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Umstellung auf den Bioweinbau, rechtliche und förderrelevante Aspekte 13.12.2007.

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Präsentation zum Thema: "Umstellung auf den Bioweinbau, rechtliche und förderrelevante Aspekte 13.12.2007."—  Präsentation transkript:

1 Umstellung auf den Bioweinbau, rechtliche und förderrelevante Aspekte

2 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 2 Biologische Wirtschaftsweise im Weinbau Bioweinbau international Bioweinbau in Österreich Gesetzliche Rahmenbedingungen ÖPUL 2007 Vorgaben Organic vinyard in Australia. © Helga Willer, FiBL

3 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 3 Ökologischer Weinbau in Europa 2004 (IFOAM)

4 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 4 Anzahl der Biobetriebe in Österreich (2006 und 2007)

5 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 5 ÖPUL Teilnahme 2006 und 2007 (AMA)

6 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 6 Daten Österreich Bioweinbaubetriebe in Österreich Mit insges ha 5% der Ö Weinbaufläche Durchschnittliche Weinbaufläche pro Bioweinbaubetrieb von 4,79 ha

7 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 7 Daten NÖ Weinbaubetriebe in NÖ haben MFA abgegeben Davon Bioweinbau beantragt: 263 Betriebe Mit insges ha 5% der NÖ Weinbaufläche Durchschnittliche Weinbaufläche pro Bioweinbaubetrieb von 5,48 ha

8 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 8 Ziele des Bioweinbaus Weingarten ist ökologisches Ganzes gesehen Von Monokultur zu funktionierenden Ökosystem durch Förderung und Mehrung der Artenvielfalt von Flora und Fauna gezielte Begrünungs- und Bearbeitungsmaßnahmen notwendig, um die natürliche Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu steigern Erziehung gesunder widerstandsfähiger Kulturpflanzen Belastung von Gewässern und des Bodens vermeiden

9 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 9 Bioweinbau Verbot von Herbiziden, chemisch-synthetischen Insektiziden und synthetische Stickstoffdüngern ganzjährige Begrünung (Offenhalten von max. 8 Wochen bei Trockenheit oder Junganlagen) Saatgut zur Begrünung muss aus biologischer Produktion stammen Verwendung von Wachstumsregulatoren und gentechnische- verändertem Material (Pflanzmaterial, Kellertechnik) ist verboten

10 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 10 Rechtliche Grundlagen im Bio- Weinbau Wasserrecht, CC, Pflanzenschutzmittelgesetze,… EU 2092/91= Codex RL ÖPUL 2007 BIO- Verbandsrichtlinien Vermarkter

11 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 11 Die Umstellung Rechtliche Regelungen: Den einheitlichen gesetzlichen Rahmen für den Bio- Weinbau in der EU bildet die Verordnung 2092/91 darüber hinausgehend gibt es Richtlinien, die vom jeweiligen Bio- Verband definiert sind, und dem Konsumenten ein über die gesetzlichen Vorgaben der Europäischen Union hinaus kontrolliertes Produkt bieten.

12 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 12 beginnt mit dem Abschluss eines Kontrollvertrages bei einer der 7 in Österreich zugelassenen Kontrollstellen Für Weinbaubetriebe gilt eine Umstellungszeit von 36 Monaten. Bis 12 Monate nach Abschluss des Kontrollvertrages gilt die Ernte und der Wein weiterhin als konventionelle Ware nach den 12 Monaten Vermarktung als Umstellungsprodukt 36 Monate nach Abschluss des Kontrollvertrages gelten die Ernte und der Wein als BIO- Ware. Geltende Richtlinien sind einzuhalten Umstellungszeit

13 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 13 Kontrollfirmen Zertifizierung sonst ist eine Vermarktung als BIO- Produkt nicht möglich Jeder kontrollierte Betrieb bekommt eine Code-Nummer der Bio- Kontrollstelle, die das Produkt zertifiziert hat und sich auf jeder Weinflasche, die als bio verkauft wird, befinden muss, außer die Kontrollstelle wird namentlich angeführt

14 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 14 Allgemeine Kennzeichnung Hinweis aus ökologischen Anbau oder aus biologischer Landwirtschaft Bio-Kontrollstelle: namentlich angeführt und/oder die Kontrollnummer Dies erfolgt auf dem Etikett der Flasche zusätzlich zu den im Weingesetz vorgeschriebenen Bezeichnungsvorschriften.

15 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 15 Biozeichen Siegel der Bio-Kontrollstelle staatliches Bio-Zeichen der AMA EU-Bio-Logo Logo eines Biobauern-Verbandes Markenzeichen von Großerzeugern oder Handelsketten

16 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 16 Gesetzliche Düngungsverbote Zeitliche Einschränkungen VerbotszeitraumN-Düngearten Betroffene Flächen/ Kulturen 15. Oktober – 15. Februar Jauche, Gülle und stickstoffhaltigen Mineraldünger (chem. synthetischen)* Klärschlamm * Gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche ohne Gründecke 15. November- 15. Februar Gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche mit Gründecke 30. November – 15. Februar Stallmist, Kompost Gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche * Ausbringung im Bio nicht erlaubt!

17 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 17 ÖPUL 2007 Biologische Wirtschaftsweise Teilnahme mit gesamter landwirtschaftlicher Kulturbereichsfläche Einhaltung VO 2092/91 Kontrollvertragsabschluß bis 31. Jänner des ersten Teilnahmejahres Ein Wechsel der Kontrollstelle hat ohne zeitliche Unterbrechung zw. den 2 Verträgern zu erfolgen Naturverträglicher Umgang mit Landschaftselementen Schlagbezogene Aufzeichnungen Pflanzenschutz (Mittel, PSM- Registernummer, Datum, Menge), mechanische Unkrautregulierung (Art, Datum), Düngung (Datum, Düngerart, Menge), Ernte (Datum)

18 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 18 ÖPUL 2007 Verzicht Kauf und Lagerung unzulässiger Betriebsmittel Bio Teilbetriebsregelung: Trennung Bio zu konventionell nach maximal 4 Kulturbereichen möglich Acker- und Grünland Obst- und Hopfenbau Weinbau Geschützter Anbau (Glashaus, Folientunnel) Eigenständige Betriebsanlagen und landwirtschaftliche Flächen pro Kulturbereich erforderlich Pflanzenschutzgeräteüberprüfung alle 3 Jahre

19 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 19 Düngung allgemein Verzicht Klärschlamm und kompostierten Klärschlamm Stickstoffobergrenzen sind einzuhalten Schlagbezogene Aufzeichnungspflicht für alle Dünger: Ausbringungsdatum, Düngerbezeichnung, Nährstoffgehalt, Aufwandmenge/ha

20 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 20 Stickstoffdüngung Wein Mehrertrag über kg: zusätzlich 3kg N/1000kg Trauben N- Gehalt und -Verfügbarkeit von Wirtschaftsdünger berücksichtigen (Jahreswirkung) Keine leicht löslichen Phosphatdünger Keine synthetischen Stickstoffdünger Trieb wachs- tum Ertragslage mit Begrünung mittel Niedrig (unter 5000 kg/ha) stark80 kg N/ha Abschlag - 20% mittel90 kg N/ha schwach100 kg N/ha

21 Referat 2.2 Weinbau/DI Loimer /Folie 21 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!


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