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Seite 1/22 Augen und Ohren der Gerechtigkeit Bangladesch.

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Präsentation zum Thema: "Seite 1/22 Augen und Ohren der Gerechtigkeit Bangladesch."—  Präsentation transkript:

1 Seite 1/22 Augen und Ohren der Gerechtigkeit Bangladesch

2 Seite 2/22 Bangladesch BangladeschDeutschland Fläche in km² Bevölkerung in Millionen 15080,5 Bevölkerungsdichte in Einwohner/km² Säuglingssterblichkeit in %4,560,3 Lebenserwartung Männer6978 Frauen7383 Analphabetenrate in % Männer38< 1 Frauen46,6< 1 Bruttoinlandsprodukt in Dollar/Kopf Quellen: Statistische Ämter des Bundes (2014), CIA World Factbook (2014)

3 Seite 3/22 Vor einem Jahr heiratete Mongila Khatun ihren Ehemann Afanul. Doch ihre Träume von einer glücklichen Ehe zerplatzten schon bald.

4 Seite 4/22 Jetzt sitzt sie im „Beschwerdezentrum“ des Nachbardorfes Agcharan. Ihrem Ehemann sieht die 16-jährige nicht einmal mehr in die Augen.

5 Seite 5/22 Mongila erzählt ihre Geschichte: Ihrem Mann war ihre Mitgift nicht genug. Als sie das geerbte Stück Land nicht verkaufen wollte, schlug er sie und jagte sie davon.

6 Seite 6/22 Millionen bengalischer Frauen haben eine ähnliche Geschichte erleben müssen. Sogar Morde werden an Ehefrauen verübt, die nicht genügend Geld zusammenbekommen.

7 Seite 7/22 Vor den „Shalishs“, den traditionellen Schlichtungsräten, die auf dem Land für zivilrechtliche Angelegenheiten zuständig sind, finden Frauen nur selten Gehör.

8 Seite 8/22 Bei den von Nagorik Uddyog (NU) organisierten Shalishs ist das anders: Hier kommen die Frauen zu Wort und es gibt sogar weibliche Schlichterinnen.

9 Seite 9/22 Seit fast 20 Jahren engagiert sich Nagorik Uddyog (NU) für die Rechte von Frauen. Bereits in 360 Gemeinden sorgt die Organisation für faire Dorfschlichtungen.

10 Seite 10/22 „Am schlimmsten sind die Kinderhochzeiten“, erklärt Projektkoordinatorin Mahabuba Sultana. Zwei Drittel aller Bräute in Bangladesch sind minderjährig.

11 Seite 11/22 Nagorik Uddyog bildet Frauen zu Multiplikatorinnen aus, die ihrerseits in ihren Dörfern Informationsveranstaltungen organisieren.

12 Seite 12/22 „Höre ich von einer geplanten Kinderheirat, spreche ich mit der Mutter“, sagt Selina Rahman. Die Krankenschwester hat bereits zwölf Kinderehen verhindert.

13 Seite 13/22 Fazila Akter (43) ist als Leiterin des Regionalbüros für die Region Kalihati zuständig, zu der auch Mongilas Dorf gehört. Heute ist sie bei dem Prozess in Agcharan zu Besuch.

14 Seite 14/22 Mongilas Ehemann Afanul wird befragt: „Meine Eltern haben Schulden“, erklärt er. Sie hätten Druck auf ihn ausgeübt, Geld von seiner Frau zu beschaffen.

15 Seite 15/22 „Willst du, dass dein Mann dich zurücknimmt?“, fragt eine Schlichterin. „Ja“, lautet Mongilas Antwort. „Und du?“ Afanul murmelt: „Das müssen meine Eltern entscheiden.“

16 Seite 16/22 Fazila Akter schaltet sich ein: „Das Hauptproblem sind doch die Schulden der Eltern.“ Alle Familienmitglieder sollten versuchen, das Geld zusammen zurückzahlen.

17 Seite 17/22 Die Verhandlung wird vertagt, um Afanils Eltern anzuhören. Dennoch ist Mongila mit dem Verlauf zufrieden und fährt mit ihrer Mutter nach Hause.

18 Seite 18/22 Ein paar Tage später schaut Fazila bei Mongila vorbei. Sie wirkt fröhlicher als beim letzten Mal. „Ich habe euren Rückhalt, das macht mir Mut“, sagt sie.

19 Seite 19/22 „Möchtest du auch mal zu einem Gruppentreffen kommen“?, fragt Fazila. Mongila antwortet mit einem Lächeln.

20 Seite 20/22 Das Handy des Mädchens piept. „Ich vermisse dich“, sagt Afanul. „Wenn meine Eltern dich nicht akzeptieren, ziehen wir eben in unser eigenes Haus.“ Mongila strahlt.

21 Seite 21/22 Sie sahen eine Präsentation zum Projekt des Projektpartners Nagorik Uddyog (NU) aus Bangladesch Augen und Ohren der Gerechtigkeit Projektemagazin 2014/15 Herausgeber Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Caroline-Michaelis-Str Berlin Tel Redaktion Thomas Knödl, Thorsten Lichtblau Text Sara Mously Fotos Jörg Böthling Gestaltung Thomas Knödl Berlin, August 2014

22 Seite 22/22 Bank für Kirche und Diakonie IBAN: DE BIC: GENODED1KDB Spendenkonto


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