Mt 1,16) 28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. 29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. 30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. 31 Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. (1Mo 17,19; Jes 7,14; Mt 1,21) 32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. (Jes 9,6; Lk 2,7) 33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. 34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?5 35 Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.6 (Mt 1,18) 36 Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. 37 Denn für Gott ist nichts unmöglich. (1Mo 18,14; Hi 42,2; Mt 19,26; Mk 10,27; Lk 18,27) Ist das wahr? Buddhistischer Junge: Es ist doch nicht wichtig, ob das wahr ist; sondern: was erzählt wird…. Das Jesuskind wird durch Miriam den Menschen von Gottvater geschenkt; es ist normal (=menschlich) UND heilig (=besonders)">

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Wie erzählt die Bibel von Gott?

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Wie erzählt die Bibel von Gott?"—  Präsentation transkript:

1 Wie erzählt die Bibel von Gott?
Ökumenische Gesprächsabende 2015

2 Bilder von Gott Phil 2,6: 6 Er war Gott gleich, / hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, 7 sondern er entäusserte sich / und wurde wie ein Sklave / und den Menschen gleich. / Sein Leben war das eines Menschen; 8 er erniedrigte sich / und war gehorsam bis zum Tod, / bis zum Tod am Kreuz. 9 Darum hat ihn Gott über alle erhöht / und ihm den Namen verliehen, / der grösser ist als alle Namen, 10 damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde / ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu 11 und jeder Mund bekennt: / «Jesus Christus ist der Herr» - / zur Ehre Gottes, des Vaters. Verkündigung Mariens. Der Engel teilt Maria ihre Mutterschaft mit: 26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret 27 zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. (<a href="/text/EU/Matth%C3%A4us1%2C16" target="_blank">Mt 1,16</a>) 28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. 29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. 30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. 31 Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. (<a href="/text/EU/1.Mose17%2C19" target="_blank">1Mo 17,19</a>; <a href="/text/EU/Jesaja7%2C14" target="_blank">Jes 7,14</a>; <a href="/text/EU/Matth%C3%A4us1%2C21" target="_blank">Mt 1,21</a>) 32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. (<a href="/text/EU/Jesaja9%2C6" target="_blank">Jes 9,6</a>; <a href="/text/EU/Lukas2%2C7" target="_blank">Lk 2,7</a>) 33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. 34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?5 35 Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.6 (<a href="/text/EU/Matth%C3%A4us1%2C18" target="_blank">Mt 1,18</a>) 36 Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. 37 Denn für Gott ist nichts unmöglich. (<a href="/text/EU/1.Mose18%2C14" target="_blank">1Mo 18,14</a>; <a href="/text/EU/Hiob42%2C2" target="_blank">Hi 42,2</a>; <a href="/text/EU/Matth%C3%A4us19%2C26" target="_blank">Mt 19,26</a>; <a href="/text/EU/Markus10%2C27" target="_blank">Mk 10,27</a>; <a href="/text/EU/Lukas18%2C27" target="_blank">Lk 18,27</a>) Ist das wahr? Buddhistischer Junge: Es ist doch nicht wichtig, ob das wahr ist; sondern: was erzählt wird…. Das Jesuskind wird durch Miriam den Menschen von Gottvater geschenkt; es ist normal (=menschlich) UND heilig (=besonders)

3 Der 33(?) -jährige Jesus wird „für die Vielen geopfert“
Bilder von Gott Der leidende Gerechte / Gottesknecht (Jes.) Das Lamm Gottes (-> Isaak / Jakob) Der 33(?) -jährige Jesus wird „für die Vielen geopfert“

4 Chagall, Die Opferung Isaaks

5 Gelobtes Land/Landnahme
Bilder von Gott Schöpfung Sündenfall Hybris Sintflut Gottes Volk Bund Auszug aus Ägypten Gelobtes Land/Landnahme Geburt Jesu Wunder Frohe Botschaft Kreuzigung Auferstehung LIEBE UND ERBARMEN

6 Höhlengleichnis des Platon
Das Höhlengleichnis In seiner Politeia diskutiert Platon die Möglichkeit einer idealen Staatsordnung. Bei der Frage, ob und wie die Menschen gebildet werden können, verwendet Platon ein Gleichnis, das berühmte Höhlengleichnis. Es geht darum, ob und wie der Mensch die Wahrheit erkennen kann (Platon, S. 301ff.). "Stelle dir Menschen vor in einer unterirdischen Wohnstätte... von Kind auf sind sie in dieser Höhle festgebannt. ... (sie) sehen nur geradeaus vor sich hin... von oben her aber aus der Ferne von rückwärts erscheint ihnen ein Feuerschein; zwischen dem Feuer aber und den Gefesselten läuft oben ein Weg hin, längs dessen eine niedrige Mauer errichtet ist... Längs dieser Mauer... tragen Menschen allerlei Gerätschaften vorbei... Können solche Gefangenen von sich selbst sowohl wie gegenseitig voneinander gesehen haben als die Schatten, die durch die Wirkung des Feuers auf die ihnen gegenüberligende Wand der Höhle geworfen werden? ... Durchweg also würden die Gefangenen nichts anderes für wahr gelten lassen als die Schatten der künstlichen Gegenstände. (Bild ganz links unten) Wenn einer von ihnen entfesselt und genötigt würde, plötzlich aufzustehen, den Hals umzuwenden, ... nach dem Lichte emporzublicken... Und wenn man ihn nun zwänge, sein Licht auf das Licht selbst zu richten, so würden ihn doch seine Augen schmerzen... Wenn man ihn nun aber von da gewaltsam durch den... Aufgang aufwärts schleppte und nicht eher ruhete, als bis man ihn an das Licht der Sonne gebracht hätte, würde er diese Gewaltsamkeit nicht schmerzlich empfinden und sich dagegen sträuben?... Zuletzt dann würde er die Sonne, nicht etwa bloß Abspiegelungen derselben im Wasser ... in voller Wirklichkeit ... schauen und ihre Beschaffenheit zu betrachten imstande sein... (Bild Mitte unten) Wenn ein solcher wieder hinabstiege in die Höhle und dort wieder seinen alten Platz einnähme, würden dann seine Augen nicht förmlich eingetaucht werden in Finsternis. Und wenn er nun wieder... wetteifern müßte in der Deutung jener Schattenbilder, ... würde er sich da nicht lächerlich machen und würde es nicht von ihm heißen, sein Aufstieg nach oben sei schuld daran... und schon der bloße Versuch, nach oben zu gelangen, sei verwerflich?... (Bild rechts unten)"

7 Was können wir „sehen“ und „erkennen“?

8 Die Grenzen unserer „Fahr“-nisse
Hören Sehen Fühlen Riechen Schmecken 11 Millionen bit Informationen Neurologische Filter Physiologische Einschränkungen Kulturelle und sozisleFilter Tilgung Generalisierung Verzerrung Individuelle Filter 200 bit essentielle Information ? bit „relevante“ Information

9 Wissen schaffen „Ursprung“ Erfahrungen Deutungen Gedanken / Begriffe
Erkenntnisprozesse Empfindungen Wahrnehmungen „Ursprung“ Der historische und gesellschaftliche Kontext Die persönliche Bildung Das Wissen Die „Informationsverarbeitung“ , die geistige Kapazität Die Intuition (als „Gespür“ für mögliche Zusammenhänge; Kreativität von Geist und Gemüt) …. bestimmen meine „Bilder“ (Worte, Begriffe, Sprache, Systeme) Gedanken / Begriffe Erfahrungen Deutungen „Wahrheiten“

10 Wissen schaffen Systeme Bilder -> Darstellung Kunst /Lyrik /Prosa
Sprache -> Rede -> Schrift Systeme Wissen schaffen Kunst /Lyrik /Prosa Wissenschaft Erfahrungen Deutungen „Wahrheiten“ Kultur Erziehung Gesellschaftlicher Kontext Zeitgeschichte Individualität /Befähigung Vorlieben / Präferenzen

11 Das Bild „Urknall“ Cern: Doch tatsächlich geht es, wenn am Cern durch Umwandlung von Energie Teilchen erzeugt und vernichtet werden, ebenso viel um eine Schöpfung wie bei einem Bremsmanöver auf der Autobahn.

12 Die Weltformel – das wissenschaftliche Weltbild
Die Weltformel: Viele Einheitsbestrebungen waren bemerkenswert erfolgreich. Zuerst brachten die Pioniere der Thermodynamik die Mechanik und Hitze zusammen, dann verwoben Faraday und Maxwell spektakulär Elektrizität, Magnetismus und Optik zu einem nahtlosen Teppich. Sogar Einsteins berühmteste Gleichung kann als eine Art Vereinheitlichung betrachtet werden, die unterstreicht, dass selbst fundamentale Größen wie Materie und Energie nur zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Quantenphysik Quantengravitation Stringtheorie Feststellung: alle Weltformeln arbeiten mit Konstanten (rechnerische Festlegungen in einem Rechenmodell, die Sinn machen, aber nicht eigentlich erklären). Zudem beschreiben sie „nur“ ca. 5% unserer „bekannten“ Welt. Schwarze Energie/ schwarze Materie ist weiterhin unerforscht

13 Wissen und Staunen respektieren bedenken ehren anbeten verehren
Das ABSOLUTE/ABSTRAKTE/UNFASSBARE respektieren bedenken ehren anbeten verehren erkennen beobachten analysieren systematisieren vermitteln Wissen und Staunen Das KONKRETE/PHYSISCHE/FASSBARE

14 Ich habe jetzt einige „Quellen“ genannt, die mein „wissenschaftliches Weltbild“ bestimmen und gleichenfalls mein „Gottesbild“ prägen Hegel (in seinen Handschriften) / Freundschaft mit Schelling und Hölderlin / gemeinsamer Lebensentwurf Man kann in nichts geistreich sein, … ohne ästhetischen Sinn. Hier soll offenbar werden, woran es eigentlich den Menschen fehlt, die keine Ideen verstehen  und treuherzig genug gestehen, dass ihnen alles dunkel ist, sobald es über Tabellen und Register hinausgeht. Ich bin nun Überzeugt, dass der höchste Akt der Vernunft, der, indem sie alle Ideen umfasst, ein ästhetischer Akt ist und dass Wahrheit und Güte nur in der Schönheit verschwistert sind. Konfuzius Für Konfuzius, war es gleichgültig, ob es die Göttlichen gibt oder nicht, welche Namen sie haben oder wie sie in ihren eigentlichen Wesen sind. Wichtig war ihm, dass die Menschen die Göttlichen in Ritualen, Musik und Tanz verehren. Diese Verehrung stiftet Rituale und Bräuche, die Rituale und Bräuche stiften Gemeinschaft unter den Menschen. Damit stiften die Göttlichen, wer oder was auch immer sie seine, gleichgültig ob sie existieren oder nicht, Gemeinschaft und Harmonie unter den Menschen.

15 JHW(H) Du sollst den Namen Gottes …
J a H W e H J e HoW a H LH(M) (Plural) e L o H i M a L a H A L o H a

16 1 Kön 19,11-13 fascinosum et tremendum
Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. 12Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. 13Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.

17 Das „jüdische“ Gottes“bild“- … sind Bilder über Gott aus dem Alten Testament
Wunderbare Bilder im Judentum Im Judentum zum Beispiel ist Gott der "Unausprechliche". Denn so heilig ist Gott, dass nicht einmal sein Name ausgesprochen wird. Wenn in der hebräischen Bibel also das Wort "Gott" steht, sagen Juden ein anderes Wort dafür, wie der "Barmherzige" oder "Ewige"; Ersatzworte sozusagen. Denn Worte können ihn nicht fassen. Andererseits findet die jüdische Bilder wunderbare Bilder für Gott wie: Der Herr ist mein Hirte oder meine Quelle. Und schließlich zeigt sich Gott auf unterschiedlichste Weise wie in biblischen Geschichten oder in Geboten.

18 Der Herr ist mein Hirte

19 Das Hohelied der Liebe

20 Das Paar im Vordergrund ist auf seltsame Weise miteinander verbünden Die Frau hat einen Hahnenkörper mit tiefrot glimmenden Federn. Der Kopf der Frau ruht hingegeben auf der Brust des Mannes. Eine Taube wacht über diese Einheit. Von diesem sonderbaren Paar geht eine Diagonale ab, auf der sich ein anderes Paar, eindeutig als dasjenige des Königs mit seiner Geliebten zu erkennen, in die Lüfte zu schwingen scheint. Die Liebe zu Musik und Natur ist hier deutlich gemacht. Ein Vogel spielt die Leier, ein kleiner Musikant die Flöte in den blütenbesetzten Zweigen eines grossen Busches. In der oberen rechten Ecke ist ein Thron zu erkennen, der Thron von Jerusalem, wie der Davidstern nahelegt; in der unteren linken Ecke ist parallel hierzu ein geöffnetes Buch zu sehen, vielleicht dasjenige des Hohelieds. Am rechten Rand des Gemäldes ist eine Stadt in Dunkelheit getaucht zu sehen, das Rot ist hier besonders tief. Eine Silhouette einer jungen Frau, die nackt ist, löst sich vom Grund. Diese Szene scheint eine Traumsequenz, die im Hohelied beschrieben ist, zu illustrieren, die Geliebte sucht ihren Geliebten in den nächtlichen Strassen Jerusalems.

21 Gott ist unaussprechbar
ICH bin der ICH-BIN Was immer der Mensch sonst denken mag: nichts, was geschaffen ist, ist dem ähnlich, der es schuf... GOTT ist unaussprechbar. Leichter sagen wir, was ER nicht ist, als was ER ist. Erde, denkst du: das ist nicht GOTT. Meer, denkst du: das ist nicht GOTT. Alles, was im Meer ist und was durch die Luft fliegt: das ist nicht GOTT. Was immer am Himmel leuchtet, die Sterne, Sonne und Mond: das ist nicht GOTT. Der Himmel selber: das ist nicht GOTT. Denke an die Engel, Kräfte, Mächte, Erzengel, Throne, Sitze, Gewalten: das ist nicht GOTT. Was aber ist ER? Ich konnte sagen, was ER nicht ist. Suchst du aber, was ER sei: was noch kein Auge gesehen, was noch kein Ohr gehört hat und noch in keines Menschen Herz gekommen ist. Was suchst du, dass es auf die Zunge komme, da es nicht in das Herz gekommen ist? Augustinus: Erklärung der Psalmen, zu Ps 85,8

22 Der brennende Dornbusch
Moses und der brennende Dornbusch ist in der Dyptichon-Form dargestellt. Im Gegensatz zum Traum Jakobs hat Chagall hier jedoch zwei Szenen aus dem Leben Moses gewählt. In hebräischer Lektüre von rechts nach links, stellt der Künstler zunächst das ruhige Leben Moses auf den Wiesen des Madian dar. Auf der rechten Seite ist sein Bruder Aron zu erkennen, der ihm später zur Seite stehen wird. Der Patriarch ist im Ausdruck des Glücks vor dem brennenden Dornbusch dargestellt. Chagall hebt Moses in allen seinen Bildern mit Lichtstrahlen hervor und das Gesicht leuchtet während er mit den Gesetzestafeln vom Berge Sinai hinabsteigt. Der brennende Dornbusch befindet sich in der Mitte der Komposition. In einem Kreis ist darüber ein Gott repräsentierender Engel dargestellt. Die Feuerfarben des brennenden Dornbuschs sind im Kreis aufgenommen worden und verweisen auf den Regenbogen. Ein weiteres Mal symbolisiert Chagall also den Bund zwischen Gott und den Menschen. Auf der linken Seite des Bildes wird auf die Auszug aus Ägypten angespielt, die Durchquerung des roten Meeres. Das gelb gefärbte, hohe Haupt Mosis ist aus dem Bild heraus gerichtet. Vor ihm sind die Gesetzestafeln, die er zwar noch nicht erhalten hat, welche aber bereits jetzt seine Autorität über das jüdische Volk garantieren. Sein Mantel ist das jüdische Volk, sein Fleisch und Blut. Am unteren Ende des Mantels ist eine Welle zu sehen, die gerade die ägyptische Armee überflutet. Die Ruhe der Bewegung des jüdischen Volkes steht in Kontrast zum dramatischen Ende der pharaonischen Armee.

23 Das orientalische Kaleidoskop der Geschichten von Gott
Die 99 „Namen“ Allahs 1 الرحمن ar-Raḥmān der Erbarmer 4 القدوس al-Quddūs der Heilige 5 السلام as-Salām der Frieden 11 الخالق al-Ḫāliq der Schöpfer 17 الرزاق ar-Razzāq der Versorger 19 العليم al-ʿAlīm der Allwissende 20 القابض al-Qābiḍ der die Gaben nach Seinem Ermessen zurückhält 21 الباسط al-Bāsiṭ der diese Gaben aber auch ausreichend und großzügig gewährt 22 الخافض al-Ḫāfiḍ der Erniedriger der Hochmütigen und zu Unrecht Stolzen 23 الرافع ar-Rāfiʿ der Erhöher der Demütigen und Bescheidenen 25 المذل al-Muḏill der Demütiger der Unterdrücker ihrer Mitmenschen 99 الصبور aṣ-Ṣabūr der Geduldige Das orientalische Kaleidoskop der Geschichten von Gott

24 „Wenn du es begreifst, ist es (sicher) nicht Gott“
Augustinus „Wenn du es begreifst, ist es (sicher) nicht Gott“ Meister Eckhart „Die Bilder durch Bilder austreiben“

25 Die zwei Wege Christlicher Mystik
Anthropomorphes Reden von Gott Bilderlose, „negative“, paradoxe Theologie der König der Vater der Bräutigam das Licht der Welt …. das erfüllte Nichts das nichtige Nichts die heilende Wunde das dunkle Licht …. Die Freude an Schöpfung und Geschöpfen Innigkeit erotischer Liebe Leidenschaftliche Konfrontation DAS ENTSPRECHENDE Das Schweigen Gottes Der Glaubensalltag des Karsamstag Die Versuchung nicht zu glauben DAS UNVERGLEICHLICHE

26 Epheserbrief Für diesen Kampf brauchen die Christen eine Ausrüstung, die der Epheserbrief so beschreibt: die Rüstung Gottes, den Panzer der Gerechtigkeit, den Gürtel der Wahrheit; außerdem: die Schuhe der Bereitschaft, für Gottes Botschaft vom Frieden zu kämpfen, den Schild des Glaubens, den Helm des Heils und das Schwert des Heiligen Geistes. 

27 Fingerreim 2. Mose 23, 1 – 8 Die Textgattung des Fingerreims weist zurück in vorstaatliche, schriftlose Kulturen. In solchen Gesellschaften hatte niemand die Macht, Gewalt zu verbieten und dieses Verbot durchzusetzen. Man konnte also auch keine Gesetze machen, mit denen vorgegeben war, was Recht ist. Um im Konfliktfall das Recht zu finden, benutzte man Weisheiten und Regeln. So hatte man u. a. zur Methode des Fingerreims gefunden. Man hat gesehen, dass die fünf menschlichen Grundbedürfnisse genauso zueinander stehen, wie die fünf Finger in der Hand, bei allen Menschen gleich. Es sind, beim Daumen angefangen, das Streben nach Freiheit – Wahrheit – Gerechtigkeit – Liebe – Schutz des Lebens. Orientiert man sich an diesen fünf Bedürfnissen, d. h. an den Fingern, so führt das zu einem Ausgleich, der alle an einem Konflikt Beteiligten zufriedenstellen kann. Damit unterbleibt Gewalt, und ohne eine übergeordnete Macht ist ein Weg der Feindesliebe zum Frieden gefunden.

28 10 Gebote

29 Vater unser (Mt. 5) In Aufständen und Kriegen errangen die Makkabäer und ihre Nachkommen die Macht über den Staat und über den Tempel. Hass und Gewalt gewannen so sehr die Oberhand, dass manche Konfliktparteien sich nicht scheuten, um Recht und Hilfe ausgerechnet bei der heidnischen Fremdherrschaft, etwa beim römischen Kaiser vorstellig zu werden. Dennoch scheint der Glaube an Gewaltvermeidung und Feindesliebe trotz der Übermacht von Herrschaft und Gewalt im Verborgenen lebendig geblieben zu sein. Jedenfalls hat er 200 Jahre nach Beginn der Makkabäer-Aufstände wieder Bewegung in die jüdische Gesellschaft gebracht. Das erneute Nein zur Gewalt Mit Jesus tritt die Kritik der Herrschaft und des Gesetzes wieder voll in Erscheinung. Er streitet gegen das Verständnis der Gebote als Gesetz, lehrt die Liebe als Feindesliebe und auch der Fingerreim taucht im Vaterunser, wie es bei Matthäus 5 überliefert ist, besonders kunstvoll und ausgereift wieder auf:

30 Nur die Liebe zählt …. …. sie ist Ausdruck der BEZIEHUNG Liebe Frieden
Gerechtigkeit Barmherzigkeit … Nur die Liebe zählt …. …. sie ist Ausdruck der BEZIEHUNG Was suchst du, dass es auf die Zunge komme, wenn es nicht in das Herz gekommen ist?


Herunterladen ppt "Wie erzählt die Bibel von Gott?"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen