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Spree WS 2009/2010 Wissensorganisation revisited Wissen und Information Zukunft des Thesaurus? Keine gute Webanwendung ohne klare Informationsstrukturierung.

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1 Spree WS 2009/2010 Wissensorganisation revisited Wissen und Information Zukunft des Thesaurus? Keine gute Webanwendung ohne klare Informationsstrukturierung und Datenmodell Die meisten Informationssysteme scheitern wegen ungeeigneter (naiver) Datenmodelle Objekt – Begriff - Benennung SKOS – Simple Knowledge Organisation System

2 Abgrenzung des Faches  Problem der Disziplin KO Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 „ There exists no closed „universe of knowledge“ that can be studied by KO in isolation from all the other sciences‘ study of reality.“ Hjorland 2008

3 Aufgaben und Funktionen der Wissensorganisation  Aufgaben Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 Sammeln und erfassen Wiederauffinden Evaluieren Auswählen Verstehen Weiterverarbeiten Analysieren Anwenden Umorganisieren Wiederverwenden Lebenszyklus von Information und Wissen

4 Zugriffe auf Informationen  Ordnungsansätze 1. Entity-Relationship Ansatz 2. Relationale Datenbank 3. Templates (Markup-Sprachen) 4. Katalogisierung und Metadaten 5. Gruppierung und Präsentation / Klassifikation 6. Vom Begriff zur Terminologie / Thesaurus 7. Ausblick: Semantic Web 8. (mit)denkende Maschinen Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 IT ?? Altmodische Wissensorganisation „Bibliothekskram“ ?? Zukunftstechnologien ??

5 Geordnet Essen  Beispiel Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 Quelle: essen.de/rezepte%202003/Rez.%20als%20bild%202003/italienischer %20apfelkuchen.jpg 1.Schritt: Gegenstandsanalyse Welche Aussagen können wir über diesen Gegenstand machen? Was wäre in Zukunft interessant über ihn zu wissen?

6 Entity-Relationship-Modell  Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 E-R Beschreibung von Objekten durch Statements: Entities und Relationships Nahrungsmittel hatName hatBeschreibung hatZubereitungszeit ist_ein hatZutat geeignet_fuer … Text Zeit Dauer Nahrungsmittel [Apfelkuchen ist eine Backware] (Nahrungmittel, Menge [Anzahl, Einheit]) Diät [fettarm, salzarm, diabetikergeeignet, koscher]

7 Relationale Datenbank  Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 relational idnahrungnameZuberee itungsze it_min Ulis Apfelkuchen Bratapfelkuchen Apfelplitzen Tarte tatin idnahrungdiaet Salzarm Vollkost Diabetiker Koscher In Datentabellen werden Daten zu einer Relationship festgehalten. Die Informationen über die Objekte können auf viele Tabellen verteilt sein. Mit Hilfe einer Query-Language, die einen begrenzten Logikvorrat besitzt, können die Informationen wieder gewonnen werden. tabelle_diaet tabelle_name_zeit IdzutatZutatidnahrungs mittel Apfel Schmalz Tabelle_zutat Anfrage: SELECT name FROM name_zeit, diaet WHERE zubereitungszeit_min > 45 AND idnahrung.name_zeit = idnahrhung.diaet AND diaet=‘koscher`

8 Template / Markup  Die Auszeichnung (Markierung) von Informationen ist nichts Neues. Unstrukturierete Daten können mit Markup-Sprachen ausgezeichnet und damit strukturiert werden. Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 template Satzanweisungen und Korrekturvorschriften : mit ausführlicher Beispielsammlung / hrsg. von der Dudenredaktion und der Dudensetzerei. -- Mannheim : Bibliographisches Institut, © S. : Ill. -- (Duden-Taschenbücher ; 5/5a). Nach Payer:

9 Template / Markup  Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 template Ulis Apfelkuchen fluffiger, saftiger Apfelkuchen nach Hausfrauenart 60 Minuten Mehl 500 g Milch 250 ml Unstrukturierete Daten können mit Markup-Sprachen ausgezeichnet und damit für eine strukturierte Suche zugänglich gemacht werden.

10 Metadaten und Katalogisierung  Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 metadaten „Daten über Daten“ können in Katalogen festgehalten werden. Damit Metadaten ausgetauscht werden könnten, sind Regelwerke entstanden: Ein Regelwerk schreibt vor: was aus der Vorlage abgeschrieben werden soll wie abgeschrieben werden soll (Reihenfolge u. ä.) worunter gesucht werden kann (Zugangspunkte, access points) in welcher Form das Suchbare erfasst werden soll (Ansetzung) wie geordnet werden soll. Das Regelwerk RAK kennen die BIM-AbsolventInnen von Ihnen. Title Creator Subject Description Publisher Contributor Date type Format Identifier Source Language Relation Coverage Rights Aber auch der DC-Standard ist ein rudimentäres Regelwerk Ulis Apfelkuchen Spree, Ulrike fluffiger, saftiger Apfelkuchen nach Hausfrauenart Rezept Die 15 DC Elemente Beispiel: DC-Metadaten

11 Klassifikation  Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 klassifikation Klassifikationen erlauben die geordnete Präsentation (real oder virtuell) von Objekten nach bestimmten Eigenschaften. GerichtZubereitungsartHerkunftsregionZutaten Gebäck Suppe Beilage Süßspeisen Backen Kochen Braten Dünsten Deutschland Bayern Bremen Hamburg … Schlesien Spanien Andalusien Rioja Obst Äpfel Birnen Fleisch Rindfleisch Schweinefleisch Kangeroofleisch Unser Objekt Kann klassiert werden, aber nicht alle Metadaten der Beschreibung finden Berücksichtigung.

12 Thesaurus  Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 thesaurus Klassifikationen erlauben die geordnete Präsentation (real oder virtuell) von Objekten nach bestimmten Eigenschaften, aber wir benötigen Benennungen, um über Konzepte reden zu können. Thesauri ordenen Begriffe und ihre natürlichsprachigen Benennungen. Apfel SN Frucht des Apfelbaums (Malus communis), der zur Familie der Rosengewächse zählt EN Apples BT Kernobst RT Malus RT Apfelsaft RT Obst aus gemaessigten Breiten UF Holzapfel SN Scope note EN English BT Broader Term RT Related Term UF Used for Nach: Agrovoc In Topic Maps oder in RDF/SKOS können konzeptionelle und terminologische Beziehungen computerlesbar kodiert werden. Wieso nicht NT?

13 Zwischenresümee  Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 resumee Für welche Aufgabe/Anwendungsgebiet/Usecase würden Sie welcher Methode den Vorrang geben? Rezepte im Internet präsentieren Englische und deutsche Medizinterminologie vergleichbar machen …

14 Ausblick: Semantic Web / Expertensysteme  Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 Semantic web Computer können die Bedeutung (Semantik) von Informationen interpretieren und weiter verarbeiten. Ist ein Klarapfel zum Backen geeignet? Formalisierung von Aussagen in einer Wissensbasis: - Kochäpfel sind: - gross = mind. 100 g pro Stück - haben einen hohen Säuregehalt - dürfen auch mehlig sein - geeignet für Backen - geeignet für Kochen - Klarapfel ist_ein Kochapfel - Kochapfel ist eine Apfelart Kochapfel UF Apfelart NTI Klarapfel Begriffliche Festlegung Terminologische Festlegung Übrigens: teilweise können Suchmaschinen das leisten. Nur wie. Beispiel:

15 Fazit  Ordnungsansätze Entity-Relationship Ansatz Relationale Datenbank Templates (Markup-Sprachen) Katalogisierung und Metadaten Gruppierung und Präsentation / Klassifikation Vom Begriff zur Terminologie / Thesaurus Ausblick: Semantic Web (mit)denkende Maschinen Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 Die aufgeführten Methoden und Techniken sind nicht getrennt voneinander zu betrachten, sondern im Gegenteil: Die besten Ergebnisse werden durch integriertes Vorgehen erreicht. Entity-Relationship Ansatz Relationale Datenbank Templates (Markup-Sprachen) Katalogisierung und Metadaten Gruppierung und Präsentation / Klassifikation Vom Begriff zur Terminologie / Thesaurus Ausblick: Semantic Web (mit)denkende Maschinen

16 Forschungstrends  Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010 forschungstrends  Interoperabilität  Semantic Tools: Thesauri & Co. (SKOS)  Metadatencrosswalks  Gatewayss, digitale Bibliotheken  Von der Klassifikation nach Disziplinen zur Klassifikation nach Aufgaben  Orientierung am Arbeitsplatz  Umgang mit Interdisziplinarität und Transdisziplinarität  formal logisch basierte Klassifikationsmodelle  Künstliche Intelligenz  Suchmaschinen  Qualität von Wissensorganisation und Information Retrieval im Internet  Mehrsprachigkeit  Berücksichtigung sozio-kultureller Unterschiede  Ethnische Minderheiten  Sozial benachteiligte Gruppen Quelle: López-Huertas: Some current Research Questions… In: Knowl. Org.35(2008), S

17 Quellen und weiterführende Ressourcen  Quellen / Ressourcen Die Idee zu dieser Präsentation basiert weitgehend auf dem hervorragenden Skript Dagobert Soergel: Information Organization. Berkshire Encyclopedia of Human- Computer-Interaction. July Online: For670.pdf For670.pdf Forschungsfragen behandelt López-Huertas: Some current Research Questions… In: Knowl. Org.35(2008), S Seminar I-Prax: Inhaltserschließung visueller Medien, Spree WS 2009/2010


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