Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

GTSA V – 23.10.2003 Zu den Anfängen der Sozialarbeit.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "GTSA V – 23.10.2003 Zu den Anfängen der Sozialarbeit."—  Präsentation transkript:

1 GTSA V – Zu den Anfängen der Sozialarbeit

2 Warum Geschichte?! „Wenn wir nach dem Neuen fragen, dann müssen wir das Alte sehen, und dann sehen wir auch, dass das Alte nie so alt gewesen ist und das Neue nie so neu gewesen ist, wie es scheint.“ (Hans Georg Gadamer)

3 Geschichte, Theorie & Sozialarbeit Geschichte (und Gegenwart) der Sozialarbeit erfordern eine Einbettung in gesellschaftliche, staatliche und institutionelle Zusammenhänge Theorien der Sozialarbeit als Produkte der jeweils wirkenden Zusammenhänge  es gibt kein „wahres“ Wesen der Sozialarbeit!

4 Wann beginnt die Geschichte der Sozialarbeit?- I 2 Positionen: 1. Not und Massenelend hat es in der Geschichte immer gegeben  Sozialarbeit als Entwicklungsschritt in fortschreitender gesellschaftlicher Differenzierung und Arbeitsteilung

5 Wann beginnt die Geschichte der Sozialarbeit? - II 2. Armut und Krankheit bedeuten in historischen Epochen Unterschiedliches  Geschichte von Armut und Hilfe ist zu unterscheiden von Geschichte der Sozialarbeit!  Geschichte der Sozialarbeit beginnt mit der Vergesellschaftung der Sozialen Frage und der Entwicklung eines Sozialstaates im Zuge der Industrialisierung

6 Armenfürsorge im Jh Albertus Magnus, Thomas von Aquin Ständische soziale Ordnung ist natürlich und von Gott gewollt  Notleidende haben einen unentbehrlichen Platz (notwendig für die Reichen)  kein Grund zur Änderung Gesellschafts- ordnung bzw. zur Abschaffung von Armut Almosen und Hospitäler – Kirchen, Klöster, Orden, begüterte Einzelpersonen

7 Armenfürsorge im Jh - I Calvin, Luther, Thomas Morus großes Bevölkerungswachstum, Armut und Bettelwesen nimmt zu  Ideal der Armut verliert an Gültigkeit – Arbeit ist Gottespflicht! Arbeitslosigkeit ist selbstverschuldet! „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“

8 Entwicklung städtische Armenfürsorge ( Jh) 1.Kommunalisierung von den Kirchen zu den Städten 2.Rationalisierung Kriterien zum Empfang von Unterstützung 3. Bürokratisierung Entstehung überprüfende Instanz - Sozialadministration 4.Pädagogisierung Hilfeleistung hat erzieherischen Charakter, Arbeitserziehung

9 Armenfürsorge im Absolutismus - I Gründe für die Entstehung von Zucht- und Arbeitshäusern: städtische Unterschicht, viele Landlose Tradition stationärer Armenpflege (Hospital) Gedanke der Armenerziehung Freiheitsentzug und Zwangsarbeit statt Todes- und Körperstrafe Interesse zur Nutzung möglichst aller verfügbaren Arbeitskräfte

10 Armenfürsorge im Absolutismus - II Ziele der Zucht- und Arbeitshäuser Betteln war verboten  Arbeitshäuser zur Arbeitsbeschaffung Weiterentwicklung neuer Produktionsformen  Manufakturen Disziplinierung der Arbeitskräfte durch staatlichen Zwang!  Durchsetzung von Moral und Gehorsam  Alle arbeitsfähigen Armen müssen arbeiten!

11 Armenfürsorge in der Aufklärung Thomas Malthus! -Beseitigung von öffentlicher gesetzlicher Armenfürsorge, weil: Bevölkerungsgesetz  Not und Elend als einziges Mittel, um Bevölkerungsentwicklung zu bremsen -Ablehnung Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen -Enthaltsamkeit!

12


Herunterladen ppt "GTSA V – 23.10.2003 Zu den Anfängen der Sozialarbeit."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen