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Untermodul Andrologie und KB 6. Semester (Sommersemester) 2009

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Präsentation zum Thema: "Untermodul Andrologie und KB 6. Semester (Sommersemester) 2009"—  Präsentation transkript:

1 Untermodul 4 - 9 Andrologie und KB 6. Semester (Sommersemester) 2009
Die instrumentelle Samenübertragung beim Rind

2 Die instrumentelle Samenübertragung beim Rind Gliederung
Aufbau von Bullenbesamungsstationen Tierseuchenrechtliche und zuchthygienische Anforderungen Spermagewinnung Spermabeurteilung Spermaverarbeitung Spermakonservierung Insemination

3 Besamungsstation - eine Einrichtung, in der männliche Zuchttiere zur Gewinnung, Behandlung und Abgabe von Samen zur künstlichen Besamung gehalten werden, - bedarf einer staatlichen Betriebserlaubnis, unterliegt der staatlichen Überwachung - auf züchterischem Gebiet, auf veterinärhygienischem Gebiet; Träger kann sein: - Besamungsgenossenschaft - GmbH - Privatperson - eingetragener Verein - usw. Trend: internationale kommerzielle Organisationen AGTK Wehrend, 2007

4 Aufbau von Bullenbesamungsstationen
Stallbereich Samenentnahmebereich Laborbereich Spermadepot Verwaltungsbereich

5 Aufbau von Bullenbesamungsstationen Stallbereich
Bullenställe mit Stand- und Boxenhaltung Bewegungskarussell Lagerräume für Material und Futter Behandlungsraum

6 Bereich Haltung der Zuchttiere räumlich getrennt von anderen Bereichen
- keine offenen Luftverbindungen zu anderen Stallungen keine anderen Tierarten keine kreuzenden Wege auf dem Weg zum Absambereich - räumlich getrennter Quarantänebereich AGTK Wehrend, 2007

7 Haltung von Zuchtbullen Boxenhaltung (Boxengröße 4 x 4 m)
Boxenbegrenzung: durch Stahlrohrgitter, deren Abstände Fluchtmöglichkeiten für das Personal bieten AGTK Wehrend, 2007

8 Haltung von Zuchtbullen
Vorschriften der Unfallverhütungsvorschrift „Tierhaltung“ von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (Auszug) - über 12 Monate Nasenring - Leitstange: mindestens 1,4 Meter lang mit sicher schließbarem Anhängesystem - wenn Bulle in Einzelbox , muss diese über Fluchtmöglich- keiten und Personenschlupf verfügen Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell AGTK Wehrend, 2007

9 Aufbau von Bullenbesamungsstationen Samenentnahmebereich
Sprung-/Spermagewinnungsraum Warteraum für Bullen Wasch- und Trockenraum für Bullen

10 Sprungraum überdacht Bodenbelag trittsicher
Wandbeschichtung wasserabweisend ausreichend groß Boden und Wände leicht zu reinigen und zu desinfizieren rückstaugeschützter Wasserabfluss AGTK Wehrend, 2007

11 Aufbau von Bullenbesamungsstationen Laborbereich
Laboratorien für Spermauntersuchung, -verarbeitung und –konservierung Wasch- und Sterilisationslabor Vorbereitungsraum für künstliche Vaginen Containerraum Umkleide- und Lagerräume

12 separat von der Samenentnahme (meist direkt benachbart)
Laborbereich separat von der Samenentnahme (meist direkt benachbart) Arbeitseinheiten für Samen- untersuchung, -verdünnung, -konfektionierung bei Arbeiten mit flüssigem Stickstoff ausreichende Belüftung Beispiele für die apparative Ausstattung: - Mikroskop mit Heiztisch - Zentrifuge - Wasserbad - Abfüll- und Dosierungsvorrichtungen - Heißluftsterilisator

13 Bereich Spermadepot ausreichende Lüftung
Unfallverhütungsvorschriften zum Umgang mit flüssigem Stickstoff AGTK Wehrend, 2007

14 Nach EU-Richtlinien zu untersuchenden Infektionen
Ursprungsbestand Status Untersuchung auf Quarantäne Station Bestand ist amtlich frei von: Brucellose Leukose Tuberkulose BHV-1-Infektion BVD/MD-Virus- Infektion Bovine genitale Campylo- bacteriose Trichomonaden- seuche - Bovine genitale

15 In der Besamungsstation werden gehalten:
Produktionsbullen: Bullen mit Zuchtwert im Alter von 4,5 – 8 Jahren Prüfbullen: Testbullen im Alter von 1,0 –1,8 Jahren mit begrenzter Produktion von Sperma für Prüfanpaarungen Verwahrbullen: Wartebullen im Alter von 1,8 – 4,5 Jahren in Warte- oder Verwahrhaltung bis Zuerkennung des Zuchtwertes

16 Anforderung an Zuchtbullen für den Einsatz in der KB und an Deckbullen
- bei Mängelanzeige tierärztliches Fachgutachten Verkäufer gewährleistet die angegebene Abstammung des Bullen Verkäufer haftet für das Freisein von erkennbaren Mängeln und solchen Mängeln, die zum Zeitpunkt der Übergabe mit geeigneten diagnostischen Methoden erfasst werden können. Zum Zeitpunkt der Übergabe gewährleistet der Verkäufer das Freisein von Erkrankungen außerhalb des Geschlechtsapparates, die die Zuchtverwendung einschränken oder ausschließen. Physiologisch ausgebildete und nicht krankhaft veränderte Geschlechtsorgane (insbesondere Freisein von Genitalinfektionen) sind bis zu 12 Wochen nach der Übergabe durch den Verkäufer zu gewähleisten. - Der Verkäufer haftet für eine Reaktionszeit bis zum ersten Aufsprung von maximal 10 Minuten sowie einen physiologischen Ablauf der Paarungsreflexe und die Annahme der künstlichen Vagina (Frist 12 Wochen nach Ablauf der Quarantäne. Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell aus: ADR-Empfehlung 8.2, 2006

17 Anforderung an Zuchtbullen für den Einsatz in der künstlichen Besamung und für Deckbullen
Befruchtungsfähigkeit (Frist: 4 Monate ab Beginn des Einsatzes): Erfüllung der Mindestanforderungen des Ejakulates (s. u.!) Beurteilungsgrundlage: drei Ejakulatuntersuchungen in einem Abstand von 3 – 5 Tagen; bei Nichterfüllung der Mindestanforderungen in mindestens einem Ejakulat – Untersuchung von zwei weiteren Ejakulaten im Abstand von nicht weniger als 14 Tagen und nicht mehr als 4 Wochen – Die Gewährfrist für die Spermaqualität beträgt 12 Wochen nach Abschluß der Quarantäne Sonderegelung Deckbullen (Frist: 12 Wochen nach Einstallung): Potentia coeundi: - Mangelnde Libido sexualis ist frühestens zwei Wochen nach Verbringung anzeigbar. - Nach einer Deckruhe von einem Tag müssen zwei Drittel der dem Bullen vorgestellten paarungsbereiten Tiere gedeckt werden. Potentia generandi: - Von sechs einmal gedeckten Rindern sollen vier erfolgreich befruchtet werden. Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell ADR-Empfehlung 8.2, 2006

18 Methoden der Samengewinnung bei Bullen
Künstliche Vagina: Methode der Wahl Elektroejakulation: Methode nur für Sonderfälle, in Deutschland

19 Samengewinnung mittels der künstlichen Vagina
Erstmals bei Bullen durch Milowanow (SU, 1931) verwendet Im Laufe der Jahre zahlreiche Modellmodifikationen entstanden Sehr häufig genutzt: das dänische Modell Sprungpartner: Zuchtbulle, fixes oder bewegliches Phantom Minitüb, 1998

20 Samengewinnung durch Elektroejakulation
Weit verbreitetes Verfahren in Ländern mit extensiver Rinderhaltung, vor allem bei Fleischrassen Durch Stromstöße wechselnder Stromstärke und Spannung im Bereich der Anhangdrüsen kommt es zu Kontraktion der samen- ableitenden Wege und der Samenblasendrüsen (0 auf 200 mA, Volt, Reizdauer: 3-5 sec) Erektion  Ejakulation; auch Ejakulation ohne Erektion Elmore, 1985 Minitüb, 2003

21 Samengewinnung durch Elektroejakulation
In der deutschen Rinderzucht nicht zulässig bei Bullen mit Störungen der Begattungsfähigkeit oder mit schwacher Libido sexualis anwendbar beispielsweise beim Verdacht, dass die schlechte Konzeption von Färsen/Kühen einer Herde (Fleischrasse) durch den Deckbullen hervorgerufen wurde Parsons, 2003 Walker, 1991 ja nein

22 Künstliche Vagina Mantelrohr, z. B. aus Hartgummi
Innenschlauch, z. B. aus Latex Samenauffangglas Gummiringe Ventil Gleitmittel Latextrichter Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell Minitüb, 2003

23 Künstliche Vagina Schlüsselreize: - Temperatur (zwischen °C) - Druck - Gleitvermögen Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell - Wärmeschrank (Cave: Keimvermehrung) - Wasser (Cave: spermizid) - alternativ: Luft

24 Absamvorgang - geschlechtliche Stimulation - Entwicklung von Routinen
Präputium erfassen und Penis ablenken - Vagina anbieten Eingangsöffnung der Vagina wird an die Penisspitze geführt - Suchbewegungen - der Bulle stößt aktiv in die Vagina Fehler: - Penis erfassen - Vagina überstülpen Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell Busch/Löhle/Peter, 1991

25 Hygienische Samengewinnung garantiert
keimarmes Sperma Top Agrar , 1994

26 Spermabeurteilung – Richtwerte Ejakulat (unverdünntes Sperma)
Parameter bis 2 Jahre über 2 Jahre Konsistenz rahmig bis milchig Farbe elfenbeinfarben bis weiß Massenbewegung gute Massenbewegung, lebhafte Wellen- und Schwarmbewegungen mit dunklen Verdichtungen Vorwärtsmotilität ≥ 70 % Veränderte Spermien < 20 %, ≤ 5 Kopf- , ≤ 10 Kopfkappenveränderungen pH-Wert 6,4 - 7 Dichte/ml Volumen/ml ≥ 2 ≥ 4 Gesamtzahl x 109 durchschnittlich bei 6 Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell ADR-Empfehlung 8.2, 2006

27 Spermakonservierung beim Rind
Verfahren T: °C Verdünner Befruchtungs-fähigkeit Flüssigsperma +5 Na-Zitrat, TRIS-Puffer, Milch-Glycerin mit oder Eidotter, Antibiotika 4 Tage +15 bis +25 Caprogenhaltiger V. + Glucose + Antibiotika 3 Tage TG-N2-Sperma - 196 Na-Zitrat-Glycerin mit Fruktosezusatz, TRIS-Verdünner, Soja-Lecithine, Antibiotika unbegrenzt  TRIS-Eidotter-Citronensäure-Fructose-Glycerol: für Pailletten

28 Spermakonservierung beim Rind
Verfahren T: °C Verdünner Befruchtungs-fähigkeit Flüssigsperma +5 Na-Zitrat, TRIS-Puffer, Milch-Glycerin mit oder Eidotter, Antibiotika 4 Tage +15 bis +25 Caprogenhaltiger V. + Glucose + Antibiotika 3 Tage TG-N2-Sperma - 196 Na-Zitrat-Glycerin mit Fruktosezusatz, TRIS-Verdünner, Soja-Lecithine, Antibiotika unbegrenzt  TRIS-Eidotter-Citronensäure-Fructose-Glycerol: für Pailletten

29 Frischsperma-Konservierung
Nutzung eines kaprogensäurehaltigen Verdünners Besamungsdosis: Mio. Spermien! Begasung der Inseminationsportion mit Stickstoff Befruchtungsfähigkeit der Samenzellen etwa 3 Tage Anwendung z.Z. in Gegenden mit hoher Rinder- konzentration (z.B. Nordwestdeutschland, Bayern) oder bei hohem Bedarf an Sperma eines Spitzenbullen

30 Spermabeurteilung Anforderung an flüssigkonserviertes Sperma
Gesamtzahl mindestens 3 Mio. Spermien mindestens 50 % Vorwärtsbeweglichkeit bis 72 Std. nach der Gewinnung bei sachgerechter Lagerung ADR-Empfehlung

31 Kryokonservierung (TG-Sperma)
Wichtigste Methode der Spermaverarbeitung beim Rind Eidotter ist in verschiedenen Verdünnermedien nach wie vor sehr gebräuchlich Anzahl der Spermien pro Dosis: Mio., nach Auftauen etwa 10 Mio. lebende Spermien (Schwellenwert) Neuer Verdünner: auf der Basis von Soja-Lecithinen Verdrängung des Eigelbs in den Verdünnern?

32 Spermakonservierung beim Rind
Verfahren T: °C Verdünner Befruchtungs-fähigkeit Flüssigsperma +5 Na-Zitrat, TRIS-Puffer, Milch-Glycerin mit oder Eidotter, Antibiotika 4 Tage +15 bis +25 Caprogenhaltiger V. + Glucose + Antibiotika 3 Tage TG-N2-Sperma - 196 Na-Zitrat-Glycerin mit Fruktosezusatz, TRIS-Verdünner, Soja-Lecithine, Antibiotika unbegrenzt  TRIS-Eidotter-Citronensäure-Fructose-Glycerol: für Pailletten

33 Spermabeurteilung – Anforderung an aufgetautes Tiefgefriersperma
Auftauen unter kontrollierten Bedingungen: - 38°C im Wasserbad für 10 Sekunden mindestens 50 % Vorwärtsbeweglichkeit pro Besamungsportion mindestens 6 Mio. vorwärtsbewegliche Spermien Bedenke: – 50 % der Spermien überleben das Einfrieren und Auftauen nicht – daher muss mehr rein als rauskommen soll - bei den überlebenden Spermien ist die Überlebenszeit verkürzt Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell ADR-Empfehlung 8.2

34 Neuer Verdünner für das Bullensperma Biociphos: Soja-Lecithine anstatt Eigelb

35 Kommerzielle Verdünner
Eidotterhaltige Verdünner Eidotterfreie Verdünner Triladyl (Minitüb) Biociphos Plus (IMV) Trilutor (BIOLAB) BioXCell (IMV) Laiciphos (IMV) AndroMed (Minitüb)

36 Verschiedene Verpackungsformen für Sperma:
Ampulle, Pellet mit Auftaulösung, Minitüb, mittlere Paillette Top Agrar, 1994

37 Pailletten ( Straws) Polyvinylchlorid, verschiedene Farben
Entwicklung aus Frankreich, die sich seit den sechziger Jahren weltweit verbreitet hat. Polyvinylchlorid, verschiedene Farben Verschiedene Größen: - große Pailletten (Makrotübs): Länge 240 mm;  5 mm, Inhalt 4 ml - mittlere Pailletten: Länge 133 mm;  2,9 mm, Inhalt 0,5 ml - feine Pailletten: Länge 133 mm;  2 mm, Inhalt 0,25 ml - Modell Minitüb: Länge 65 mm;  3 mm, Inhalt 0,25 ml Vorteile der Miniaturisierung: - rationelle Lagerung - Veränderung des Verhältnisses von Oberfläche zu Inhalt Nachteile der Miniaturisierung: - bei einigen Tieren müssen mehrere Pailletten eine Besamungsportion ergeben (Pferd) Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell

38 Spermalagerung Temperatur -196 Grad Celsius
in flüssigem Stickstoff (N2) Temperatur Grad Celsius Eigenschaften: - farblos - geruchlos - chemisch nicht aggressiv - schwerer als Luft - Siedepunkt: -196 °C Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell

39 Gefahr durch flüssigen Stickstoff
N2 muss verdampfen können - Explosionsgefahr bei festem Verschluss - Erstickungsgefahr in verschlossenen Räumen Erfrierungen - besondere Gefahr: Augenverletzungen Merke: - Container vor Umkippen schützen, auch im Auto - Augen schützen (Schutzbrille tragen) - Container nicht in schlecht belüfteten Räumen lagern (Keller, Abseiten, u .a.) - Container müssen regelmäßig aufgefüllt werden Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell

40 Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell AGTK Wehrend, 2007

41 Sollte nicht im Fahrgastraum transportiert werden.
Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell AGTK Wehrend, 2007

42 Sofortmassnahmen bei Unfällen mit flüssigen Stickstoff
Kleidung und Schuhe ausziehen, wenn N2 zwischen Kleidung und Haut Augen: mit Wasser spülen Bei Blasenbildung nicht reiben betroffene Stellen mit Verbandsmaterial abdecken Räume lüften Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell AGTK Wehrend, 2007

43 Prinzip Entnahme einer Besamungsportion zuführen werden kann
Nur die Portion entnehmen, die gebraucht wird - die anderen Portionen nicht schädigen - die entnommene Portion unverzüglich dem Auftauprozess zuführen Vorgehen Kanister soweit anheben, dass Paillette mit Pinzette erfasst werden kann obere Kante der Pailletten darf Niveau der Containeröffnung nicht überragen - Paillette kurz schwenken - Kanister absenken - Paillette ins Auftaugerät überführen Ziel der Verdünnung: Vergrößerung des Ejakulates - Konservierung Grenze: - befruchtungsfähige Samenportion Verdünnungsfaktor: 15 – 25 Millione Gesamtspermien – 8 bis 12 Millionen lebende Spermien - individuell

44 Geräte für das Auftauen von Tiefgefriersperma
Optimal: Portionsinnentemperatur von 5°C nach dem Auftauen Minitüb, 2001

45 Auftauen der Paillete (38°C, Wasserbad)
Vorbereitende Maßnahmen für die Insemination Auftauen der Paillete (38°C, Wasserbad) Feine Paillette: 10 sec. Minitüb: sec. (Motilität der Samenzellen:  50%) Abtrocknen der Paillette Einlegen der Paillette in das Besamungsgerät Abschneiden der Paillettenspitze Ansetzen der Inseminationshülle Optimal: Portionsinnentemperatur von 5°C nach dem Auftauen

46 Top Agrar, 1995

47 Top Agrar 1995

48 Besamungszeitraum Ideale Bedingungen für eine Konzeption liegen dann vor, wenn bereits zum Zeitpunkt der Ovulation in der Eileiterampulle Spermien präsent sind. Die Lebensfähigkeit, vor allem die Befruchtungsfähigkeit der Spermien im Eileiter beträgt etwa 24 Stunden. Die Lebensdauer der Eizelle ist relativ kurz, etwa 6 - 8 Stunden.  Lebende Samenzellen sollten gegen Ende der Brunst im Eileiter befruchtungsbereit sein.

49 Der optimale Besamungszeitpunkt (I)
Ovulation erfolgt durchschnittlich Stunden nach Ende der äußeren Brunstsymptome Kapazitation der Spermien dauert Stunden Optimaler Besamungszeitpunkt liegt in der zweiten Hälfte des Östrus, d.h. 12 bis 18 Stunden nach den ersten Brunstsymptomen Morgens-Abends-Regel (steht die Kuh morgens => Besamung abends) (frühestens 4-12 Stunden nach Beste Besamungsergebnisse wenn die Ovulation 24 Stunden nach der Besamung erfolgt Tiere die 24 Stunden nach der Besamung noch brünstig sind sollten nachbesamt werden Lebensdauer Spermien : Stunden TG-Sperma: 18-20 Lebensdauer Eizelle: 6 Stunden Fehlerquelle: Brunstfeststellung entspricht nicht dem Brunstbeginn

50 Samenablage in Genitaltrakt
- Standardmethoden Samenablage in den Gebärmutterkörper intrauterine Spermadeponierung Samenablage in das vordere Drittel der Zervix intrazervikale Spermadeponierung - Samenablage in das ipsilaterale Horn tief intracornuale Spermadeponierung

51 Samenablage in Genitaltrakt
In den Gebärmutterkörper: bei Erstbesamung und Nachbesamung, wenn deutliche Brunsterscheinungen auftreten und wenn eine Trächtigkeit mit Sicherheit auszuschließen ist , in das vordere Drittel der Zervix: bei Nachbesamung, wenn schwächere Brunstzeichen zu erkennen sind und wenn eine Trächtigkeit nicht mit Sicherheit auszuschließen ist, tief in das Horn: bei reduzierter Spermienzahl pro Inseminations- dosis und Besamung mit Sperma von Spitzenbullen mit niedriger Befruchtungsrate.

52 Samenablage im weiblichen Genitale
Im Natursprung wird der Samen unmittelbar vor dem äußeren Muttermund abgesetzt (etwa 1-5 Mrd. Samenzellen) Bei der Insemination wird der Samen im kranialen Teil der Zervix oder im Uteruskörper abgesetzt (etwa Mio. Samenzellen) Senger, 1997

53 Minitüb, 2001

54 Die Technik der Sameneinführung, die heute weltweit verwendet wird, ist die Insemination unter rektaler Kontrolle und Fixierung der Zervix AGTK Wehrend, 2007 Die Zervix wird nach kranial geschoben. Dadurch glättet sich die Schleimhaut der Vagina, die Besamungspipette kann leichter eingeführt werden.

55 Inseminationstechnik Samenablage unter rektaler Kontrolle
Aufspreizen der Schamlippen Einführen des Besamungsgerätes tief in die Vagina Einführen des Armes in den Mastdarm Richtiger Zervixgriff und Zervixpassage Fingerkontrolle der richtigen Lage der Spitze des Besamungsgerätes Insemination  intrazervikal  intrauterin  intrakornual Entfernung und Kontrolle des Besamungsgerätes Rektale Massage der Gebärmutter (eventuelle Klitorismassage)

56 Parey/Duplan 1987

57 Fehlerhafte Inseminationstechnik
AGTK Wehrend 2007 Wenn der Besamer die Zervix zu sich hin zieht, legt sich die Schleimhaut der Vagina in Falten, in denen sich das Besamungsgerät verfängt.

58 Fehlerhafte Inseminationstechnik
AGTK Wehrend, 2007 Wenn die Zervix zu weit kranial gefasst wird, knickt das Orificium externum ab und kann nicht gefunden werden.

59 Brunstverlauf und Reifung der Spermien bei zeitgerechter Besamung
Top Agrar, 2003


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