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Kabale und Liebe IV. Akt, 7. Szene 1.Wählen Sie zu jeder Folie ein passendes Bild aus der beigefügten Datei aus, das jeweils die Aussage der beiden Protagonistinnen.

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Präsentation zum Thema: "Kabale und Liebe IV. Akt, 7. Szene 1.Wählen Sie zu jeder Folie ein passendes Bild aus der beigefügten Datei aus, das jeweils die Aussage der beiden Protagonistinnen."—  Präsentation transkript:

1 Kabale und Liebe IV. Akt, 7. Szene 1.Wählen Sie zu jeder Folie ein passendes Bild aus der beigefügten Datei aus, das jeweils die Aussage der beiden Protagonistinnen (Luise (blau) und Lady Milford (violett)) veranschaulicht. (siehe als Beispiel Folie 2 und 3) 2.Erläutern Sie kurz mit eigenen Worten in dem Kommentarbalken am unteren Rand der Folie das innere und äußere Geschehen.

2 Nur ganz nah – Gutes Kind, ich glaube, du fürchtest mich? Aha, Ist Sie hier? – Eine gewisse – Wie nennt man Sie noch? Gnädige Frau, ich erwarte Ihre Befehle. Nein, Mylady. Ich verachte das Urteil der Menge.

3 Nur ganz nah – Gutes Kind, ich glaube, du fürchtest mich? Lady Milford fürchtet die Begegnung mit Luise, versucht ihre Unsicherheit aber mit herablassender Überlegenheit zu überspielen Aha, Ist Sie hier? – Eine gewisse – Wie nennt man Sie noch? Gnädige Frau, ich erwarte Ihre Befehle. Nein, Mylady. Ich verachte das Urteil der Menge.

4 Meine Sophie heiratet. Du sollst ihre Stelle haben! 16 Jahre! – Nichts ist verführender – Und auch er liebt zum erstenmal. Nichts, nichts als die süße frühverfliegende Träumerei. Es kann nicht von Dauer sein.

5 Man sehe die große Dame! – wo will denn Sie hinaus, meine Kostbare? Sind die Finger zur Arbeit zu niedlich? Ist es ihr bisschen Gesicht, worauf sie so trotzig tut? Ich danke für diese Gnade, Mylady, als wenn ich sie annehmen dürfte. Mein Gesicht, gnädige Frau, gehört mir so wenig als meine Herkunft

6 Oder glaubt Sie vielleicht, das werde nimmer ein Ende nehmen? Was dir dein Spiegel für massiv und ewig hält, ist nur ein dünner angeflogener Goldschaum.

7 Verzeihen Sie, gnädige Frau – Ich war soeben im Begriff, diesen prächtig blitzenden Rubin zu beweinen, der es nicht wissen muss, dass seine Besitzerin so scharf wider Eitelkeit eifert.

8 Was in der Welt könnte Sie abhalten, einen Stand zu wählen, der der einzige ist, wo –sie Manieren und Welt lernen kann, wo sie sich Ihrer bürgerlichen Vorurteile entledigen kann? Auch meiner bürgerlichen Unschuld, Mylady? Die Paläste gewisser Damen sind oft Freistätten der frechsten Ergötzlichkeiten

9 Wer sollte sich träumen lassen, dass Lady Milford ihrem Gewissen einen ewigen Skorpion halte, dass sie Geldsummen aufwende, um den Vorteil zu haben, jeden Augenblick schamrot zu werden?

10 Würde Sie mein Anblick ergötzen?... Welche Folter für Sie, im Gesicht Ihres Dienstmädchens die heitere Ruhe zu lesen, womit die Unschuld ein reines Herz zu belohnen pflegt.

11 Unerträglich, dass sie mir das sagt! Unerträglicher, dass sie recht hat!

12 Mädchen, du wirst mich nicht überlisten. Hinter diesen Maximen lauert ein feuriges Interesse, dass dir meine Dienste besonders abscheulich malt.

13 Ich fürchte Ihre Rache nicht, Lady – Mein Elend ist so hoch gestiegen, dass selbst Aufrichtigkeit es nicht mehr vergrößern kann. (...) Ich will nur fragen, was Mylady bewegen konnte, mich für die Törin zu halten, die über ihre Herkunft errötet? Was sie berechtigen konnte, sich zur Schöpferin meines Glücks aufzuwerfen, ehe sie noch wusste, ob ich mein Glück auch von ihren Händen empfangen wolle?

14 Wie kommt es, Mylady, dass Ihr gepriesenes Glück das Elend so gern um Neid und Bewunderung anbettelt? – Hat Ihre Wonne die Verzweiflung so nötig zur Folie? Sind sie glücklich, Mylady?

15 Unerhört! Unbegreiflich! Diese Größe hast du nicht auf die Welt gebracht. Und für einen Vater ist sie zu jugendlich. Ich höre einen anderen Lehrer Es sollte mich doch wundern, Mylady, wenn Sie jetzt erst auf diesen Lehrer fielen

16 Ja denn! Weil ich dir doch nicht entwischen kann. Ich kenn ihn – weiß alles. Aber wag es, Unglückliche – wag es ihn jetzt noch zu lieben oder von ihm geliebt zu werden. Wag es, an ihn zu denken oder einer von seinen Gedanken zu sein – Ich bin mächtig, Unglückliche – fürchterlich – So wahr Gott lebt. Du bist verloren!

17 Ich kann nicht mit ihm glücklich werden –aber du sollst es auch nicht werden – Wisse das Elende! Seligkeit zerstören ist auch Seligkeit Ohne Rettung, Mylady, sobald Sie ihn zwingen, dass er Sie lieben muss.

18 Eine Seligkeit, um die man Sie schon gebracht hat, Mylady- Lästern sie Ihr eigenes Herz nicht. Sie sind nicht fähig, ein Geschöpf zu quälen, das Ihnen nichts zuleide getan, als dass es empfunden hat wie Sie – Aber ich liebe Sie um dieser Wallung willen, Mylady.

19 O Luise, edle, große, göttliche Seele! Vergibs einer Rasenden – Ich will dir kein Haar kränken, mein Kind. Wünsche! Fordre! Ich will diesen Schmuck verkaufen – meine Garderobe – Dein sei alles, aber entsag ihm!

20 Nehmen Sie ihn denn hin. Mylady! Aber Sie haben den Himmel zweier Liebenden geschleift, voneinandergezerrt, zwei Herzen, die Gott aneinanderband. Jetzt ist er Ihnen! Nur vergessen sie nicht, dass zwischen Ihrem Brautkuss das Gespenst einer Selbstmörderin sürzen wird.

21 Bin ich so tief gesunken (...) dass das prahlende Gebäude deiner Ehre neben der höheren Tugend einer verwahrlosten Bürgerdirne versinken soll? Auch ich habe Kraft zu entsagen! In deine Arme werf ich mich, Tugend!


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