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Unternehmer- familien Seite 1 Von Familienunternehmen zu Unternehmerfamilien Ein neuer Ansatz für das Verständnis des langfristigen Erfolgs von familienkontrollierten.

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Präsentation zum Thema: "Unternehmer- familien Seite 1 Von Familienunternehmen zu Unternehmerfamilien Ein neuer Ansatz für das Verständnis des langfristigen Erfolgs von familienkontrollierten."—  Präsentation transkript:

1 Unternehmer- familien Seite 1 Von Familienunternehmen zu Unternehmerfamilien Ein neuer Ansatz für das Verständnis des langfristigen Erfolgs von familienkontrollierten Unternehmen Thomas Zellweger Center for Family Business an der Universität St.Gallen

2 Unternehmer- familien Seite 2 Es heisst, nur 30% aller Familienunternehmen schaffen es in die nächste Generation. Ist dies wirklich so dramatisch schlecht wie es sich anhört? Eine Überlegung…

3 Unternehmer- familien Seite 3 Grundsätzliches Die Überlebensquote von Nichtfamilienunternehmen ist ähnlich (Aronoff, 2001) Etwas aufgeben/verkaufen/an die Börse bringen ist nicht mit Versagen gleichzusetzen; es kann das Gegenteil sein! Unternehmerische Reallokation von Ressourcen in anderen Aktivitäten Unternehmerfamilien kontrollieren oft mehr als 1 Unternehmen Phänomen Portfolio Entrepreneurship Zellweger, Nason & Nordqvist, 2011 Eigentliche unternehmerische Aktivität ist nur zu erfassen, wenn wir anstatt eines einzelnen Unternehmens die dahinter stehende Unternehmerfamilie betrachten.

4 Unternehmer- familien Seite 4 Erkenntnisse Unternehmerfamilien und ihre Unternehmensportfolios Grösstes Unternehmen3,02 Mrd. Dollar Umsatz Ältestes Unternehmen384 Jahre Kontrolle durch die Familie60,2 Jahre (Mittelwert) Umsatzverteilung im Portfolio (1./2./3. Unternehmen) 74% / 18% / 8% 174 Mio. USD Umsatz im Schnitt Familie kontrolliert 1 Unternehmen10.6% 2 Unternehmen44.7% 3 Unternehmen12.8% 4 Unternehmen10.6% 5 oder mehr Unternehmen21.3% Anzahl momentan kontrollierte Unternehmen3.4 Anzahl kontrollierte Unternehmen in der Geschichte6.1 Insgesamt neu gegründete Unternehmen5.4 Anzahl Akquisitionen in der Geschichte2.7 Anzahl Spin-Offs in der Geschichte1.5 Anzahl der Wechsel der Hauptindustrie in der Geschichte 2.1 Umfrage unter 108 Unternehmerfamilien (80% aus den USA) Zellweger, Nason & Nordqvist, gescheiterte Unternehmen insgesamt Bemerkenswerte Dynamik im Portfolio

5 Unternehmer- familien Seite 5 Illustration der verschiedenen Perspektiven Perspektive Unternehmen: Übersieht Portfoliostruktur Perspektive Unternehmerfamilie: Erkennt gesamte unternehmerische Aktivität Unternehmer- familie Unternehmen 1 Unternehmen 2 Unternehmen 3

6 Unternehmer- familien Seite 6 Beobachtung 1: Viele dot.com Unternehmen der New Economy Ära waren äusserst unternehmerisch, aber haben nur wenige Jahre überlebt Beobachtung 2: Familienunternehmen mit eher schwacher unternehmerischer Orientierung (entrepreneurial orientation, siehe Lumpkin & Dess 1996), jedoch mit langfristigem Erfolg Widerspruch: Die Entrepreneurship-Literatur besagt, dass je unternehmerischer ein Unternehmen ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit von langfristigem Erfolg. Wie unternehmerisch muss eine Unternehmerfamilie / ein Familienunternehmen sein? Wie generieren Familienunternehmen Werte über einen langen Zeitraum hinweg?

7 Unternehmer- familien Seite 7 Niedrig (1)Mittel (2)Hoch (3)MW Interne Autonomie Unabhängigkeit innerhalb des Unternehmens 2.3 Externe Autonomie Unabhängigkeit von Banken und externen Stakeholdern 2.6 Interne Innovation Prozesse, Qualität, Kundenbeziehungen 1.9 Externe Innovation Neue Produkte und Märkte 2.3 Geschäftsrisiko Risiko des Scheiterns auf Grund falscher Entscheidungen 1.5 Eigentümerrisiko Alles Assets im Unternehmen investiert 2.6 Kontrollrisiko Risiko Kontrolle zu verlieren 1.1 Proaktivität Proaktive Einstellung 2.1 Aggressivität Gegenüber Wettbewerbern 1.4 Fallstudien mit Unternehmen in CH und D. Pro Unternehmen wurden 4-5 Interviews geführt, also ca. 40 Interviews insgesamt mit Eigentümern und Managern; Durchschnittliches Alter der Unternehmen = 144 Jahre; in den Händen der 4.5ten Generation; 315 Angestellte; Umsatz 111 Mio CHF). Siehe Zellweger & Sieger, 2010 Unternehmerische Orientierung in langfristig erfolgreichen Familienunternehmen

8 Unternehmer- familien Seite 8 Zellweger & Sieger, 2010 EntrepreneurshipFamilienunternehmen Art der Unternehmen Frisch gegründete, kleinere Unternehmen Etablierte, grössere Unternehmen Lebenszyklus Kontext Wachstum und DynamikMaturität und Statik Familieneinfluss Zum Grossteil ignoriertIm Fokus Unternehmerisches Verhalten Sehr relevantNicht ausreichend verstanden Herausforderung bzgl. Ressourcen Hinzufügen von RessourcenRekonfiguration und Abbau Planungshorizont KurzLang Verständnis von Erfolg Wachstum, Gelegenheiten im Markt ausnutzen Überleben, verschiedene Dimensionen von Leistung Entrepreneurship vs. Familienunternehmen: zwei gegensätzliche Perspektiven?

9 Unternehmer- familien Seite 9 Business Orientation Ausbalancierte Family Entrepreneurial Orientation Family Orientation Keine Erneuerung Keine familienbezogenen Vorteile Synergistische Family Entrepreneurial Orientation Siehe auch: Smith & Lewis, 2011; Raisch & Birkinshaw, 2009 Oder lässt sich Familie und Unternehmen verbinden, sodass Synergien entstehen?

10 Unternehmer- familien Seite 10 Innovatives Strohfeuer Unternehmertum und Innovation Geschäfts- orientierung Die Kombination von Familien und Unternehmens- orientierung bringt langfristigen Erfolg Verbesserung des Bestehenden und Tradition Familienorientierung Verharren beim Veralteten Kombination von innovativen Ideen auf einer traditionellen Basis

11 Unternehmer- familien Seite 11 Die Systeme «Familie» und «Unternehmen» gehören beide zur Realität von Familienunternehmen  Sie können nicht getrennt betrachtet werden  Sie tragen zusammen zum langfristigen Erfolg bei Orientierung Familie: Gegenseitige Abhängigkeit, Loyalität, Sicherheit, Stabilität, Orientierung Unternehmen: Risiko, Autonomie, Innovation, Notwendigkeit von Wandel Kombination «Family Entrepreneurial Orientation»: Gleichzeitiges Verfolgen von Familien- und Unternehmensorientierung um Synergien zwischen den beiden auszunutzen, was langfristig zu einer Wertsteigerung des gesamten unternehmerischen Portfolios der Familie führt. Zellweger, Nason & Nordqvist, 2011 Family Entrepreneurial Orientation als neues Denkmodell

12 Unternehmer- familien Seite 12 Family Entrepreneurial Orientation besteht aus zwei Dimensionen Faktor 1: Langfristige unternehmerische Einstellung Interessiert an Erhalt des bestehenden Unternehmens Interessiert an Entwicklung neuer Unternehmen / Erschliessung neuer Märkte Entscheidungsfindung hauptsächlich im Sinne des Wohlergehens der aktuellen Generation Entscheidungsfindung im Sinne des Wohlergehens der zukünftigen Generationen Gegen Wandel und Veränderung Für Wandel und Veränderung Faktor 2: Risiko und Innovationsbereitschaft Projekte mit wenig Risiko, aber auch niedrigeren Renditen, werden bevorzugt Riskante Projekte, die Aussicht auf sehr hohe Rendite haben, werden bevorzugt Projekte, die mit vorhanden Unternehmensressourcen realisiert werden können, werden bevorzugt Projekte werden unabhängig von unternehmensspezifischen Ressourcenverfügbarkeit angegangen Die Einführung neuer Produkte / Services wird selten initiiert Die Einführung neuer Produkte / Services wird unterstützt Bevorzugt Beibehaltung bestehender interner Prozesse (z.B. Management- und Technologieprozesse) Offen für Veränderung interner Prozesse (z.B. Management- und Technologieprozesse)

13 Unternehmer- familien Seite 13 Familienunternehmen, die Familien- und Unternehmensorientierung kombinieren 7 Partner, persönlich für die Risiken ihres Unternehmens haftend Gleichlaufende Interessen Mindestens ein Familienmitglied unter den Partnern

14 Unternehmer- familien Seite 14 Familienunternehmen, die Familien- und Unternehmensorientierung kombinieren

15 Unternehmer- familien Seite 15 Zusammenfassung Der Wechsel der Perspektive vom einzelnen Unternehmen zur Unternehmerfamilie öffnet den Weg zu neuen Erkenntnissen Managen eines Unternehmensportfolios als Erfolgsstrategie Wandel im Portfolio als Weg zum Erfolg, inklusive der Aufgabe einzelner Unternehmen Unternehmertum um jeden Preis ist jedoch nicht Erfolg versprechend Eine ausgewogene unternehmerische Einstellung ist notwendig Dabei sollten familien- und unternehmensspezifische Ziele kombiniert werden

16 Unternehmer- familien Seite 16 Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Center for Family Business Dufourstrasse 40a CH-9000 St. Gallen


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