Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 10. Übung: Wettervorhersage Nächste Veranstaltung: Wetterbesprechung: Donnerstag, 12.01.2012,

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 10. Übung: Wettervorhersage Nächste Veranstaltung: Wetterbesprechung: Donnerstag, 12.01.2012,"—  Präsentation transkript:

1 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/ Übung: Wettervorhersage Nächste Veranstaltung: Wetterbesprechung: Donnerstag, , 14:00 MEZ Listen Anwesenheitsliste Wettervorhersage Bsp. zur Wettervorhersage Besprechung der Analyse der Wetterlage vom

2 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Wettervorhersage Die Vorhersage des Wetters ist für viele Bereiche notwendig (z. B. Verkehr, Landwirtschaft, Tourismus,...). Die Atmosphäre stellt ein hydrodynamisches System dar, welches in physikalische Gleichungen gefasst werden kann. Mit sog. partielle Differenzialgleichungen kann der Zustand der Atmosphäre beschrieben werden. Für eine exakte Wettervorhersage ist die Kenntnis über den genauen Anfangszustand notwendig als auch die Lösungen der Differenzialgleichungen. Ungenauigkeiten in der Vorhersage treten auf, da der Zustand der Atmosphäre nicht genau feststellbar ist. Der sog. Schmetterlingseffekt beschriebt, dass kleine Unterschiede im Anfangszustand zu einem späteren Zeitpunkt große Unterschiede in der Vorhersage verursachen. Des Weiteren können die notwendigen Lösungen der Gleichungen nur mit numerischen Näherungs- verfahren und mit Hilfe von Parametrisierungen gelöst werden kann. 100 %-ig sicher ist eine Wettervorhersage deshalb nie und deren Zuverlässigkeit verliert sich je nach Wetterlage und gestellten Anforderungen bereits nach wenigen Tagen.

3 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Prognosemodelle ECMWF: European Center for Medium-Range Weather Forecasts GFS: Global Forecast System des amerikanischen Wetterdienstes GME: Globalmodell des Deutschen Wetterdiensts (DWD) LM: Lokalmodell des DWD UKMO: United Kindom Model des UK MetOffice JMA: Globalmodell der Japan Meteorological Agency GEM: Globalmodell des kanadischen Wetterdienstes NOGAPS: Navy Operational Global Atmospheric Prediction System des amerikanischen "Fleet Numerical Meteorology and Oceanography Center" Wettervorhersage im Internet

4 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Entwicklung der Vorhersagegüte Jahr Tag 3 Tag 5 Tag 7 Südhemisphäre Quelle: basierend auf Simmons, A. J. und A. Hollingsworth, 2002: Some aspects of the improvement in skill of. numerical weather prediction. Q. J. Roy. Meteor. Soc., 128, verbesserte Wettervorhersage seit 1980 häufige und bessere Assimilation von Satellitenbeobachtungen deutliche Steigerung der Genauigkeit in Südhemisphäre 500 hPa: Anomalie-Korrelation der Vorhersage des Geopotenzials Nordhemisphäre Tag 10

5 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/ hPa Boden 850 hPA Vorhersagekarten (36 h Vorhersage für UTC)

6 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Ensemble-Prognosen Mit Hilfe von sog. Ensemble-Prognosen ist eine Abschätzung der Vorhersagegüte möglich. Die Wettervorhersage ist stark vom Anfangszustand abhängig, der nicht exakt bekannt ist. Deshalb werden mehrere Simulationen des Wettergeschehens mit unterschiedlichen Anfangsbedingungen gestartet. Die Anfangsbedingungen werden dabei vor allem in den Regionen verändert in denen Luftmassen ihren Ursprung haben bzw. in denen atmosphärische Wellen zu wachsen beginnen. Des Weiteren wird die Auflösung der Modellsimulationen variiert, um deren Einfluss auf die Prognose abzuschätzen. Das Ergebnis der vielen Modellläufe ist ein Satz von Vorhersagen (ein sog. Ensemble), welche sich mehr oder weniger deutlich von einander unterscheiden. Zeigen die unterschiedlichen Modellläufe zu bestimmten Zeitpunkten gleiche Atmosphärenzustände, dann ist die Vorhersage recht sicher. Große Abweichungen signalisieren jedoch, dass eine Vorhersage nicht möglich ist. Aus dem zeitlichen Verlauf kann festgestellt werden ab wann eine Vorhersage unsicher wird.

7 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 GFS-Spaghetti-Plots In den sog. Spaghetti-Plots werden ausgewählte Isohypsen (im Bsp. 516, 552 und 576 gpdam in 500 hPa) mehrerer Ensembleläufe gleichzeitig dargestellt. Erzeugen die verschiedenen Läufe in etwa eine gleiche Vorhersage, dann liegen die gleichen Isohypsen nahe zusammen. In diesem Fall kann der Prognose vertraut werden. 24 h Vorhersage für UTC Quelle: Wetterzentrale h Vorhersage für UTC Quelle: Wetterzentrale

8 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Ensemble-Prognosen des ECMWF LaufAuflösungAnfangsbedingungen deterministischer LaufT 799unverändert KontrolllaufT 399unverändert Ensembleläufe (50)T 399verändert Maximaler Wert aller Ensemblewerte Minimaler Wert 25 % der Ensemblewerte Median Bemerkung: In atmosphärischen Modellen werden meteorologische Variablen durch Kugelflächenfunktionen dargestellt. Die Kugelflächenfunktionen werden wiederum mittels Fourierreihen angenähert, wobei ab einem bestimmten Fourierkoeffizienten abgebrochen (Engl.: truncation (T)) wird. 90 % der Ensemblewerte 10 % der Ensemblewerte

9 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Box-Whisker-Plot highest value upper quartile = third quartile = 75th percentile lower quartile = first quartile = 25th percentile median (median quartile = second quartile = 50th percentile) lowest value

10 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 I Ensemble-Prognosen des ECMWF Untch, A., M. Miller, M. Hortal, R. Buizza und P. Janssen, 2006: Towards a global meso- scale model: The high-resolution system TL799L91 and TL399L62 EPS. ECMWF Newsletter, 108, Buizza, R., J.-R. Bidlot, N. Wedi, M. Fuentes, M. Hamrud, G. Holt, T. Palmer und F. Vitart, 2006: The ECMWF Variable Resolution Ensemble Prediction System (VAREPS). ECMWF Newsletter, 108, Globales meso-skaliges ECMWF-Modell (Stand 2006): L799L91 (deterministischer Lauf) T399L62 (51 Ensemble-Läufe; 50 Läufe mit gestörten Anfangsbedingungen und 1 Lauf ohne Störung) Ensemble Prognosen mit variabler Auflösung (Stand 2006/2007): ab Tag 10: T255L62 bis zum Tag 15 wöchentlich: Monats-Ensemble-Vorhersagen (ab Tag 10: Kopplung mit Ozean)

11 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 ECMWF Ensemble-Prognose: Bonn vom UTC

12 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 DWD-Meteogramm: Essen Temperatur in 2 m Temperatur in 850 hPa Temperatur in 500 hPa + 10°C Bedeckung Wolken signifikantes Wetter Druck Niederschlag Winde

13 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Analyse der Wetterlage a) Beschreibe mit Hilfe der 300 und 500 hPa Karte sowie der Bodenanalyse die generelle Wetterlage, ist sie zonal oder meridional geprägt (Begründung!)?

14 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 b) Wo befinden sich lange und kurze Rossby-Wellen? In welche Richtung verlagern sich diese voraussichtlich? Analyse der Wetterlage

15 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 c) Wo erstreckt sich in etwa die Polarfront (Begründung!)? Analyse der Wetterlage

16 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 d) Hat sich kalte Luft von der Höhenströmung abgelöst? Handelt es sich dabei um einen Kaltlufttropfen oder Cut-Off (Begründung!)? Analyse der Wetterlage

17 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 e) Wo befinden sich Tief(Hoch)druckgebiete? Wie sind Tief(Hoch)druckgebiete im Vergleich zur Höhenkarte lokalisiert? Analyse der Wetterlage

18 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 f) Wo befinden sich Fronten, Konvergenzlinien? Analyse der Wetterlage

19 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/ h Vorhersage: 500 & 700 hPa a) Wo über Europa entstehen möglicherweise Schauer und Gewitter? Wo ist die Wetterlage stabil (Begründung!)? b) Ist über Deutschland mit Niederschlag zu rechnen (Begründung!)?

20 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/ h Vorhersage: 500 & 850 hPa Welche Temperatur ist über Madrid in 850 hPa und 500 hPa zu erwarten?

21 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/ h Vorhersage: Meteogramm d) Welche Temperatur tritt am Gitterpunkt Essen voraussichtlich in 2 m, 850 hPa und 500 hPa auf?

22 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/ h Vorhersage: 500 hPa Spaghetti-Plot e) In welchen Regionen ist die Vorhersage für das Geopotenzial in 500 hPa sicher, wo ist sie weniger sicher?

23 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 f) Bis zu welchem Zeitpunkt kann laut der ECMWF-Ensemble- Vorhersage am Gitterpunkt Bonn die Temperatur, die Wolkenbedeckung und der Niederschlag relativ zuverlässig vorhergesagt werden (Begründung!)?

24 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Übungsaufgaben: zu bearbeiten bis Donnerstag, den h Vorhersage der aktuellen Wetterlage

25 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Wetterbeobachtungen: Lindenberg

26 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Radiosondenaufstieg: Lindenberg UTC

27 A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 Wetterbeobachtungen: Thorshavn


Herunterladen ppt "A. H. Fink, V. Ermert METSYN: Übung Synoptik WS 2007/2008 10. Übung: Wettervorhersage Nächste Veranstaltung: Wetterbesprechung: Donnerstag, 12.01.2012,"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen