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Redensarten und ihre Herkunft Teil 3. "Ein Brett vor dem Kopf haben"

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Präsentation zum Thema: "Redensarten und ihre Herkunft Teil 3. "Ein Brett vor dem Kopf haben""—  Präsentation transkript:

1 Redensarten und ihre Herkunft Teil 3

2 "Ein Brett vor dem Kopf haben"

3  Ein Spruch aus der Landwirtschaft. Dort galten Ochsen als dumm, einfältig und störrisch. Damit sie Wagen oder Pflug besser ziehen konnte, schnallte man ihnen ein Holzbrett vor den Kopf, das ihre Sicht beeinträchtigte.

4 "Einen Zahn zulegen"

5  Auch dieser Spruch stammt aus dem Mittelalter: Dort hingen in den Burgküchen die großen Töpfe an gezackten, einem Sägeblatt ähnliche Eisenschienen, mit denen man die Höhe der Töpfe über dem Feuer regulieren konnte. Wenn man also früher einen Zahn zulegte, brachte man den Topf näher ans Feuer heran und die Speisen wurden schneller gar.

6 "Ein X für ein U vormachen"

7  Da die Wirte früher die Schulden ihrer Kunden mit lateinischen Zahlen notierten, konnte aus einem V (lateinisches Zeichen für U und zugleich Zahlzeichen für 5) mit zwei kleinen Strichen schnell ein X (also eine 10) gemacht werden, um dem Schuldner das Doppelte abzuknöpfen. Wer sich kein X für ein U vormachen ließ, hatte die Täuschung durchschaut

8 "Holz vor der Hütte"

9  Früher, als die Winter noch Winter waren, mit Kälte, Eis und Schnee, stapelten die Bauern vor Einbruch der kalten Jahreszeit große Holzvorräte an die Wände ihrer Häuser, um genug Heizmaterial zu haben. Heute, in Zeiten von Öl- und Gasheizungen, zielt die Wendung scherzhaft auf die üppige Oberweite von Frauen ab.

10 "Immer der Nase nach"

11  Genau genommen ein sehr anrüchiger Spruch: Er wurde den Händlern und Gauklern des Mittellalters mit auf den Weg gegeben, wenn man diese zur nächstgelegen Burg und dem dazugehörigen Markt schickte. Da die Fäkalien damals einfach in den Burgraben entleert wurden, konnten sie die Festung aufgrund des Gestankes auch schnell finden.

12 "Jemandem einen Korb geben"

13  Nach einem alten volkstümlichen Motiv wurde der Freier in einem Korb, der aus dem Fenster der Angebeteten heruntergelassen wurde, hinaufgezogen. War der Freier unerwünscht, wurde ein Korb mit lockerem Boden heruntergelassen. Dieser brach unter dem Gewicht des Freiers durch. Eine andere Variante der Abweisung bestand darin, den Korb mit dem Freier auf halber Höhe des Hauses "hängen zu lassen". Heute lässt man ungeliebte Freier zwar eher "abblitzen", doch auch dieser Begriff hatte ursprüngliche eine ganz andere Bedeutung.

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