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Ökologie und Lebensmittel 1. Materielle Kultur 2. Nutzpflanzen 3. Das Eurasien-Modell.

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Präsentation zum Thema: "Ökologie und Lebensmittel 1. Materielle Kultur 2. Nutzpflanzen 3. Das Eurasien-Modell."—  Präsentation transkript:

1 Ökologie und Lebensmittel 1. Materielle Kultur 2. Nutzpflanzen 3. Das Eurasien-Modell

2 1. Materielle Kultur Ökologie und Lebensmittel 1

3 Materielle Kultur als Gegenstand der Geschichtswissenschaft „Das materielle Leben umfaßt Menschen und Dinge, Dinge und Menschen. Das Studium der Dinge - Nahrungsmittel, Behausung, Kleidung, Luxusartikel, Werkzeuge, Zahlungsmittel, dörflicher oder städtischer Rahmen, kurzum all dessen, wovon der Mensch Gebrauch macht...“ (Braudel 1985, 21)

4 Die verschiedenen historischen Zeiten 1. Ereignisse 2. Konjunkturzyklen (mittelfrist. Zusammenhänge) 3. longue durée Ferndand Braudel 1977: Geschichte und Sozialwissenschaften; in: Honegger Claudia (Hg): Schrift und Materie der Geschichte. Frankfurt a.M., 60. „Die Gegenwart stammt gleichzeitig aus dem Gestern, dem Vorgestern und dem Einst.“

5 Menschliche Ernährung Pflanzen bilden cirka 80% der menschlichen Ernährung Ernährung auf Pflanzenbasis hängt ab von: 1. Genetischer Ausstattung ---> Erdgeschichte 2. Klima, Topographie etc. ---> Erdgeschichte 3. Lebensweise > Menschheitsgeschichte

6 Erdgeschichte Pangäa und Kontinentaltrift Kontinentalverschiebungstheorie des Geophysikers Alfred Wegener 1912: Die heutigen Kontinente bestanden seit jeher in den heutigen Umrissen, werden aber seit der Jurazeit wie Eisschollen langsam auseinandergetrieben.

7 Die Erde am Ausgang der Karbonzeit (vor ca. 360 Mio. Jahren) Alle Erdteile bilden einen einheitlichen Kontinent (Pangäa) mit einem Nordteil (Laurasia) und einem Südteil (Gondwanaland).

8 Copyright Bertelsmann

9 Die Erde am Ausgang der Jurazeit (vor ca. 210 Mio. Jahren) Pangäa zerbricht Trennung von Nord- und Südamerika Indien bewegt sich Richtung Asien Abspaltung Südamerika von Afrika Der atlantische Ozean beginnt sich zu öffnen

10 Copyright Bertelsmann

11 Die Erde am Anfang der Kreidezeit (vor ca. 145 Mio. Jahren) Nordamerika ist noch über Grönland mit Europa verbunden Atlantischer Ozean = Weltmeer

12 Copyright Bertelsmann

13 Geologische Zeitrechnung

14 Steinzeit a.t. bis 2500 a.t. Feuersteinaxt Da Feuerstein hart ist und scharfkantig bricht, eignet er sich besonders gut zur Herstellung von Werkzeug.

15 Steinzeit erste Phase der Menschheitsgeschichte Beginn: vor etwa 2,5 Millionen (im Pleistozän/ Quartär) Merkmal: Werkzeuge und Waffen wurden aus Stein hergestellt Der Übergang in die Metall verwendende Bronze- oder Kupferzeit ist je nach Region unterschiedlich. In Teilen des Nahen Ostens und Südostasiens endete sie ungefähr 6000 a.t. In Europa, im übrigen Asien und Afrika dauerte sie bis etwa 4000 a.t. (Ötztal-Mumie!) Auf dem amerikanischen Kontinent begann die Steinzeit mit dem ersten Eintreffen des Menschen vor etwa Jahren und endete in manchen Gebieten frühestens 2500 a.t.

16 Sammlerinnen- und Jäger These Pat Mooney/ Cat Fowler 1991: Die Saat des Hungers. Wie wir die Grundlagen unserer Ernährung vernichten; Reinbek bei Hamburg: Rowolth “Die vorherrschendste und dauerhafteste Form des menschlichen Überlebens war das Jagen und Sammeln. Etwa 90 Prozent der schätzungsweise achtzig Milliarden Menschen, die je gelebt haben, verbrachten ihre Tage auf der Erde als Jäger und Sammler.” (Mooney/ Fowler 1991, 20)

17 90% Sammlerinnen und Jäger Copyright Martina Kaller-Dietrich

18 These Harlan, Jack 1976: The Plants and Animals that Nourish Man; in: Scientific American 235, 94 „Vor cirka 4000 bis 5000 Jahren hatten die Menschen in Süd- westasien und den angrenzenden Regionen die Domestikation der meisten Nutzpflanzen und Vieharten abgeschlossen, die für die Zivilisation der Alten Welt die größte Bedeutung hatten und bis heute noch haben.“ Pflanzen- und Viehzuchtzucht

19 Zentren des Ursprungs von Nutz- pflanzen nach Jack HARLAN 1980

20 Zentren des Ursprungs von Nutz- pflanzen nach Jack HARLAN 1980

21 Wanderrouten des Homo sapiens Physikalische Hindernisse, wie Wüsten, Gebirgszüge und Gewässer, behinderten Wanderungen. Außerdem versuchten Menschengruppen, sich bei Wanderungen im selben Lebensraum fortzubewegen.


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