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Kinderbuchpräsentation Dr. Otto Stoik März 2008 Julia Volmert (Text) Susanne Szenesny (Illustration) Wir bleiben eure Eltern! Auch wenn Mama und Papa sich.

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1 Kinderbuchpräsentation Dr. Otto Stoik März 2008 Julia Volmert (Text) Susanne Szenesny (Illustration) Wir bleiben eure Eltern! Auch wenn Mama und Papa sich trennen albarello Albarello Verlag GmbH 2007 o.O. 28 Seiten ISBN € 13,60.-

2 Bilderbuch zum Thema Scheidung Die Eltern trennen sich und ziehen um; sie versprechen den beiden Kindern aber liebe Eltern zu bleiben

3 Inhalt Nach einem Streit fällt den Kindern (Lena - 5 Jahre und Jonas – 3 Jahre) auf, dass Mama und Papa nicht mehr miteinander reden. Papa verlässt am nächsten Morgen ohne Gruß die Wohnung. Mama bringt die Kinder ohne Erklärung in den Kindergarten.

4 Inhalt Nach dem Kindergarten holt Mama Lena und Jonas ab. Sie erzählt den Kindern, dass sie bald in einer neuen Wohnung leben werden – ohne Papa. Papa zieht in eine eigene Wohnung.

5 Inhalt Als Papa aus der Arbeit kommt, sagt auch er das zu den Kindern. Ernimmt sie in die Arme und erklärt ihnen, dass er sie jedoch genauso lieb hat wie früher. Nur Mama und er haben sich nicht mehr lieb.

6 Inhalt Die Kinder erleben die Übersiedlung ihres Papas und trennen sich nur sehr schwer von einzelnen Möbelstücken. Auf dem roten Sofa hat Papa immer Geschichten erzählt oder vorgelesen.

7 Inhalt Papa verspricht, dass er das auch wieder tun wird, wenn ihn die Kinder am Wochenende besuchen kommen.

8 Inhalt Bald ziehen die Kinder mit Mama in die neue Wohnung. Dort ist alles ganz anders. Aber sie dürfen in Mamas Bett schlafen. Das ist so kuschelig.

9 Inhalt Am nächsten Tag geht Mama mit den Kindern in den Zoo. Auf dem nahen Spielplatz freunden sich die beiden Kinder mit anderen an.

10 Inhalt Beim Gute-Nacht-Kuss sagt Mama ihren Lieben, dass sie morgen von Papa abgeholt werden. Nach dem Frühstück ist es soweit; Papa kommt und umarmt die beiden. Mama wünscht allen einen schönen Tag.

11 Erzählungsaufbau und Erzählhaltung Lineare Erzählung Erzählperspektive aus der Sicht einer dritten Person Viele direkte Reden

12 Spannungselemente Durch die Illustrationen werden die Gefühle der Kinder (und der Eltern) verbildlicht, verdichten so die Erzählung und ermöglichen es, die Gefühle darzustellen.

13 Personencharakteristik Lena ist die größere Schwester, die sich liebevoll um ihren jüngeren Bruder annimmt. Verstehen können die beiden die Trennung der Eltern nicht. Die Eltern bemühen sich weiterhin gute Eltern zu sein. Es gibt keinen Streit vor den Kindern.

14 Sprache und Bilder Gute Lesbarkeit, aber anspruchsvoller Wortschatz. Durch die Illustrationen gelingt es den Lesern und Zuhörern, sich in Eltern und Kinder hineinzuversetzen.

15 Fortführung Das Buch endet nach dem Wochenende bei Papa. Wie es weitergehen kann im Leben der Kinder mit Mama während der Woche und Papa am Wochenende … …das kann von den Kindern (und auch Eltern) selber weitergedacht und erzählt werden.

16 Leseproben Als Einstieg: Seite 6 Wenn Mama und Papa … Als Ergebnis Seite 20 Liebe, liebe Lena …

17 Werkbezogene Analyse Thematisch – inhaltliche Gestaltung: Das Thema Scheidung steht im Mittelpunkt Eltern, die sich nicht mehr lieben, aber ihren Kindern gute Eltern sein wollen

18 Thematisch – inhaltliche Gestaltung An konkreten Situationen im Kinderleben und Familienalltag wird die Trennung der Eltern angesprochen. Dabei geht die Autorin offen an das Thema heran und weist keinem Elternteil Schuld zu.

19 Thematisch – inhaltliche Gestaltung Die Kinder und Eltern werden glaubwürdig dargestellt. Ein positives Menschenbild wird vermittelt. Der weitere Lebensweg der Familienmitglieder erscheint in einem positiven Licht. Die neue Lebenssituation kann positiv bewältigt werden.

20 Sprachlich – stilistische Gestaltung Ein realistischer Sprachstil ermöglicht jedoch auch emotionales Empfinden. Die Sprache ist stimmig und dem Alter der Kinder angepasst. Sprache und Stil entsprechen dem Thema.

21 Psychologische Gesichtspunkte Das Buch eignet sich für Kinder, deren Eltern in Scheidung leben bzw. bereits geschieden sind. Andererseits ist das Buch auch für geschiedene Eltern ein Aufruf, ihren Kindern liebevolle Eltern zu sein, auch wenn die Partnerschaft beendet ist.

22 Psychologische Gesichtspunkte Text (Dialoge) und Bilder lösen emphatische Prozesse aus. Ärger, Wut, Traurigkeit aber auch Trost und Geborgenheit werden thematisiert.

23 Psychologische Gesichtspunkte Der Umgang mit anderen Menschen – in der Familie – wird angesprochen. Ängste und Unsicherheiten werden aufgegriffen und Lösungen angeboten. Die ethische Entwicklung der Kinder wird stimuliert.

24 Pädagogische Gesichtspunkte Mit Angst, Wut, Traurigkeit aber auch Freude und Spaß kann ich zu meinen Eltern kommen. Eltern bleiben immer Eltern. Diese dargestellten Verhaltensmodelle werden als positiv vorgegeben und nicht diskutiert.

25 Soziologische Gesichtspunkte Die Autorin und die Illustratorin setzen sich für die Kinder ein, die im Scheidungsfall die Schwächeren sind. Sie sollen gestärkt werden durch den Anspruch an die Eltern, sich liebevoll um die Kinder zu kümmern.

26 Soziologische Gesichtspunkte Kinder werden als Personen ernst genommen. Auf die Bedürfnisse, Ängste, Sorgen und Freunden der Kinder wird Rücksicht genommen. Ihre soziale Entwicklung wird gestützt.

27 Soziologische Gesichtspunkte Das alltägliche Leben von Kindern geschiedener Eltern wir zu sehr auf die Übersiedelung und das folgende Wochenende bezogen. Der nachfolgende Alltag wird nicht thematisiert (Krankheitsfall, Wochenendtausch, neue/r Partner/in, Schulwechsel, Urlaub, …)

28 Soziologische Gesichtspunkte Den Kindern wird es möglich anhand dieses vorgegebenen Elternverhaltens ihre eigenen Scheidungserfahrungen aufzuarbeiten.

29 Soziologische Gesichtspunkte Alter: 6 – 10 jährige Mädchen und Buben Mittleres bis oberes soziales Milieu Vollständige Kleinfamilie / Scheidungsfamilie Steigende Scheidungsraten in Österreich (bei ca. 45%) Mütter und Väter als erziehende Eltern

30 Soziologische Gesichtspunkte Identitäten Personale Identität: Selbsterfahrung und Selbstreflexion wird möglich erweiternd ich-identitätsbezogene Aufarbeitung

31 Soziologische Gesichtspunkte Identitäten Soziale Identität: Gespräch erzeugend Distanz schaffend verallgemeinerbar Rollenwechsel ermöglichend

32 Soziologische Gesichtspunkte Identitäten Kulturelle Identität: Kulturelle Identität einer postmodernen offenen (liberalen und säkularisierten) Gesellschaft

33 Soziologische Gesichtspunkte Die Autorin stellt das Kind und seine persönliche und soziale Entwicklung in den Mittelpunkt. Sie zeigt, dass Kinder vollwertige Personen sind, deren Interessen geschützt und gestärkt werden sollen. Positive Handlungsstrategien werden angeboten und zu einer Realität (Scheidung) kritisch Stellung bezogen.

34 Kinderbuchpräsentation Dr. Otto Stoik März 2008 Julia Volmert (Text) Susanne Szenesny (Illustration) Wir bleiben eure Eltern! Auch wenn Mama und Papa sich trennen albarello Albarello Verlag GmbH 2007 o.O. 28 Seiten ISBN € 13,60.-


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