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Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) Bilanzkontrollgesetz (BilKoG) Abschlussprüferaufsichtsgesetz.

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Präsentation zum Thema: "Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) Bilanzkontrollgesetz (BilKoG) Abschlussprüferaufsichtsgesetz."—  Präsentation transkript:

1 Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) Bilanzkontrollgesetz (BilKoG) Abschlussprüferaufsichtsgesetz (APAG) Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) Bilanzkontrollgesetz (BilKoG) Abschlussprüferaufsichtsgesetz (APAG)

2 2 Überblick  Bilanzrechtsreformgesetz: Neuregelungen in den Bereichen Rechnungslegung Unabhängigkeit des Abschlussprüfers Bestätigungsvermerk Prüfungsbericht (Offenlegung im Insolvenzfall)  Bilanzkontrollgesetz: Verbesserung des Enforcement  Abschlussprüferaufsichtsgesetz: Stärkung des public interest element im System der Berufsaufsicht  Bilanzrechtsreformgesetz: Neuregelungen in den Bereichen Rechnungslegung Unabhängigkeit des Abschlussprüfers Bestätigungsvermerk Prüfungsbericht (Offenlegung im Insolvenzfall)  Bilanzkontrollgesetz: Verbesserung des Enforcement  Abschlussprüferaufsichtsgesetz: Stärkung des public interest element im System der Berufsaufsicht

3 3 Berufspolitische Entwicklungen im Überblick Kommissions- empfehlung zur Unabhängigkeit des Abschlussprüfers Entwurf einer überarbeiteten 8. EU-Richtlinie (Prüfer-RL) Bilanzrechts- reformgesetz (BilReG) Bilanzkontroll- gesetz (BilKoG) (und weiteres) AP- Aufsichtsgesetz (APAG) Allgemeiner Hintergrund: Enron-Zusammenbruch mit SOA und PCAOB in den USA EU-Ebene Nationale Ebene - Unabhängigkeit - Berufsaufsicht - Anwendung der IAS EU-Verordnung zur IAS- Anwendung in Europa

4 4 Rechnungslegung (1)  Primäres Ziel des Bilanzrechtsreformgesetzes: kurzfristige Anpassung der handelsrechtlichen Rechnungslegung an europäische Vorgaben  Maßnahmen Umsetzung der IFRS-Verordnung Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben  der Modernisierungsrichtlinie und  der Fair-Value-Richtlinie Erhöhung der Schwellenwerte  Weitere Internationalisierung des HGB soll demnächst durch ein Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgen  Primäres Ziel des Bilanzrechtsreformgesetzes: kurzfristige Anpassung der handelsrechtlichen Rechnungslegung an europäische Vorgaben  Maßnahmen Umsetzung der IFRS-Verordnung Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben  der Modernisierungsrichtlinie und  der Fair-Value-Richtlinie Erhöhung der Schwellenwerte  Weitere Internationalisierung des HGB soll demnächst durch ein Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgen

5 5 Rechnungslegung (2)  Umsetzung der IFRS-Verordnung Konzernabschluss  für kapitalmarktorientierte Unternehmen Pflicht zur IFRS-Anwendung grundsätzlich ab 2005  für andere Unternehmen Wahlrecht zur Aufstellung eines IFRS-Abschlusses anstelle des handelsrechtlichen Abschlusses Einzelabschluss  Beibehaltung der Pflicht zur Aufstellung eines HGB- Abschlusses für gesellschaftsrechtliche Zwecke  Wahlrecht für große Kapitalgesellschaften zur alleinigen Offenlegung eines IFRS-Abschlusses im Bundesanzeiger  Umsetzung der IFRS-Verordnung Konzernabschluss  für kapitalmarktorientierte Unternehmen Pflicht zur IFRS-Anwendung grundsätzlich ab 2005  für andere Unternehmen Wahlrecht zur Aufstellung eines IFRS-Abschlusses anstelle des handelsrechtlichen Abschlusses Einzelabschluss  Beibehaltung der Pflicht zur Aufstellung eines HGB- Abschlusses für gesellschaftsrechtliche Zwecke  Wahlrecht für große Kapitalgesellschaften zur alleinigen Offenlegung eines IFRS-Abschlusses im Bundesanzeiger

6 6 Rechnungslegung (3)  Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben der Modernisierungsrichtlinie, insbesondere keine Befreiung von der Pflicht zur Konzernrechnungslegung nach § 291 HGB bei Kapitalmarktnotierung des Teilkonzern- Mutterunternehmens in EU oder EWR Streichung des Konsolidierungsverbots wegen abweichender Geschäftstätigkeit Erweiterung der Berichtspflichten im Lagebericht (siehe Folgefolie)  Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben der Modernisierungsrichtlinie, insbesondere keine Befreiung von der Pflicht zur Konzernrechnungslegung nach § 291 HGB bei Kapitalmarktnotierung des Teilkonzern- Mutterunternehmens in EU oder EWR Streichung des Konsolidierungsverbots wegen abweichender Geschäftstätigkeit Erweiterung der Berichtspflichten im Lagebericht (siehe Folgefolie)

7 7 Rechnungslegung (4) Erweiterung der Berichtspflichten im (Konzern-) Lagebericht  Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis  ausgewogene und umfassende Analyse von Geschäftsverlauf und Lage unter Einbeziehung der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren (bei großen Kapitalgesellschaften und Konzernen auch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren)  Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung  wesentliche Prämissen der zukunftsbezogenen Aussagen Erweiterung der Berichtspflichten im (Konzern-) Lagebericht  Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis  ausgewogene und umfassende Analyse von Geschäftsverlauf und Lage unter Einbeziehung der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren (bei großen Kapitalgesellschaften und Konzernen auch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren)  Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung  wesentliche Prämissen der zukunftsbezogenen Aussagen

8 8 Rechnungslegung (5)  Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben der Fair-Value-Richtlinie Berichterstattung im Anhang bzw. Lagebericht über  den Einsatz von Finanzinstrumenten  den beizulegenden Zeitwert der Finanzinstrumente  die mit dem Einsatz der Finanzinstrumente verbundenen Risiken  die Risikomanagementziele und -methoden modifizierte Regelungen zu Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten werden wegen Pflicht bzw. Wahlrecht zur IFRS-Anwendung derzeit nicht für erforderlich gehalten  Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben der Fair-Value-Richtlinie Berichterstattung im Anhang bzw. Lagebericht über  den Einsatz von Finanzinstrumenten  den beizulegenden Zeitwert der Finanzinstrumente  die mit dem Einsatz der Finanzinstrumente verbundenen Risiken  die Risikomanagementziele und -methoden modifizierte Regelungen zu Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten werden wegen Pflicht bzw. Wahlrecht zur IFRS-Anwendung derzeit nicht für erforderlich gehalten

9 9 Rechnungslegung (6)  Änderungen im handelsrechtlichen Konzernabschluss Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel als Pflichtbestandteile Segmentberichterstattung als Wahlbestandteil  Änderungen im handelsrechtlichen Konzernabschluss Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel als Pflichtbestandteile Segmentberichterstattung als Wahlbestandteil

10 10 Unabhängigkeit (1)  Erweiterung/Neukonzeption der bisherigen gesetzlichen Regeln ( §§ 318, 319 HGB, § 49 WPO) Regelungen zur independence in fact (§ 319 HGB)  insbes. bestimmte non-audit services als Ausschlussgrund (Abs. 3)  Besorgnis der Befangenheit als Generalklausel (Abs. 2) Regelungen zur independence in appearance (§ 319a HGB)  insbes. weitere non-audit services als zusätzliche Ausschlussgründe  Geltung bei der Prüfung von „Unternehmen des öffentlichen Interesses“ Klarstellung der Rechtsfolgen von Verstößen (§ 318 Abs. 3 HGB) Flankierung durch Honorartransparenz (§§ 285 Nr. 17, 314 Nr. 9 HGB)  Erweiterung/Neukonzeption der bisherigen gesetzlichen Regeln ( §§ 318, 319 HGB, § 49 WPO) Regelungen zur independence in fact (§ 319 HGB)  insbes. bestimmte non-audit services als Ausschlussgrund (Abs. 3)  Besorgnis der Befangenheit als Generalklausel (Abs. 2) Regelungen zur independence in appearance (§ 319a HGB)  insbes. weitere non-audit services als zusätzliche Ausschlussgründe  Geltung bei der Prüfung von „Unternehmen des öffentlichen Interesses“ Klarstellung der Rechtsfolgen von Verstößen (§ 318 Abs. 3 HGB) Flankierung durch Honorartransparenz (§§ 285 Nr. 17, 314 Nr. 9 HGB)

11 11 Unabhängigkeit (2)  Nach § 319 Abs. 3 HGB untersagte non-audit services Mitwirkung an Buchführung/Abschluss (alt) Mitwirkung bei der internen Revision in verantwortlicher Position(neu) Übernahme von Managementfunktionen/ Erbringung von Finanzdienstleistungen (neu) Erbringung von finanzmathematischen Leistungen oder Bewertungsleistungen mit wesentlichem Einfluss auf den Abschluss (neu)  Generalklausel des § 319 Abs. 2 HGB: Ausschluss, wenn Besorgnis der Befangenheit wegen geschäftlicher, finanzieller oder persönlicher Beziehungen  Nach § 319 Abs. 3 HGB untersagte non-audit services Mitwirkung an Buchführung/Abschluss (alt) Mitwirkung bei der internen Revision in verantwortlicher Position(neu) Übernahme von Managementfunktionen/ Erbringung von Finanzdienstleistungen (neu) Erbringung von finanzmathematischen Leistungen oder Bewertungsleistungen mit wesentlichem Einfluss auf den Abschluss (neu)  Generalklausel des § 319 Abs. 2 HGB: Ausschluss, wenn Besorgnis der Befangenheit wegen geschäftlicher, finanzieller oder persönlicher Beziehungen

12 12 Unabhängigkeit (3)  Nach § 319a Abs. 1 HGB zusätzlich untersagte non-audit services Rechts-/Steuerberatung über das Aufzeigen von Alternativen hinaus und mit unmittelbarer und wesentlicher Auswirkung auf die VFE-Lage wesentliche Mitwirkung an der Entwicklung/Implementierung von Rechnungslegungsinformationssystemen  Beachte: Im RegE vorgesehener Ausschluss bei gerichtlicher Vertretung in Rechts- und Steuerangelegenheiten nicht realisiert  Weitere Sondertatbestände des § 319a Abs. 1 HGB 15% statt 30% als maximal mit einem Prüfungsmandanten erzielter Honoraranteil interne Rotation nach sieben- oder mehrmaliger Unterzeichnung des Bestätigungsvermerks  Nach § 319a Abs. 1 HGB zusätzlich untersagte non-audit services Rechts-/Steuerberatung über das Aufzeigen von Alternativen hinaus und mit unmittelbarer und wesentlicher Auswirkung auf die VFE-Lage wesentliche Mitwirkung an der Entwicklung/Implementierung von Rechnungslegungsinformationssystemen  Beachte: Im RegE vorgesehener Ausschluss bei gerichtlicher Vertretung in Rechts- und Steuerangelegenheiten nicht realisiert  Weitere Sondertatbestände des § 319a Abs. 1 HGB 15% statt 30% als maximal mit einem Prüfungsmandanten erzielter Honoraranteil interne Rotation nach sieben- oder mehrmaliger Unterzeichnung des Bestätigungsvermerks

13 13 Unabhängigkeit (4)  Honorartransparenz durch Anhangangaben (§ 285 Nr. 17 bzw. § 314 Nr. 9 HGB) Inhalt: Aufgliederung der Honorare des Abschlussprüfers für  Abschlussprüfung  sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen  Steuerberatungsleistungen  sonstige Leistungen Anlehnung an Unabhängigkeitsempfehlung der EU- Kommission Geltungsbereich: Nur Jahres-/Konzernabschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen  Honorartransparenz durch Anhangangaben (§ 285 Nr. 17 bzw. § 314 Nr. 9 HGB) Inhalt: Aufgliederung der Honorare des Abschlussprüfers für  Abschlussprüfung  sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen  Steuerberatungsleistungen  sonstige Leistungen Anlehnung an Unabhängigkeitsempfehlung der EU- Kommission Geltungsbereich: Nur Jahres-/Konzernabschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen

14 14 Offenlegung der Prüfungsberichte im Insolvenzfall (§ 321a HGB)  Bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens können Gläubiger oder Gesellschafter Einsicht in die Prüfungsberichte der letzten drei Geschäftsjahre nehmen Gläubiger oder Gesellschafter können sich durch einen Wirtschaftsprüfer vertreten lassen Insolvenzverwalter kann Offenlegung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen widersprechen Recht zur Einsichtnahme erstreckt sich nur auf nach § 321 HGB vorgeschriebene Berichtsteile Entbindung des Abschlussprüfers von der Verschwiegenheitspflicht insofern, als ihm die Erläuterung des Prüfungsberichts gegenüber den einsichtnehmenden Personen gestattet ist  Bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens können Gläubiger oder Gesellschafter Einsicht in die Prüfungsberichte der letzten drei Geschäftsjahre nehmen Gläubiger oder Gesellschafter können sich durch einen Wirtschaftsprüfer vertreten lassen Insolvenzverwalter kann Offenlegung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen widersprechen Recht zur Einsichtnahme erstreckt sich nur auf nach § 321 HGB vorgeschriebene Berichtsteile Entbindung des Abschlussprüfers von der Verschwiegenheitspflicht insofern, als ihm die Erläuterung des Prüfungsberichts gegenüber den einsichtnehmenden Personen gestattet ist

15 15 Bilanzkontrollgesetz (1)  Stärkung des Vertrauens in geprüfte Abschlüsse durch Schaffung einer von Unternehmen und Abschlussprüfern unabhängigen Einrichtung zur Durchsetzung der Rechnungslegungsgrundsätze (Enforcement)  Einrichtung eines zweistufigen Verfahrens: vom BMJ (im Einvernehmen mit dem BMF) anerkannte privatrechtlich organisierte Einrichtung „Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung“ als 1. Stufe BaFin als 2. Stufe  Stärkung des Vertrauens in geprüfte Abschlüsse durch Schaffung einer von Unternehmen und Abschlussprüfern unabhängigen Einrichtung zur Durchsetzung der Rechnungslegungsgrundsätze (Enforcement)  Einrichtung eines zweistufigen Verfahrens: vom BMJ (im Einvernehmen mit dem BMF) anerkannte privatrechtlich organisierte Einrichtung „Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung“ als 1. Stufe BaFin als 2. Stufe

16 16 Bilanzkontrollgesetz (2)  Gegenstand des Enforcement Jahres- und Konzernabschlüsse sowie (Konzern-) Lageberichte in- und ausländischer Unternehmen, die mit Eigen- oder Fremdkapitaltiteln den deutschen organisierten Kapitalmarkt in Anspruch nehmen  Finanzierung teils durch Umlage von kapitalmarktnotierten Unternehmen teils durch Kostenerstattung durch im Einzelfall betroffene Unternehmen  Gegenstand des Enforcement Jahres- und Konzernabschlüsse sowie (Konzern-) Lageberichte in- und ausländischer Unternehmen, die mit Eigen- oder Fremdkapitaltiteln den deutschen organisierten Kapitalmarkt in Anspruch nehmen  Finanzierung teils durch Umlage von kapitalmarktnotierten Unternehmen teils durch Kostenerstattung durch im Einzelfall betroffene Unternehmen

17 Enforcement 1. Stufe (Prüfstelle) Fall 1: Anhaltspunkte für fehlerhafte Rechnungslegung (z.B. Antrag Dritter) Fall 2: Verlangen der BaFin Fall 3: Stichprobe ohne besonderen Anlass Untersuchung durch Prüfstelle (keine Mitwirkungspflicht Unt./Apr.) Enforcement–Maßnahmen der Prüfstelle Sonstige Maßnahmen der Prüfstelle Fall 1: Rechnungslegung richtig Fall 2: Rechnungslegung falsch Fall 3: Unternehmen versagt (freiwillige) Mitwirkung Anzeige von Tat- sachen, die Ver- dacht einer Straftat bei der Rechnungslegung begründen, an zuständige Behör- den Anzeige von Tat- sachen, die Ver- dacht von Be- rufspflichtver- letzungen durch den Prüfer be- gründen, an die WPK Abschließende Information an Unternehmen und BaFin Möglichkeit des Un- ternehmens zur Stellungnahme Abschließende Infor- mation der BaFin – festgestellte Fehler – Akzeptanz der Feststellung durch Unternehmen Übergabe des Falls an die BaFin mit Information – beabsichtigte Untersu- chung – Kooperationsweigerung des Unternehmens Fälle des Tätigwerdens der Prüfstelle

18 Enforcement 2. Stufe (BaFin) Fälle des Tätigwerdens der BaFin Fall 1: Unternehmen akzeptiert Fehlerfeststellung der Prüfstelle Eigene Untersuchungen der BaFin Sonstige Maßnahmen der BaFin Fall 1: Nach Auffassung der BaFin fehlerhafte Rechnungslegung Anzeige von Tat- sachen, die Ver- dacht einer Straf- tat bei der Rechnungsle- gung begründen an zuständige Behörden Anzeige von Tat- sachen, die Ver- dacht von Berufs- pflichtverletzun- gen durch den Prüfer begründen, an die WPK Mitteilung an Unternehmen Beschwerdemöglichkeit des Unternehmens vor OLG Frankfurt/Main Fall 2: Unternehmen akzeptiert Fehlerfeststellung der Prüfstelle nicht Fall 3: Unternehmen verweigert Kooperation mit der Prüfstelle Fall 4: BaFin hat wesentliche Zweifel an Feststellungen oder Verfahren der Prüfstelle Fall 2: Nach Auffassung der BaFin fehlerfreie Rechnungslegung 1.Formelle Feststellung der Fehlerhaftig- keit 2.Aufforderung des Unternehmens zur Veröffentlichung dieser Feststellung

19 19 Stärkung der Berufsaufsicht (1)  Hintergründe des APAG (Antizipierende) Umsetzung der Anforderungen der überarbeiteten 8. EU-Richtlinie  Aufsicht (mehrheitlich) durch Nichtberufsangehörige  Aufsicht über alle reglementierten Bereiche – von der Registrierung bis hin zur Berufsaufsicht  „Ultimate responsibility“ des Aufsichtsgremiums für die einzelnen überwachten Bereiche  Angemessenheit der Finanzierung (keine mittelbare Einflussnahme des Berufsstands) Schaffung einer dem PCAOB gleichwertigen Aufsicht  gegenseitige Anerkennung  Vermeidung einer „Doppelaufsicht“ mit rechtlichen Problemen  Hintergründe des APAG (Antizipierende) Umsetzung der Anforderungen der überarbeiteten 8. EU-Richtlinie  Aufsicht (mehrheitlich) durch Nichtberufsangehörige  Aufsicht über alle reglementierten Bereiche – von der Registrierung bis hin zur Berufsaufsicht  „Ultimate responsibility“ des Aufsichtsgremiums für die einzelnen überwachten Bereiche  Angemessenheit der Finanzierung (keine mittelbare Einflussnahme des Berufsstands) Schaffung einer dem PCAOB gleichwertigen Aufsicht  gegenseitige Anerkennung  Vermeidung einer „Doppelaufsicht“ mit rechtlichen Problemen

20 20 Stärkung der Berufsaufsicht (2)  Kernpunkt des APAG: Stärkung des public interest element in der Berufsaufsicht Einrichtung einer vom Berufsstand unabhängigen „Abschlussprüferaufsichtskommission“ (APAK) ausgestattet mit der „Letztverantwortlichkeit“ und „Letztentscheidung“ für die Bereiche  Berufsexamen/Eignungsprüfung  Bestellung/Anerkennung  Berufsaufsicht i.e.S.  Qualitätskontrolle  Berufsgrundsätze für sämtliche gesetzlichen Abschlussprüfer (nicht nur z.B. Abschlussprüfer börsennotierter Unternehmen)  Kernpunkt des APAG: Stärkung des public interest element in der Berufsaufsicht Einrichtung einer vom Berufsstand unabhängigen „Abschlussprüferaufsichtskommission“ (APAK) ausgestattet mit der „Letztverantwortlichkeit“ und „Letztentscheidung“ für die Bereiche  Berufsexamen/Eignungsprüfung  Bestellung/Anerkennung  Berufsaufsicht i.e.S.  Qualitätskontrolle  Berufsgrundsätze für sämtliche gesetzlichen Abschlussprüfer (nicht nur z.B. Abschlussprüfer börsennotierter Unternehmen)

21 21 Stärkung der Berufsaufsicht (3) BMWA Abschlussprüferaufsichtskommission (APAK) 6 – 10 vom Berufsstand unabhängige Mitglieder Wirtschaftsprüferkammer (Körperschaft des öffentlichen Rechts) WP, WPG, vBP, BPG Staatsan- waltschaft Einrichtung Öffentliche Aufsicht Pflichtmit- gliedschaft Examen Registrierung Berufsaufsicht Qualitätskontrolle über sämtliche zur Abschlussprüfung befugte Berufsangehörigen Verfolgung erheblicher Berufspflichtverletzungen Staats- aufsicht

22 22 Stärkung der Berufsaufsicht (4) Mitgliedschaft: 6 – 10 Fachleute von außerhalb des Berufsstands (mindestens seit 5 Jahren nicht Mitglied der WPK) Ernennung durch das BMWA Amtsdauer von 4 Jahren Aufgaben: Überwachung der WPK bei Wahrnehmung ihrer Aufgaben (Berufsexamen/Eignungsprüfung, Bestellung von WP/vBP bzw. Anerkennung von WPG/BPG, Berufsaufsicht, Qualitätskontrolle, Annahme von Berufsgrundsätzen) Mitgliedschaft: 6 – 10 Fachleute von außerhalb des Berufsstands (mindestens seit 5 Jahren nicht Mitglied der WPK) Ernennung durch das BMWA Amtsdauer von 4 Jahren Aufgaben: Überwachung der WPK bei Wahrnehmung ihrer Aufgaben (Berufsexamen/Eignungsprüfung, Bestellung von WP/vBP bzw. Anerkennung von WPG/BPG, Berufsaufsicht, Qualitätskontrolle, Annahme von Berufsgrundsätzen) Abschlussprüferaufsichtskommission

23 23 Stärkung der Berufsaufsicht (5) Rechte: Heranziehung von Vertretern der WPK, Berufsangehörigen oder sachverständigen Dritten Teilnahme an Sitzungen des WPK-Vorstands Informations- und Vorlagerechte gegenüber der WPK Zurückverweisung von Entscheidungen der WPK zur erneuten Prüfung Aufhebung von Entscheidungen der WPK und Erteilung von Weisungen Finanzierung: Kostenerstattung durch die WPK und Umlage auf deren Mitglieder Genehmigung der auf APAK entfallende Teile des Wirtschaftsplans der WPK durch das BMWA kein Einfluss des Berufsstands auf die Finanzierung Rechte: Heranziehung von Vertretern der WPK, Berufsangehörigen oder sachverständigen Dritten Teilnahme an Sitzungen des WPK-Vorstands Informations- und Vorlagerechte gegenüber der WPK Zurückverweisung von Entscheidungen der WPK zur erneuten Prüfung Aufhebung von Entscheidungen der WPK und Erteilung von Weisungen Finanzierung: Kostenerstattung durch die WPK und Umlage auf deren Mitglieder Genehmigung der auf APAK entfallende Teile des Wirtschaftsplans der WPK durch das BMWA kein Einfluss des Berufsstands auf die Finanzierung Abschlussprüferaufsichtskommission


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