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AGIK 2015 Forum für Flüchtlingsarbeit, Migration und Integration Helfen – aber wie? Für Einzelne und Gemeinschaften.

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Präsentation zum Thema: "AGIK 2015 Forum für Flüchtlingsarbeit, Migration und Integration Helfen – aber wie? Für Einzelne und Gemeinschaften."—  Präsentation transkript:

1 AGIK 2015 Forum für Flüchtlingsarbeit, Migration und Integration Helfen – aber wie? Für Einzelne und Gemeinschaften

2 UNSERE ZIELE: Christen zu ermutigen Christen auszurüsten Christen anzustecken Flüchtlingen bedingungslos und mit aufopfernder Liebe zu helfen.

3 Unser Workshop hat 3 wichtige Teile: Die Flüchtlinge in der Bibel Soziale & Kulturelle Aspekte Praktischer Dienst unter Flüchtlingen

4 Teil I Die Flüchtlinge in der Bibel

5 Abraham – ein Wirtschaftsflüchtling (1.Mose 12,10 ) Isaak – ein Wirtschaftsflüchtling ( 1.Mose 26,1 ) Jakob - flüchtet von seinen eigenen Bruder ( 1.Mose 27,41 – 43 ) Mose – ein politischer Flüchtling ( 2.Mose 2,11-15)

6 Jesus Christus – ein politischer Flüchtling (Matth.2,13 – 15) Gott liebt den Fremden. Jesus identifiziert sich mit dem Fremden

7 Teil II Soziale & kulturelle Aspekte

8 4 wichtige Fragen: Was ist ein Flüchtling? Was ist ein Asylwerber? Was bedeutet Integration? Was bedeutet multikulturelle Gesellschaft?

9 Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention definiert einen Flüchtling als Person, die sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt oder in dem sie ihren ständigen Wohnsitz hat, und die wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung eine wohlbegründete Furcht vor Verfolgung hat und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Furcht vor Verfolgung nicht dorthin zurückkehren kann.

10 Asyl (lat. Asylum) kommt aus dem griech. „Asylos“ - Zufluchtsort, Schutz vor Gefahr und Verfolgung. Asylwerber (D: Asylbewerber; CH: Asylsuchende), sind Personen, die bei einem Land dessen Staatsangehörigkeit sie nicht besitzen, um Asyl, ersuchen. Der Unterschied zwischen Flüchtlinge und Migranten ?

11 Integration kommt aus dem lateinischen integratio (Erneuerung), Integration - Verbindung einer Vielheit von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit. (Duden) Integrationskompetenz, ist die Fähigkeit, unterschiedliche Strömungen, Ideen, Meinungen, Ausprägungen usw. konstruktiv unter einem übergeordneten Ziel zu vereinen.

12 Multikulturelle Gesellschaft Bezeichnung für ein Gesellschaftsmodell, welches das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft in einem Land bezeichnet. bezeichnet die Vision einer Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, Sprachen, Religionen und Ethnien friedlich zusammenleben.

13 Multikulturalismus bezeichnet das Neben- oder Miteinander verschiedener Kulturen in einer Gesellschaft. Kultur: bedeutet die Gesamtheit aller Merkmale, die das soziale, wirtschaftliche und geistige Leben einer ethnischen oder religiösen Gruppe ausmachen. bedeutet die Gesamtheit der Einstellungen, Glauben, Werte und Verhalten einer bestimmten Gruppe.

14 Kulturen (nach Sarah Lanier) Heißklima-Kulturen Beziehungsorientierte Kulturen Kaltklima-Kulturen Leistungsorientierte Kulturen

15 Heißklima- Kulturen identifizieren: Beziehungsorientierte Gefühlsmenschen. Beziehung ist das höchste Gut! Wohlfühlatmosphäre schaffen für alle Die Gesellschaft ist emotional gesteuert Zwischenmenschliches hat stets höhere Priorität als Effizienz und Zeit

16 Indirekte Kommunikation (z.B. Beim kaufen) Sie vermeiden Fragen die mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden könnten Die Identität des Einzelnen ist an der Gruppe gebunden Die Gruppe schützt und versorgt den Einzelnen Die Mitglieder eines Teams erwarten Weisungen vom Leiter Der Einzelne spricht für die (im Namen der) Gruppe

17 Die Gruppe ist alles (ist inklusiv). Der Einzelne fühlt sich mit eingeschlossen (im Gespräch) Besitz wird geteilt und jeder benutzt es mit - Essen, Werkzeuge, etc. Man wünscht sich nicht, in Ruhe gelassen zu werden Gastfreundschaft ist spontan

18 Im Zentrum steht die Gemeinschaft Der Gastgeber kümmert sich um alle Bedürfnisse des Gastes Menschen orientieren sich nicht nach der Uhr Menschen sind spontan und flexibel Man kommt zu einer Veranstaltung, wenn es einem passt

19 Kaltklima-Kultur identifizieren: Ist leistungsorientiert Die Wahrheit ist das Höchste Gut! Kommunikation dient dem Austausch von Informationen (sachlich) Effizienz und Zeitoptimierung besitzen höhere Priorität als zwischenmenschliche Beziehungen Die Gesellschaft ist rational gesteuert

20 Kommunikation ist direkt. Ja ist Ja und Nein ist Nein. Es gibt keine versteckten Botschaften Kurze Fragen sind Ausdruck auf die möglicherweise knappe Zeit des Anderen Eine ehrliche Antwort ist pure Information. Was dabei empfunden wird, spielt keine Rolle Ich bin eine eigenständige Person, habe meine eigene Meinung und spreche für mich

21 Ich treffe eigene Entscheidungen (selber Schuld) Menschen brauchen auch Zeit für sich allein Jeder achtet auf seinen persönlichen Besitz und schützt ihn Man fragt um Erlaubnis, wenn man fremdes Eigentum benutzen oder sich in ein Gespräch einmischen möchte In Gemeinschaftseinrichtungen etikettiert man alles mit seinem Namen, was einem gehört und andere nicht anrühren dürfen

22 Gastlichkeit wird sehr ernst genommen und deshalb gründlich geplant Das Leben orientiert sich nach der Uhr Der Tagesablauf wird strukturiert Man freut sich darüber seine Zeit optimal genutzt zu haben Zeit ist als Wert an sich empfunden (Zeit ist Geld)

23 Kulturschock: Wenn jemand aus einer Heißklima-Kultur in die Kaltklima- Kultur kommt und die Realität erlebt… oder umgekehrt…. Alles ist anders als im eigenen Land… Kulturstress: Der Stress die neue Kultur kennenzulernen, zu verstehen und dich ihr anzupassen Nach dem Kulturschock folgt der Kulturstress der länger dauert, also bis man sich der neuen Gesellschaft anpassen kann…

24 Anpassung an andere Kulturen: Paulus passt sich den Juden an (Gesetz) Paulus passt sich den anderen Völkergruppen an (ohne Gesetz) Wir passen uns anderen Kulturen an Denen mit christlichem Hintergrund (aber ohne eine persönliche Beziehung zum Herrn) Personen mit nicht christlichem Hintergrund (Muslimen) Sharing live Kurs (OM)

25 Teil III Praktischer Dienst unter den Flüchtlingen

26 Ein Flüchtling – wer ist er? Ein Mensch, der traumatisiert ist von den Ereignissen in der Vergangenheit Ein Mensch, der zwar wenig Gepäck hat, aber einen Rucksack voller Sorgen Ein Mensch, der zwar hier wohnt, aber mit seinen Gedanken in der Heimat ist Ein Mensch, der zwischenmenschliche Wärme vermisst Ein Mensch, der oft niemanden hat, der ihm zuhört und zu verstehen versucht Ein Mensch, der eine sinnvolle Beschäftigung sucht

27 Ein Mensch, der gerne arbeiten möchte, aber nicht darf Ein Mensch, der seine Probleme sprachlich nicht ausdrücken kann Ein Mensch, der gerne Deutsch lernen möchte Ein Mensch, der oft der Behördenwillkür ausgesetzt ist Ein Mensch, der mit vielen Hoffnungen und Erwartungen hierher kam Ein Mensch, der schnell von der Realität eingeholt wird

28 Praktische Dienste: Besuche in Flüchtlingsheimen, Beziehungen aufbauen. Deutschkurse in Gruppen in den Flüchtlingsheimen. Deutschkurse in der Gemeinde (Rhema, Salem I.C.). Kindern bei den Hausaufgaben helfen, im Heim, Zuhause. Begleiten und übersetzen bei verschiedenen Ämtern Integrationsbegleiter durchs Rote Kreuz.

29 Familienfrühstück einmal im Monat; (RhemaGemeinde) Internationaler Kaffee, 1 x/ Woche; (House of Hope) Fest der Kulturen, 1 x/ Jahr (SIC) Filmabende 1-2x/ Jahr; (SIC) Ausflüge oder Wandertage, (Hous of Hope) Christliche Feste gemeinsam Feiern Gemeinsam grillen, z.B. Am 1. Mai Ende.

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31 Die Realität einer multikulturellen Gesellschaft in Europa 1. Wirtschaftswachstum im Westen ( ) Gastarbeiter 2. Menschen außerhalb der Europäischen Union Aus Kriegsregionen Aus Ländern mit politischer Verfolgung Wirtschaftskrisen und Armut 3. Menschen innerhalb der Europäischen Union Wirtschaftskrise Offener Arbeitsmarkt

32 Kulturen verstehen 1. Es gibt heute hunderte von Völkergruppen oder Nationalitäten in der EU (in Linz 149 Nationalitäten) 2. Diese Menschen kommen aus verschiedenen Regionen mit sehr unterschiedlichen Prägungen und Orientierungen 3. Manche Völkergruppen haben ähnliche Kulturen andere wieder haben sehr unterschiedliche Kulturen

33 Was bedeutet Kultur? Im Alltag wird das Wort ''Kultur'' in vielen unterschiedlichen Bedeutungen und Kontexten verwendet. Es geht nicht nur um Musik, Kunst oder (und) Literatur. Zum Beispiel man spricht über: Alltagskultur, Diskussionskultur, Esskultur, Fankultur, Firmenkultur, Fußballkultur, Arbeitskultur, Populärkultur, Subkultur, etc. Wir sprechen auch über eine Gemeindekultur (die sich über Jahre entwickelt hat oder entwickeln kann)


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