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Sören Carlson Institut für Soziologie Deutsche Studierende im Ausland. Bildungsmobilität als Thema soziologischer Migrationsforschung „Internationalisierung.

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Präsentation zum Thema: "Sören Carlson Institut für Soziologie Deutsche Studierende im Ausland. Bildungsmobilität als Thema soziologischer Migrationsforschung „Internationalisierung."—  Präsentation transkript:

1 Sören Carlson Institut für Soziologie Deutsche Studierende im Ausland. Bildungsmobilität als Thema soziologischer Migrationsforschung „Internationalisierung des Hochschul- und Wissenschaftssystems weltweit“ (DAAD/FIW) Bonn, 17. Juli 2014

2 2 Titel, Datum Gliederung I.Bildungsmobilität – ein Thema für die Migrationsforschung? II.Studentische Migration: Forschungsstand und -perspektiven Theoretisch-konzeptionelle Ansätze Neuere konzeptionelle Richtungen und Fragestellungen III.Eigene Forschungsarbeiten zum Thema Bildungsmobilität Fokus auf Mobilität zu Studienzwecken – „becoming a mobile student“

3 3 Titel, Datum I.Bildungsmobilität – ein Thema für die Migrationsforschung? Quellen: dpa, Expatica.

4 4 Titel, Datum I.Bildungsmobilität – ein Thema für die Migrationsforschung? Bildungsmobilität/studentische Migration als Thema mit hoher politischer und öffentlicher Relevanz – innerhalb der Migrationsforschung aber eher randständig Bildungsmobilität/studentische Migration als stark interdisziplinär und international angelegtes Forschungsfeld Spezifik studentischer Migration im Vergleich zu anderen Migrationsformen

5 5 II.Studentische Migration: Forschungsstand und -perspektiven Theoretisch-konzeptionelle Zugänge a)Globalisierung, Internationalisierung und Ökonomisierung des Hochschulsystems b)Humankapitalfragen, Migration von Hochqualifizierten c)Europäisierungsprozesse d)Jugendkulturen und Individualisierungsprozesse e)Konflikttheoretische Ansätze f)Push-Pull-Modelle und Theorien der rationalen Wahl

6 6 II.Studentische Migration: Forschungsstand und -perspektiven Theoretisch-konzeptionelle Zugänge a)Globalisierung, Internationalisierung und Ökonomisierung des Hochschulsystems b)Humankapitalfragen, Migration von Hochqualifizierten c)Europäisierungsprozesse d)Jugendkulturen und Individualisierungsprozesse e)Konflikttheoretische Ansätze f)Push-Pull-Modelle und Theorien der rationalen Wahl

7 7 II.Studentische Migration: Forschungsstand und -perspektiven Push-Pull-Modelle und Theorien der rationalen Wahl Migration als Ergebnis des Zusammenwirkens verschiedenster Faktoren auf internationaler, nationaler, institutioneller, individueller und psychologischer Ebene Migration als Ergebnis einer individuellen, rational erfolgenden Wahlentscheidung in Abhängigkeit von der jeweiligen Motivationslage

8 8 Zielländer deutscher Studierender 2011

9 9 II.Studentische Migration: Forschungsstand und -perspektiven Neuere konzeptionelle Richtungen und Fragestellungen Auswirkungen studentischer Migration Netzwerkbildung unter migrierenden Studierenden Dezentrierung und Weitung des Blicks auf die Vielzahl beteiligter Akteure im Zusammenhang mit studentischer Migration Migrierende Studierende als „komplexe Subjekte“ (King/Raghuram 2013)

10 10 III.Eigene Forschungsarbeiten zum Thema Bildungsmobilität A)Soziale Ungleichheiten bei einjährigen Auslandsaufenthalten von deutschen Schülerinnen und Schülern (Forschungsprojekt, Freie Universität Berlin, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft) B)Auslandsstudium und innereuropäische Mobilität (Dissertationsprojekt, Humboldt-Universität zu Berlin)  2 Teilaspekte: Mobilität... …während des Studiums – „becoming a mobile student“ …nach dem Studium – „becoming a free mover?“

11 11 III.Eigene Forschungsarbeiten zum Thema Bildungsmobilität A)Soziale Ungleichheiten bei einjährigen Auslandsaufenthalten von deutschen Schülerinnen und Schülern (Forschungsprojekt, Freie Universität Berlin, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft) B)Auslandsstudium und innereuropäische Mobilität (Dissertationsprojekt, Humboldt-Universität zu Berlin)  2 Teilaspekte: Mobilität... …während des Studiums – „becoming a mobile student“ …nach dem Studium – „becoming a free mover?“

12 12 III.Eigene Forschungsarbeiten – „becoming a mobile student“ Ausgangsüberlegungen Kritik am bisherigen dominanten Erklärungsansatz studentischer Migration (Push-/Pull-Faktoren und Fokus auf Wahlentscheidungen) Wechsel der Perspektive – „Wie“ statt „Warum“

13 13 III.Eigene Forschungsarbeiten – „becoming a mobile student“ Forschungsdesign biographisch-narrative Interviews mit Deutschen, die 2005 oder früher im Ausland ein Studium abschlossen („diploma mobility“) kontrastierende Fallauswahl in Bezug auf Studienfach/-land, Berufsfeld und Mobilitätsverlauf, Anwendung des Schneeballverfahrens Datenauswertung durch theorieorientiertes Kodieren (Grounded- Theory-Methodologie)

14 14 III.Eigene Forschungsarbeiten – „becoming a mobile student“ a) Die Wirkung früherer Mobilitätserfahrungen [...] ich komm aus einer Diplomatenfamilie und hab deswegen viele Jahre meiner Jugend schon im Ausland gelebt. [...] die letzten 6 Jahre bis zum Abitur habe ich in Paris gelebt und bin dort auf die Deutsche Schule gegangen. Daher bin ich natürlich dann in Frankreich so ein bisschen sozialisiert worden und drum war’s einfach von vorneherein klar, dass ich früher oder später im Laufe meines Studiums noch mal nach Frankreich bzw. nach Paris zurückkommen möchte [...]. (Rudolf, Sciences Po, Paris)

15 15 III.Eigene Forschungsarbeiten – „becoming a mobile student“ a) Die Wirkung früherer Mobilitätserfahrungen Also ich hab in der Schule schon immer Schüleraustausche mitgemacht mit Feuer und Flamme. [...] Dadurch hat sich das so ein bisschen geprägt, dass ich das Interesse so an anderen Ländern hab. Aber ich bin auch schon als Kind mit meiner Mutter nach Italien gereist und so und hab das irgendwie so ganz intensiv erlebt so [...]. So das Internationale hat mich, glaube ich, irgendwie auch schon früher fasziniert sozusagen [...]. (Lisa, MA, Malmö)

16 16 III.Eigene Forschungsarbeiten – „becoming a mobile student“ b)Der Schritt zum Auslandsstudium als sozial eingebetteter Prozess

17 17 III.Eigene Forschungsarbeiten – „becoming a mobile student“ c)Zeitliche Einflüsse durch unterschiedliche Bewerbungs- verfahren für Studienplätze [...] also da hatte ich mich so für verschiedenste Programme beworben [...]. Und war dann irgendwie in diesem Luxus, dass ich Anfang Januar vier Zusagen hatte von vier Universitäten [...], alle mit der Bedingung, mein Abi zu bestehen. Wo ich dachte: Bestehen tue ich das auf jeden Fall, ihr sagt ja nicht wie. Mit anderen Worten: Ab Mitte Januar war Partytime [...] als meine ganzen Schulkameraden anfingen, Stress zu machen, irgend- wie versuchen, noch Punkte zu sammeln [...], dass man den NC noch schafft – es war mir egal [...]. (Sandra, BA, London)

18 18 III.Eigene Forschungsarbeiten – „becoming a mobile student“ Fazit studentische Migration als Ergebnis eines langfristigen Prozesses anstelle einer einmaligen Entscheidung die soziale Einbettung der Studierenden stellt das Bild einer individuellen Wahlentscheidung in Frage der Fokus auf die Beseitigung von „Mobilitätshindernissen“ ist zu eng gefasst

19 19 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

20 20 Deutsche Studierende im Ausland


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