Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 1 von 52 NATURWISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 1 von 52 NATURWISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN."—  Präsentation transkript:

1 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 1 von 52 NATURWISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN DER FARB- UND BESCHICHTUNGSTECHNOLOGIE Wintersemester 2014

2 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 2 von 52 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Wintersemester 2014/2015 Seminar und praktische Übungen 1S/1P Zeit:Fr Uhr s.t. Ort:Gaußstraße 20, L Leitung:Herr Sebastian Spinnen (L 13.07) Frau Reisewitz-Swertz (L 13.05)

3 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 3 von 52 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN Leistungserbringung in Form von: –Protokollen (10 – 12 Stück) + Klausur (90 Minuten) Fehlzeiten: –max. 2x fehlen Protokolle:  Eigenständiges Protokoll zu jedem durchgeführten Block (12 Stück)  Abgabe von min. 10 Protokollen (nur für durchgeführte Blöcke)  Zulassung zur Klausur bei 50/100 erreichten Punkten  Protokolle werden zum nächsten Termin abgegeben (schriftlich, zur Not per Mail)  Zu spät abgegebene Protokolle werden nicht mehr gewertet!! (Ausnahme ist Krankheitsfall/Abwesenheit)

4 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 4 von 52 BITTE AUSFÜLLEN UND ABGEBEN! Bergische Universität – Chemie und ihre Didaktik FB C Praktikum: Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Name: Vorname: Geburtsdatum: Matr.-Nr.: SS/WS Studiengang: Heimatanschrift: Tel.: Studienanschrift: Tel.: Ich habe an der Unterweisung und Sicherheitsbelehrung für das Praktikum „Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie" gemäß § 14 GefStoffV teilgenommen und bin über folgende Punkte belehrt worden: Betriebsanweisungen Gefahrstoffe, die im Praktikum verwendet werden: Giftigkeit, Gesundheitsgefahren, Gefahrensymbole, R- und S-Sätze Umgang Entsorgung Persönliche Schutzausrüstung Tragen von Schutzbrille, Arbeitskittel, Schuhwerk, Schutzhandschuhen Verbot von Kontaktlinsen Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe Fluchtwege Beschäftigungsbeschränkungen Alkohol und Rauschmittel Versorgungseinrichtungen Hiermit versichere ich, dass ich die mir auferlegten Vorschriften verstanden habe und verpflichte mich, sie zu beachten. Eine Schwangerschaft oder gravierende Erkrankung (Epilepsie, Diabetes, usw.) werde ich unverzüglich anzeigen. Die mir leihweise überlassenen Geräte und Gegenstände werde ich in ordnungsgemäßen Zustand zurückgeben und für Schäden und Verlust Schadenersatz leisten. Ich werde insbesondere keine Chemikalien und Gefahrstoffe aus dem Praktikum entfernen. Mir ist bekannt, dass ein Verstoß gegen diese Vorschriften nicht nur den Entzug des Arbeitsplatzes, sondern auch andere strafrechtliche Maßnahmen zur Folge haben kann. Wuppertal, den (Unterschrift)

5 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 5 von 52 Einführung:Sicherheitsbelehrung, Umgang mit Gefahrstoffen und Einführung ins Praktikum ( ) 1. Einheit:Glas - ein vielseitiger Werkstoff ( ) 2. Einheit:Untersuchung von Wasser und Luft ( ) 3. Einheit:Chemische Grundlagen mineralischer Baustoffe ( ) 4. Einheit:Chemische Grundlagen polymerer Stoffe: Untersuchung von verschiedenen Kunststoffen ( ) 5. Einheit:Herstellung von Kunststoffen ( ) 6. Einheit:Lackherstellung ( ) 7. Einheit:Untersuchung einer Universalverdünnung ( ) 8. Einheit:Herstellung von Pigmenten ( ) 9. Einheit:Säuren, Basen, Salze, pH-Wert ( ) 10. Einheit:Elektrolyse wässriger Lösungen, Redoxreaktionen von Aluminium ( ) 11. Einheit:Galvanische Elemente: Batterien und Brennstoffzellen ( ) 12. Einheit:Korrosion und Korrosionsschutz von Metallen ( ) Abschluss:Klausur ( )

6 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 6 von 52 wuppertal.de/studium/gymge_bk/gt/index.html Wo finde ich Informationen zum Seminar und Praktikum? Empfohlene Lehrbücher: - Verständliche Chemie für Basisunterricht und Selbststudium, A. Arni, Wiley-VCH, 2. Auflage, Weinheim, 2003; - Das Fachwissen für den Maler und Lackierer, M. Bablick, S. Federl, 3. Auflage, Stam Verlag, Köln, 1997.

7 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 7 von 52 Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen und Arbeitsmitteln Gesundheitsschutz und Unfallverhütung Umgang mit Arbeits- stoffen und -mitteln Schutzeinrichtungen am Arbeitsplatz Persönliche Schutz- ausrüstung Sachschutz und Umweltschutz Brandgefahr Explosionsgefahr Einrichtungen zur Brandbekämpfung Reinhaltung von Luft, Wasser und Boden Lärmschutz Kennzeichnungs- pflicht beim Umgang mit Gefahrstoffen beim Transport von Gefahrstoffen bei der Lagerung von Gefahrstoffen Sofortmaßnahmen bei Unfällen Retten Warnen Hilfe anfordern Erste Hilfe leisten Maßnahmen zur Schadensbegrenzung

8 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 8 von 52 Gefahrstoffe sind Stoffe, von denen eine Gesundheitsgefährdung oder ein Umweltschaden ausgehen kann. Ausgenommen sind Lebensmittel und Wasser. Hinweise für den Umgang mit Gefahrstoffen Gefahrstoffe müssen so aufbewahrt werden, dass Unbefugte keinen Zugang zu diesen Stoffen haben. Beim Umgang mit Gefahrstoffen sind Personen und die Umwelt durch geeignete Vorkehrungen vor möglichen Gefahren zu schützen. Räume, Schränke oder Behälter, in denen sich Gefahrstoffe befinden, sind von außen den Vorschriften entsprechend zu kennzeichnen.

9 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 9 von 52 Gefahrstoffe im beruflichen Umfeld Löse- und Verdünnungsmittel und deren Gemische Pigmente in Farben und Lacke Fluate (Absperrmittel), Bleichmittel, Holzschutzmittel mineralische Bindemittel (Kalk, Wasserglas, u. a.) Treibstoffe (Benzin, Diesel) Reinigungsmittel Feinstäube (Toner für Laserdrucker)

10 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 10 von 52 Sicherheitskennzeichen Sicherheitskennzeichen werden in folgende Bereiche unterteilt: Rettungszeichen Gebotszeichen Verbotszeichen Warnzeichen Brandschutzzeichen

11 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 11 von 52 SICHERHEITSKENNZEICHEN II

12 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 12 von 52 SICHERHEITSKENNZEICHEN III

13 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 13 von 52 F01 Richtungsangabe (nur in Verbindung mit einem anderen Brandschutzzeichen) F03 Löschschlauch F06 Brandmeldetelefon F07 Mittel und Geräte zur Brandbekämpfung F04 Leiter F08 Brandmelder (manuell) F05 Feuerlöscher Brandschutzzeichen

14 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 14 von Gesundheitsschutz und Unfallverhütung Häufigste Ursachen von Arbeitsunfällen Unkenntnis über Substanzeigenschaften Mangelnde Einsicht in den Verlauf der durchgeführten Reaktion Vernachlässigung von Sicherheitsvor- kehrungen Schon Reagens- glasversuche können gefährlich sein! Informieren Sie sich über die Eigenschaften der Stoffe! Beachten Sie die Vorschriften zur Abfallbeseitigung! Vorsicht! Zündquellen gibt es überall.

15 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 15 von 52 Vor dem Praktikumsbeginn Wissen Sie wo sich die folgenden Anlagen befinden? Notausgang, Fluchtweg? Telefon, Notruf, Assistent? Erste-Hilfe-Schrank? Körperduschen, Löschdecken? Augenduschen? Sanitätsraum? Notausschalter? Feuerlöscher, Feuermelder? Atemschutz- masken Not-Aus/Gas

16 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 16 von Sofortmaßnahmen bei Unfällen

17 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 17 von 52 Verhalten im Alarmfall: Rettungszeichen: Notausgang Sammelplatz: Ausgang Bibliothek

18 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 18 von 52 Das sollten Sie vor Beginn des Praktikums schon wissen: was „Selbstschutz“ bedeutet. wer den Notruf, entgegennimmt. was bei Unfällen zu tun ist. dass Essen und Trinken im Labor verboten ist. dass bei einem Brand kein Aufzug benutzt werden darf. wo sind Sicherheitsin- formationen zu finden. dass Feuerlöscher nach Benutzung neu gefüllt werden müssen. dass Druckgasflaschen stets gegen Umfallen gesichert sein müssen. Arbeiten Sie mit gesund- heitsschädlichen, oder entzündlichen Chemikalien?

19 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 19 von 52 Umgang mit Gefahrstoffen Beim Einsatz von Gefahrstoffen sind besondere Schutzmaßnahmen notwendig. Besorgen Sie vor dem Einsatz eines Gefahrstoffes zunächst das entsprechende EG-Sicherheitsdatenblatt. Es enthält viele Informationen zum Gefahrstoff. Der Umgang mit Gefahrstoffen wird durch Betriebsanweisungen geregelt. Gefäße, Gebinde, Rohrleitungen und gefährliche Arbeitsstoffe müssen eindeutig und dauerhaft gekennzeichnet sein. Nach dem Umfüllen in andere Gefäße sind auch diese zu kennzeichnen.

20 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 20 von 52 Umgang mit Gefahrstoffen Arbeitsplan für vorgesehene Arbeiten, Experimente Stoffdaten : Siedepunkt, Schmelzpunkt, Flammpunkt, Zündtemperatur, Gefahrenklasse, Brandklasse... R-Sätze (Risiko): Gefahrenhinweise S-Sätze (Schutz): Sicherheitsratschläge Entsorgung nicht benötigter Chemikalien In Räumen, in denen mit Gefahrstoffen gearbeitet wird, muss ständig eine Schutzbrille mit Seiten- schutz getragen werden.

21 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 21 von 52 Gefahrstoffkennzeichen und Gefahrenbezeichnungen Explosions- gefährlich Hoch- entzündlich Leicht- entzündlich Brand- fördernd Sehr giftig Giftig Gesundheits- schädlich Gesundheits- gefährdend Ätzend Umweltgefährlich Biogefährdung

22 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 22 von 52 Gefahrstoffkennzeichen und Gefahrenbezeichnungen

23 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 23 von 52 Ätzend C corrosive Als ätzend bezeichnete Stoffe (Säuren und Laugen) zerstören lebendes Gewebe und andere Stoffe Gefahr / Achtung

24 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 24 von 52 Brandfördernd / Entzündend wirkend O Brandfördernde Stoffe können brennbare Stoffe entzünden oder ausgebrochene Brände verstärken und so das Löschen erschweren. Gefahr

25 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 25 von 52 Entzündbar F flammable F leichtentzündliche Stoffe bilden mit Luft hochentzündliche Gase. F+ hochentzündliche Stoffe bilden mit Luft ein explosives Gemisch. Gefahr

26 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 26 von 52 Explosionsgefährlich E Explosionsgefährliche Stoffe können durch Schlag, Reibung Erwärmung oder Zündfunken auch ohne Sauerstoff explodieren. Gefahr

27 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 27 von 52 Gesundheitsgefährdend Xi irritant So gekennzeichnete Stoffe können Augen, Haut und Atmungsorgane reizen und zu Entzündungen führen. Achtung

28 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 28 von 52 Gesundheitsschädlich Xn Diese Stoffe können durch Hautkontakt, Einatmen oder Verschlucken akute oder chronische Gesundheitsschäden verursachen. n = noxious (minder giftig) Gefahr

29 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 29 von 52 Giftig T toxic Einatmen, Einnahme oder Haut- kontakt auch geringer Mengen kann zu akuten oder chronischen Schäden oder zum Tod führen. T+ = sehr giftig Gefahr Gesundheitsgefahr (Organtoxizität) Akute Toxizität Gefahr

30 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 30 von 52 Umweltgefährlich N Gelangen so gekennzeichnete Stoffe unkontrolliert in die Umwelt kann dies schwerwiegende Folgen für Wasser, Boden, Luft, Klima, Planzen, Tiere und Mikroorganismen haben. Gefahr

31 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 31 von 52 Gefahrenkennzeichnung: Gefahrensymbol (Weiße Raute mit rotem Rand) Gefahrenbezeichnung / Signalwort (Achtung, Gefahr) R: Risiko-Gefahrenhinweise (H: Hazard Statements) S: Sicherheitshinweise (P: Precautionary Statements)

32 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 32 von 52

33 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 33 von 52 Beispiel: Autobenzin Risiken (Hazards H): R23/24/25 Giftig beim Einatmen, Verschlucken und Berührung mit der Haut R12 und R18 bildet explosionsfähige Dampf-Luftgemische R45 kann Krebs erzeugen R40 irreversibler Schaden möglich R50 sehr giftig für Wasserorganismen Sicherheitshinweise (Vorsichtsmaßnahmen P): S16 von Zündquellen fernhalten, nicht rauchen S23 Dämpfe nicht einatmen S24/25 Berührung mit der Haut und den Augen vermeiden S57 nicht in die Kanalisation gelangen lassen Giftig Hochent- zündlich Umwelt- gefährlich

34 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 34 von 52 Betriebsanweisungen regeln den Umgang mit Chemikalien Inhalt: Bezeichnung aller Gefahrstoffe Gefahren für Mensch und Umwelt R (H) Sätze Gefahrensymbole und Gefahren- bezeichnung der verwendeten Chemikalien Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln S (P) Sätze Verhalten im Gefahrfall Erste Hilfe Sachgerechte Entsorgung Unterschrift Leiter/ Sicherheits- beauftragte

35 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 35 von 52 Kennzeichnung von Chemikalien nach der GefStoffV Name des Stoffes oder bei Zubereitungen Handelsname und bestimmte Inhaltsstoffe Gefahrensymbole und Gefahrenbezeichnungen Nummer der R-Sätze Nummer der S-Sätze Es sind die vollständige Texte der R-+S-Sätze zu verwenden Hersteller oder Abfüller Toluol EWG-Kennzeichnung Leichtentzündlich Gesundheitsschädlich Leichtentzündlich, Gesundheitsschädlich beim Einatmen. Von Zündquellen fernhalten - Nicht Rauchen. Berührung mit den Augen vermeiden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Maß- nahmen gegen elektrostatische Aufladung treffen. R S Hersteller: ABC-Chemie, Chemiestr Erkrath, Tel /321-0

36 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 36 von 52 in der Originalverpackung des Herstellers aufbewahren! Aufbewahrung und Lagerung von Chemikalien: wenn nötig nur in eindeutig gekennzeichnete und sichere Behälter umfüllen! niemals in Gefäße für Lebensmittel füllen!

37 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 37 von 52 Körperschutz und Arbeitskleidung Im Labor ist ständig eine Schutzbrille zu tragen! Chemikalien dürfen nicht mit der Haut in Berührung kommen! Bei erhöhter Gefährdung Gesichtsschutzschild tragen

38 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 38 von 52 Der Wechsel von Laborkleidung zur Straßenkleidung muss außer- halb des Laboratoriums stattfinden. Mit Chemikalien verschmutzte Kleidungsstücke sofort wechseln! Körperschutz und Arbeitskleidung Im Laboratorium Laborkittel tragen

39 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 39 von 52 Selbstschutz Können Gase, Dämpfe oder Schwebstoffe auftreten... dürfen die Arbeiten grundsätzlich nur in Abzügen ausgeführt werden.

40 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 40 von 52 Frontschieber des Abzugs stets so weit wie möglich schließen Frontschieber geöffnetFrontschieber geschlossen

41 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 41 von 52 Sicheres Experimentieren  Vor dem Versuch Arbeitsanweisung gründlich durchlesen.  Geräte standfest aufbauen.  Lange Haare vor Versuchen zusammenbinden.  RICHTIGE KLEIDUNG TRAGEN!  KEIN ESSEN UND TRINKEN (AUCH KEIN KAUGUMMI)  Taschen in den Nebenraum.  Den Arbeitsplatz nicht unbeaufsichtigt lassen.  Den Arbeitsplatz sauber halten.  Geruchsproben nur durch Zufächeln vornehmen.  Gefäße sofort nach der Entnahme verschließen und zurückstellen.  Chemikalien nicht in den Vorratsbehälter zurückgeben.  Gebrauchte Geräte sorgfältig reinigen und wegräumen.  Chemikalienreste sofort sachgerecht entsorgen.

42 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 42 von 52 Entsorgung von Chemikalien Diese Stoffe müssen gesondert gesammelt und entsorgt werden: Säuren und Laugen giftige anorganische Stoffe giftige halogenfreie organische Stoffe halogenhaltige organische Stoffe Schwermetallverbindungen Glasabfälle sind gesondert in Glasabfallbehältern zu sammeln!

43 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 43 von 52 Flammpunkt einer brennbaren Flüssigkeit: die Temperatur, ab der sich ein zündfähiges Dampf-Luft-Gemisch bilden kann. Zündtemperatur einer brennbaren Flüssigkeit: die Temperatur, ab der sich der Dampf einer erhitzten Flüssigkeit beim Kontakt mit Luft von selbst entzündet. Verbrennung: exotherme Reaktion mit Luftsauerstoff (Oxidation) Voraussetzung: Luftsauerstoff zündfähiges Dampf-Luft-Gemisch Zündquelle (Funken, Flamme: Flammpunkt) oder heiße Oberflächen (Zündpunkt).

44 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 44 von 52 Entzündbare Flüssigkeiten Unterscheide: wassermischbare und nicht wassermischbar Flüssigkeiten EinstufungFlammpunkt Gefahren- bezeichnung Siedepunkt Kategorie 1 unter 23 °C unter 35 °C extrem entzündbar Kategorie 2 unter 23 °C über 35 °C leicht entzündbar Kategorie 3 23 – 60 °C --- entzündbar Gefahr Achtung

45 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 45 von 52 Brennende, nicht mit Wasser mischbare Lösungsmittel lassen sich nicht mit Wasser löschen! Brennbare Dämpfe entstehen aus Flüssigkeiten, deren Temperatur über dem Flammpunkt liegt.

46 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 46 von 52 Dämpfe von organischen Lösemitteln sind schwerer als Luft. Sie können sich deshalb am Boden anreichern und sich an einer weit entfernten Zündquelle entzünden.

47 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 47 von 52 Explosionsbereich Gemisch zu mager Sauerstoff- anteil überwiegt Gemisch zu fett Lösemittel- anteil überwiegt zunehmender Anteil Lösemittel Explosionen von Lösemitteldämpfen UEG OEG Untere Explosionsgrenze (Angabe in Volumen-%) Obere Explosionsgrenze (Angabe in Volumen-%)

48 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 48 von 52 Explosionsbereich von Benzin-Luft-Gemischen 0,4 Vol.-% Benzin 99,6 Vol.-% Luft Gemisch zu mager keine Zündung kein Brand 2,3 Vol.-% Benzin 97,7 Vol.-% Luft explosionsfähiges Gemisch 15 Vol.-% Benzin 85 Vol.-% Luft Gemisch zu fett keine Zündung Brand a.d. Oberfläche

49 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 49 von 52 Mischungen brennbarer Dämpfe, Gase oder Nebel mit Luft sind nur im Konzentrations-Bereich zwischen der unteren und oberen Explosionsgrenze explosionsfähig. Beim Arbeiten mit brennbaren Lösemitteln darf die untere Explosionsgrenze nicht überschritten werden (ausreichende Luftzufur bzw. Absaugen der Dämpfe sind ggf. erforderlich). Wirksame Zündquellen eliminieren: - Flammen, Feuer, Glutherde - elektrostatische Entladungen - mechanisch oder elektrisch erzeugte Funken - heiße Oberflächen

50 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 50 von 52 Hier fehlt die Erdung – Gefahr der statischen Aufladung

51 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 51 von 52 Im Rahmen einer Unterweisung und Sicherheitsbelehrung für das Praktikum Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie gemäß § 20 GefStoffV wurden Sie zu folgenden Punkten informiert: 1. Betriebsanweisungen Praktikum 2. Gefahrstoffe, die im Praktikum verwendet werden: a) Giftigkeit, Gesundheitsgefahren, Gefahrensymbole, R- und S-Sätze b) Umgang mit Chemikalien c) Entsorgung nicht benötigter Chemikalien 3. Persönliche Schutzausrüstung a) Tragen von Schutzbrille, Arbeitskittel, Schuhwerk, Schutzhandschuhen b) Verbot von Kontaktlinsen 4. Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe 5. Fluchtwege 6. Beschäftigungsbeschränkungen: Schwangerschaft oder gravierende Erkrankungen (Epilepsie, Diabetes, usw.) müssen dem Praktikumsleiter gemeldet werden (Anzeigepflicht). 7. Genuss von Alkohol und Rauschmittel können zum Ausschluss vom Praktikum führen. 8. Versorgungseinrichtungen Das Entfernen von Chemikalien und Gefahrstoffen aus dem Praktikum kann nicht nur den Entzug des Praktikumsplatzes, sondern auch andere strafrechtliche Maßnahmen zur Folge haben.

52 Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 52 von 52 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


Herunterladen ppt "Naturwissenschaftliche Grundlagen der Farb- und Beschichtungstechnologie Sebastian Spinnen, Ingrid Reisewitz-Swertz 1 von 52 NATURWISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen