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Seite 1/22 Der Fluch des schwarzen Goldes Tschad.

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Präsentation zum Thema: "Seite 1/22 Der Fluch des schwarzen Goldes Tschad."—  Präsentation transkript:

1 Seite 1/22 Der Fluch des schwarzen Goldes Tschad

2 Seite 2/22 Tschad TschadDeutschland Fläche in km² Bevölkerung in Millionen 11,480,5 Bevölkerungsdichte in Einwohner/km²9225 Säuglingssterblichkeit in %9,00,3 Lebenserwartung Männer4878 Frauen5183 Analphabetenrate in % Männer54< 1 Frauen74< 1 Bruttoinlandsprodukt in Dollar/Kopf Quellen: Statistische Ämter des Bundes (2014), CIA World Factbook (2014)

3 Seite 3/22 Maïkeri, das Dorf von Auguste Djinodji, ist von Öl-Förderanlagen umzingelt. „Seit Jahren leben wir in einem Alptraum“, sagt der Dorfälteste.

4 Seite 4/22 Eigentlich ist die Region im Doba-Becken eine Kornkammer. Die Menschen hatten hier immer ihr Auskommen. Heute ist das anders.

5 Seite 5/22 Seit gut einem Jahrzehnt wird Öl von einem Konsortium an Konzernen in großem Stil gefördert und über eine Pipeline bis zum Atlantik gepumpt.

6 Seite 6/22 Mit großen Versprechungen als Projekt zur Armutsbekämpfung verkauft, stehen die Menschen in der Region heute mit leeren Händen da.

7 Seite 7/22 Vor 15 Jahren hat Djéralar Miankeol die Association Ngaoubourandi (ASNGA) gegründet. Er kämpft für die Rechte der Bauernfamilien in der Erdölregion.

8 Seite 8/22 Für den Bau von Straßen, Pipelines, Ölspeichern und Stromleitungen ging viel Land verloren. Miankeol erstritt von den Ölmultis faire Entschädigungen für die Bauern.

9 Seite 9/22 Napoleon Sangmbaye bebaute einmal zwei Hektar Land. Jetzt hat er nur noch einen – direkt neben einer Ölpumpe. „Dieses Jahr wächst hier nichts mehr“, sagt er ernüchtert.

10 Seite 10/22 Neun Kilometer von seinem Haus entfernt konnte er ein Stück Land pachten, auf dem er unter anderem Erdnüsse anbaut. Das reicht gerade zum Überleben.

11 Seite 11/22 „In Zukunft werden Konflikte um Land noch zunehmen“, fürchtet Miankeol. ASNGA macht daher Lobbyarbeit und motiviert die Menschen, ihre Rechte zu verteidigen.

12 Seite 12/22 In Maïkeri haben die Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand genommen. Gemeinsam haben sie Brunnen und eine Gesundheitsstation gebaut.

13 Seite 13/22 Der pensionierte Krankenpfleger Nathaniel Ndiliyo leitet die Station und hat sein eigenes Team ausgebildet.

14 Seite 14/22 Die Menschen laufen bis zu 20 Kilometer, um sich von ihm untersuchen zu lassen. Doch Ndiliyo beobachtet, dass die Infektionen zurückgehen.

15 Seite 15/22 An den neuen oder wieder instandgesetzten Brunnen zahlen die Frauen ein paar Francs. So sammeln sie Geld für anfallende Reparaturen oder neue Projekte.

16 Seite 16/22 Die Zeiten sind vorbei, als Marie Yomoundjim fünf Kilometer weit gehen musste, um Wasser zu holen. „Sauber war das nicht: Ich hatte ständig Bauchweh“, erklärt sie.

17 Seite 17/22 Auch die gemeinschaftlich verwaltete Getreidemühle können alle gegen eine geringe Gebühr benutzen.

18 Seite 18/22 „Die Lethargie ist weg“, freut sich Djéralar Miankeol. Die Menschen fangen wieder an, kleine Geschäfte aufzubauen oder auf den Markt zu fahren.

19 Seite 19/22 Und Miankeol hat schon konkrete Pläne: Als nächster Schritt soll ein Entwicklungsplan klären, was wo gebraucht wird.

20 Seite 20/22 Der Rückhalt durch die Gemeinschaft lässt Zuversicht aufkommen: „Leere Versprechen hatten wir genug. Jetzt geht es endlich voran.“

21 Seite 21/22 Sie sahen eine Präsentation zum Projekt des Projektpartners Association Ngaoubourandi (ASNGA) aus Tschad Der Fluch des schwarzen Goldes Projektemagazin 2014/15 Herausgeber Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Caroline-Michaelis-Str Berlin Tel Redaktion Thomas Knödl, Thorsten Lichtblau Text und Fotos Helge Bendl Gestaltung Thomas Knödl Berlin, August 2014

22 Seite 22/22 Bank für Kirche und Diakonie IBAN: DE BIC: GENODED1KDB Spendenkonto


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