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Abteilung Finanzen www.finance.uni-frankfurt.de Seite 1 Abteilung Finanzen Topics in Investment Risk Analysis of Accumulation and Withdrawal Plans.

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Präsentation zum Thema: "Abteilung Finanzen www.finance.uni-frankfurt.de Seite 1 Abteilung Finanzen Topics in Investment Risk Analysis of Accumulation and Withdrawal Plans."—  Präsentation transkript:

1 Abteilung Finanzen Seite 1 Abteilung Finanzen Topics in Investment Risk Analysis of Accumulation and Withdrawal Plans

2 Abteilung Finanzen Seite 2 Gliederung Agenda 1.Einleitung 2.Ansparpläne 2.1Risikomaße und Analysedesign 2.2Back Testing 2.3Zukunftsmodellierung 2.4Ergebnisse 3.Entnahmepläne 3.1Auszahlungsregeln, Simulation, Ergebnisse 3.2Constant Proportion Portfolio Insurance (CPPI) 3.3Zusammenfassung 4.Diskussion

3 Abteilung Finanzen Seite 3 Einleitung - Die drei Säulen der Altersvorsorge - Die drei Säulen der Altersvorsorge 1.Säule: die gesetzliche Rentenversicherung 2.Säule: die betriebliche Altersvorsorge 3.Säule: die private Altersvorsorge

4 Abteilung Finanzen Seite 4 Einleitung - Voraussetzung für das Umlageverfahren - Bedingung für das Funktionieren des Umlageverfahrens Anzahl der Beitragszahler * durchschnittliches Einkommen * Beitragssatz = Anzahl der Rentner * durchschnittliches Rentenniveau

5 Abteilung Finanzen Seite 5 Einleitung - Gründe für zunehmende private Altersvorsorge - Probleme des Umlageverfahrens: 1.Demographische Entwicklung 1.Sinkende Geburtenrate 2.Steigende Lebenserwartung 2.Arbeitsmarktentwicklung 1.Hohe Arbeitslosigkeit 2.Kürzere Lebensarbeitszeit => steigende Finanzierungslücke

6 Abteilung Finanzen Seite 6 Einleitung - Reform der Altersversorgung - Übergang vom 3-Säulen- zum 3-Schichten-Modell 1.Schicht: geförderte Basisversorgung 2.Schicht: geförderte Zusatzversorgung 3.Schicht: nicht geförderte private Zusatzversorgung

7 Abteilung Finanzen Seite 7 Einleitung - Zukunftsaussichten - Zunehmende Versorgungslücke im Alter Verhaltene Annahme der bisher staatl. geförderten Altervorsorgeprodukte => Somit ist die private Altervorsorge unausweichlich

8 Abteilung Finanzen Seite 8 Risikomaße und Analysedesign - Einführung - Volatilitätsmaße: Risiko als Ausmaß der Abweichung von einer Zielgröße -Varianz -Standardabweichung Shortfallmaße: Risiko als Gefahr der Unterschreitung einer (exogen) gegeben Benchmark (Zielrendite) -Shortfallwahrscheinlichkeit -Mittlerer Exzessverlust -Shortfallerwartungswert

9 Abteilung Finanzen Seite 9 Risikomaße und Analysedesign - Volatilitätsmaße - Varianz : -Die Varianz misst das Ausmaß der (quadrierten) Abweichungen der Realisationen vom Erwartungswert -Formal: Standardabweichung : -ergibt sich aus der positiven Wurzel der Varianz -Formal: -Vorteil : gleiche Dimension wie der Erwartungswert

10 Abteilung Finanzen Seite 10 Risikomaße und Analysedesign - Kritik an den Volatilitätsmaßen - Vorteile : -Technische Vorteile bei Portfoliobildung -Große Abweichungen werden stärker gewichtet Nachteile : -positive und negative Abweichungen werden gleichermaßen berücksichtigt -Nichtbeachtung des Grades der Asymmetrie (bei längeren Anlagehorizonten)

11 Abteilung Finanzen Seite 11 Risikomaße und Analysedesign - Shortfallrisikomaße - Shortfallwahrscheinlichkeit : -misst die Wahrscheinlichkeit einer Unterschreitung der Benchmark -Formal : Nachteil : -Keine Berücksichtigung der Höhe der Unterschreitung

12 Abteilung Finanzen Seite 12 Risikomaße und Analysedesign - Shortfallrisikomaße - Mittlerer Exzessverlust : -Der Mittlerer Exzessverlust erfasst den mittleren Betrag der Unterschreitung der Benchmark, unter der Bedingung eines Shortfalls. -Formal : -Auch bedingter Shortfallerwartungswert -Stellt ein Worst-Case-Risikomaß dar

13 Abteilung Finanzen Seite 13 Risikomaße und Analysedesign - Shortfallrisikomaße - Shortfallerwartungswert : Gibt den mittleren Betrag der Unterschreitung der Benchmark an Verlusthöhe und jeweilige Wahrscheinlichkeit gehen somit in die Berechnung ein Formal: Es gilt folgende Beziehung zwischen SW, SE und MEL:

14 Abteilung Finanzen Seite 14 Risikomaße und Analysedesign - Kritik an den Shortfallrisikomaßen - Vorteile : sinnvolleres Risikoverständnis Bezug zu Investor bei asymmetrischer Verteilung vorzuziehen Nachteile : Ein Shortfallrisikomaß eines Portfolios ergibt sich nicht aus einer Funktion der einzelnen Shortfallrisikomaße

15 Abteilung Finanzen Seite 15 Risikomaße und Analysedesign - Vorstellung der Sparpläne - Durchführung der Analyse anhand drei verschiedener Sparplanvarianten im Zeitraum von 1969 bis 2004 –Aktiensparplan (DAX) –Rentensparplan (REXP) –Statisches Portfolio Betrachtung realer Renditen, Bereinigung durch Consumer Proce Index (CPI)

16 Abteilung Finanzen Seite 16 Risikomaße und Analysedesign - Sparplandesign - Annahmen: Jährliche Einzahlungen von 1200 EUR Zahlung erfolgt vorschüssig zum jeden Jahres Vernachlässigung von Transaktionskosten (Ausgabeaufschläge und Managementgebühr)

17 Abteilung Finanzen Seite 17 Back Testing - Einleitung - Ergebnisse des Back Testings Entwicklung der einzelnen Sparpläne –Durchschnittsrendite –Endvermögen Betrachtung der Shortfallrisiken –Shortfallwahrscheinlichkeit –Mittlerer Exzessverlust –Shortfallerwartungswert

18 Abteilung Finanzen Seite 18 Back Testing - Entwicklung der einzelnen Sparpläne - Entwicklung der einzelnen Sparpläne

19 Abteilung Finanzen Seite 19 Back Testing - Entwicklung der einzelnen Sparpläne - Entwicklung der Sparpläne Investmentform:DAXREXPStat. Portf. Reale Rendite2,45%4%3,25% Reales Endvermögen EUR EUR EUR Nom. Endvermögen EUR EUR EUR

20 Abteilung Finanzen Seite 20 Back Testing - Betrachtung der Shortfallrisiken - Shortfallwahrscheinlichkeit

21 Abteilung Finanzen Seite 21 Back Testing - Betrachtung der Shortfallrisiken - Shortfallwahrscheinlichkeit Investmentform:DAXREXPStat. P. 5Jahre51,61%9,68%32,26% 10Jahre26,92%0%19,23% 15Jahre14,29%0%0% 20Jahre18,75%0%0% 25Jahre 9,09%0%0% 30Jahre16,67%0%0%

22 Abteilung Finanzen Seite 22 Back Testing - Betrachtung der Shortfallrisiken - Shortfallwahrscheinlichkeit Bei einem Renteninvestment und einem Investment in ein statisches Portfolio nimmt die Shortfallwahrscheinlichkeit sehr rasch den Wert Null an Beim DAX-Investment nimmt die Shortfallwahrscheinlichkeit ebenfalls mit steigendem Zeithorizont ab, verbleibt aber auf einem signifikant hohen Niveau

23 Abteilung Finanzen Seite 23 Back Testing - Betrachtung der Shortfallrisiken - Mittlerer Exzessverlust

24 Abteilung Finanzen Seite 24 Back Testing - Betrachtung der Shortfallrisiken - Mittlerer Exzessverlust Bei einem Renteninvestment und bei einem statischen Portfolio nimmt der auch Mittlere Exzessverlust sehr rasch den Wert Null an, bedingt durch den Wert Null der Shortfallwahrscheinlichkeit Bei dem Investment in den DAX erhöht sich hingegen mit steigendem Zeithorizont der Mittlere Exzessverlust

25 Abteilung Finanzen Seite 25 Back Testing - Betrachtung der Shortfallrisiken - Shortfallerwartungswert

26 Abteilung Finanzen Seite 26 Back Testing - Betrachtung der Shortfallrisiken - Shortfallerwartungswert DAX:Schwankt auf einem signifikanten Niveau, bedingt durch die gegenläufigen Effekte von Shortfallwahrscheinlichkeit und Mittleren Exzessverlust REXP und statisches Portfolio:Konvergiert direkt gegen Null und nimmt diesen Wert nach 10, bzw. 15 Jahren an

27 Abteilung Finanzen Seite 27 Back Testing - Ergebnisse - Ergebnisse Im beobachteten Zeitraum: REXP:höhere Durchschnittsrendite geringeren Risiken DAX:geringere Durchschnittsrendite viel höhere und persitente Risiken Bedingt durch die Baisse der Jahre konnte mit einem Renteninvestment eine deutlich höhere Durchschnittsrendite bei gleichzeitig geringerem Risiko erzielt werden!

28 Abteilung Finanzen Seite 28 Zukunftsmodellierung - Einordnung - Bisher wurde auf Basis der Daten der letzten 35 Jahre die Leistungsfähigkeit von Investmentsparplänen untersucht, nun soll eine Prognose für die Entwicklung in den nächsten 35 Jahren erfolgen. Dazu muss die zukünftige Entwicklung der Kapitalmärkte simuliert werden. Das finanzmathematische Standardmodell zur Prognose von zufallsabhängigen Wertentwicklungen wie z.B. Kursverläufe von dividendenlosen Aktien bzw. thesaurierenden Aktienportfolios ist die geometrische Brown’sche Bewegung (geometrische Wiener- Prozess).

29 Abteilung Finanzen Seite 29 Zukunftsmodellierung - Die geometrische Brown`sche Bewegung - Der Aktienkurs stellt sich nach dem Euler-Schema für die geometrische Brown‘sche Bewegung nach der nächsten kurzen Zeitperiode ∆t wie folgt dar: für ∆t = 1 Jahr Grundlagen: - Markov-Eigenschaft: alle Informationen über die vergangenen Entwicklungen sind bereits im aktuellen Kurs (S n ) enthalten. - Die Zuwächse stellen sich dabei als stochastisch unabhängige Zufallsgrößen dar. Zudem sind die Zuwächse normalverteilt.

30 Abteilung Finanzen Seite 30 Zukunftsmodellierung - Die geometrische Brown`sche Bewegung - Die einzelnen Komponenten der Rendite 1.Komponente: erwartete Wert der Rendite (Drift): Investoren erwarten prozentuale Rendite 2. Komponente: stochastische Komponente der Rendite (Diffusion): - Aktienkursentwicklung ist volatil bzw. unsicher: - stochastische Komponente Zufallsstichprobe Z mit Z ~ N (0,1) Hierbei gilt als Näherung für Z: Die besten Schätzer für µ und sind hierbei die realisierten Werte des Backtest.

31 Abteilung Finanzen Seite 31 Zukunftsmodellierung - Vier mögliche Pfade eines DAX-Sparplans - Pfad1: Endvermögen nach 35 Jahren: rund EUR Pfad2: Endvermögen nach 35 Jahren: etwa 1 EUR

32 Abteilung Finanzen Seite 32 Zukunftsmodellierung - Monte-Carlo-Simulation - Im Rahmen der Monte-Carlo-Simulation werden nun für den DAX und den REXP jeweils Pfade simuliert. Jeder einzelne stellt dabei eine Möglichkeit der zukünftigen Entwicklung darstellen. Durch die Simulation von Pfaden und die Bildung des Mittelwerts aus den einzelnen Ergebnissen lässt sich der wahrscheinlichste Verlauf der Indizes und somit auch der darauf basierenden Sparpläne ermitteln.

33 Abteilung Finanzen Seite 33 Zukunftsmodellierung - Ergebnisse der Simulation der Entwicklung der Sparpläne -

34 Abteilung Finanzen Seite 34 Zukunftsmodellierung - Auswertung der Entwicklung der Shortfallmaße -

35 Abteilung Finanzen Seite 35 Zukunftsmodellierung - Beurteilung der gefundenen Ergebnisse - Hohes Maß an Übereinstimmung der Ergebnisse der Simulation und des Backtest durch die verwendeten Drift- und Streuungsparameter Somit auch bei der Prognose deutliche Überlegenheit des Renteninvestments gegenüber von Aktienanlagen Pfadabhängigkeit der Ergebnisse

36 Abteilung Finanzen Seite 36 Ergebnisse - Fazit - Zeitraumbetrachtung Renten haben in dieser Periode Aktien outperformt, =>Widerspruch zur geltenden Meinung Persistenz des Risikos bei Aktien Keine Pauschalisierung der Ergebnisse möglich Diversifiziertes Portfolio für Altersvorsorge (sämtl. Assetklassen)

37 Abteilung Finanzen Seite 37 Teil 2 - Entnahmepläne - Agenda 1.Einleitung 2.Ansparpläne 2.1Risikomaße und Analysedesign 2.2Back Testing 2.3Zukunftsmodellierung 2.4Ergebnisse 3.Entnahmepläne 3.1Auszahlungsregeln, Simulation, Ergebnisse 3.2Constant Proportion Portfolio Insurance (CPPI) 3.3Zusammenfassung 4.Diskussion

38 Abteilung Finanzen Seite 38 Problemstellung -Sorge um finanzielle Absicherung im Rentenalter -Immer mehr Rentner pro Arbeitnehmer -gesetzliche Rentenversicherung kann nicht mehr den gewohnten Lebensstandard gewährleisten -Zusätzliche private Absicherung sinnvoll Wie soll das angesparte und angelegte Vermögen im Alter optimal ENTNOMMEN werden?

39 Abteilung Finanzen Seite 39 Simulation der zukünftigen Renditen -Vermögen wird in ein Portfolio angelegt, dass zu 50 % aus DAX Werten und zu 50 % aus Renten des REXP besteht -Durchschnittliche Rendite und Varianz wurde aus einer historischen Zeitreihe geschätzt -mit Hilfe der geometrisch Brownschen Bewegung wurden jeweils 1000 zukünftige stetige Jahresrenditen über 45 Jahre simuliert -Verwendete Formel: -Wobei:

40 Abteilung Finanzen Seite 40 Vorstellung der Auszahlungsregeln (1) a)Leibrente -Leistung wird vor Beginn der Rente durch Einmalzahlung erworben -Verpflichtung zu einer lebenslangen konstanten Rentenzahlung -Langlebigkeitsrisiko trägt die Versicherungsgesellschaft -Keine Vererbung des Restkapitals und keine Vererbung der Zahlungsansprüche -Verwendete Formel: (Gesamtannuität)

41 Abteilung Finanzen Seite 41 Vorstellung der Auszahlungsregeln (2) b) Entnahme eines festen Betrags -Ein fester Betrag wird in jeder Periode entnommen. -Bei der Simulation wird dieser Betrag bis zum max. Endalter von 110 Jahren entnommen. c) Entnahme eines fixen Anteils -Bis zum Endalter wird jedes Jahr ein prozentualer Anteil des verbleibenden Vermögens ausgezahlt. d) Entnahme eines Anteils nach der 1/T Regel -Mit zunehmendem Alter wird ein höherer Anteil des verbleibenden Vermögens entnommen. -Formel:

42 Abteilung Finanzen Seite 42 -Betrachtung der durchschnittlichen Rendite und der Volatilität als Risikomaß für eine Untersuchung über mehrere Perioden nicht sinnvoll. -Betrachtung von Shortfall-WS, Shortfall-Erwartungswert & Mean Excess Loss (wie bereits definiert) -Shortfall tritt ein, wenn ein Referenzwert unterschritten wird -Speziell bei Entnahmeplänen, wenn die Auszahlung der Leibrente unterschritten wird. -Bei den Simulationen wurden Versicherungskosten, Inflation, Depotkosten etc. nicht berücksichtigt. Risikomaße, Untersuchung & Ergebnisvorstellung

43 Abteilung Finanzen Seite 43 Modell Annahmen Annahmen für die Untersuchung Leibrente vs. Festbetragsentnahme, Entnahme eines Anteils & Entnahme nach der 1/T Regel -Für 100 Euro kann man eine sichere Leibrente in Höhe von 6,52 Euro jährlich erhalten -Fragestellung: Welches Risiko geht der Pensionär ein, wenn er das Vermögen in Höhe von 100 € selbst anlegt und jeweils jährlich 6,52 €, 6,52 % des Restvermögens bzw. den Anteil von 1/T des Restvermögens jährlich entnimmt? -Weitere Annahmen: maximale Lebenserwartung = 110 Jahre, Sterbetafel 1994 T (Sterbe-WS weiblich), 1000 Simulationspfade

44 Abteilung Finanzen Seite 44 Ergebnisse (1)

45 Abteilung Finanzen Seite 45 Ergebnisse (2)

46 Abteilung Finanzen Seite 46 Ergebnisse (3)

47 Abteilung Finanzen Seite 47 Ergebnisse (4)

48 Abteilung Finanzen Seite 48 Ergebnisse (5)

49 Abteilung Finanzen Seite 49 Schlussfolgerungen -Keine eindeutige Empfehlung für einen Entnahmeplan möglich -Entscheidung für einen Entnahmeplan abhängig von individuellen Verhältnisse & Bedürfnisse (Gesundheit, Konsumverhalten) -Leibrente als Benchmark wäre für einen risikoaversen Pensionär für die gesamte Laufzeit die beste Lösung -Unbeachtet blieben bei der Simulation Versicherungskosten, Inflation, Depotkosten, flexible Geldanlage aufgrund von unsicheren Märkten -In dem nun folgendem Modell werden einige dieser Punkte berücksichtigt.

50 Abteilung Finanzen Seite 50 Erste Überlegungen -Langfristige Entscheidungen unter Risiko treffen -Ohne Möglichkeit diese Entscheidungen zu ändern -Anlagezeitpunkt des Vermögens wichtig -Sicherheitsbedürfnis wächst stetig In einer Phase des Lebens, wo Risikoaversion am höchsten ist

51 Abteilung Finanzen Seite 51 Kapitalmarktrisiken

52 Abteilung Finanzen Seite 52 Constant Proportion Portfolio Insurance (CPPI) -Entwickelt in den 80er Jahren in den USA (Black & Jones) -Kapitalerhalt für bestimmte Perioden gesichert -Auf unerwartete Ereignisse kann reagiert werden -Höhere Sicherheit (im Vgl. zu Entnahmeplänen) -Diversifikation über Zeit und Assetklassen

53 Abteilung Finanzen Seite 53 Dynamisches CPPI Dynamisches CPPI Dynamische Asset Allocation „Tailor made“ Produkte CAPM Risikoneigung (M) Pfadabhängig

54 Abteilung Finanzen Seite 54 Modell Beschreibung E = M * C -Vermögen 100 GE -Mindestziel Kapitalerhalt -Multiplikator von 4 -In deutsche Aktien und Renten investiert -Nicht in Aktien angelegte Teil des Vermögens in Anleihen investiert -Vergangenheitsdaten -Auszahlung mindestens Leibrente (Referenzfall) -Flexible Umschichtung im Portfolio -Floor -Cushion ( C ) -Multiplikator (M )

55 Abteilung Finanzen Seite 55 CPPI - Simulation

56 Abteilung Finanzen Seite 56 Vermögensverlauf

57 Abteilung Finanzen Seite 57 Vorteile von CPPI - Sehr Flexibel und Dynamisch - Sicherheit des Kapitals immer gewährleistet - Mindestens Entnahmen wie bei Leibrente - Chance auf mehr Konsum - Fast kein Ruinrisiko - bei Verlusten Umschichtung in risikoarme Assets - Praxisnutzung, Vererbungspotential immer vorhanden - Keine Prognose für die Entwicklung der Aktienmärkte nötig

58 Abteilung Finanzen Seite 58 Nachteile von CPPI -Realisierte Gewinne werden nicht eingefroren -Häufige Portfolioanpassung / Transaktionskosten (Gebühren, Kommissionen, steuerliche Belastungen) -Zeitaufwendig (periodische Anpassungen) -Keine Garantie des angestrebten Floors -Over-Night-Risiko / Lemminge-Verhalten

59 Abteilung Finanzen Seite 59 Ergebnisse Leibrente – risikolose Benchmark mit Nachteilen Dynamisches CPPI – Verbindet Vorteile von Leibrente mit Vorteilen der Entnahmepläne

60 Abteilung Finanzen Seite 60 Zusammenfassung -Sehr wichtig, sich über Rentenentnahme & private Rentenversorgung Gedanken zu machen -Individuelle Betrachtung notwendig -Schwierig, alle Risiken einzubeziehen -In der Simulation keine dominante Strategie für die gesamte Laufzeit, risikoaverser Pensionär würde eher eine Leibrente kaufen, auch wenn dieser Markt in Deutschland nicht stark ausgeprägt ist -CPPI ist gut umsetzbare Lösung, wenn der Pensionär in der Lage ist, Marktinformation regelmäßig abzufragen und darauf zu reagieren

61 Abteilung Finanzen Seite 61 Diskussion Danke für Ihre Aufmerksamkeit !!!!!!!!!!!


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