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Ja oder Nein????. In den vergangenen Jahren ist weltweit der Neubau von Atomkraftwerken ins Stocken geraten. Zurzeit liefern 438 Atomreaktoren in 32 Staaten.

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Präsentation zum Thema: "Ja oder Nein????. In den vergangenen Jahren ist weltweit der Neubau von Atomkraftwerken ins Stocken geraten. Zurzeit liefern 438 Atomreaktoren in 32 Staaten."—  Präsentation transkript:

1 Ja oder Nein????

2 In den vergangenen Jahren ist weltweit der Neubau von Atomkraftwerken ins Stocken geraten. Zurzeit liefern 438 Atomreaktoren in 32 Staaten Strom ans Netz (der Höchststand lag im Jahr 2002 bei 444). Zusammen erzeugen sie knapp drei Prozent der weltweit verbrauchten Energiemenge. Damit ist der Beitrag der Atomenergie zur Energieversorgung der Menschheit weit geringer, als gemeinhin angenommen wird. Doch nun wittert die Atomlobby Morgenluft, schon spricht man von einer Atomrenaissance. Als Argument muss ausgerechnet der Klimawandel herhalten. Dabei wird zweierlei gerne übersehen: Weder hat Atomkraft die Kapazitäten, die fossilen Energieträger abzulösen, noch sind die großen Probleme rund um die Kernspaltung gelöst. Von der Urangewinnung bis zur Endlagerung – die Technologie ist von Anfang bis zum Ende mit unkalkulierbaren Risiken behaftet. Es darf keine Atomrenaissance geben.

3 Atommüll Element Formelzeichen Halbwertszeit Uran 238U 4,468 Mrd. Jahre Uran 235U 704 Mio. Jahre Plutonium 239Pu Jahre Radium 226Ra Jahre Caesium 137Cs 30,2 Jahre Tritium 3H 12,36 Jahre Radon 222Rn 3,8 Tage

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5 Fakten Fakt ist, dass man Atommüll nicht verbrennen kann, sowie weder chemisch noch physikalisch unschädlich machen kann. Fakt ist, dass es bisher weltweit keine taugliche Lösung für die Langzeitlagerung von Atommüll gibt. Fakt ist, dass eine sichere Lagerung NIE garantiert werden kann. Fakt ist, dass zukünftige Generationen sich mit der Problematik auseinandersetzen werden müssen, obwohl sie keine AKWs mehr betreiben werden, da das Uran zur Neige geht.

6 Was nun? Ungelöst ist nach wie vor das Problem, was mit dem Atommüll passieren soll. Wer ein Endlager plant, muss Sicherheit für eine Viertelmillion Jahre oder Generationen (!) garantieren. In Deutschland ist aber zum Beispiel das Lager Asse bereits nach 40 Jahren (und knappen zwei Generationen) vom Einsturz bedroht. Weltweit gibt es kein einziges brauchbares Endlager, in den meisten Fällen wird der hoch radioaktive Müll irgendwo am Kraftwerksgelände "zwischengelagert". Zielstrebig zeigt sich hier die tschechische Politik: Sie will bis 2035 eine Lagerstätte gefunden haben, die schon 2065 in Betrieb gehen soll - Was wir wohl nicht mehr erleben werden.

7 Plutonium - der giftigste Stoff der Welt Plutonium - sinnigerweise benannt nach Pluto, dem griechischen Gott des Totenreiches - ist der giftigste Stoff, den es gibt. Die Strahlung ist bei einer Halbwertszeit von Jahren faktisch dauerhaft vorhanden. Bereits wenige Millionstel Gramm (Mikrogramm) können tödlich sein.

8 Trotz jahrzehntelanger Forschung gibt es bisher weder in Deutschland noch weltweit eine befriedigende Lösung für den hochradioaktiven Atommüll. Geplant ist in Deutschland, radioaktive Abfälle mehrere hundert Meter tief in geologischen Formationen in einem Bergwerk zu entsorgen. Auf diese Weise sollen die radioaktiven Abfälle für sehr lange Zeiträume sicher von der Biosphäre isoliert und somit Mensch und Umwelt bestmöglich vor der schädigenden Strahlung beschützt werden. So die Absicht.

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