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In der Schule Jesu. Was feiern wir an Ostern? An Ostern feiern wir den Tod und die Auferstehung Jesu.

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Präsentation zum Thema: "In der Schule Jesu. Was feiern wir an Ostern? An Ostern feiern wir den Tod und die Auferstehung Jesu."—  Präsentation transkript:

1 In der Schule Jesu

2 Was feiern wir an Ostern?

3 An Ostern feiern wir den Tod und die Auferstehung Jesu

4 Warum ist Jesus am Kreuzgestorben?

5 Jesus ist am Kreuz gestorben, o nicht weil Judas ihn verraten hat. o nicht weil Petrus ihn dreimal verleugnet hat. o nicht weil Pontius Pilatus ihn zum Tode verurteilt hat. o nicht weil die Soldaten ihn ans Kreuz genagelt haben.

6 Jesus ist am Kreuz gestorben... o weil dies die höchstmögliche geschöpflich-menschliche Form war zu zeigen, was das Wesen Gottes ist, nämlich die Liebe. o weil das Wesen der Liebe die Hingabe ist.

7 Jesus zeigt sich als der Auferstandene, z.B. Maria Magdalena (Joh 20,11-18)

8 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte. (Johannes 20, 11 – 18)

9 Warum erkennt Maria Magdalena Jesus nicht? Jesus nicht? o weil Jesus einen "neuen Leib" hatte. o weil dieser "neue Leib" nicht mehr den normalen physikalischen Gesetzen unterliegt.

10 Wann erkennt sie Jesus? o als Jesus sie bei ihrem Namen nennt.

11 Maria Magdalena will Jesus berühren. Warum lässt Jesus das nicht zu? das nicht zu?

12 ... Sie will ihn anrühren, ihn festhalten, aber der Herr sagt zu ihr: "Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen„ (Joh 20,17). Das wundert uns. Wir möchten sagen: Jetzt, wo er vor ihr steht, kann sie ihn anrühren, ihn festhalten. Wenn er zum Vater aufgestiegen sein wird, ist es nicht mehr möglich.

13 Die alte Weise menschlichen Miteinanders und Begegnens ist vorbei. Nun kann man Jesus nur noch berühren "beim Vater". Man kann ihn nur berühren, indem man aufsteigt. Vom Vater her, in der Gemeinschaft mit dem Vater, ist er uns auf neue Weise zugänglich und nahe.

14 Durch die Taufe ist unser Leben schon mit Christus in Gott verborgen; Wenn wir in die Eigentlichkeit unserer christlichen Existenz vordringen, dann rühren wir an den Auferstandenen: Dort sind wir ganz wir selbst. Diese neue Zugänglichkeit setzt auch eine Neuheit unsererseits voraus: Durch die Taufe ist unser Leben schon mit Christus in Gott verborgen; wir sind in unserer eigentlichen Existenz schon "oben", bei ihm, zur Rechten des Vaters (vgl. Kol 3,1ff). Wenn wir in die Eigentlichkeit unserer christlichen Existenz vordringen, dann rühren wir an den Auferstandenen: Dort sind wir ganz wir selbst. (vgl. Benedikt XVI. Jesus von Nazaret, Band 2, 310f)

15 Was heißt das? Was heißt das? o durch meine Taufe bin ich "neue Schöpfung" eine "neue Schöpfung" (2 Kor 5,17). o durch meine Taufe habe ich "Anteil an der göttlichen Natur" "Anteil an der göttlichen Natur" (2Petr 1,4). in das o durch meine Taufe bin ich in das göttliche Leben mit hineingenommen. göttliche Leben mit hineingenommen. o durch meine Taufe bin ich in ständiger Berührung mit Jesus.

16 Wie kann ich diese "Berührung mit Jesus" einüben? o in dem wir, wie die Apostel damals, "in die Schule Jesu gehen".

17 Was heißt das: In die Schule Jesu gehen? o nach seiner Auferstehung ist Jesus seinen Aposteln vierzig Tage hindurch immer wieder erschienen. o dabei haben sie ihn in seinem verklärten Leib sehen dürfen, er hat mit ihnen gesprochen und Mahl gehalten. Jesus "sehen", o auch wir dürfen Jesus "sehen", mit ihm "sprechen" "Mahl halten". "sprechen" und mit ihm "Mahl halten".

18 Wo geschieht das: In die Schule Jesu gehen? o Der Christus beim Vater ist nicht fern von uns, höchstens sind wir fern von ihm; aber der Weg zueinander steht offen. Worum es hier geht ist nicht der Weg einer Raumfahrt kosmisch-geographischer Art, sondern die "Raumfahrt" des Herzens, von der Dimension der Selbstverschließung zu der neuen Dimension der weltum- spannenden göttlichen Liebe. (vgl. Benedikt XVI. Jesus von Nazaret, Band 2, 311f)


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