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WIRTSCHAFTSINFORMATIK Westfälische Wilhelms-Universität Münster WIRTSCHAFTS INFORMATIK COBOL Präsentation im Rahmen des Seminars „Programmiersprachen“

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Präsentation zum Thema: "WIRTSCHAFTSINFORMATIK Westfälische Wilhelms-Universität Münster WIRTSCHAFTS INFORMATIK COBOL Präsentation im Rahmen des Seminars „Programmiersprachen“"—  Präsentation transkript:

1 WIRTSCHAFTSINFORMATIK Westfälische Wilhelms-Universität Münster WIRTSCHAFTS INFORMATIK COBOL Präsentation im Rahmen des Seminars „Programmiersprachen“ am 2. Juni 2004 Stephan Dümmer

2 2 WIRTSCHAFTS INFORMATIKGliederung 1.Einführung 2.COBOL Grundlagen 3.Ausgewählte Aspekte der COBOL Programmierung 4.Quicksort in COBOL 5.Zusammenfassung

3 3 WIRTSCHAFTS INFORMATIKEinführung  COBOL: COmmon Business Oriented Language  Haupteinsatzzweck: kaufmännischer Geschäftsbereich (z. B. Buchführung in Banken und Versicherungen) ­ Verarbeitung großer und strukturierter Datenmengen ­ (Batch-)Betrieb auf Großrechnern (Mainframe)  Eine der ältesten prozeduralen Programmiersprachen  Auf Grund der Erweiterungs- und Anpassungsfähigkeit auch heute noch weit verbreitet

4 4 WIRTSCHAFTS INFORMATIKGliederung 1.Einführung 2.COBOL Grundlagen 3.Ausgewählte Aspekte der COBOL Programmierung 4.Quicksort in COBOL 5.Zusammenfassung

5 5 WIRTSCHAFTS INFORMATIK COBOL Grundlagen  1959 entwickelt und 1960 veröffentlicht von der Conference on Data Systems Languages (CODASYL)  Standardisierung der Sprache durch ISO, ANSI  Gewährleistung der Kompatibilität und Portabilität  COBOL-68, COBOL-74, COBOL-85, COBOL-2002  Großer Sprachumfang mit Anlehnung an natürliche Sprache (+) Quelltext ist gut lesbar und schnell zu erlernen (+) Gute Lesbarkeit erleichtert Pflege von Programmen (-) Wortreicher Sprachumfang macht Quelltext „geschwätzig“

6 6 WIRTSCHAFTS INFORMATIK COBOL Grundlagen  Formale Struktur: Jedes Programm hat 4 Divisions ­ IDENTIFICATION DIVISION  Programmbeschreibung: Name, Autor, Kompilierdatum etc.  Mindestens Programmname erforderlich ­ ENVIRONMENT DIVISION  Angaben über verwendete Hardware, externe Ressourcen (z. B. Quell- und Zielrechner, Drucker, Dateien)  Alle Angaben optional ­ DATA DIVISION  Deklaration von Struktur und Typ der Datei-Datensätze  Variablendeklaration ­ PROCEDURE DIVISION  Anwendungslogik  Anweisungen DIVISION SECTION :::: PARAGRAPH :::: SENTENCE ::::

7 7 WIRTSCHAFTS INFORMATIK COBOL Grundlagen Zeilennummerierung Divisions Paragraphs Sentences

8 8 WIRTSCHAFTS INFORMATIK COBOL Grundlagen  Programme bestehen aus Zeilen mit jeweils 80 Spalten (Fixed reference format) NummerierungBereich ABereich B Indikatorbereich

9 9 WIRTSCHAFTS INFORMATIKGliederung 1.Einführung 2.COBOL Grundlagen 3.Ausgewählte Aspekte der COBOL Programmierung 3.1 Datentypen 3.2 Tabellenverarbeitung 3.3 Modularisierung 4.Quicksort in COBOL 5.Zusammenfassung

10 10 WIRTSCHAFTS INFORMATIKDatentypen  Schwaches Typisierungskonzept (keine vorgegebenen Datentypen wie Integer, Double, Float etc.)  Datentypen ­ Numerisch: Ziffern 0...9, Vorzeichen, Dezimalpunkt ­ Alphanumerisch: Groß-/Kleinbuchstaben, Sonderzeichen  Variablendeklaration in der DATA DIVISION 01 MATRIKELNUMMER PIC VORNAME PIC XXXXXXXXXX. äquivalent: 01 MATRIKELNUMMER PIC 9(6). 01 VORNAME PIC X(10). Numerisch Alphanumerisch

11 11 WIRTSCHAFTS INFORMATIKDatentypen  Numerischer Datentyp ­ Mit Vorzeichen: ­ Mit Dezimalpunkt: ­ Mit Vorzeichen und Dezimalpunkt:  Interne Darstellung (für Berechnungen) 01 TEMPERATUR PIC S9(4). 01 GEWICHT PIC 9(4)V KONTOSTAND PIC S9(4)V99. DeklarationBeispielwertInterne DarstellungBelegter Speicher PIC S9(4) Byte PIC 9(4)V99 25, Byte PIC S9(4)V , Byte

12 12 WIRTSCHAFTS INFORMATIKDatentypen  Externe Darstellung (Druckaufbereitung) ­ Für Ausgabe auf Bildschirm, Drucker etc. ­ Festlegung des Ausgabeformates durch Angabe von Maskenzeichen in der Deklaration (+,-,Z,...) DeklarationBeispielwertExterne DarstellungBelegter Speicher PIC +9(4) Byte PIC 9(4).99 25, Byte PIC +9(4) , Byte PIC +ZZ , Byte

13 13 WIRTSCHAFTS INFORMATIKDatentypen  Datensatz-Hierarchie durch Stufennummern ­ Stufennummern 01 bis 49 stehen zur Verfügung ­ Frei wählbare Schrittweite ­ Gleiche Stufennummer für jede Hierarchieebene 01 STUDENTENDATEN. 05 NAME PIC X(20). 05 MATRIKELNUMMER PIC 9(6). 05 ANSCHRIFT. 10 STRASSE PIC X(20). 10 PLZ PIC 9(5). 10 WOHNORT PIC X(15). DatenelementeDatengruppen

14 14 WIRTSCHAFTS INFORMATIKTabellenverarbeitung  Datentyp Array in COBOL nicht vorhanden  Tabellendefinition durch Wiederholung gleicher Datenfelder ­ Zugriff über Index  DISPLAY NAME (20). ­ 1. Datenfeld hat Index 1 (nicht 0!) ­ Speicher für Datenfelder bei Kompilierung statisch alloziiert 01 STUDENT-TABELLE. 05 NAME PIC X(20) OCCURS 50 TIMES.

15 15 WIRTSCHAFTS INFORMATIKTabellenverarbeitung  Mehrdimensionale Tabellen ­ Zugriff über 2 Indizes: DISPLAY KLAUSUR (4,2). ­ In COBOL-85 bis zu 7 Dimensionen möglich 01 STUDENT-NOTEN-TABELLE. 05 NAME OCCURS 5 TIMES. 10 KLAUSUR PIC 9 OCCURS 3 TIMES. Name Klausur

16 16 WIRTSCHAFTS INFORMATIKTabellenverarbeitung  Tabellen variabler Größe ­ Speicher muss bei Kompilierung immer statisch alloziiert werden ­ Flexibilität durch Vorgabe minimaler/maximaler Anzahl Elemente ­ (logische) Größe der Tabelle wird erst zur Laufzeit bestimmt ­ Im Bsp. muss gelten: 1 ≤ LAENGE ≤ 50 ­ Wertzuweisung an LAENGE vor Zugriff auf Tabelle 01 STUDENT-TABELLE. 05NAME PIC X(20) OCCURS 1 TO 50 DEPENDING ON LAENGE.

17 17 WIRTSCHAFTS INFORMATIKModularisierung  Zerlegen eines Programms in überschaubare Teile ­ Unterstützt Programmierung im Großen ­ Erleichtert Fehlersuche ­ Wiederverwendbarkeit der Module Aufrufendes Programm IDENTIFICATION DIVISION. PROGRAM-ID. HAUPTPROGRAMM. : PROCEDURE DIVISION. : CALL „UNTERPROGRAMM“. : STOP RUN. Aufgerufenes Programm IDENTIFICATION DIVISION. PROGRAM-ID. UNTERPROGRAMM. : PROCEDURE DIVISION. : ANWEISUNG1. ANWEISUNG2. : EXIT PROGRAM.

18 18 WIRTSCHAFTS INFORMATIKModularisierung  Parameterübergabe an Unterprogramm Aufrufendes Programm IDENTIFICATION DIVISION. PROGRAM-ID. HAUPTPROGRAMM. : DATA DIVISION. 01 VORNAME PIC X(10). 01 MATNR PIC 9(6). PROCEDURE DIVISION. : CALL „UNTERPROGRAMM“ USING VORNAME, MATNR. : STOP RUN. Aufgerufenes Programm IDENTIFICATION DIVISION. PROGRAM-ID. UNTERPROGRAMM. : DATA DIVISION. LINKAGE SECTION. 01 NAME PIC X(10). 01 MNUMMER PIC 9(6). PROCEDURE DIVISION USING NAME, MNUMMER. : ANWEISUNG1. ANWEISUNG2. : EXIT PROGRAM.

19 19 WIRTSCHAFTS INFORMATIKGliederung 1.Einführung 2.COBOL Grundlagen 3.Ausgewählte Aspekte der COBOL Programmierung 4.Quicksort in COBOL 5.Zusammenfassung

20 20 WIRTSCHAFTS INFORMATIK Quicksort in COBOL  Quicksort basiert auf dem Prinzip der Rekursion ­ Rekursion wird von COBOL nicht unterstützt ­ Iterative Variante des Quicksort-Algorithmus erforderlich  Vorgehensweise ­ Speicherung der zu sortierenden Zahlen in Tabelle ­ Speicherung des zu sortierenden Tabellenbereiches für jeden Quicksort-Aufruf  Stack erforderlich ­ Bearbeite Stack-Einträge bis Stack leer

21 21 WIRTSCHAFTS INFORMATIK Quicksort in COBOL Stack 1 27 Stack-Pointer 0 Links (L1)Rechts (R1) L1 / R1 1 Stack-Pointer

22 22 WIRTSCHAFTS INFORMATIK Quicksort in COBOL Stack Links (L2) Rechts (R2) L2 / R2 1 Stack-Pointer Links (L3) Rechts (R3) 2 L3 / R3

23 23 WIRTSCHAFTS INFORMATIK Quicksort in COBOL Stack Links (L2) Rechts (R2) L2 / R2 1 Stack-Pointer L4 R4 2 L4 / R4 L5 R5 L5 / R5 3

24 24 WIRTSCHAFTS INFORMATIK Quicksort in COBOL Stack Links (L2) Rechts (R2) L2 / R2 1 Stack-Pointer L4 R4 2 L4 / R4 L6 R6 L6 / R6 3 L7 R7 L7 / R7 4

25 25 WIRTSCHAFTS INFORMATIK Quicksort in COBOL Stack Links (L2) Rechts (R2) L2 / R2 Stack-Pointer 1

26 26 WIRTSCHAFTS INFORMATIK Quicksort in COBOL

27 27 WIRTSCHAFTS INFORMATIK Quicksort in COBOL Anzahl zu sortierender Elemente COBOL [in Sekunden] Java [in Sekunden] ,01<0, ,02<0, ,050, ,100, ,280, ,550, ,170, ,350, ,480, ,590, ,750, ,550, ,121,56 Quicksort-Laufzeit: COBOL vs. Java

28 28 WIRTSCHAFTS INFORMATIKGliederung 1.Einführung 2.COBOL Grundlagen 3.Ausgewählte Aspekte der COBOL Programmierung 4.Quicksort in COBOL 5.Zusammenfassung

29 29 WIRTSCHAFTS INFORMATIKZusammenfassung  Wortreicher Sprachumfang  Quelltext gut lesbar  Schwache Typisierung  hohe Fehleranfälligkeit  COBOL ist nach wie vor die dominierende Sprache bei kaufmännischen Mainframe-Anwendungen  Hohe Erweiterungs- und Anpassungsfähigkeit  Einsatz sowohl in Alt-Anwendungen als auch bei Neuentwicklungen

30 30 WIRTSCHAFTS INFORMATIK Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

31 31 WIRTSCHAFTS INFORMATIKTabellenverarbeitung  Tabellendefinition mit Zugriff durch Spezialindex ­ Spezialindex XYZ beinhaltet relative Adresse eines Datenfeldes ­ Zugriff auf Datenfeld  DISPLAY NAME (XYZ). ­ Index darf nicht durch arithmetische Operationen verändert werden 01 STUDENT-TABELLE. 05 NAME PIC X(20) OCCURS 50 TIMES INDEXED BY XYZ. SET XYZ TO 1.  Setzt XYZ auf 1 SET XYZ DOWN BY 3.  Erniedrigt XYZ um 3 SET XYZ UP BY 5.  Erhöht XYZ um 5


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