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Was heißt Philo-sophía? phílos/phileín sophía philósophos philosopheín erst seit dem 5. Jh. v. Chr. (Freund, Liebhaber)(Wissen, Bildung) theoría.

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1 Was heißt Philo-sophía? phílos/phileín sophía philósophos philosopheín erst seit dem 5. Jh. v. Chr. (Freund, Liebhaber)(Wissen, Bildung) theoría

2 Eros (des Denkens) Póros (Wegfinder, Erfinder- geist, übertr. Reichtum (Armut/ Mangel) Platon, Symp. 203aff. Eros als Zwischenwesen philósophos Der philosophische Eros Penía

3 Mythos aitía (Grund) arché (Anfang, Ursprung) Sinn Vom Mythos zum Logos? (Nestle)

4 Hesiods Theogonía Chaos Gaia/Erde Tártaros/Unterwelt Eros Uranos Kronos Zeus Rhe(i)a Gaia chronos/ Zeit rhein/ fließen ??

5 Beginn der griechischen Philosophie gnóthi sautón (Erkenne dich selbst!) die Sieben Weisen arché: Anfang, Ursprung Anfänglichkeit (Gadamer)

6 Thales von Milet (ca v. Chr.) arché: Wasser Einheit in der Vielheit der Dinge Werden als Veränderung eines beharrlichen Substrats Wesen und Erscheinung Gedanke des ersten Grundes

7 Der erste Satz der Philosophie Anfang und Ursprung der seienden Dinge ist das Ápeiron. Woraus aber das Werden ist den seienden Dingen, in das hinein geschieht auch ihr Vergehen nach der Schuldigkeit; denn sie zahlen einander gerechte Strafe (díke) und Buße (tísis) für ihre Ungerechtigkeit (adikía) nach der Ordnung der Zeit.

8 Anaximander (ca v. Chr.) ápeiron = Unbegrenztes das Werden nach best. Gesetzmäß. das Vergehen nach best. Gesetzmäß. Daseinsmöglichkeiten begrenzen einander Was auf Kosten eines anderen entsteht (adikía), wird diesem gegenüber schuldig (díke, tísis). Seiende Dinge

9 Anaximenes (ca v. Chr.) Eine Welt aus Luft (aër) = das erste monistische System durch Verdünnung Feuer durch Verdichtung Wasser Erde Steine

10 Heraklit (ca v. Chr.) Grundprinzip Feuer (pyr) = vernunftbegabt sophón/weise theíon/göttlich Logos Vernunft, Weltordnung Einheit der komplementären Gegensätze

11 Flussfragmente Identität/Persistenz Wechsel Krieg (pólemos) der Gegensätze Gegensätze entstammen derselben Realität In dieselben Flüsse steigen wir und steigen wir nicht, wir sind und wir sind nicht (dieselben).

12 Pythagoras (ca v. Chr.) Metempsychose = Seelenwanderung Orphik ( akoúsmata = gehörte Dinge Orpheus ) acusmaticimathematici Lebewesen = émpsychon (darin ist eine Seele) Seele =athánatos (ohne Tod, unsterblich)

13 TheoríaKosmos théa horán (Anblick, Schauspiel) (sehen) und Die Seele des Philosophen wird durch die Betrachtung selbst kósmios wohlgeordnet). (Betrachtung) (Ordnung)

14 Tetraktýs (Vierzahl) 10 = Summe der ersten 4 natürl. Zahlen =

15 Parmenides (ca v. Chr.) B3: to gar autó noeín estín to kai eínai = dasselbe nämlich ist zu denken/erkennen und zu sein Denken gibt es nur als Denken von Seiendem, und dies setzt etwas (davon unabhängig) Seiendes voraus.

16 Anaxagoras (ca v. Chr.) Theorie des Werdens homoioméreiai/ Homöomeríen = gleichteilige Stoffe nous = der bewegende mit infiniter Teilbarkeit Geist (?) Rotationsbewegung

17 Demokrit (ca v. Chr.) átomakenón = kleinste unteilbare Bausteine, durch Gestalt, Größe und Gewicht unterschieden = leerer Raum, Vakuum schéma (Form), thésis (Lage) táxis (Anordnung)

18 Sophisten Rhetorik: Sprache Machtinstrument Lernziel = Expertenwissen areté Lebenstüchtigkeit, Vortrefflichkeit = euboulía = Wohlberatenheit Alle menschliche Praxis = poíesis nómos phýsis

19 Etymologie von Agnostizismus Präfix a- = Verneinungssilbe gnostiké (dýnamis) = Erkenntnisvermögen A – gnostiz – ismus Suffix -ismus = Tätigkeit od. deren Ergebnis; Lehrmeinung, System, Gesamtheit

20 Protagoras (ca v. Chr.) Agnostizismus Homo-mensura-Satz Mythos des Protagoras über Kultur- entstehung ( Platon, Prot. 320c322d) Feuerdiebstahltechn. Intelligenz Mensch = Mängelwesen (A. Gehlen) aidós und díke!

21 Gorgias (ca v. Chr.) Macht der Rhetorik Psychagogie: ton hétto lógon kreítto poieín radikaler erkenntnistheoretischer Skeptizismus 1. Nichts existiert. 2. Wenn etwas existierte, wäre es nicht erkennbar. 3. Wenn es erkennbar wäre, so wäre es nicht mitteilbar. ( die schwächere Meinung zur stärkeren machen)

22 Elenktik (von élenchos = Prüfung, Überführung, Widerlegung) Was ist X-Frage lógon didónai = Rechenschaft ablegen Die zu prüfende These muss bewiesen werden. indirektes Beweisverfahren = Hypóthesis

23 Kynische Ethik eudaimonía = letztes Ziel der antiken Ethik areté autárkeia áskesis Fülle der Zwänge (Prestigedenken, Konsumzwang, Begierden …) Befreiung durch hartes Training

24 Platons Werke Frühe Werke: Apologie, Kriton, Ion, Hippias minor, Protagoras, Laches, Charmides, Eutyphron, Gorgias Mittlere Werke: Menon, Phaidon, Symposion, Politeia Übergang z. Spätwerk: Phaidros, Parmenides, Theaitetos Spätwerke: Sophistes, Politikos, Timaios, Kritias, Philebos, Nomoi ? Lysis, Euthydemos, Hippias maior, Kratylos (?)

25 Sonnengleichnis horatós tópos (sichtbare Welt) Sonne Licht Dinge Sehvermögen Auge noëtós tópos (denkbare Welt) Idee des Guten Wahrheit Ideen Verstandestätigkeit Seele

26 Liniengleichnis ABDCE VermutenMeinenVerstandVernunft Schatten, Spiegelbilder Tiere, Pflanzen mathematische Gegenstände Ideen Liniengleichnis

27 Der Weg der Erkenntnis eikasía: Vermutung, Vergleichung; Abbilder-/Schattenerkenntnis pístis: Vertrauen, Glaube; Wahrnehmung dessen, das Schatten wirft diánoia: Denken, Verstand; Verstandeserkenntnis durch Begriffe nóësis: Intellekt, Vernunft; Vernunfterkenntnis durch die Einsicht in das Sein der Ideen

28 Skizze zum Höhlengleichnis Schatten Rückwand Menschen Wand Menschen mit Gegenständen Feuer zum Ausgang der Höhle (aus: Platon, Der Staat. Herausgeg. V. Karl Vretska, Stuttgart: Reclam 2001.)

29 Höhlengleichnis: analoge Deutung Sonne Idee des Guten Dinge in der Welt Ideen Spiegelbilder mathemat. Gegenstände Feuer Sonne Dinge in Höhle Dinge auf der Welt Schatten Nachahmungen, Bilder

30 Anámnesis Idee Mensch raum-zeitliche Dinge anámnesis méthexis Erfahrung

31 Platons Staatsmodell StändeSeelenteile Lehrstand: Herrscher/Regierende Wehrstand: Krieger, Wächter Nährstand: Arbeiter, Bauern, Handwerker das Vernünftige/ Vernunft das Affektive/ Mut das Triebhafte/ Begehren Tugenden Weisheit Tapferkeit Besonnen- heit Gerechtigkeit

32 Aristoteles: Stufen der Erkenntnis Sinneswahrnehmung: aísthesis Erinnerung, Gedächtnis: mnéme Erfahrung: empeiría Kunstfertigkeit/Kundigkeit: téchne (Kenntnis fachspezifischer Ursachen) theoretische Wissenschaft: epistéme (höchste Form des Wissens)

33 Aristotelische Ontologie PotenzialitätAktualität dýnamisenérgeia (Möglichkeit, Kraft, Vermögen) (Tätigkeit, Verwirklichung, Wirklichkeit) Werden = Übergang vom Möglichsein zum Wirklichsein (immanente Teleologie)

34 Aristoteles: Ursachenlehre Stoff(hýle)-Ursache: causa materialis (Material zum Hausbau) Form(morphé, eídos)-Ursache: causa formalis (Bauplan) Wirk(kínesis)-Ursache: causa efficiens (Arbeitskraft der Bauarbeiter) Zweck(télos)-Ursache: causa finalis (Haus zum Wohnen) Entelechie: innere Zweckmäßigkeit, Entfaltung des Organismus vom Keim bis zur voll entwickelten Form

35 Reine Wirklichkeit (Unbewegter Beweger) Reine Materie (bloße Möglichkeit; Bewegtes, das nicht bewegt) anorgan. Dinge Pflanzen Tiere Menschen Form + Materie (Bewegt- Bewegendes) immat. Formen (aus: W. Röd, Kleine Geschichte der antiken Philosophie. München: Becksche Reihe 1998, S. 211)

36 Aristotelische Lebensformen bíos apolaustikós: das genießende Leben (hedoné) bíos politikós: das tätige Dasein in der Polis (areté, timé) bíos theoretikós: die der theoría ver- pflichtete philosophische Existenz (alétheia, phrónesis)

37 Mesótes-Theorie Feigheit TollkühnheitTapferkeit Spaziergänger mit Höhenangst Bergsteiger ohne Sicherung standhaft Wert 1 besonnen Wert 2 tapfer Unwert 1 Feigheit Unwert 2 Tollkühnheit Tugend

38 Stoá: zwei universelle Prinzipien hýle lógos Stoff Vernunft passiv aktiv Feuer, pneuma ekpýrosis

39 Epikurs Kriterien der Wahrheit in der Kanonik aísthesis (Wahrnehmung) prólepsis (Vorwegnahme; Vorbegriff) páthos (Gefühl, Empfindung von Lust und Unlust)


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