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Die Romantik (ca. 1790-1830) Generation um 1800 Komplexes Phänomen → Einheit von Gegensätzen: Progression und Reaktion, Idealismus und Realismus, subjektiver.

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Präsentation zum Thema: "Die Romantik (ca. 1790-1830) Generation um 1800 Komplexes Phänomen → Einheit von Gegensätzen: Progression und Reaktion, Idealismus und Realismus, subjektiver."—  Präsentation transkript:

1 Die Romantik (ca ) Generation um 1800 Komplexes Phänomen → Einheit von Gegensätzen: Progression und Reaktion, Idealismus und Realismus, subjektiver und objektiver Geist Abkehr von der (griechischen) Antike und Hinwendung zum (germanisch-deutschen) Mittelalter Europäischer Kontext der deutschen Romantik (England, Frankreich)

2 Die Romantik Historische Koordinaten: Tod Friedrichs des Großen (1786) Tod Josephs II Koalitionskriege gegen Frankreich 1801 Friede von Lunéville 1805 Sieg Napoleons über Österreich und Russland bei Austerlitz 1806 Sieg Napoleons über Preußen und Russland bei Jena und Auerstedt; Ende des Heiligen Römischen Reiches 1807 Friede von Tilsit 1813 Deutsche Befreiungskriege gegen Napoleon; Sieg über Napoleon in der Leipziger Vielvölkerschlacht 1815 Wiener Kongress 1817 Wartburgfest 1830 Pariser Julirevolution

3 Jenaer Frühromantik Friedrich Schlegel ( ) August Wilhelm Schlegel ( ) Novalis Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg ( )

4 Romantik: Phasen und Orte Frühromantik ( ) Spätromantik ( ) Jenaer Romantik (Tieck, Wackenroder, Brüder Schlegel, Novalis, Schelling, Schleiermacher) Heidelberger Romantik (Görres, Arnim, Brentano, Brüder Grimm) Berliner Romantik (Fichte, Chamisso, Eichendorff, E.T.A. Hoffmann, Heinrich von Kleist)

5 Jenaer Frühromantik Ästhetik und Theorie Friedrich und August Wilhelm Schlegel: Athenäum ( ) Friedrich Schlegel: 116. Fragment: Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen, die Poesie lebendig und gesellig und das Leben und die Gesellschaft poetisch machen, den Witz poetisieren und die Formen der Kunst mit gediegenem Bildungsstoff jeder Art anfüllen und sättigen und durch die Schwingungen des Humors beseelen.

6 Jenaer Frühromantik Ästhetik und Theorie Novalis: „Die Welt muss romantisiert werden“ „Die Welt muss romantisiert werden. So findet man den ursprünglichen Sinn wieder. Romantisieren ist nichts als eine qualitative Potenzierung. Das niedere Selbst wird mit einem besseren Selbst in dieser Operation identifiziert“

7 Novalis - Werke – Mitarbeit am Athenäum 1797 – Die Christenheit oder Europa → poetisches und kulturhistorisches Programm der Frühromantik Hymnen an die Nacht (Gedichtzyklus) 1800 – Heinrich von Ofterdingen (Romanfragment) → „Blaue Blume“

8 Novalis: Hymnen an die Nacht Quellen und Anregungen: Schelling: Ideen zu einer Philosophie der Natur (1797) Shakespeare: Romeo und Julia (dt durch A.W. Schlegel) Jean Paul: Die Unsichtbare Loge. Eine Biographie (Roman, 1793) Schiller: Die Götter Griechenlands (1788)

9 Novalis: Hymnen an die Nacht 1800 in der letzten Ausgabe des Athenäum erschienen Starke autobiographische Prägung Anliegen: Schaffung einer frühromantischen Mythologie (Mischung aus christlicher Mythologie und „Privatmythologie“) Formale Struktur: 6 Hymnen Prosa mit lyrischen Inserten Dreiteilig: je zwei komplementäre Hymnen Hymne 1, 3, 5: progressive Entwicklung: Leben im glücklichen irdischen Reich des Lichts → Phase der schmerzhaften Entfremdung → Erlösung in der ewigen Nacht. Hymne 2, 4, 6: ernüchterndes Aufwachen aus der Vision und Sehnsucht nach der Rückkehr Grundgedanke: Überwindung des Todes in der Nacht (Christus und verstorbene Geliebte als Mediatoren)

10 Friedrich Schiller: Die Götter Griechenlands (1788) Da ihr noch die schöne Welt regieret, An der Freude leichtem Gängelband Glücklichere Menschen führtet, Schöne Menschen aus dem Fabelland! Ach! Da euer Wonnedienst noch glänzte, Wie ganz anders, anders war es da! Da man deine Tempel noch bekränzte, Venus Amathusia (…) Damals trat kein gräßliches Gerippe Vor das Bett des Sterbenden. Ein Kuß Nahm das letzte Leben von den Lippe, Still und traurig senkt ein Genius Seine Fackel. (…) Schöne Welt, wo bist du? Kehre wieder, Holdes Blütenalter der Natur!


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