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Die Wiedergewinnung der deutschen politischen Autonomie in der Nachkriegszeit (1945-1949) Die Wiedergewinnung der deutschen politischen Autonomie in der.

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Präsentation zum Thema: "Die Wiedergewinnung der deutschen politischen Autonomie in der Nachkriegszeit (1945-1949) Die Wiedergewinnung der deutschen politischen Autonomie in der."—  Präsentation transkript:

1 Die Wiedergewinnung der deutschen politischen Autonomie in der Nachkriegszeit ( ) Die Wiedergewinnung der deutschen politischen Autonomie in der Nachkriegszeit ( )

2 Situation / Deutschland unterzeichnet Kapitulation Aufteilung in vier Besatzungszonen

3 Besatzungszonen 1945

4 Kriegsziele/ Deutschlandpläne der Alliierten

5 Vier Freiheiten: territoriale Veränderungen nur nach dem Selbstbestimmungsprinzip freie Entscheidung des Volkes über Regierungsform freier/gleicher Zugang aller Länder auf globale Ressourcen Freiheit vor Furcht und Not

6 Die Atlantikcharta kein verbindlicher Vertrag sollte anderen Ländern Beitritt zur Anti- Hitler-Koalition ermöglichen sollte für alle Länder gelten, insbesondere für die von den Nationalsozialisten besetzten

7 Russland:.... Unser Ziel besteht darin, unsere Gebiete und unsere Völker vom faschistischen deutschen Joch zu befreien. Wir haben keine Kriegsziele und können keine Kriegsziele haben wie etwa das Ziel, den slawischen und den anderen unterjochten Völkern Europas, die von uns Hilfe erwarten, unseren Willen und unser Regime aufzuzwingen. Dieser Krieg ist nicht wie in der Vergangenheit; wer immer ein Gebiet besetzt, erlegt ihm auch sein eigenes gesellschaftliches System auf. Jeder führt sein eigenes System ein, soweit seine Armee vordringen kann. Es kann gar nicht anders sein. Stalin, / Stalin,

8 Russland Dezember 1941 Loslösung des Rheinlandes von Preußen Preußen als eigenständiger Staat Zersplitterung von Bayern Ostpreußen zu Polen Sudetenland an Tschechien Österreich als eigenständiger Statt Sonstige RU Grenzen: Wie vor dt. Angriff Reparationen

9 USA Februar 1942 Richtete Advisory Committee on Post War Foreign Policy ein Beratungsausschuss für Nachkriegs- probleme Vorstellung: Teilung D. in drei, fünf oder sieben Teile Gegenargument: Zweites Versailles Auflösung im Dez. 1943

10 Außenministerkonferenz – Vorentscheidungen: Österreich unabhängig Deutschland in Grenzen Zerstückelung Deutschlands Einrichtung der European Advisory Comission(EAC)

11 Teheran 1943 USA: Fünf Zonen 1. Preußen (ohne Ostpreußen) 2. Hannover / NW Deutschland / Köln 3. Sachsen / Leipzig 4. Hessen 5. Bayern / Baden / Württemberg

12 Teheran 1943 GB: Zwei Zonen Preußen isoliert Sachsen / Pfalz / Baden / Württemberg Evtl. zusammen mit Österreich / Ungarn

13 Morgenthau-Pläne Deutschland in mindestens drei Staaten teilen Komplette Reagrarisierung Deutschlands Wurde als neues Versailles angesehen Beleg für emotionale Folgen der deutschen Kriegsaggressivität

14 Jalta, Februar 1945 EAC-Dokumenten über Kontrollrat/Kapitulation/Zoneneinteilung wurde zugestimmt, kein Vertrag RU stimmte Teilungsplänen nicht mehr zu aufgrund der militärischen Siege der roten Armee bzw. zukünftiger Einflussnahme

15 Zusammenfassung Kein konkretes, einheitliches Deutschlandkonzept entwickelt Allianz förderte fast nur militärische Zusammenarbeit Potential der Atlantik-Charta als Beginn gemeinsamer Politik nicht genutzt

16 Potsdamer Konferenz 07/ Deutschland wurde in vier Zonen unterteilt Oberkommandos besitzen die gesamte politische Macht, sind den jeweiligen Regierungen verpflichtet Dezentralisierung Begrenzte Parteigründung erlaubt (Ausnahme: Frankreich) Begrenzte Presse-, Religions- und Redefreiheit

17 Parteigründungen Westen französische Besatzungszone : Erlaubnis Parteigründungen bis 1947: Isolierung der Zonenparteien Parteizusammenschlüsse verboten : Isolation des Saarlandes von anderen pol. Einflüssen Unterstützung föderalistischer Parteien: Kein vereintes Deutschland

18 Parteigründungen Westen amerikanische Besatzungszone Konservative Eliten in Verwaltung Entstehung von vier Parteien: CDU, SPD, KPD, FDP Forderung: Einheitliches Deutschland CDU und SPD dominierten (Adenauer / Schumacher)

19 Parteigründungen Westen Groß Britannien Montgomery will demokratische Parteien fördern : Regelung für Parteibildung

20 Parteigründungen Osten russische Besatzungszone : Bedingte Erlaubnis zur Parteigründung Dominanz von vier Parteien: KPD, SPD, CDU, LDPD Frühe Entsendung KPD-Kaders nach Berlin Massive Bevorzugung der KPD durch Besatzungsmacht Geschickte Manipulation der politischen Strukturen durch KPD

21 Verlauf der politischen Machtgewinnung Amerikanische Besatzungszone Umstrukturierung der Besatzungszonen in neue Länder Beginn mit Aufbau einer deutschen Verwaltung Einsetzung von Bürgermeistern und Landräten durch Besatzungsmächte (03/ ) Einsetzung von Ministerpräsidenten, welche nur Besatzungsmächten verantwortlich waren : Ministerpr. erhalten beschränkte exek. und legisl. Gewalt

22 Verlauf der politischen Machtgewinnung Einberufung von Vorparlamenten (Landtage) Aufgabe: Kontrolle der Ministerpräsidenten Zusammensetzung: Vertreter von Parteien, Berufsverbänden, Kirchen, Hochschulen Demokratische Legitimation: Wahlen / : Erste Kommunalwahlen

23 Verlauf der politischen Machtgewinnung : Uneingeschränkte Übertragung der drei Gewalten an die jeweiligen Länder Ausnahme: Int. Angelegenheiten, welche die USA betreffen : Einführung eines Länderrats Mitglieder: Ministerpräsidenten, mussten einstimmig entscheiden / Entscheidungen mussten durch Länderparlamente bestätigt werden

24 Verlauf der politischen Machtgewinnung Britische Besatzungszone Umstrukturierung der Besatzungszonen in neue Länder : Kreistage und Gemeinderäte 10./ : Ernennung von Provinziallandtagen und Länderparlamenten Kompetenzen der Länderregierungen beschränkt / auf regionale Verwaltungseinheiten begrenzt Konferenz der Ministerpräsidenten ohne wirkliche Macht

25 Verlauf der politischen Machtgewinnung : Verschmelzung der engl. Und der amerik. Besatzungszonen aus wirtschaftlichen Gründen: Bi-Zone Keine wirtschaftliche Verschmelzung ohne die damit verbundene politische Verschmelzung Gründung von Wirtschaftsrat und Exekutivausschuss WR: Legislative(Parlament) / wurde von von Landtagen gewählt Exekutivausschuss: Überwachung der Verwaltung/ Vorschläge an WR

26 Verlauf der politischen Machtgewinnung Beiden Räten war jeweils ein Alliierter Rat gleichgestellt, welche die Entscheidungen mit beeinflussten Machterweiterung der beiden Räte: Abgeordnetenanzahl verdoppelt/ WR: höhere gesetzgebende Kompetenzen (z.B. Steuerrecht) Ersetzung des Exekutivausschusses durch einen Länderrat (bestehend aus je zwei Vertretern pro Land) Gesetzesvorschläge einbringen / WR blockieren

27 Verlauf der politischen Machtgewinnung : Beginn der Ausarbeitung einer Verfassung durch den Zonenbeirat Schwerpunkt: Kompromiss aus Föderalismus und nötiger Zentralisierung Schatten der Vergangenheit Somit auch Stärkung der Länderrechte gegenüber der Regierung Gewaltenteilung als Grundprinzip gegensätzlich zur kommunistischen Ostzonenverfassung, in der Parlament alle Gewalten besitzt

28 Verlauf der politischen Machtgewinnung Volksrat und Staatsrat entscheiden zusammen Grundlage unserer heutigen Verfassung

29 Verlauf der politischen Machtgewinnung Anfang 1848 verstärken die Westmächte ihre Bemühungen einen deutschen Staat gründen zulassen 02./ : Bildung eines Westbündnisses zwischen den USA, GB, FR, Belgien, NL, Luxemburg Brüsseler Pakt schuf Beratungsgremium Londoner Kommuniquè regelte Kontrolle über Ruhrgebiet Somit auch Einbindung FR in Deutschlandpolitik der Alliierten; Bildung einer Trizone durch Verschmelzung mit FBZ ( )

30 Verlauf der politischen Machtgewinnung : Einführung der DM : Entwurf eines Grundgesetzes : Grundgesetz tritt in Kraft : Wahl zum ersten dt. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland


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