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Situations- und adressatenbezogenes Verfassen von Texten im Rahmen der individuellen Begabungen Gabriele Steinmair, MA

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Präsentation zum Thema: "Situations- und adressatenbezogenes Verfassen von Texten im Rahmen der individuellen Begabungen Gabriele Steinmair, MA"—  Präsentation transkript:

1 Situations- und adressatenbezogenes Verfassen von Texten im Rahmen der individuellen Begabungen Gabriele Steinmair, MA

2 Erlebniserzählung Gedichtformen Freie Rahmentexte

3 Stilmittel Aufbau/ Gedankliche Gestaltung Einleitung Spannungssteigerung Ausgestaltung des Höhepunktes Spannungsauflösung abrundender Schluss

4 Stilmittel Inhalt korrekter Themenbezug Folgerichtigkeit des Erzählten (Gedankenführung, Logik) Originalität und Ideenreichtums bei der Ausgestaltung des Höhepunktes Anschaulichkeit des Handlungsverlaufs

5 Stilmittel Sprachgestaltung mit erzählerischen Mitteln Ich-Perspektive innere Handlung (Schilderung von Gedanken und Gefühlen) Verwendung des Präteritums wörtliche Rede Anschaulichkeit und Lebendigkeit in der Wortwahl (ausdrucksstarke Verben und Adjektive, belebende Wendungen, kennzeichnende Beifügungen) Anschaulichkeit und Lebendigkeit im Satzbau

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8 Erlebniserzählung Freie Rahmentexte Gedichtformen

9 Freie Rahmentexte Das Kind und dessen persönliche Schreibidee steht im Mittelpunkt. Sobald die Kinder in der Lage sind, einzelne Wörter zu schreiben, produzieren sie Texte, um mit anderen zu kommunizieren. Aufsatzunterricht beginnt ab der ersten Schulstufe, nicht erst dann, wenn die Kinder fähig sind, rechtschriftlich korrekte Geschichten zu verfassen. Texte zu produzieren stellt eine grundsätzlich andere Kompetenz dar als die Anwendung der geltenden Rechtschreibregeln. Kinder lernen unterschiedliche Textsorten kennen

10 Freie Rahmentexte Auch wenn Formulieren und Rechtschreibung getrennt voneinander zu betrachten sind, heißt das selbstverständlich nicht, dass die korrekte Schreibung zu vernachlässigen ist. Die Sichtweise auf Fehlleistungen hat sich verändert, indem man die Betrachtung von Fehlern als konstruktive Möglichkeit sieht, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Lernfortschritte zu erzielen. (vgl. Altenburg 2011, S. 8-19) Offene Schreibanlässe bieten den Kindern Anregungen, lassen aber g eine Vielzahl von Möglichkeiten zu und spornen Kinder zur Erstellung vielfältiger und kreativer Texte an

11 Überarbeitungsphase Diese Evaluierungsphase stellt einen besonders anspruchsvollen Aspekt der Schreibarbeit dar, denn sie erfordert die Fähigkeit, den eigenen Text unter verschiedenen Perspektiven zu betrachten und zu entscheiden, was verändert werden soll und welche Textpassagen unverändert bleiben. Erst die Fähigkeit des Perspektivenwechsels erlaubt es, sowohl die Perspektive der Adressaten und Adressatinnen einzunehmen als auch die eigene Zielperspektive zu berücksichtigen. (vgl. Spitta 2010, S. 30ff)

12 Überarbeitung Häufig fehlt diese Form der Überarbeitung weil Lehrerinnen und Lehrer aus Angst, Kinder könnten die anspruchsvolle Form der Textproduktion ohne ihre intensive Unterstützung nicht erlernen, eine Didaktik der überbehütenden Fürsorglichkeit betreiben. Texte werden geschrieben, rasch durchgelesen und abgegeben, wobei die Überarbeitung der Texte Aufgabe der Lehrenden bleibt, die "oberflächliche Korrekturen in Sinne einer Textkosmetik" (Spitta, 2010, S. 34) betreiben und dabei Rechtschreibfehler korrigieren, passendere Ausdrücke suchen oder Wortwiederholungen und umgangssprachliche Formulierungen bemängeln

13 Überarbeitung Durch diese gängige schulische Praxis wird den Kindern die Erfahrung des selbstbestimmten Überarbeitens ihres Textes vorenthalten und gleichzeitig Schreiberfahrung als defizitärer Prozess vermittelt. Wenn Kinder aber das Schreiben freier Texte in Kombination mit Schreibkonferenzen zur Überarbeitung ihrer Werke regelmäßig praktizieren, überzeugen die Produkte davon, wozu Kinder schreibend in der Lage sind

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15 Was ist ein guter Text? …. sollen nicht auf „vordergründige Textkosmetik“ – wie wechselnde Satzanfänge – reduziert werden. Die Aufgabe der Lehrerin(!) besteht einerseits darin, in den Beiträgen der Kinder wegweisende Beobachtungen zu erkennen und zu würdigen, andererseits darin, selber in den Texten Gelungenes zu erkennen und als bedeutungsvoll für das weitere Schreiben herauszustellen. ( Spitta, Freies Schreiben – eigene Wege gehen, S. 34)

16 Was ist ein guter Text? Roter Faden Sind Textanfang und Textende sinnvoll? Passt alles zusammen? Kann man alles gut verstehen? Sind die Textteile miteinander verbunden? KOHÄRENZ

17 Was ist ein guter Text? An die Leserin und den Leser denken Für wen ist der Text bestimmt? Wer soll den Text lesen oder hören?

18 Was ist ein guter Text? Ziel und Wirkung: Hast du eine bestimmte Absicht? erzählen, informieren, appellieren, Spannung erzeugen, Leute zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen… Welche Wirkung erzielt der Text? Was will der Text erreichen?

19 Was ist ein guter Text? Textmuster, Textsorte ausgedachte Geschichte, Traum, Lied, Gedichte, Krimis, Wünsche, Gespenstergeschichten, … Welche Textsorte passt hier? Wie muss der Text gegliedert sein?

20 Was ist ein guter Text? Wörter Welche Wörter passen zum Ziel? Welche Wörter braucht man für welche Leser und Leserinnen?

21 Was ist ein guter Text? Sätze Ist jeder Satz zu verstehen? Sind die Sätze so gebildet, dass die Leser und Leserinnen sie verstehen? Sind die Sätze so gestaltet, dass das Ziel erreicht wird? Sind die Sätze verbunden? Ist der Text orthografisch leicht lesbar?

22 Texthand – ein Medium für Reflexion und Überarbeitung

23 Das Packerl

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27 Schreibkonferenz

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32 Das Zuhören vorbereiten

33 Das Zuhören vorbereiten

34 Rückmeldungen geben

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46 Wolkenscheinlyrik Sammeln von Winternomen Sammeln zusammengesetzter Nomen Wortkarten trennen Neue Wörter bilden Lieblingskreationen aussuchen Neue Wörter mit Füllwörtern auffüllen Text gestalten

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48 Paul Klee und Haiku

49 Anleitung - Malaufträge 1. Zeichne Punkte auf dein Blatt! 2. Zeichne weitere Punkte auf dein Blatt! 3. Verbinde die Punkte mit Linien! 4. Verbinde die Punkte mit Linien! 5. Schau dir das Blatt gut an, finde eine Figur heraus und verstärke sie! 6. Verstärke noch eine Figur! 7. Gestalte eine Fläche mit Farbe! 8. Gestalte eine zweite Fläche mit Farbe!

50 Anleitung - Schreibaufträge Bestimme auf dem Bild, wo oben und unten ist. Das Bild darf nicht mehr gedreht werden. Finde eine passende Überschrift und schreibe sie auf den Zettel! Das Haiku beginnt. Schreibe 5 Silben passend zum Bild und zur Überschrift! Schreibe 7 Silben passend zum vorangegangenen Text! Beende das Gedicht mit 5 Silben! Es kann ein überraschender Schluss sein. Das Bild wird ein letztes Mal weitergegeben. Dann wird das Haiku so vorgelesen, dass die anderen das Bild sehen

51 Stationenplan Winter

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54 Eines Tages hatte Herr Jakob sand gestreut. Er hatte einen Kübel in der Hand und streute sand auf dem Gehsteig, so konte auch nimand ausrutschen. Wenig später kam ein Mann vorbei und Herr Jakob grüste sehr freundlich. Der Mann aß bananen. Als Herr Jakob mit seiner Streuarbeit fertig war, ging er zufrieden nach Hause. Aber dann parsierte das unglück. Herr Jakob rutschte auf einer bananenschale aus er wuste genau, wer das war. Herr Jakob stand wider auf, nahm die bananenschale und schmis sie weg so konnte siech niemand mehr verlezen. Der Mann musste sich bei Jakob entschuldigen, weil er die Schale auf dem Gesteig geschmisen hatte.

55 Geschichten beurteilen

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58 Arbeitsnote (aus Inhalt, Ausdruck und Sprachrichtigkeit ) Punktezahl Arbeitsnote Rechtschreibnote Rechtschreibquotient Rechtschreibnote Fehlerzahl mal 1000 Geschriebene Wörter Gesamtnote = Arbeitsnote + Rechtschreibnote 2


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