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Thrill – Faszination Furcht…Angst…Schrecken

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Präsentation zum Thema: "Thrill – Faszination Furcht…Angst…Schrecken"—  Präsentation transkript:

1 Thrill – Faszination Furcht…Angst…Schrecken
Eine Betrachtung des Phänomens „Thrill“ nach Michael Balint ‚Angstlust und Regression‘ (1959)

2 Zentrale Fragestellung
Wieso empfinden manche Menschen Angst in manchen Situationen positiv und erstrebenswert? Während andere Menschen ähnliche Umstände als ausschließlich unangenehm und zu vermeiden empfinden?

3 Um welche Situationen geht es?
„Unter Thrill versteht man […] ein zwiegespaltenes Gefühlserlebnis, das sich zwischen Angst u. Lust, zwischen Leiden u. Freuen, zwischen Gelingen u. Misslingen, zwischen Hoffen u. Bangen, zwischen negativen u. positiven Emotionen hin und her bewegt.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Thrill)

4 Welche anderen Worte f. Thrill fallen Euch ein?
jeder weiß was es ist… aber es ist schwer zu übersetzen… Kick Wonne-schauer Ekstase Angstlust Wagnis Nervenkitzel Adrenalinkick

5 Welche Thrill-Aktivitäten fallen Euch ein?
-Tiere Thrill

6 Um welche Handlungen geht es?
Beispiel n. Balint (1959): Jahrmarkt -> Schiffschaukeln / Karussels / Berg- u. Talbahnen Art d. auftretenden Angst: Schwindel -> Angs…vor Verlust v. Gleichgewicht / Kontakt zu sicherer Erde charakteristische Handlungen: - bewusste Angst / Bewusstsein v. äußerlicher Gefahr - absichtliches dieser Gefahr > Ansgt Aussetzen - Zuversicht auf Durchstehen d. Gefahr > Angst Furcht x Wonne x Hoffnung = Thrill Was ist m. Macht / Beherrschung / Siegesgefühlen?

7 Um welche Handlungen geht es?
Mögliche Reaktionen: - instinktives Anklammern m. variierendem Körpereinsatz -> Versuch sich d. Gefahr zu entziehen - weiteres Begeben in Gefahr/in Situation -> Einlassen auf Gefahr / Loslassen d. Sicherheit andere Arten v. Thrill: - große Geschwindigkeiten (Rennsport/Ski laufen) - unvertraute Situationen (Tauchen/Fliegen/Reisen) - neue Sexualpartner/-praktiken (speziell „perverse“) - auch: Kinderspiele (Blinde Kuh/Fangen/Verstecken) - Professionen (Akrobaten/Seiltänzer/Dompteure)

8 Um welche Persönlichkeiten geht es?
Der Oknophile: (v. griech. „sich scheuen“, „sich fürchten“) -> Unverträglichkeit gefährl., waghalsiger Tätigkeiten / Wunsch nach Halt u. Sicherheit bei Gefahr / Vermeidung o.g. Situationen -> Wahrnehmung d. Welt a. d. Nähe, stark haptisch geprägt , stark involviert, braucht haltgebende Objekte => Verlust d. Kontakts zu Sicherheitsobjekt erschreckend -> bei Furcht/Angst: suchen starker phys. Nähe, Rückzug/Verstecken, in situativ schutzgebendes Objekt, Abkehr d. Körpers/vis. Wahrnehmung v. Gefahr => deutlich bei Höhen / schwindelerregenden Situationen

9 Um welche Persönlichkeiten geht es?
Der Philobat: (v. Akrobat u. dies „genießen“/ „lieben“ -> Genuss v. Thrill-erzeugenden Tätigkeiten u. Situationen/ Adventure- u. Extremsportler, Suchen o.g. Situationen -> Wahrnehmung d. Welt a. d. Distanz, stark visuell geprägt , wenig involviert, braucht Freiheit => „freundliche Weiten“ -> bei Furcht/Angst (f. Oknophilen): heroisch (!...???) Zuwendung zur Gefahr / eigenständiges Aufrecht bleiben / Halten visuellen Kontakts / keine/kaum Hilfsmittel => sich selbst genug, Selbstvertrauen, „nur seine Freiheit wichtig“

10 Welchen Ansatz zur zentralen Frage bietet Balint?
WICHTIG: KEINE absoluten Charaktere > Reinformen! Grundlegende Charakteristika / Neigungen Grundlage: versch. Persönlichkeitsneigungen bedingen versch. Schlüsse nach/bei Realitätsprüfung Realitätsprüfung: 1) Ermittlung d. Wahrnehmungsursprungs (innen vs außen) 2) Folgerung auf Ursache 3) Bewertung v. Empfindung-Ursache-Komplex f. Selbst 4) Findung/Entwicklung einer angemessenen Reaktion -> 1) & 2) f. Philobat u. Oknophilen gleich -> Differenz bei 3) ! Philobat: Karussels sind aufregend & lustig Oknophiler: Karussels sind beängstigend & schrecklich => laut Balint: ohne logischen Grund (!?)

11 Verknüpfung m. Kierkegaard
Schwindel - Vergleich d. Moments d. reinen, alleinigen Angst m. Schwindel a. Abgrund -> Schwindel/Erregung durch Höhe/Geschw./… = Ziel = Lust d. Philobaten - Schwindel > Angst vor Freiheit = Ziel d. Philobaten, daher eigene Freiheit so wichtig trotz/weil Gefahr Freiheit - Gefühl d. Freiheit als ambivalente Empfindung -> Thrill mit extrem ambivalente Empfindungen Was denkt ihr? Was ist f. Philobat elementarer: Liebe zur Freiheit, sodass Gefahr mitgeliebt? ODER Liebe zum Kick/Gefahr, sodass Freiheit benötigt wird?

12 Verknüpfung m. Freud Haltgebendes Objekt
- Oknophile brauchen Kontakt zu haltgebendem Objekt, haben Furcht v. Verlust dessen in gefährlichen Situationen > Anklammern -> Furcht vor Verlust (i.d. Fall Boden/Halt) => Kastrationsangst Loslassen / Verlassen - Philobat sucht d. Verlassen d. Sicherheit, bewusstes Weggehen/Loslassen v. Verbindungen zu Sicherheit > Positive Emotionen -> Gefühl v. Befriedigung / Stärke, Kombination m. letztem Halteobjekt, meist in phall. Form => Urszene > Stärke > Erektion

13 Wie wird die zentrale Frage heute i. d. Psychologie beantwortet?
nach Zuckermann, Alternative Five, Persönlichkeitsmodell - u.a. ein Persönlichkeitsaspekt: Impulsive Sensation Seeking Idee: Personen m. stark von Sensation Seeking geprägtem Verhalten („Draufgänger“) zeigenn i. „Normalzustand“, also in Ruhe ein unterdurchschnittliches Erregnungsniveau (Herz-Kreislauf-System / Stresshormone / neuronale Aktivität) -> vereinfacht: physische u. psychische „Langeweile“ => extreme Verhaltensweisen / Aktivitäten zur Kompensation des o.g. Defizites (teils bewusst, teils automatisch)

14 Würdet ihr‘s tun? ;)

15 Psychologische Emotionsentstehungstheorien
Ein Kurzer Überblick und Ihre Bedeutung auf die Entstehung von Angst Nicht integration sondern inklusion Emotionstheorien der Psychologie Großer Unterschied wird davon ausgegangen das eine Emotion immer einen Anlass hat

16 Angsttheorien in Philosophie und Psychologie
Angst in der Philosophie 1532 1644 1844 1909 1926 1946 1927 Machia-velli Descartes Kierkegaard Freud 1 Freud 2 Sartre Andere Autoren Heidegger Berkowitz & Bower (Angst) Emotionen in der Psychologie 1890 1927 1964 1980 1992 James & Lange Cannon Schachter 1990 Ekman Zajonc Konditionierung Auf den Empirischen Anspruch muss!! Eine Emotion eine Ursache haben  Kausalität Psychologischer Kampf um Umwelt gegen Gene 17-18 Jahrhundert Locke: "Tabula Rasa"; Rolle von Erziehung, Mensch kommt als unbeschriebenes Blatt auf die Welt (der Charakter eines Menschen wird anerzogen). Rousseau: Reifung, einheitlicher Entwicklungsverlauf (Bauplan). Die Erziehung verdirbt den Menschen. (weg von Intrigen und Höfen in die Natur damit man nicht verdirbt). Unterschied? Statistisch-Naturwissenschaftlicher Anspruch Mikroebene von Reiz und Reaktion Emotionen müssen! Einen Auslöser haben

17 James-Lange Theorie Fragestellung: Was löst Emotionen aus? Wie läuft die Reaktion ab? Es gibt einen (mehr oder weniger) realen Reiz  Information im Gehirn Somatische und motorische Reaktion Die Reaktion wird wahrgenommen  Emotion Körper löst (automatische) Reaktion aus Reaktion löst Emotion aus Reiz (z.B. wegrennen, Schneller Herzschlag, schwitzen) (Tiger im Urwald) (Angst)

18 James-Lange Theorie (Probleme)
Schon Descartes beschrieb diesen Ablauf  (‘‘we feel afraid because we run/tremble’’) Was ist nun Angst? Angst ist die Bewertung der eigenen körperlichen Reaktionen Jede Emotion hat sein eigenes Muster an Reaktionen Z.B. Angst Muskelanspannung Schwitzen Erhöhter Herzschlag Erhöhte Atemfrequenz Erhöhte Aufmerksamkeit

19 James-Lange Theorie (Probleme)
Was aber ist wenn ich Sport treibe? Muskelanspannung und erhöhter Muskeltonus Schwitzen Erhöhter Herzschlag Erhöhte Atemfrequenz Kritik (Cannon, 1927) Emotionen haben kein einheitliches Muster der körperlichen Reaktionen Änderung der physischen Bedingungen bedingt nicht die Emotion Trennen der entsprechenden Organe vom Zentralen Nervensystem lässt Emotionsempfindungen nicht verschwinden Zusätlich wird davon ausgegangen das eine Emotion immer einen Anlass hat

20 Angsttheorien in Philosophie und Psychologie
Angst in der Philosophie 1532 1644 1844 1909 1926 1946 1927 Machia-velli Descartes Kierkegaard Freud 1 Freud 2 Sartre Andere Autoren Heidegger Berkowitz & Bower (Angst) Emotionen in der Psychologie 1890 1927 1964 1980 1992 James & Lange Cannon Schachter 1990 Ekman Zajonc Konditionierung Auf den Empirischen Anspruch muss!! Eine Emotion eine Ursache haben  Kausalität Psychologischer Kampf um Umwelt gegen Gene 17-18 Jahrhundert Locke: "Tabula Rasa"; Rolle von Erziehung, Mensch kommt als unbeschriebenes Blatt auf die Welt (der Charakter eines Menschen wird anerzogen). Rousseau: Reifung, einheitlicher Entwicklungsverlauf (Bauplan). Die Erziehung verdirbt den Menschen. (weg von Intrigen und Höfen in die Natur damit man nicht verdirbt).

21 Zwei-Faktoren Theorie nach Schachter (und Singer)
Fragestellung: Wie entstehen Emotionen und warum empfindet man bestimmte Emotionen? Zwei Faktoren: Ein (unbestimmter) Reiz löst einen Zustand von physiologischer Erregung aus. Dieser Zustand der Erregung wird interpretiert (kognitiver Prozess) Was bedeutet das? Auch wegen der Kritik an James und lange extra keine Spezifischen Reaktionen Reiz Physiologische Erregung Interpretation der Erregung Emotion Tiger Physiologische Erregung Tiger = potenzielle Gefahr Angst

22 Zwei-Faktoren Theorie nach Schachter (und Singer)
Kernaussagen: Erregung + keine Erklärung = Suche nach Erklärung in der momentanen Umwelt Emotionskognitionen ohne Erregung = keine Emotion Erregung + Erklärung = keine Alternative Kognitionen Wie kann man dem Statistisch-Naturwissenschaftlicher Anspruch gerecht werden? Freud  kann man das Geburtstrauma empirisch Überprüfen? Vielleicht nicht aber 1. Befindet sich ein Individuum in einem Zustand physiologischer Erregung, für den es keine Selbstverständliche Erklärung hat, dann wird es diesen Zustand entsprechend den ihm zur Verfügung stehenden Kognitionen etikettieren. Auf diese Weise kann derselbe Erregungszustand in Abhängigkeit von den kognitiven Aspekten der Situation ganz unterschiedlich gekennzeichnet werden. 2. Sind emotionsbezogene Kognitionen vorhanden, so wird das Individuum nur in dem Maße emotional reagieren oder emotionales Erleben berichten, in dem gleichzeitig auch ein Zustand physiologischer Erregung vorhanden ist. 3. Befindet sich ein Individuum in einem physiologischen Erregungszustand, für den es eine Erklärung hat, so entsteht kein weiteres Bedürfnis zur Bewertung. Das Individuum muss seinen Zustand nicht mittels alternativer Kognitionen erklären.

23 Zwei-Faktoren Theorie nach Schachter (und Singer)
Studie Personen kamen ins Labor Adrenalin (bzw. Epinephrin) wird gespritzt Placebo (kochsaltzlösung) Manche bekommen Nebenwirkungen erzählt, andere nicht Eine Gruppe bekommt Situation die witzig ist freudiger Emotionszustand zweite Gruppe  Situation in der Personen geärgert werden  Ärgerlicher Emotionszustand Und was ist nun Angst? Freud  kann man das Geburtstrauma empirisch Überprüfen? Vielleicht nicht aber 1. Befindet sich ein Individuum in einem Zustand physiologischer Erregung, für den es keine Selbstverständliche Erklärung hat, dann wird es diesen Zustand entsprechend den ihm zur Verfügung stehenden Kognitionen etikettieren. Auf diese Weise kann derselbe Erregungszustand in Abhängigkeit von den kognitiven Aspekten der Situation ganz unterschiedlich gekennzeichnet werden. 2. Sind emotionsbezogene Kognitionen vorhanden, so wird das Individuum nur in dem Maße emotional reagieren oder emotionales Erleben berichten, in dem gleichzeitig auch ein Zustand physiologischer Erregung vorhanden ist. 3. Befindet sich ein Individuum in einem physiologischen Erregungszustand, für den es eine Erklärung hat, so entsteht kein weiteres Bedürfnis zur Bewertung. Das Individuum muss seinen Zustand nicht mittels alternativer Kognitionen erklären.

24 Zwei-Faktoren Theorie nach Schachter (und Singer)
000 Problem: Reiz und Kognition meist gleichzeitig Warum löst ein Reiz diese Erregung aus. Zeigt dass nicht alle Theorien gut sind. So lange sie allerdings gute vorhersagen machen, sind modelle Gut War bei Freud genauso Bis Jetzt sind Emotionen sehr direkt und Bewusst zugänglich. Das ist aber keinesfalls zwingend korrekt.

25 Angsttheorien in Philosophie und Psychologie
Angst in der Philosophie 1532 1644 1844 1909 1926 1946 1927 Machia-velli Descartes Kierkegaard Freud 1 Freud 2 Sartre Andere Autoren Heidegger Berkowitz & Bower (Angst) Emotionen in der Psychologie 1890 1927 1964 1980 1992 James & Lange Cannon Schachter 1990 Ekman Zajonc Konditionierung Auf den Empirischen Anspruch muss!! Eine Emotion eine Ursache haben  Kausalität Psychologischer Kampf um Umwelt gegen Gene 17-18 Jahrhundert Locke: "Tabula Rasa"; Rolle von Erziehung, Mensch kommt als unbeschriebenes Blatt auf die Welt (der Charakter eines Menschen wird anerzogen). Rousseau: Reifung, einheitlicher Entwicklungsverlauf (Bauplan). Die Erziehung verdirbt den Menschen. (weg von Intrigen und Höfen in die Natur damit man nicht verdirbt).

26 Bewertungstheorie Beispiel: Mere-Exposure-Theorie (Theorie des bloßen Kontakts; Zajonc 1968, 1980) Fragestellung: Wie werden Reize bewertet? Idee: Bloße/r Wahrnehmung/Kontakt (auch unbewusst) mit einem Reiz, verändert Bewertung (auch unbewusste) der Reize Was hat das mit Emotionen bzw. in unserem Fall mit Angst zu tun? Beispiel mit der Frau im Seminar.

27 Bewertungstheorie Was hat das mit Emotionen bzw. in unserem Fall mit Angst zu tun?

28 Bewertungstheorie Was ist nun Angst? Angst ist die rational zugängliche oder auch unbewusste Bewertung eines Reiz als gefährlich. Diese Interpretation ist auf andere Reize übertragbar. +

29 Angsttheorien in Philosophie und Psychologie
Angst in der Philosophie 1532 1644 1844 1909 1926 1946 1927 Machia-velli Descartes Kierkegaard Freud 1 Freud 2 Sartre Andere Autoren Heidegger Berkowitz & Bower (Angst) Emotionen in der Psychologie 1890 1927 1964 1980 1992 James & Lange Cannon Schachter 1990 Ekman Zajonc Konditionierung Auf den Empirischen Anspruch muss!! Eine Emotion eine Ursache haben  Kausalität Psychologischer Kampf um Umwelt gegen Gene 17-18 Jahrhundert Locke: "Tabula Rasa"; Rolle von Erziehung, Mensch kommt als unbeschriebenes Blatt auf die Welt (der Charakter eines Menschen wird anerzogen). Rousseau: Reifung, einheitlicher Entwicklungsverlauf (Bauplan). Die Erziehung verdirbt den Menschen. (weg von Intrigen und Höfen in die Natur damit man nicht verdirbt).

30 Netzwerktheorie (Berkowitz und Bower, 1990)
Was ist nun Angst? Angst ist also die Verknüpfung von aktuellen Gedanken mit vergangenen Gedanken und Erfahrungen welche früher Angst ausgelöst haben. (Lernen)

31 Angsttheorien in Philosophie und Psychologie
Angst in der Philosophie 1532 1644 1844 1909 1926 1946 1927 Machia-velli Descartes Kierkegaard Freud 1 Freud 2 Sartre Andere Autoren Heidegger Berkowitz & Bower (Angst) Emotionen in der Psychologie 1890 1927 1964 1980 1992 James & Lange Cannon Schachter 1990 Ekman Zajonc Konditionierung Auf den Empirischen Anspruch muss!! Eine Emotion eine Ursache haben  Kausalität Psychologischer Kampf um Umwelt gegen Gene 17-18 Jahrhundert Locke: "Tabula Rasa"; Rolle von Erziehung, Mensch kommt als unbeschriebenes Blatt auf die Welt (der Charakter eines Menschen wird anerzogen). Rousseau: Reifung, einheitlicher Entwicklungsverlauf (Bauplan). Die Erziehung verdirbt den Menschen. (weg von Intrigen und Höfen in die Natur damit man nicht verdirbt).

32 Affekt-Programm-Theorie
Evaluation des Reizes hat stattgefunden (z.B. Mere-Exposure) Wie wird die Interpretation körperlich „überersetzt“? Annahme von Basis-Emotionen (Freude, Trauer, Ärger/Wut, Angst, Ekel, Überraschung und Verachtung) Diese haben einen „neuronalen Kreislauf“ Es gibt einen Evolutionären SINN hinter diesen Kreisläufen z.B. Flucht bei Angst; Signalfunktion für andere auf Gefahr Einmal aktiviert, laufen sie automatisch ab

33 Affekt-Programm-Theorie
Worauf stützt sich diese Theorie? Universalität der Basis-Emotionen Emotionen-spezifische Reaktionen Ableitung: Facial Action Coding System Das „Lesen“ von Mikroexpressionen Theorie funktioniert, allerdings steigt die Kodier-Genauigkeit nur schwach Was ist nun Angst? Nachdem man Angst als solche bewertet hat, erklärt diese Theorie die physiologischen Abläufe.

34 Philosophische und Psychologische Theorien der Angst/ Emotionen
Betrachtung der Entstehung der Emotionen/ Angst Welchen Zweck erfüllen Theorien? Was ist der Unterschied? Statistisch-Naturwissenschaftlicher Anspruch Mikroebene von Reiz und Reaktion Emotionen müssen! Einen Auslöser haben Fazit? Es gibt Fragen, in denen es Sinnvoll ist, empirische Untersuchen zu unternehmen. Bei weitem aber nicht immer Sinnvoll/ möglich. Beispiel: kann man untersuchen, ob die „Angst“ bei der Geburt mit jeder weiteren „Angst“ zusammenhängt.

35 James-Lange- und Netzwerktheorie
Jede Emotion hat sein eigenes Muster an Reaktionen Was aber ist wenn ich Sport treibe? Muskelanspannung und erhöhter Muskeltonus Schwitzen Erhöhter Herzschlag Erhöhte Atemfrequenz Habe ich Angst wenn ich Sport treibe?

36 Angsttheorien in Philosophie und Psychologie
Angst in der Philosophie 1532 1644 1844 1909 1926 1946 1927 Machia-velli Descartes Kierkegaard Freud 1 Freud 2 Sartre Andere Autoren Heidegger Berkowitz & Bower (Angst) Emotionen in der Psychologie 1890 1927 1964 1980 1992 James & Lange Cannon Schachter 1990 Ekman Zajonc Konditionierung Auf den Empirischen Anspruch muss!! Eine Emotion eine Ursache haben  Kausalität Psychologischer Kampf um Umwelt gegen Gene 17-18 Jahrhundert Locke: "Tabula Rasa"; Rolle von Erziehung, Mensch kommt als unbeschriebenes Blatt auf die Welt (der Charakter eines Menschen wird anerzogen). Rousseau: Reifung, einheitlicher Entwicklungsverlauf (Bauplan). Die Erziehung verdirbt den Menschen. (weg von Intrigen und Höfen in die Natur damit man nicht verdirbt).

37 Klassische und Operante Konditionierung
Entstehung und Aufrechterhaltung von Pathologischer Angst

38 Lerntheoretische Perspektive
Wurzeln des Behaviorismus (frühes 20Jh.) : Grenzen der „Introspektion“ Erkenntnisse aus tierexperimentellen Methoden Klassisches Konditionieren (Pawlow 1849‐1936), instrumentelles Lernen (Thorndike 1874‐1949), operantes Konditionieren (Skinner 1904‐1990), Modelllernen (Bandura 1950er) Psychische Störung durch Lernen erworben Incl. Einfluss von biologischen/ genetischen und von Persönlichkeit angenommen

39 Prinzip der klassischen Konditionierung
Klassisches Konditionieren / Signallernen Unkonditionierter Stimulus (UCS) löst unkonditionierte Reaktion aus (UCR) Ein neutraler Stimulus (NS, mit UCS gemeinsam angeboten) wird zum Konditionierten Stimulus (CS), der die konditionierte Reaktion auslöst (CR) (ähnelt UCR) Assoziation zweier Reize durch das lernende Individuum

40 Prinzip der klassischen Konditionierung

41 Klassische Konditionierung der Angst
Erlernen einer Angstreaktion am Beispiel des kleinen Albert

42 Klassische und Operante Konditionierung
Beim klassischen Konditionieren wird ein bisher neutraler Reiz mit einer bestehenden Verbindung von US und UR assoziiert. Bezug einer bereits bekannten Verhaltensweise auf einen neuen Stimulus/Gegenstand Beim operanten Konditionieren dagegen wird gelernt, welche Reaktion (in einer bestimmten Situation) erfolgreich ist. Erwerb neuer Verhaltensweisen Das operante Verhalten erfolgt instrumentell, da das Verhalten zu einer Veränderung bzw. Konsequenz in der Umwelt führt. Es wird öfter auch von Instrumentellem Lernen gesprochen

43 Operante Konditionierung
Operantes Konditionieren / Lernen am Erfolg Auslöser/Reiz nicht erkennbar Die Konsequenz bestimmt die Auftretenswahrscheinlichkeit der Reaktion Kontingenzschema

44 Operante Konditionierung: Skinner Box
Die Ratte will das Futter Durch ausprobieren verschiedener Hebel findet sie heraus wie sie an das Futter kommt Das Futter wirkt als positiver Verstärker für das gewünschte Verhalten (Hebel drücken) Führt die Ratte ein Verhalten aus, dass unerwünscht ist bekommt sie kein Futter (Bestrafung)

45 Operante Konditionierung: Prinzip der Verstärkung

46 Klassische und Operante Konditionierung bezogen auf Angst
Bsp. man wird Überfallen von einer vermummten Person mit Gewähr in einer bestimmten Umgebeung -> bestimmte Lichtverhältnise die zur Zeit des Überfalls geherscht haben oder der Geruch, kann die Angstreaktion wider auslösen Aufrechterhaltende Bedingungen: Vermeidung etc. Pathologische Angst braucht eine Auslösende Situation und aufrechterhaltende Faktoren der Angst

47 Beispiel Eine Person wird Überfallen
Während des Überfalles war die Person im Wald unterwegs es war noch nicht ganz Dunkel, sodass das Licht sich in den Blättern brach zudem roch es nach Kiefern Bestimmte Lichtverhältnisse die zur Zeit des Überfalls geherrscht haben oder der Geruch, kann die Angstreaktion wider auslösen Aufrechterhaltende Bedingungen: Vermeidung ähnlicher Situationen, Substanzen Missbrauch Pathologische Angst braucht eine Auslösende Situation und aufrechterhaltende Faktoren der Angst


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