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Der Supermarkt: Eine beispielhafte Erklärung für die fünf untersten Schichten des Semantic Web Protocol Stack Nicola Henze.

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Präsentation zum Thema: "Der Supermarkt: Eine beispielhafte Erklärung für die fünf untersten Schichten des Semantic Web Protocol Stack Nicola Henze."—  Präsentation transkript:

1 Der Supermarkt: Eine beispielhafte Erklärung für die fünf untersten Schichten des Semantic Web Protocol Stack Nicola Henze

2 Semantic Web: Basic Idea Idee: Zugriff auf Informationen und deren Kontext und Beziehungen (Links) so verfügbar zu machen, das sie effektiver gefunden, verarbeitet, wiederverwendet werden können. maschinenlesbare (prozessierbare) Bedeutung der Inhalte einfach dezentral, d.h. Informationen an die Inhalte gebunden " The Semantic Web is an extension of the current web in which information is given well- defined meaning, better enabling computers and people to work in cooperation." – Tim Berners-Lee, James Hendler, Ora Lassila, The Semantic Web, Scientific American, May 2001 „Definition: The Semantic Web is the representation of data on the World Wide Web. It is a collaborative effort led by W3C with participation from a large number of researchers and industrial partners. It is based on the Resource Description Framework (RDF), which integrates a variety of applications using XML for syntax and URIs for naming.“

3 Semantic Web: Protocol Stack

4 XML: eXtensible Markup Language, XML Schema Metasprache für Dokument „Mark-Up“ benutzt – wie HTML – „Tags“ „Tags“ können geschachtelt werden es gibt Elemente, „Things“ / „Objects of Discourse“ und Attribute: Name-Wert-Paare DTDs oder XML-Schema: Elemente und Attribute werden festgelegt vgl. EDI: Wenn man sich über die Elemente und deren Attribute einigt, können Dokumente ausgetauscht werden Query-Languages für XML Achtung: die Verschachtelung von Tags hat keine Standard-Bedeutung die „Bedeutung“ der XML-Dokumente ist nicht maschinen-lesbar Austausch von XML erfordert Einigung auf gemeinsames Vokabular

5 XML Schema und DTDs im Vergleich DTD zugehöriges XML-Dokument: XML Schema ausdrucksstärker Syntax basiert auf XML  Wiederverwendung von Schemata Elemente, Attribute, Datentypen Erweiterung / Einschränkung von Datentypen...

6 Namespaces Problem: Wenn zwei Schema A, B dasselbe Element „e“ verwenden, kann der Name „e“ nicht mehr aufgelöst werden Lösung: Namespaces: Diese legen Gültigkeitsbereich von Namen fest Beispiel:

7 „Syntax für Semantic“: RDF – Resource Description Framework domain-unabhängige Beschreibung von Metadaten „Resources“: „Things“ „Properties“: ● Spezielle Resources ● beschreiben Relationen zwischen Resourcen z.B. site-owner, title, written-by,... „Statements“: ● „Resource – Property – Value“ Tripel ● Value: Resource oder Literal Statements über Statements sind möglich (Reification)

8 RDF – Resource Description Framework 1. Sicht: als logische Formel: site-owner(„www.kbs..“, „N.Henze“) 2. Sicht: als Graph (gerichteter, beschrifteter Graph) 3. Sicht: XML-basierte Syntax N.Henze N. Henze site-owner

9 Endlich Semantic: RDF – Schema (RDFS) domain-abhängig einfache Modellierungssprache ● Class, Subclass, Property, SubProperty ● Mehrfachzuweisungen ● Einschränkung von Objekten und/oder Wertebereich RDF ist eine einfache Ontologie-Sprache Ontologie: >gemeinsame, geteilte Auffassung eines Gebietes< Ontologie: A specification of a representational vocabulary for a shared domain of discourse - definitions of classes, relations, functions, and other objects - is called an ontology. (T.Gruber, 1993)

10 >Mehr< Ausdrucksfähigkeit: OWL Mächtigere Ontologiesprache: ● Einschränkung von Eigenschaften: Kühe essen nur Pflanzen, andere Tiere auch Fleisch ● Kardinalität: ein Mensch hat genau zwei Eltern ● Vereinigung, Schnitt, Komplement von Klassen ● Transitivität, Inverse, Drei Sprachen: OWL Full, OWL DL, OWL Lite owl:Datatype Property rdfs:Resource rdfs:Class rdfs:Property owl:Class owl:Object Property

11 Beispiel: Im Supermarkt Markup  Etikettierung XML: Etikett an Ware XML-Schema: Beschreibung der Etikett-Einträge Wenn sich zwei Parteien über den Aufbau eines Etiketts einigen, können Sie ihre Waren austauschen RDF: Ware – hat – Etikett, Ware – ist im – Kühlregal Subjekt – Prädikat – Objekt - Sätze RDF-Schema: Die „Welt der Artikel im Supermarkt“,hierarchisch Milchprodukte Milch Joghurt Butter

12 Supermarkt – Beispiel: Fortsetzung I OWL: Die Welt der Artikel im Supermarkt

13 Supermarkt – Beispiel: Fortsetzung II Logik: Regeln beschreiben z.B. Prozesse ● Alle Waren mit längst abgelaufenem Haltbarkeitsdatum werden vernichtet. ● Waren mit Haltbarkeitsspanne > 1 Monat und Ablauf des Haltbarkeitsdatum innerhalb der nächsten zwei Tage werden reduziert.

14 „Die Welt muß bevölkert werden!“ (Shakespeare, Viel Lärm um Nichts). Personalisierung: der Supermarkt bekommt Kunden ● Kunden mit Goldnasenkarte erhalten 10% Rabatt auf die Angebote der Woche. ● Eine Goldnasenkarte erhält, wer pro Woche für mind. 50 € Waren im Supermarkt kauft. ● Wenn ich Nudeln gekauft habe, werde ich auf ein Sonderangebot für Parmesan aufmerksam gemacht.

15 Flohmarkt.html

16 Wien Hannover Berlin London flohmarkt.htm flohmarkt.htm flohmarkt.htm


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