete

11 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Computerunterstützte Gruppenarbeit: Begriff CSCW Begriff CSCW := Computer Supported Cooperative Work Synonyme (nicht immer deckungsgleich): - Groupware - Workgroup Computing - Collaborative Computing - Group Decision Systems - Computer Supported Groups - Computer Assisted Communication Gängige Unterscheidung: - CSCW bezeichnet theoretische Grundlagen und Methodologien für Gruppenarbeit und deren Computerunterstützung - Groupware bezeichnet Systeme, die Gruppenarbeit unterstützen

12 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Interpretation von CSCW: (CSC)W Aufgabe Technik Organisation Mensch Leavitt-Raute

13 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Interpretation von CSCW: (CS)SW - I InformierenKoordinierenKooperieren Grad der Kommunikation geringhoch

14 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 14 Grad des gemeinsamen Planens Grad des gemeinsamen Fokus hoch allgemeines Existenz- bewußtsein Arbeits- teilung fokussierte Kooperation überraschende Kommunikation Interpretation von CSCW: (CS)SW - II

15 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 15 Dimension der Nutzungsunterstützung; Unterscheidung zwischen - inhaltlicher Unterstützung Information, die in der Gruppe verarbeitet bzw. bearbeitet wird, steht im Vordergrund. Beispiele sind die Organisationsform der Information, der Informationsablage etc. - Prozessorientierter Unterstützung Ablauf bei der Informationserstellung, der Arbeitsfortschritts etc. stehen im Vordergrund Interpretation von CSCW: (C)SCW

16 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 16 Rolle des Computers: - Eindringling Übernahme von angestammten Unterstützungsfunktionen (z.B. Flipcharts, Gruppenkalender) - Auslöser Bildung neuer Kommunikationsbeziehungen - Dienstleister Interpretation von CSCW: CSCW

17 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 17 -Gestaltung der gemeinsamen Arbeitsumgebung -Unterstützung des Gruppenbewußtseins -Koordination von Aktivitäten -Konsistenz von Informationen -Kommunikationsinfrastruktur -Technische, soziale und organisatorische Dimension Zusammenfassung wesentlicher Aspekte

18 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Klassifizierung nach Raum und Zeit 2.2Klassifizierung nach dem 3-K-Modell 2.2.1Systemklasse Kommunikation Nachrichtensysteme Konferenzsystem Gemeinsame Informationsräume 2.2.2Systemklasse Workflow Management 2.2.3Systemklasse Workgroup Computing Gruppeneditoren Elektronische Sitzungsräume 2. Klassifizierung von CSCW-Systemen

19 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 19 gleich verschieden vorhersehbar verschieden nicht vorhersehbar gleich verschieden vorhersehbar verschieden nicht vorhersehbar Gemeinsame Sitzung Video- konferenz Mobilfunk Konferenz Schichtarbeit Bulletin Board Schwarzes Brett Kollaboratives Verfassen von Dokumenten Vorgangs- bearbeitung Ort Zeit 2.1 Klassifizierung nach Raum/Zeit

20 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Klassifizierung nach dem 3K-Modell

21 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Klassifizierung nach dem 3K-Modell: Systemklassen Kommunikation -Nachrichtensystem -Konferenzsystem -Gemeinsamer Informationsraum Koordination (Workflow Management) -Workflow Kooperation (Workgroup Computing) -Gruppeneditoren -Elektronische Sitzungsräume

22 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Gruppenprozeß 3.2Architekturen von CSCW-Systemen 3.3CSCW-Benutzerschnittstellen 3.4Kontrolle der Nebenläufigkeit 3.5 Group Awareness –Gruppenbewußtsein 3.6Synchronisation im Kontext von CSCW 3. Grundlegende CSCW-Konzepte

23 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Gruppenprozeß: Beispiel I synchron asynchron synchron Betreuer Student Zeit

24 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Gruppenprozeß: Beispiel II

25 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Gruppenprozeß: Begriffsbildung

26 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Gruppenprozeß: Bestandteile

27 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Gruppenprozeß: Dynamik

28 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Zentrales Gruppenprozeß-Modell Schnittstellen GP 1GP 3GP 2 Lokaler Zugriff Datenhaltung Rechner 1

29 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 29 Schnittstellen GP 1 GP 3 GP 2 Lokaler Zugriff Datenhaltung Verteiltes, nicht repliziertes Gruppenprozeß-Modell Schnittstellen Datenhaltung Netz Lokaler Zugriff Entfernter Zugriff auf GP3 Entfernter Zugriff auf GP1 & GP 2 Rechner 2 Rechner 1

30 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 30 Schnittstellen GP 1 GP 3 GP 2 Lokaler Zugriff Datenhaltung Verteiltes, repliziertes Gruppenprozeß-Modell Schnittstellen Datenhaltung Netz Lokaler Zugriff Rechner 2 Rechner 1 GP 3 GP 1

31 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard CSCW-Architekturen

32 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Architektur: Information Sharing Anwendung Informations- verwaltung

33 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Architektur: Gemeinsame Fenster Window Server Pseudo Window Server Anwendung X-Window Protokoll X-Window Protokoll Window Server Window Server Window Server

34 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Architektur: Konferenzkomponente Präsentations- komponente Konferenzkomponente Ausführungskomponente der Anwendung Anwendungsprotokoll Präsentations- komponente Präsentations- komponente Präsentations- komponente Anwendungsprotokoll

35 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Architektur: Konferenzschnittstelle & Konferenzverwalter Konferenz- Schnittstelle Anwendung Konferenz- Schnittstelle Anwendung Konferenz- Schnittstelle Anwendung Konferenz- verwalter Rechner

36 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Architektur: Gruppenbewusstes Konferenzsystem Präsentations- komponente Anwendung Rechner Präsentations- komponente Anwendung Rechner Präsentations- komponente Anwendung Rechner

37 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Architektur: Vor-/Nachteile replizierter Architektur

38 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 38 Anforderung an CSCW-Benutzerschnittstelle - Unterstützung einer gemeinsamen Sicht auf die von der Gruppe bearbeiteten Objekte - Benutzer muss Kenntnis von der Arbeit der anderen erhalten, d.h. er soll sich der Arbeit der anderen Teilnehmer bewusst sein 3.3 CSCW-Benutzerschnittstellen Konzept WYSIWIS (What you see is what I see) Präsentation einer konsistenten Darstellung der gemeinsamen Informationen für alle Teilnehmer Eigenschaften: - erzeugt den Eindruck, dass alle Teilnehmer dieselben Information manipulieren - ermöglicht die Verfolgung des Arbeitsfortschritts von anderen Teilnehmern - wird im Kontext synchroner Kooperation eingesetzt - zeigt an, an welchen Informationen die anderen Teilnehmer gerade arbeiten

39 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard CSCW-Benutzerschnittstellen:WYSIWIS Striktes WYSIWIS: nur öffentliche Fenster werden verwendet => keine privaten, keine Privatsphäre, kein individueller Arbeitsstil Präsentation ist für alle Teilnehmer identisch Veränderung der Fenster -Scroll-Wars -Window-Wars Nicht striktes WYSIWIS -Trennung der Arbeitsbereiche -Individualisierung der Cursor-Anzeige -Individuelle Gestaltung des Bildschimlayouts -Individuelle Gestaltung der Bildschirminformationen oUnabhängiges Scrollen von Fenstern oUnterschiedliche Darstellung identischer Information -Zeitliche Divergenz

40 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 40 Unterscheidung nach der Intensität, mit der die Teilnehmer ihren gemeinsamen Kontext verwalten -Verknüpfung auf der Präsentationsebene -Verknüpfung auf der Objektebene -Verknüpfung auf der Kontextebene 3.3 CSCW-Benutzerschnittstellen: gemeinsamer Kontext

41 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Kontrolle der Nebenläufigkeit: Konsistenzmodelle Konsistenzmodelle: -Identität der Endzustände Die Endzustände sind relevant. Beispiel: Die Teilnehmer einer Gruppensitzung können innerhalb der Sitzung unterschiedliche Zwischenzustände sehen/haben -Identität der Zwischenzustände Nach jeder Operation wird verlangt, dass die durch die Operation erzeugter Zwischenzustand für alle Teilnehmer identisch ist.

42 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Kontrolle der Nebenläufigkeit: Perspektiven der Konsistenz - Keine Inkonsistenz: Kommutative Aktionen (a * b = b * a) Absprache => Sichtbarkeit Strenge Segmentierung - Entstehung von Inkonsistenz: Zufällige Interferenzen Seiteneffekte Beabsichtigt (Unterbrechung, Machtkampf) - Tolerierbare Inkonsistenz: Bitmap mit Unterschieden in einigen wenigen Bildpunkten Skizze - Erwünschte Inkonsistenz: Gleicher Sachverhalt - unterschiedliche Kontexte (z. B. unterschiedliche Leserkreise)

43 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Aspekte der Nebenläufigkeit - Ansprechbarkeit oKurze Antwortzeit oKurze Benachrichtigungszeit -Verteilung im Weitverkehrsnetz oÜbertragungszeiten oAuftreten von Kommunikationsfehler -Replikation der Daten o Versenden der geänderten Bildschirminhalten o Propagieren der Operationen, die dann lokal ausgeführt werden -Robustheit -Notifikation ounmittelbar overzögert

44 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Optimistischer Ansatz - keine Synchronisation der Gruppenteilnehmer; - jeder Teilnehmer manipuliert Informationen, wann er will Vorteil: Keine Wartezeiten für den Benutzer, da keine Synchronisation erfolgt Problem: Race conditions; Randbedingungen, die für einen optimistischen Ansatz günstig sind: -Operationen sind hinsichtlich ihrer Reihenfolge beliebig -Unterteilung in sehr kleine Informationseinheiten Konflikttypen -w/w: zwei parallel verändernde Zugriffe auf dasselbe Objekt -r/w: verändernder und lesender Zugriff auf demselben Objekt stehen im Konflikt

45 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Pessimistischer Ansatz Manipulation von Daten ist an Berechtigung gebunden Ansätze: Sperrverfahren Transaktionen Floor-Passing

46 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Sperrverfahren Information wird mit Lese- oder Schreibsperre versehen; Aspekte für Sperrverfahren -Aufwand für Anfordern und Vergabe einer Sperre -Granularität der Sperren -Zeitpunkt der Anforderung und Freigabe von Sperren oExplizit durch Benutzer oImplizit durch System oder oMischformen Ansätze zur Realisierung von Sperrverfahren bei replizierter Information: -zentrales Sperrverfahren -Votierungsverfahren

47 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Transaktion Aspekte der Transaktionsverwendung in CSCW-Systeme: -Verteilung der Informationen führt zu langen Antwortzeiten -Isolierung der Benutzer -Einheit der Information Floor-Passing Berechtigung wird abwechselnd an die Gruppenmitglieder vergeben Perspektiven des Floor-passing -Benutzer ist sich der andern Gruppenteilnehmer bewusst -Aufwand, den der Benutzer zusätzlich zu der eigenen Arbeit für Floor-passing leisten muss

48 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Explizites Floor-passing

49 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Implizites Floor-passing

50 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 50 -optimistische und pessimistische Anteile -Basis: Austausch von Operationshistorien -Inkonsistenz beheben durch eine geänderte Reihenfolge der Operation - wenn ja, wird automatisch Operationsreihenolge geändert, - wenn nein; Beteiligung des Benutzers Reparatur

51 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 51 Beispiel für Transformationsverfahren: Gruppeneditor GROVE (Group Outline Viewing Editor) MCC, Austin Texas, USA (Ellis et al.) Ziele: Unterstützung für eng gekoppelte Teamarbeit Parallele Bearbeitung eines bestimmten Dokumentbereiches Anwendung: Erstellen strukturierter Aufzählungen Transformation I

52 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 52 Begriffe: - Ruhezustand: Alle generierten Operationen ausgeführt - Konvergenzeigenschaft: Im Ruhezustand alle Kopien gleich - Präzedenzeigenschaft: Reihenfolge der Operationsausführungen auf allen Kopien gleich - Korrektheit von Transformationsverfahren: Präzedenz- und Konvergenzeigenschaft immer erfüllt Basisdefinitionen: Teilnehmersystem TS = (TS- Objekt, TS- Identifikator, TS- Prozeß) TS- Objekt: passives Datenobjekt, z. B. Zeichenkette, Dokument Operation = Ausführung eines Operators u Änderung des Zustandes von TS- Objekt TS- Prozess: Erzeugung / Empfang / Ausführung einer Operationsanforderung Transformation II

53 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 53 (insert[Xi ; Si], insert[Xj ; Sj], pi, pj)(insert[Xi ; Si], delete[Sj], pi, pj) (delete[Si], insert[Xj ; Sj], pi, pj) (delete[Si], delete[Sj], pi, pj) T 11 (insert, insert,...): if (Si < Sj ) then oi := insert[Xi ;Si ] /* hier ist keine Transformation notwendig, da Position Si vor Sj */ else if (Si > Sj ) then oi := insert[Xi ;Si + 1] else if (Xi = Xj ) then oi := {} /* sind die Positionen und Argumente beider Operationen gleich, dann wird oi gleich der leeren Operation gesetzt; andernfalls würde dieselbe Operation zweimal ausgeführt werden; eine Operation wird deshalb ignoriert; hier ist die Annahme, daß beide Benutzer dieselbe Intention haben*/ else if (pi > pj ) then oi := insert[Xi ;Si +1] /* oi wird vor oj ausgeführt, d.h. oi muß um eine Stelle nach rechts geschoben werden; auch wenn oi und oj gleichzeitig ausgeführt werden, wird durch die Priorität eine Reihenfolge festgelegt. */ else oi := insert[Xi ;Si ] Transformationsalgorithmus I

54 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 54 T12 (insert,delete,... ) /* insert muss transformiert werden, da delete korrekt nachher, aber in diesem Fall bereitsvorher ausgeführt wurde */ if (Si < Sj ) then oi := insert[Xi ;Si ] else oi := insert[Xi ;Si - 1] /* das Löschen des eingefügten Zeichens wird nicht angenommen, da der Benutzer das vorher eingefügte Zeichen zuerst sehen muss */ T21 (delete,insert, …) if (Si < Sj ) then oi := delete[Si ] else oi := delete[Si + 1] T22 (delete[Si ],delete[Sj ],pi,pj ) if (Si < Sj ) then oi := delete[Si ] else if (Si > Sj ) then oi := delete[Si - 1] else oi := {} /* beide Benutzer wollen anscheinend dasselbe Zeichen löschen */ Transformationsalgorithmus II

55 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 55 - ohne Transformation:abxcyd, = abxycd - mit Transformation:abxcyd, = abxcyd Transformationsalgorithmus III

56 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Awareness Definition: Unter Group Awareness versteht man das Wissen darüber, was in der Gruppe geschieht bzw.was in der Vergangenheit in der Gruppe gemacht wurde. Verbesserung von Awareness hat folgende Vorteile: -führt zu spontaner informeller Kommunikation -Gruppenmitglieder sind auf dem aktuellen Stand der Gruppenaktivitäten -Bessere Überprüfung von Aktivitäten (unmittelbarer) -Kürzere Kommunikationswege (gezieltere Ansprache) Arten von Awareness -informelle Awareness -Awareness bzgl. Gruppenstruktur -Soziale Awareness -Awareness bzgl. des gemeinsamen Arbeitsbereichs

57 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Orthogonale Awareness

58 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Synchronisation im Kontext von CSCW I - nebenläufiger Zugriff auf gemeinsame Dokumente, z.B. Konsistenz von replizierter Information -optimistische bzw. pessimistische Nebenläufigkeitskontrolle -Verfahren zur Synchronisation des Zugriffs auf gemeinsame Ressourcen: o Vermeidung von Inkonsistenz: Nutzung von Sperren, soziale Protokolle o Ignorieren von Inkonsistenz: Überschreiben aufgrund von Zeitstempel o Akzeptieren von Inkonsistenz: Erzeugung von verschiedenen Versionen o Reduzieren von Inkonsistenz: Operationstransformation, Merging o o Entdecken von Inkonsistenz: Transformation, Undo, Redo; Abort, Rollback Synchronisierter Zugriff auf gemeinsame Ressourcen

59 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Synchronisation im Kontext von CSCW II Gruppenarbeit beinhaltet auch gemeinsame Aktivitäten, die koordiniert werden müssen; temporale und kausale Abhängigkeiten Synchronisation ist hier die Koordination der Gruppenaktivitäten Workflow Management mit den Komponenten o Ziele Identifizierung der gemeinsamen Ziele o Aktivitäten Abbildung von Zielen auf Aktivitäten o Personen Zuordnung von Aktivitäten zu Personen o Abhängigkeiten Verwaltung der Abhängigkeiten, z.B. Sequentialisierung/ Parallelisierung von Aktivitäten Synchronisierung von Aktivitäten

60 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 60 IMultimedia in CSCW - als Inhalt von Gruppendokumenten - als Unterstützungsmechanismus, - zur Verbesserung der Awareness der Gruppenmitglieder eingesetzt. IIals Teil des Kommunikationsverhaltens - - synchrones CSCW - - asynchrones CSCW - Anpassung der Dienstgüte 3.6 Synchronisation im Kontext von CSCW III Synchronisierung von Medienströmen

61 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 61 Synchronisierung von Awareness-Information o Awareness Information ermöglicht das Arbeiten in einem gemeinsamen Kontext. o synchronisierte Verteilung und Präsentation der Awareness Information Synchronisierung der Gruppenzusammensetzung o Verwaltung von dynamischen Gruppen; Ein-/Austreten von Gruppenmitgliedern o Verteilung von Information und Nachrichten hängt von der aktuellen Gruppenzusammensetzung ab o alle Gruppenmitglieder müssen die identische Sicht auf die Gruppenzusam­ mensetzung haben. Die Änderungen über die Gruppenzusammensetzung müs­ sen synchron erfolgen Weitere Synchronisationsaspekte 3.6 Synchronisation im Kontext von CSCW IV

62 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Synchronisation 3 K Modell

63 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Internetkomponenten

64 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Klassifizierung von Web-Anwendungen Server-seitigClient-seitig Erweiterung der Serverfunktionalität Externe Programme Code persistent Code temporär SSISkripteGleicher Prozeß Separater Prozeß Hilfsprg.Plug-InsInterpre- tierter Code Maschinecode

65 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Klassifizierung von Web-Anwendungen: clientseitig I Code temporär Code wird dynamisch, nur für die Dauer einer Sitzung geladen. Danach wird der Code wieder gelöschte. Zwei Varianten: -Skriptsprachen Frei programmierbare Ablauflogik direkt in HTML-Code (ins Dokument) integriert wird läuft sequentiell in einem Interpreter Sicherheit: gering Wichtige Skriptsprachen: JavaScript von Netscape (weitverbreitet) VisualBasic-Script des MS-Explorer -Programmobjekte Frei programmierbare Ablauflogik echtes Objekt in WWW-Seiten unabhängig von WWW-Seite ablauffähig Multitasking- und Multithreading-Anwendung Wichtige Objektsprachen: Java (Sicherheit: hoch) ActiveX (Sicherheit: keine)

66 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 66 Code ist auf dem Rechner, auf dem der Browser abläuft, gespeichert. Keine Ladezeiten über das Netz nach erstmaliger Installation -Viewer Kleine Helfer um auf einfachste Art fremde Datenformate im Browser sichtbar zu machen Die Zuordnung von Daten zu Viewern erfolgt durch das Konzept der MIME-Typen -Plug-Ins Plug-Ins lassen sich als ausführbarer Programmmodule in den Browser integrieren und verarbeiten das jeweilige Datenformat direkt. Sicherheit bei beiden Varianten hoch, falls vor dem flächendeckenden Einsatz die SW auf einem standalone Rechner geprüft wird oder eine Zertifizierung besteht Klassifizierung von Web-Anwendungen: clientseitig II Code persistent

67 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Ablauf Mime Type

68 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Ablauf Applet

69 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Vergleich clientseitige Web-Techniken

70 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 70 Web-Server verändert den Inhalt eines Dokuments, d as er angefordert hat. Inhalt des Dokuments wird auf Anweisung untersucht Zwei Varianten: SSI Erweiterung von HTML durch webserverspezifische Befehle/Operationen. Ermöglicht z.B. Einfügen von Teildokumente in andere Dokumente => Wahrung der Konsistenz bei einer großen Anzahl von Dokumenten o geringer Befehlssatz, der serverabhängig ist o Einbettung von einzelnen Anweisungen o keine Kontrollstrukturen vorhanden serverseitige Skripte (aktive Server-Seiten) Einbindung von Programmiersprachen in Server (z.B. VBScript, JavaScript, ASP, PHP, JSP) Web-Server enthält Interpreter Dezidierte Aufgabe, z.B. DB-Zugriff. HTML wird durch Tags erweitert, die den Beginn und das Ende des Skripts markieren. Gefahr: Leistungsengpässen beim Web-Server führen => u.U. Antwortzeit verlängert Klassifizierung von Web-Anwendungen: serverseitig I Erweiterung der Server-Funktionalität

71 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Klassifizierung von Web-Anwendungen: serverseitig II Externe Programme CGI Server API Persistente Prozesse Eingebettete Webserver CGI (Common Gateway Interface) Vorteile: o Einfach zu programmieren. o Fast jede Programmiersprache kann verwendet werden Nachteile: o Rüstzeit und Serverbelastung – für jede CGI-Ausführung wird ein neuer Prozess erzeugt => Ressourcenverbrauch o Kein formaler Standard

72 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 72 Server APIs Dynamisches Laden von Bibliotheken in denselben Adressraum Vorteil: Zugriff auf dieselben Ressourcen Nachteil: da derselbe Prozessraum verwendet wird, muss Nebenläufigkeit berücksichtigt werden (auch innerhalb Server API Anwendung ). Fehler in der Server API Anwendung bringen den Webserver zum Absturz Kommunikation zwischen Webserver und Server API Anwendung ist serverabhängig. Vorteil gegenüber CGI: Trennung und Modularisierung von Programmeinheiten ist möglich Beispiele Server API: ISAPI MS-Internet Information Server NSAPI Netscapes Enterprise Server Klassifizierung von Web-Anwendungen: serverseitig III

73 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Klassifizierung von Web-Anwendungen: serverseitig IV Persistente Prozesse Vorteil: Erzeugen neuer Prozesse wird verhindert Load-Balancing Beispiele: Fast CGI Verbesserung des CGI Konzepts durch folgende Veränderungen: Das CGI Skript terminiert nicht nach der Abarbeitung einer Anfrage, sondern wartet auf neue Anfragen Übergabe der Parameter über bidirektionale TCP-Verbindung oder PIPE Servlets Java als Script Sprache für CGI ungeeignet, da in jedem CGI-Prozess eine eigene JVM (Java Virtual Machine) ablaufen muss => Ressourcen. Servlets werden kompiliert und beim ersten Aufruf gestartet. Vorteile Servlet_API bietet Unterstützung für Cookies und Sessions Voller Java Sprachumfang Eine Entwicklungssprache für Client und Server Portierbarkeit (Im Gegensatz zu Server API)

74 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Klassifizierung von Web-Anwendungen: serverseitig V Eingebettete Webserver Vorteil: o Effizienzsteigerung des DB-Zugriffs – Zwischenschicht fehlt o Schnelle Verfügbarkeit von (bestehenden) DB-Anwendungen im Internet Nachteile – die klassischen o Fehlende Modularität o Fehlende Wiederverwendbarkeit o Häufig keine klare Trennung der drei C/S Schichten o Proprietär etc.

75 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Vergleich serverseitige Web-Techniken

76 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Übersicht Architekturvarianten I

77 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Übersicht Architekturvarianten II

78 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 78 gemeinsame Nutzung derselben Daten synchrone und asynchrone Nutzung spezielle Mechanismen und Techniken der Zugriffskoordination der Replikation und der Strukturierung Charakteristika: steuern ähnlich wie Datenbankverwaltungssysteme den Zugriff auf gemeinsame Informationsobjekte benötigen Datentypen, welche komplexe Verbindungen zwischen Informationsobjekten bezüglich Personen, Objekten, Kalendern, Multimedia-Elementen etc. erlauben 5.1 Gemeinsame Informationsräume: Grundlagen I

79 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 79 Schwerpunkte/Einsatzgebiete gemeinsamer Informationsräume : Kleine Teams (Projektgruppen, Personen) -> Kooperationsunterstützung Bei mittleren Teams (mehr als 10 Personen ) -> Informationsverteilung Kopplungsgrad, Synchronität beliebig Schwach strukturierte Kooperationsprozesse Basis für Koordinations- + Kooperationsunterstützung Zentrale oder replizierte Architekturen möglich 5.1 Gemeinsame Informationsräume: Grundlagen II

80 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Gemeinsame Informationsräume: Bulletin Board-Systeme I Bulletin Board-Systeme sind spezielle Datenbanken, die Meldungen verschiedener Autoren nach Themenschwerpunkten speichern und anderen Lesern zur Verfügung stellen: Meldungen eines Themas bilden sog. News Groups neben dem Ausschreiben oder Inserieren eines Themas werden die News Groups auch für Diskussionsrunden benutzt es findet eine implizite Kommunikation statt Meldungen werden einer anonymen Leserschaft zur Verfügung gestellt das zugrundeliegende Kommunikationsmodell: 1:n-Kommunikation die Architektur eines Bulletin Board-Systems entspricht grundsätzlich der eines elektronischen Post-Systems Replizieren von Interessengruppen zwischen den Systemen

81 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 81 sog. Newsreader stellen dem Benutzer Selektions-, Betrachtungs- und Editierwerkzeuge zur Verfügung einzelne News Groups können selektiv abonniert werden die Frontend-Applikation unterhält ein Protokoll, in dem festgehalten wird, welche Meldungen schon gelesen bzw. bearbeitet wurden In der Praxis verwenden Hersteller solche System häufig, um Information über ihr Produkt einer breiten Masse zugänglich zu machen und einen Meinungs­austausch zwischen den Benutzern seines Produktes zu ermöglichen Die ersten Bulletin Board Systeme wurden Ende der 70er Jahre realisiert 5.2 Gemeinsame Informationsräume: Bulletin Board-Systeme II

82 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 82 Idee der nicht-linearen Darstellbarkeit von Informationen in Form von Texten und einfachen Grafiken Einsatzmöglichkeiten: reichen von elektronischen Nachschlagewerken über vernetzte Lern- und Arbeitsumgebungen bis hin zu intelligenten Frontends für komplexe technische und betriebswirtschaftliche Anwendungen eine Hypertext-Basis besteht aus Knoten und den zugehörigen Kanten für die Erstellung einer Hypertext-Basis sind geeignete Hilfsmittel notwendig, wie Editoren für die Eingabe von Texten und Grafiken sowie zur Definition der Verknüpfungen für die Ausgabe werden entsprechende Präsentationswerkzeuge benötigt für verteilte Hypertext-Basen müssen sogenannte Hypertext-Managementsystemen zum Einsatz kommen 5.3 Gemeinsame Informationsräume: Verteilte Hypertextsysteme I

83 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Gemeinsame Informationsräume: Verteilte Hypertextsysteme II zum Verfolgen der Referenzen im Hypertext werden sogenannte Browser verwendet · für eine Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit müssen Erweiterungen der Funktionalität vorgenommen werden · Probleme des Information Retrieval sind beim Suchen und Abfragen von Informationen noch nicht umfassend gelöst · die situationsbedingte Gewichtung von Links, d.h. die Möglichkeit der Bedeutung der Knoten kontextbezogen zu verändern, könnte den Nutzen von Hypertexten noch erhöhen · es gibt verschiedene Sucharten in einem Hypertext: -Browsing: zielgerichtetes Verfolgen von Referenzen -Scanning: Breitensuche -Exploring: Erkunden eines Gebietes, Verschaffen eines Überblicks -Wandering: unstrukturiertes, zielloses Suchen -Searching: stark zielorientiertes Suchen Das WWW ist ein verteiltes Hypertext-System

84 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW (Basic Support for Cooperative Work) Basis: WWW unabhängig von Plattform Zentrale Architektur Zugriff zu jeder Zeit von jedem Ort Setzen von Zugriffsrechten Ereignisdienst Einfache Versionskontrolle Benutzung: Registrieren Anmelden Arbeiten (Abmelden)

85 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW: Registrieren und Anmelden

86 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW: Beispielverzeichnis

87 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW: Beispieladressbuch

88 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW: Objekte

89 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW: Allgemeine Aktionen Hinzufügen von Objekten: Add Suche: Search Menge ausgewählter Objekte: Catch up, Cut, Copy, Delete, Archive Einzelnes Objekt: Modify, Replace/ Fetch, Set Lock, Version, Convert, Add Note je Teilnehmer: Edit Pref, Edit Details, Change Pwd, Anzeige der Informationsseite Details zu Ereignissen Upload von Dokumenten* *u.U. Helper-Applikation

90 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW: Ereignisdienst

91 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW: Registrieren und Zugriffsrechte

92 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW: Zugriffsrechte

93 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW: Verwaltung der Zugriffsrechte durch Eigentümer

94 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard BSCW: Architektur

95 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Workflow: Beispiel SW-Entwicklung I

96 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Workflow: Beispiel SW-Entwicklung II

97 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Workflow: Anforderungen und Ziele Innovation ( Business Process Reengineering) Unterstützung von Flexibilität und Anpassbarkeit Effizienzsteigerung Erfassung von Zielen, Aktoren, Aktivitäten, Abhängigkeiten Systemunterstützte Kontroll- und Datenflüsse Genügend Freiräume / Entscheidungsfreiheit für Menschen Von Papierorientierter zur elektronischen Datenverarbeitung Transparenz ( Verteilung, Heterogenität), Konsistenz Integration von Alt- Software ( »legacy systems «) Skalierbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Rekonfigurierbarkeit Controlling

98 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Vorgehen

99 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Klassifikation Teamarbeit/Workflows

100 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Workflow: Grundlegende Begriffe I Geschäftsvorgang : Teilnehmer ( ausführende Personen / Maschinen / Agenten) Prozesse, Abfolge, Ereignisse Verarbeitete Daten Benutzte Werkzeuge ( Applikationen) Austausch von Dokumenten, Informationen und Aufgaben zwischen Prozessen Eindeutiges Ziel Anfangs-, Zwischen- und Endzustand Beliebige Lebensdauer ( Minuten - Monate)

101 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 101 Workflow = Automatisierung eines Geschäftsvorganges Workflow-Management-System Definition, Verwaltung und Ausführung von Workflows Vorausschauend aktive Verwaltung von Workflow, Anstoß von Routinetätigkeiten Koordination aller beteiligten Personen und Ressourcen gemäß Zielvorgaben 7.2 Workflow: Grundlegende Begriffe II

102 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Workflow: Workflow Modelle I Perspektiven: Betriebswirtschaftlich Korrelation von - Ablauforganisation ( Geschäftsvorgänge) - Aufbauorganisation ( Mitarbeiter, Teams, usw. ) Allgemein - Arbeit: Ziele, Aktoren, Aktivitäten, Abhängigkeiten - Koordination: Verwaltung von Abhängigkeiten zwischen Aktivitäten Koordinationsschritte: - Zielauswahl - Dekomposition von Zielen - Zuordnung von Aktoren zu Aktivitäten einschließlich benötigter Ressourcen - Verwaltung der Abhängigkeiten zwischen Ressourcen

103 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 103 Modellvarianten Vorgangsmodell Objektmigrationsmodell Konversationsorientiertes Modell Zustandsbehaftete Objekte Ereignisbasiertes Modell 7.3 Workflow: Workflow Modelle II

104 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 104 Sachliche Aspekte: Ablauforganisation - Funktional ( WAS wird ausgeführt? ) - Operational ( WIE? Ressourcen, Programme) - Verhaltensbezogen ( WANN? ) - Informationsbezogen ( Daten) Aufbauorganisation - Organisatorisch ( WER? ) Sonstige - Kausal ( juristische Basis, Unternehmensvorschriften) Technische Aspekte: - Transaktionaler Aspekt: Integrität + Fehlerbehebung - Qualität, Leistung - Historie ( Protokollierung) - Sicherheit - Autonomie 7.4 Beispiel: Vorgangsmodell Übersicht

105 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Beispiel: Vorgangsmodell im Detail I (WAS)

106 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Beispiel: Vorgangsmodell im Detail II (WIE)

107 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Beispiel: Vorgangsmodell im Detail III (WIE)

108 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Beispiel: Vorgangsmodell im Detail IV (WANN)

109 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Beispiel: Vorgangsmodell im Detail V (DATEN)

110 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Beispiel: Vorgangsmodell im Detail VI (WER)

111 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Beispiel: Vorgangsmodell im Detail VII (Transaktionaler Aspekt) Transaktionaler Aspekt: Fehler und Ausnahmebehandlung Fehler: -Systemfehler ( Workflow-Management), Aktivitätsfehler (Applikationen) -Kommunikationsfehler, Ablauffehler Spezielle Kontrollkonstrukte: -Stornieren -Anhalten / Fortsetzen / Abbrechen -Überspringen -Zurück -Adhoc- Modus -Migrieren

112 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 112 Internationales Gremium: 1993 gegründet, über 285 Mitglieder (Hersteller, Anwender, Berater, Forscher) Ziele: Standards zur Beschreibung von Workflow- Systemen und Umgebungen: - Referenzmodell ( Charakteristiken, Funktionen, Schnittstellen) - Terminologie - fünf Schnittstellen des Referenzmodells Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Workflow-Systemen Integration von Anwendungen ( , Dokumentenverwaltung) Förderung des Verständnisses durch Standardisierung des Referenz- Modells Zusammenarbeit mit anderen Gremien (z.B. OMG) 7.5 WMC: Übersicht

113 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard WMC: Komponenten eines WMS

114 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard WMC: Gesamtarchitektur

115 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard WMC: Referenzmofdell

116 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard WMC: Prozeßdefinition (Schnittstelle 1)

117 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard WMC: Workflow Client (Schnittstelle 2)

118 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard WMC: Anwendungen (Schnittstelle 3)

119 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard WMC: Beispielstrukturen I (Schnittstelle 4)

120 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard WMC: Beispielstrukturen II (Schnittstelle 4)

121 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard WMC: Administration & Überwachung (Schnittstelle 5) Verwaltung von Benutzern, Rollen, Aufzeichnung Steuerung von Ressourcenzugriffen Überwachungsfunktionen für Prozesse usw Funktionen zur Statusabfrage für Prozesse

122 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Workflow: OMG I

123 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 123 Aggregate Business Object Aufteilung gemäß M(odel) - V(iew) - C(ontrol) - Konzept: Business object ( 1 ): Speicher, Metadaten, Nebenläufigkeit, Regeln Reaktion auf Änderung an Sicht Kurze Prozessfunktionen Business process object ( 1) : Langandauernde Prozessfunktionen ( z. B. Workflow, lange Transaktion) Interaktion mit anderen Objekten ( z. B. mit Umgebung) Presentation objects ( > 1) : Sichtbarkeit für Benutzer mehrere Sichten möglich Kommunikation mit Business und Business process object Alternativ nicht sichtbare Schnittstellen hjlkhlk 7.6 Workflow: OMG II

124 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard Kooperative Dokumenterstellung (KD): Komponenten I

125 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 125 Kooperative Dokumentenerstellung das gemeinsame Anfertigen eines Dokumentes durch mehrere Beteiligte gemeinsames Ziel: die Fertigstellung des Dokuments Abhängigkeiten zwischen den Teildokumenten Kommunikation und Koordination zwischen den Autoren ist notwendig Arbeitsschritte: Planen, Erstellen, Überprüfen, Besprechen, Koordinieren, Übertragen von Dokumenten/Ressourcen etc. Schreibprozess hat zwei Anteile isolierte Arbeit eines Autors an seinen Aufgaben Koordinierung und Verknüpfung der isolierten Prozesse 8.1 Kooperative Dokumenterstellung (KD): Komponenten II

126 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard KD: Aspekte von Gruppeneditoren Benutzerschicht Netz Zugriffsschicht Kopplung Zugriffskontrolle Nebenläufigkeit Undo lokale Kopie Sitzungskontrolle

127 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard EMS: Einfluss auf Nutzen/Kosten Synergie Lernvorgang Stimulation mehr Information Ablaufunterstützung Aufgabenstruktur Aufmerksamkeitsproblem Mangel an Erinnerung Bewertungsproblem Passivität Aufsplittung der Redezeit Konzentrationsproblem Dominierungsproblem Informationsüberfluss Gruppendatenbank Anonymität parallele Kommunikation erhöhtvermindert

128 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 128 Chauffeur PC-Software 8.2 EMS Architektur: Chauffeur

129 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard EMS Architektur: Computergestützt Chauffeur PC-Software Benutzer 2 Benutzer 1 CSCW- System PC-Software

130 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 130 Simultanarbeit der Gruppenteilnehmer wird verbessert gleiche Teilnahmemöglichkeiten für alle Gruppenteilnehmer verringert unsoziales Verhalten, das die Sitzungsproduktivität negativ beeinflußt erlaubt größere Sitzungen, um größere Auswahl an Ideen, Meinungen, Wissen und Fachkenntnis zu integrieren erleichtert Zugriff auf externe Informationen unterstützt den Aufbau einer Gruppendatenbank, die die Historie mehrerer Sitzungen festhält 8.2 EMS: Auswirkungen

131 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 131 prozessuale Unterstützung Unterstützung des Sitzungsablaufes Strukturierung des Sitzungsablaufes - Phase 1: Ideen Sammeln ("Brain Storming") - Phase 2: Ideen Organisieren - Phase 3: Ideen Evaluieren und Entscheidung inhaltliche Unterstützung Strukturierung der Sitzungsaufgabe Unterstützung der Sitzungsaufgabe 8.2 EMS: Unterstützungsvarianten

132 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 132 CSCW Komponente Nutzen von CSCWRisiken von CSCW Kommunikations- systeme Interaktion mit Gruppenteilnehmern wird einfacher Arbeit ist nicht durch Reiseprobleme eingeschränkt Kosten limitieren Zugang auf eine bestimmten Personengruppe Eindringen in Privatsphäre Gemeinsame Informations- räume gemeinsames Wissen des Teams Team kann koordiniert agieren Sicherheit der gemeinsamen Information gegenüber Eindringlingen große Informationsmenge macht es schwierig, auf sie zuzugreifen Workflow Management (Koordinierungs- systeme) bessere Abstimmung der Aktivitäten der Personen besserer Informationsfluss zwischen den Aktivitäten Festschreibung von Arbeitsabläufen ungenügende Unterstützung bei ad-hoc Situationen gemeinsame Arbeitsumgebun g Zusammenarbeit mit räumlich entfernten Leuten in Realzeit Mangel an Standards, d.h., Beschränkung auf ähnliche Systeme notwendig elektronisch unterstützte face- to-face Sitzungen Sitzungen sind produktiver relevante Informationen können allen Mitglieder interaktiv angezeigt werden teuere Investition ist nicht genügend ausgelastet Bedienung erfordert spezielle Ausbildung 9 Einführung von CSCW-Anwendungen: Nutzen/Risiken

133 Ba Lörrach BIS/CSCW - WI 2000b Busbach-Richard 133 RolleNutzen von CSCWRisiken von CSCW Manager schnellere Kommunikation mit Kollegen und Stab auf relevante Information kann der Manager selbst zugreifen (auch während einer Sitzung) Workflow Management erlauben bessere Kontrolle des Fortschritts Managers, die CSCW Werkzeuge nicht bedienen können, fühlen sich benach- teiligt und ausgeschlossen Reduzierung der Anzahl von face-to-face Sitzungen, d.h. Ma-nager verlässt sich zu sehr auf Kommunikationssystem Experte Kommunikation mit Kollegen wird einfacher fachmännische Auskunft ist leichter zu finden Verbesserung von Kreativität und Innovation Zeit notwendig für Kommunika-tion ( weniger Zeit, um selbst Arbeiten auszuführen) durch Kommunikation nach au-ßen,erhöhtes Risiko, dass sensitive Information nach außen gelangt SekretariatErleichterung bei der Terminplanung weniger Papierarbeit und weniger Aufwand beim "Nachlaufen" von Personen falls nicht jeder ein Groupware System benutzt, muss Arbeit u.U.zweifach ausgeführt werden (innerhalb und außerhalb des Groupware Systems) 9 Einführung von CSCW-Anwendungen: Rolle von Personen


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