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REACH: Stoff – Zubereitung - Erzeugnis 23.10.2007 Prof. Dr. Herbert F. Bender Gefahrstoffmanagement.

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Präsentation zum Thema: "REACH: Stoff – Zubereitung - Erzeugnis 23.10.2007 Prof. Dr. Herbert F. Bender Gefahrstoffmanagement."—  Präsentation transkript:

1 REACH: Stoff – Zubereitung - Erzeugnis Prof. Dr. Herbert F. Bender Gefahrstoffmanagement

2 Prof. Bender, BASF AG Definition Stoff Chemisches Element und seine Verbindungen in natürlicher Form oder gewonnen durch ein Herstellungsverfahren, einschließlich der zur Wahrung seiner Stabilität notwendigen Zusatzstoffe und der durch das angewandte Verfahren bedingten Verunreinigungen, aber mit Ausnahme von Lösungsmitteln, die von dem Stoff ohne Beeinträchtigung seiner Stabilität und ohne Änderung seiner Zusammensetzung abgetrennt werden können; 1. Stoff (Artikel 3.1, Begriffsbestimmungen):

3 Prof. Bender, BASF AG Definition Zubereitung Gemenge, Gemische oder Lösungen, die aus zwei oder mehr Stoffen bestehen. 2. Zubereitung (Artikel 3.2, Begriffsbestimmungen): Somit können Zubereitungen sein: eine Mischung oder Lösung von vorhandenen separaten Stoffen, unabhängig, ob absichtlich oder unabsichtlich hergestellt ein Gemenge, Gemisch oder Lösung, das in einem Herstellungsverfahren direkt gewonnen wurde.

4 Prof. Bender, BASF AG Stoff - Zubereitung Problem Abgrenzung: Stoff Zugbereitung Zubereitung Nach REACH ist ein Gemisch von Stoffen eine Zubereitung ! A + BC + D Beispiel: Reaktion von 2 Stoffen führt zu einem Gemisch von Stoffen Reaktionsprodukt: Stoff oder Gemisch? Konsequenz: es kann nicht die Zubereitung registriert werden, sonder nur die Einzelkomponenten doppelter Registrierungsaufwand

5 Prof. Bender, BASF AG Beispiele Zubereitungen Dichlorierung von Benzol liefert das Isomerengemisch Dichlorbenzol mit folgender Zusammensetzung: ca. 40% 1,2-, ca. 5% 1,3- und ca. 55%1,4-Dichlorbenzol Beispiele für Zubereitungen = Gemenge/Gemische/Lösungen Nitrierung von Toluol liefert die Zubereitung Nitrotoluol roh folgender Zusammensetzung: : ca. 60% 1,2-, ca. 5% 1,3-und ca. 35%1,4-Nitrotoluol

6 Prof. Bender, BASF AG Klärungsversuch in RIP 3.10 Unterscheidung in: Well defined substances:100% der Zusammensetzung definiert Mono-constituent substance: 1 Hauptkomponente 80% Multi-constituent substance: 2 oder mehr Hauptkomponenten zwischen % UVCB-Stoffe: Substances of Unknown or Variable composition, Complex reaction products or Biological materials kaum definierte Stoffe oder Stoffe mit wechselnder Zusammensetzung die Anzahl der Komponenten ist relativ hoch, und/oder Zusammensetzung ist weitgehend unbekannt, sehr variabel und kaum vorhersehbar

7 Prof. Bender, BASF AG Mögliche Konsequenzen Umbenennung einer Vielzahl von Stoffen gegenüber EINECS oder ELINCS möglich viele Stoffe sind in der neuen Klassifizierung und Benennung nicht länger EINECS gelistet, da Mischung aus… nicht EINECS gelistet wurde sie verlieren sog. Phase-in-Status als Nicht-Phase-in-Stoffe verlieren sie die Übergangsfristen, die für die Registrierung der Altstoffe gelten durch den Verlust des Phase-in-Status werden sie zu nicht ELINCS gelisteten Neustoffen, die unverzüglich zum der Verpflichtung zur Vollregistrierung unterliegen!

8 Prof. Bender, BASF AG Erzeugnisse Erzeugnisse unterliegen nur unter den folgenden Voraussetzungen REACH: der Stoff ist in dem Erzeugnis in einer Menge von insgesamt mehr als 1 Tonne pro Jahr und pro Produzent oder Importeur enthalten der Stoff soll unter normalen oder vernünftigerweise vorhersehbaren Verwendungsbedingungen freigesetzt werden die Konzentration des Stoffes > 0,1 % bzw. stoffspezifisch abweichende Einstufungsgrenzwerte Die Registrierung hat nach Artikel 7 zu erfolgen!

9 Prof. Bender, BASF AG Beispiel für Stoff in Erzeugnis Flüssigkeitsthermometer, enthält besonders besorgniserregende Flüssigkeit: Registrierung nach Artikel 7.2 Ungeklärte Fälle: Feuerwerkskörper Klebeband Batterien Radiergummi

10 Prof. Bender, BASF AG Stoff/Zubereitung in Container Ist die chemische Zusammensetzung des (freizusetzenden) Stoffes wichtiger als die Form, Oberfläche, Design des Erzeugnisses: Stoff/Zubereitung in Container Konsequenz: Stoff ist nach Artikel 6 zu registrieren! Beispiele: Kugelschreiber Schreibmaschinenband Toner-Kartusche Durchschreibepapier Sprühdose Reinigungstuch, das spezielle Chemikalien enthält

11 Prof. Bender, BASF AG Definitionen Phase-in-Stoff: Stoff, der im Europäischen Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe (EINECS) aufgeführt ist; Stoff, der in der EG oder in den am 1. Januar 1995 oder am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beigetretenen Ländern hergestellt, vom Hersteller oder Importeur jedoch in den 15 Jahren vor Inkrafttreten dieser Verordnung nicht mindestens einmal in Verkehr gebracht, vorausgesetzt, der Hersteller oder Importeur kann dies durch Unterlagen nachweisen

12 Prof. Bender, BASF AG Zwischenprodukte Definition: Stoff, der für die chemische Weiterverarbeitung hergestellt und hierbei verbraucht oder verwendet wird, um in einen anderen Stoff umgewandelt zu werden nicht-isolierte Zwischenprodukte Zwischenprodukt, das während der Synthese nicht vorsätzlich aus dem Gerät, in dem die Synthese stattfindet, entfernt wird (Ein-Topf- Synthese, Kaskadenreaktion) standortinternes isoliertes Zwischenprodukt: wird nur an einem Standort pro Registrierer gehandhabt transportiertes isoliertes Zwischenprodukt: Zwischenprodukt, das an andere Standorte geliefert ode zwischen diesen transportiert wird unterliegen nicht REACH

13 Prof. Bender, BASF AG Transportierte Zwischenprodukte Stoff wird während seines gesamten Lebenszyklus durch technische Mittel strikt eingeschlossen verwendete Verfahrens- und Überwachungstechnologien führen zur Minimierung der Emissionen und Expositionen. die Verwendung des Stoffes erfolgt streng kontrolliert nur ordnungsgemäß ausgebildetes Personal handhabt den Stoff Zusätzlich zu den standortinternen Zwischenprodukte ist ab 1 t/a zusätzlich darzulegen: die Handhabung des Stoffes wird sorgfältig dokumentiert und vom Standortbetreiber streng überwacht

14 Prof. Bender, BASF AG Zwischenprodukte Registrierunterlagen: Einstufung vorhandene physikalisch-chemische, toxische und umwelttoxische Daten Beschreibung der Verwendungsart detailliert die vorhandenen Schutzmaßnahmen Wird ein Stoff von mehreren Firmen registriert: Konsortienbildung federführender Registrant

15 Prof. Bender, BASF AG Standortinterne Zwischenprodukte Einzureichende Unterlagen ab 1 t/a: Einstufung vorhandene physikalisch-chemische, toxische und umwelttoxische Daten allgemeine Angaben zur Verwendungen detaillierte Beschreibung der Risiko-Management-Maßnahmen (RMM)

16 Prof. Bender, BASF AG Zwischenprodukte Voraussetzung, um die erleichterten Registrierpflichten nutzen zu können: Stoff wird nur unter streng kontrollierten Bedingungen verwendet was heißt streng kontrolliert? Stoff wird durch technische Mittel im gesamten Lebenszyklus strikt eingeschlossen heißt das geschlossenes System? Emissionen und Expositionen werden minimiert haben abgeleitete DNELs, AGWs keine Relevanz?

17 Prof. Bender, BASF AG Transportierte Zwischenprodukte Stoff wird während seines gesamten Lebenszyklus durch technische Mittel strikt eingeschlossen verwendete Verfahrens- und Überwachungstechnologien führen zur Minimierung der Emissionen und Expositionen. die Verwendung des Stoffes erfolgt streng kontrolliert nur ordnungsgemäß ausgebildetes Personal handhabt den Stoff Zusätzlich zu den standortinternen Zwischenprodukte ist ab 1 t/a zusätzlich darzulegen: die Handhabung des Stoffes wird sorgfältig dokumentiert und vom Standortbetreiber streng überwacht

18 Prof. Bender, BASF AG REACH had reached us! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!


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