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Www.geschichte-in-5.de Geschichte in fünf Guillaume-Affaire (1974)

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Präsentation zum Thema: "Www.geschichte-in-5.de Geschichte in fünf Guillaume-Affaire (1974)"—  Präsentation transkript:

1 Geschichte in fünf Guillaume-Affaire (1974)

2 Überblick Datum 1970 – 1974 Ort Deutschland Beginn Beginn von Guillaums Spionagetätigkeit im Kanzleramt Ende Rücktritt von Bundeskanzler Brandt 2 Die Beteiligten Bundesrepublik Deutschland Deutsche Demokratische Republik Ministerium für Staatssicherheit Willy Brandt (18. Dez – 08. Okt. 1992) Bundeskanzler Günter Guillaume (01. Feb – 10. Apr. 1995) mit den Agenten: Christel Guillaume (06. Okt – 20. März 2004)

3 Hintergrund Deutsche Teilung Bundesrepublik Deutschland als demokratischer NATO- Partner Deutsche Demokratische Republik als realsozialistisches Warschauer-Pakt-Mitglied 3 Deutsch-deutsche Spionagetätigkeit Seit 1969 Brandts Kanzlerschaft mit der „Neuen Ostpolitik – Wandel durch Annäherung“

4 Verlauf: Spionagetätigkeit 4 London Paris Bonn Berlin Kopenhagen Prag Niederlande Belgien Frankreich Großbritannien Dänemark Polen Schweiz Österreich Tschechoslowakei Jugoslawien Italien Ungarn Schweden Frankfurt Hamburg Zw – 1954: Ehepaar Guillaume wird von der STASI als Agenten angeworben 1956: Günter & Christel Guillaume werden als Agenten in die Bundesrepublik geschickt 1964 – 1969: G. Guillaume profiliert sich in der Frankfurter SPD 1969: G. Guillaume bewirbt sich um eine Stellung im Kanzleramt 1969: BND-Warnung vor der Einstellung Guillaumes wird ignoriert 1970: Guillaume wird Mitarbeiter im Kanzleramt 1972: Guillaume wird persönlicher Referent von Kanzler Brandt

5 Verlauf: Enttarnung 5 London Paris Bonn Berlin Kopenhagen Prag Niederlande Belgien Frankreich Großbritannien Dänemark Polen Schweiz Österreich Tschechoslowakei Jugoslawien Italien Ungarn Schweden Frankfurt Hamburg Feb. 1973: Verfassungsschutz entdeckt mehrere Spionagevorfälle, die mit Guillaume in Verbindung stehen Mai 1973: Verfassungsschutzpräsident informiert Innenminister Genscher, der Brandt den Spionageverdacht gegen Guillaume mitteilt Juni 1973 – Apr. 1974: Observation von Guillaume durch den Verfassungsschutz 24. Apr. 1974: Verhaftung des Ehepaars Guillaume 1975: G. Guillaume wird wegen Landesverrats zu 13 Jahren & C. Guillaume zu 8 Jahren verurteilt 1981: Ehepaar Guillaume wird Teil eines Agentenaustausches & kehrt in die DDR zurück Guillaume bei Verhaftung: „Ich bin ein Offizier der Nationalen Volksarmee und Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Ich bitte, meine Offiziersehre zu respektieren.“

6 Verlauf: Brandts Rücktritt 6 London Paris Bonn Berlin Kopenhagen Prag Niederlande Belgien Frankreich Großbritannien Dänemark Polen Schweiz Österreich Tschechoslowakei Jugoslawien Italien Ungarn Schweden Frankfurt Hamburg 01. Mai 1974: Kanzleramt erhält BKA-Dossier, nach dem Guillaume pikante Details aus Brandts Privatleben weitergegeben hat  Gefahr der Erpressbarkeit des Kanzlers  Gefahr für die SPD, die nächste Bundestagswahl auf Grund einer negativen Medienkampagne gegen Brandt zu verlieren 04. Mai 1974: SPD-Spitze diskutiert Rücktritt Brandts 05. Mai 1974: Brandt beschließt Rücktritt 06. Mai 1974: Bundespräsident wird über den Rücktritt des Kanzlers informiert 07. Mai 1974: Medien berichten über Brandts Rücktritt

7 Folgen Guillaume-Affaire ist der Anlass von Brandts Rücktritt, gemeinhin werden andere Gründe als ausschlaggebend angesehen (insb. Brandts Gesundheitszustand) Helmut Schmidt wird Bundeskanzler Brandts Rücktritt stellt eine Niederlage für die STASI & die DDR dar, da sie Brandt & seine Ostpolitik unterstützte 7 Zu erwartende Verschlechterung der D-DDR-Beziehungen bleibt aus, da beide Seiten die gerade begonnene Ostpolitik als sachlich richtig & wichtiger bewerten

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