Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Tutorium Physische Geographie im SS 2008 8. Sitzung Tutorin: Claudia Weitnauer Universität Augsburg Fakultät für Angewandte Informatik Institut für Physische.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Tutorium Physische Geographie im SS 2008 8. Sitzung Tutorin: Claudia Weitnauer Universität Augsburg Fakultät für Angewandte Informatik Institut für Physische."—  Präsentation transkript:

1 Tutorium Physische Geographie im SS Sitzung Tutorin: Claudia Weitnauer Universität Augsburg Fakultät für Angewandte Informatik Institut für Physische Geographie und Quantitative Methoden Prof. Dr. Jucundus Jacobeit

2 Übungsfragen 1. Wie unterscheiden sich ein Gley und ein Stagnogley genetisch? 2. Welche Bodengesellschaft entsteht in einer Lösslandschaft? 3. Was ist der Unterschied zwischen einem Retsina und einem Rendzina? 4. Welche Böden entwickeln sich aus Granit, welche aus Kalkstein? 5. Was ist eine carnivore Pflanze? 6. Wie kann man Biodiversität definieren? 7. Nennen Sie zwei Typen von Endemiten und erläutern Sie den Unterschied!

3 Übungsfragen Zu 1.: Stagnogley ist ein Bodentyp, der unter feucht-kühlen Klimabedingungen bei Wasserstau entsteht Stagnogley ist ein Bodentyp, der unter feucht-kühlen Klimabedingungen bei Wasserstau entsteht Unterschied zu den Pseudogleyen dauert der vernässte Zustand bei den Stagnogleyen wesentlich länger Unterschied zu den Pseudogleyen dauert der vernässte Zustand bei den Stagnogleyen wesentlich länger Bei ganzjähriger Vernässung Entwicklung zum Gley möglich Bei ganzjähriger Vernässung Entwicklung zum Gley möglich Schlecht durchlüftet, nährstoffarm, oftmals Waldstandorte im Gebirge Schlecht durchlüftet, nährstoffarm, oftmals Waldstandorte im Gebirge

4 Übungsfragen Zu 2.: Lockersyrosem  Pararendzina  Braunerde -> Parabraunerde (feuchtere Gebiete) Lockersyrosem  Pararendzina  Braunerde -> Parabraunerde (feuchtere Gebiete) Lockersyrosem  Pararendzina  Tschernosem Lockersyrosem  Pararendzina  Tschernosem Rendzina, saure Braunerde, Fahlerde, Pseudogley, Gleye, Feuchtschwarzerde, Auenboden, Podsol Rendzina, saure Braunerde, Fahlerde, Pseudogley, Gleye, Feuchtschwarzerde, Auenboden, Podsol

5 Übungsfragen

6 Übungsfragen Zu 3.: Retsina: ein weißer, trockener Tafelwein aus Griechenland, der mit Harz versetzt wird Retsina: ein weißer, trockener Tafelwein aus Griechenland, der mit Harz versetzt wird Rendzina: Boden mit Ah/C- Profil aus Karbonatgestein Rendzina: Boden mit Ah/C- Profil aus Karbonatgestein

7 Übungsfragen Zu 4.: Granit: Ranker, Braunerde Granit: Ranker, Braunerde Kalkstein: Rendzina Kalkstein: Rendzina

8 Übungsfragen Zu 5.: Fleischfressende Pflanze Zu 6.: Biodiversität = biologische Vielfalt Das Konzept umfasst die Vielfalt von Arten mit ihrer genetischen Diversität, die Vielfalt funktioneller Gruppen und trophischer Ebenen und die Vielfalt von Lebensgemeinschaften (Ökosystemen). Es schließt den Menschen mit ein und berücksichtigt die Leistungen von Ökosystemen. Dies heißt, dass Arten einen Wert haben, der sich auch finanziell bemessen lässt!

9 Übungsfragen Zu 7.: Reliktendemiten:Der Endemismus phylogenetisch meist älterer Sippen, die sich gegenwärtig aufgrund veränderter Umweltbedinungen nur noch auf kleinen Restflächen eines einst größeren Verbreitungsareals halten können. Neoendemiten: Der Endemismus phylogenetisch junger Sippen, die sich noch nicht weiter ausbreiten können. Sie entstanden infolge geänderter Lebensumwelt in einem bestimmten Gebiet aus einer Stammform.

10 Arealentstehung Arten erobern Areale durch wandern Arten erobern Areale durch wandern Auf welche Weise und wie schnell hängt von Art der Diasporenausbreitung ab (Samen, Früchte, vegetativ usw.) Auf welche Weise und wie schnell hängt von Art der Diasporenausbreitung ab (Samen, Früchte, vegetativ usw.) Arten differenzieren sich bei der Wanderung z.B. durch Mutation, Selektion, Isolation, Kreuzung Arten differenzieren sich bei der Wanderung z.B. durch Mutation, Selektion, Isolation, Kreuzung Entstehungsgebiet (genetisches Zentrum) eines Taxons: Ausgangspunkt, von dem die Differenzierung und Ausbreitung ausgegangen ist Entstehungsgebiet (genetisches Zentrum) eines Taxons: Ausgangspunkt, von dem die Differenzierung und Ausbreitung ausgegangen ist

11 Arealentstehung Progressive Areale: breiten sich aus Progressive Areale: breiten sich aus Regressive Areale: schrumpfen Regressive Areale: schrumpfen Variabilitäts- oder Mannigfaltigkeitszentren: Areale mit hoher Besiedlungsdichte und hoher genetischer Diversität Variabilitäts- oder Mannigfaltigkeitszentren: Areale mit hoher Besiedlungsdichte und hoher genetischer Diversität

12 Arealgrenzen Meist mechanische Hindernisse (z.B. Meeresküsten, Gebirge) Meist mechanische Hindernisse (z.B. Meeresküsten, Gebirge) Ansonsten standörtlich bedingte Grenzfaktoren wie Klima oder Boden Ansonsten standörtlich bedingte Grenzfaktoren wie Klima oder Boden Konkurrenz als limitierender Faktor Konkurrenz als limitierender Faktor Absolute Grenzen pflanzl. Lebens: Extrema von Dürre, Kälte, Salz- und Schwermetallgehalte im Boden usw. Absolute Grenzen pflanzl. Lebens: Extrema von Dürre, Kälte, Salz- und Schwermetallgehalte im Boden usw. Unterscheidung: rezente- fossile Areale, natürliche- künstliche Areale Unterscheidung: rezente- fossile Areale, natürliche- künstliche Areale

13 Grenzen von Arealen

14 Arealtypen und Geoelemente Geoelemente = Florenelemente Geoelemente = Florenelemente Arealtypen = Gruppen von Taxa, deren Gesamtareale eine ähnliche Grundform und Position aufweisen Arealtypen = Gruppen von Taxa, deren Gesamtareale eine ähnliche Grundform und Position aufweisen Geoelement: Gruppen von Pflanzen- und Tierarealen, deren Hauptverbreitungsgebiet weitgehend zusammenfällt und die sich regional deutlich von anderen Gruppen abheben Geoelement: Gruppen von Pflanzen- und Tierarealen, deren Hauptverbreitungsgebiet weitgehend zusammenfällt und die sich regional deutlich von anderen Gruppen abheben

15 Arealdiagnose nach Meusel et al. (1978) Die Erde wird mit einem Rasternetz belegt und innerhalb der Florenreiche wird eine Differenzierung der Vegetation nach Temperaturfaktor, Ozeanität/Kontinentalität und Humidität/Aridität vorgenommen. Die Erde wird mit einem Rasternetz belegt und innerhalb der Florenreiche wird eine Differenzierung der Vegetation nach Temperaturfaktor, Ozeanität/Kontinentalität und Humidität/Aridität vorgenommen. Die drei Gesichtspunkte der Arealdiagnose: Zonalität, Ozeanität, Höhenstufen Die drei Gesichtspunkte der Arealdiagnose: Zonalität, Ozeanität, Höhenstufen

16 Arealdiagnose nach Meusel et al. (1978) Auf der NHK werden von N nach S folgende Arealtypen unterschieden: Auf der NHK werden von N nach S folgende Arealtypen unterschieden: Arktische, borealm temperate, submeridionale, meridionale, boreo- subtropische, tropische Florenzone Auf der SHK von N- S: Auf der SHK von N- S: Austro- subtropisch, australe, antarktische Florenzone Boreo = nord, austro = süd Boreo = nord, austro = süd Auch Höhenstufen werden unterschieden: planar bis nival Auch Höhenstufen werden unterschieden: planar bis nival

17 Arealdiagnose nach Meusel et al. (1978)

18 Geoelemente nach Walter (1970) 1. Arktisches Geoelement: Arten mit Hauptverbreitungsgebiet in der baumlosen Tundra 2. Alpines Geoelement: Verbreitungsschwerpunkt der Arten in der alpinen Stufe der Hochgebirge 3. Boreales Geoelement: Verbreitungsschwerpunkt in der Nadelwaldzone Nordeurasiens 4. Mitteleuropäisches Geoelement: Verbreitungsschwerpunkt im Laubmischwaldgebiet Mitteleuropas

19 Geoelemente nach Walter (1970) 5. Mittelrussisches (samatisches) Geoelement: verbreitet im Laubmischwaldgebiet Osteuropas 6. Atlantisches Geoelement: Verbreitungsschwerpunkt im ozeanisch geprägten Klima Westeuropas 7. Mediterranes G.: verbreitet in der Hartlaubzone des Mittelmeergebietes 8. Illyrisches G.: verbreitet im Balkangebiet 9. Pontisches G.: Verbreitungsschwerpunkt in den osteuropäischen Steppengebieten

20 Geoelemente nach Walter (1970) 10. Südsibirisches Geoelement: Arten, die aus dem Parklandschaftsgürtel zwischen den borealen Wäldern und den Steppen stammen 11. Turanisches G.: verbreitet in den asiatischen Halbwüsten 12. Saharo- sindisches G.: verbreitet in den trockenen afrikanischen Wüsten

21 Vorsilbe sub- : weniger deutliche Merkmalsausprägung Vorsilbe sub- : weniger deutliche Merkmalsausprägung Doppelbezeichnungen wie arktisch- alpin: typische Arten haben gleiches Verbreitungsgebiet i.d. Tundra und alpiner Stufe der Hochgebirge Doppelbezeichnungen wie arktisch- alpin: typische Arten haben gleiches Verbreitungsgebiet i.d. Tundra und alpiner Stufe der Hochgebirge Weitere Abstufungen: circum-, supra-, eu-, thermo-, xero-, alto- Weitere Abstufungen: circum-, supra-, eu-, thermo-, xero-, alto-

22 Vernetzung der Geoelemente

23 Bioreiche Floren- und Tierreiche: übergeordnete floristische und faunistische Raumeinheiten Floren- und Tierreiche: übergeordnete floristische und faunistische Raumeinheiten Grad der Eigenständigkeit: Zahl der nicht übereinstimmenden Taxa (Kontrast) und Ranghöhe der endemischen Taxa Grad der Eigenständigkeit: Zahl der nicht übereinstimmenden Taxa (Kontrast) und Ranghöhe der endemischen Taxa Floren- bzw. faunistisches Gefälle: Kontrast auf 100 km Strecke Floren- bzw. faunistisches Gefälle: Kontrast auf 100 km Strecke Ausschlaggebend für die Grenzziehung zwischen zwei Florengebieten und deren hierarchische Einordnung ist die Stärke des Florenkontrasts oder das Florengefälle. Ausschlaggebend für die Grenzziehung zwischen zwei Florengebieten und deren hierarchische Einordnung ist die Stärke des Florenkontrasts oder das Florengefälle. Kennzeichen der Florenreiche sind ihre jeweiligen endemischen Arten. Kennzeichen der Florenreiche sind ihre jeweiligen endemischen Arten.

24 Bioreiche Ursachen für Entstehung: geologische Entwicklung in der Vergangenheit (Lage, Bewegung, Isolierung der Landmassen, Gebirgsbildung) und wechselvolle Klimageschichte Ursachen für Entstehung: geologische Entwicklung in der Vergangenheit (Lage, Bewegung, Isolierung der Landmassen, Gebirgsbildung) und wechselvolle Klimageschichte Sieben Florenreiche: Holarktis, Paläotropis, Neotropis, Australis, Capensis, Antarktis, Meeresflora Sieben Florenreiche: Holarktis, Paläotropis, Neotropis, Australis, Capensis, Antarktis, Meeresflora Sechs tiergeographische Regionen: Holarktis, Neotropis, Paläotropis, Wallacea, Australis, Antarktis Sechs tiergeographische Regionen: Holarktis, Neotropis, Paläotropis, Wallacea, Australis, Antarktis

25 Die sieben Florenreiche der Erde

26 Sechs tiergeographische Regionen der Erde

27 Historische Vegetationsgeographie Versuch, mit verschiedenen Methoden die Evolutions- und Ausbreitungsgeschichte der Pflanzen und Tiere nachzuzeichnen (Floren- /Faunengeschichte) Versuch, mit verschiedenen Methoden die Evolutions- und Ausbreitungsgeschichte der Pflanzen und Tiere nachzuzeichnen (Floren- /Faunengeschichte)

28 Rekonstruktionsmethoden paläontologische Untersuchungen an Tier- und Pflanzenresten aus geologischer Vergangenheit (Skelette, Versteinerungen, Tier- und Pflanzenabdrücke, inkohlte Pflanzenreste, Bernstein u.a.  Paläontologie). paläontologische Untersuchungen an Tier- und Pflanzenresten aus geologischer Vergangenheit (Skelette, Versteinerungen, Tier- und Pflanzenabdrücke, inkohlte Pflanzenreste, Bernstein u.a.  Paläontologie). Untersuchung von organisch erhaltenen Pflanzengroßresten (z.B. Blätter, Früchte, Samen, Rinde, Hölzer, Holzkohle): Makrorestanalyse Untersuchung von organisch erhaltenen Pflanzengroßresten (z.B. Blätter, Früchte, Samen, Rinde, Hölzer, Holzkohle): Makrorestanalyse Untersuchungen an Mikrofossilien (Mikrofazies) u.a. an fossilem Blütenstaub und Sporen:  Pollenanalyse Untersuchungen an Mikrofossilien (Mikrofazies) u.a. an fossilem Blütenstaub und Sporen:  Pollenanalyse vegetationskundlich-systematische Untersuchungen vegetationskundlich-systematische Untersuchungen Auswertung historische Quellen, Bilder und Fotos Auswertung historische Quellen, Bilder und Fotos

29 Rekonstruktionsmethoden Makrofossilien: mit bloßem Auge oder Lupe erkennbare Reste höherer Pflanzen, geben Infos über lokale Vegetation am Untersuchungsort Makrofossilien: mit bloßem Auge oder Lupe erkennbare Reste höherer Pflanzen, geben Infos über lokale Vegetation am Untersuchungsort Mikrofaziesuntersuchungen: Untersuchung terrestrischer Mikrofossilien (Blütenstaub, Sporen, Holzkohle, usw.) Mikrofaziesuntersuchungen: Untersuchung terrestrischer Mikrofossilien (Blütenstaub, Sporen, Holzkohle, usw.)

30 Rekonstruktionsmethoden Es gibt zahlreiche physikalische, chemische, biologische, stratigraphische Methoden zur Altersdatierung. Es gibt zahlreiche physikalische, chemische, biologische, stratigraphische Methoden zur Altersdatierung. Für die Rekonstruktion der Vegetationsgeschichte ist es nötig Altersangaben von Fundstücken zu erhalten. Für die Rekonstruktion der Vegetationsgeschichte ist es nötig Altersangaben von Fundstücken zu erhalten.

31 Rekonstruktionsmethoden Man unterscheidet absolute, radiometrische und relative Datierungsmethoden: Absolute Methoden der Altersdatierung ermöglichen die direkte Bestimmung von Kalenderaltern Absolute Methoden der Altersdatierung ermöglichen die direkte Bestimmung von Kalenderaltern Radiometrischen Methoden liefern Jahresangaben mit unterschiedlich großem Fehlerbereich Radiometrischen Methoden liefern Jahresangaben mit unterschiedlich großem Fehlerbereich Relative Methoden ermöglichen eine relative zeitliche Einordnung eines Horizonts im Vergleich zu einem anderen, woraus eine zeitliche Reihenfolge abgeleitet werden kann. Relative Methoden ermöglichen eine relative zeitliche Einordnung eines Horizonts im Vergleich zu einem anderen, woraus eine zeitliche Reihenfolge abgeleitet werden kann.

32 Absolute Methoden der Altersdatierung 1. Dendrochronologie: Zählung und Analyse von Gehölz- Jahresringen 2. Warvenchronologie: Bestimmung des Alters anhand jährlich geschichteten Seesedimenten 3. Lichenometrie: benutzt Flechtenarten (z.B. Rhizocarbon geographicum) mit bekannter lokaler Wachstumsrate zur Berechnung des Erstbesiedlungsjahres des exponierten Ausgangsmaterials Flechten = Lichen, Datierung von Oberflächen, die weniger Als wenige Jahrhunderte alt sind

33 Dendrochronologie: Altersdatierung wie bei Warvenchronologie Von max. spätglazialen Ablagerungen

34 Radiometrische Methoden Basieren auf dem Zerfall radioaktiver Elemente mit konstanter Halbwertszeit Basieren auf dem Zerfall radioaktiver Elemente mit konstanter Halbwertszeit Aus der relativen Konzentration des radioaktiven Elements und seines Zerfallsproduktes  Bestimmung des Probenalters Aus der relativen Konzentration des radioaktiven Elements und seines Zerfallsproduktes  Bestimmung des Probenalters

35 Radiometrische Methoden Uran- Thorium- Methode ( 230 Th/ 234 U): zur Altersbestimmung von Sedimenten und Gesteinen im Alter von Mio. Jahre Uran- Thorium- Methode ( 230 Th/ 234 U): zur Altersbestimmung von Sedimenten und Gesteinen im Alter von Mio. Jahre Kalium- Argon- Methode( 40 K/ 40 Ar): häufig zur Datierung von Fossilien eingesetzt, Zeitraum von ca Jahren Kalium- Argon- Methode( 40 K/ 40 Ar): häufig zur Datierung von Fossilien eingesetzt, Zeitraum von ca Jahren Weitere Methoden: 210Blei- Methode, Elektronenspinresonanz (ESR), Thermo- Lumineszenz (TSL), optisch stimulierte Lumineszenz (OSL) Weitere Methoden: 210Blei- Methode, Elektronenspinresonanz (ESR), Thermo- Lumineszenz (TSL), optisch stimulierte Lumineszenz (OSL)

36 Radiometrische Methoden Radiokohlenstoff- Methode( 14 C): Datierung max Jahre bei altem organischen Material Datierung max Jahre bei altem organischen Material Bestimmung des Kohlenstoffgehaltes einer organischen Substanz Bestimmung des Kohlenstoffgehaltes einer organischen Substanz Das Prinzip: 14C wird in der Atmosphäre im CO2 in konstanter Menge gebildet. Die Organismen nehmen 14C auf, die Konzentration im Organismus entspricht der der Umwelt. Nach dem Absterben setzt der radioaktive Zerfall mit einer Halbwertszeit von 5370 ± 40 a ein. Probleme treten bei der 14C-Methode aufgrund der kurzen Halbwertszeit, Schwankungen im 14C- Gehalt der Atmosphäre und Verunreinigungen des Probenmaterials auf Das Prinzip: 14C wird in der Atmosphäre im CO2 in konstanter Menge gebildet. Die Organismen nehmen 14C auf, die Konzentration im Organismus entspricht der der Umwelt. Nach dem Absterben setzt der radioaktive Zerfall mit einer Halbwertszeit von 5370 ± 40 a ein. Probleme treten bei der 14C-Methode aufgrund der kurzen Halbwertszeit, Schwankungen im 14C- Gehalt der Atmosphäre und Verunreinigungen des Probenmaterials auf

37 Relative Methoden Tephrochronologie: verwendet Ablagerungen von Vulkanausbrüchen (z.B. Asche), als Zeitmarker Tephrochronologie: verwendet Ablagerungen von Vulkanausbrüchen (z.B. Asche), als Zeitmarker Paläomagnetische Datierung: stützt sich auf Umpolung des Magnetfeldes Paläomagnetische Datierung: stützt sich auf Umpolung des Magnetfeldes Pollen- und Sporenanalyse: hiermit können lokale und regionale Biozonen ausgewiesen werden und zur relativen Altersdatierung eingesetzt werden Pollen- und Sporenanalyse: hiermit können lokale und regionale Biozonen ausgewiesen werden und zur relativen Altersdatierung eingesetzt werden Artefakte (z.B. Keramik) gestatten die zeitliche Einordnung mit Hilfe archäologischer Methoden. Ist in Gebieten mit großem Fundreichtum möglich. Artefakte (z.B. Keramik) gestatten die zeitliche Einordnung mit Hilfe archäologischer Methoden. Ist in Gebieten mit großem Fundreichtum möglich.


Herunterladen ppt "Tutorium Physische Geographie im SS 2008 8. Sitzung Tutorin: Claudia Weitnauer Universität Augsburg Fakultät für Angewandte Informatik Institut für Physische."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen