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© Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 1 Zur Wasserbilanz einer Außenwand Räume trocknen durch Außenwände?... kapillaraktiv?...

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1 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 1 Zur Wasserbilanz einer Außenwand Räume trocknen durch Außenwände?... kapillaraktiv?... diffusionsoffen? Grafik-Design:

2 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 2 Zur Wasserbilanz einer Außenwand Was meinen Sie?... geht?... geht nicht?... etwas? vielleicht?... hilft schon? Grafik-Design:

3 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 3 Zur Wasserbilanz einer Außenwand Was sagt WUFI? Wärme Und Feuchte Instationär Grafik-Design:

4 Inhalte 1.Einführung: Die trockene Wand 2.Beispiel: Ziegelmauer und WUFI - Randbedingungen 3.WUFI - Ergebnisse: Gesamtwassergehalt 4.Diffusion und Kapillarleitung an den Oberflächen 5.Beispiel einer Wasserbilanz 6.Fazit 7.Anhang A: Vergleich mit Glaser 8.Anhang B: WUFI - Film (Beispiel) 9.Anhang C: Transmissionswärmeverlust...und weiteres © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 4

5 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 5 Die trockene Wand ist feucht. Die trockene Wand ist feucht. Ausgleichsfeuchte der Wand in der Umgebungsluft Bei 80% rel. Feuchte der Umgebungsluft hat diese 38 cm dicke Ziegelwand einen Ausgleichswassergehalt von ca. 6,8 Liter Wasser je Quadratmeter. Durch Sorption stellt sich nach langer Zeit eine Gleichgewichtsfeuchte zwischen der Umgebungsluft und dem Mauerwerk ein. Der Dampfdruck ist dann überall gleich groß.

6 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 6

7 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 7 1,8 Liter je Quadratmeter

8 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 8 Baupraktischer Feuchtegehalt 6,8 Liter je Quadratmeter

9 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 9 Baupraktischer Feuchtegehalt Untere Grenze Kapillarleitung 24 Liter je Quadratmeter

10 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 10 Untere Grenze Kapillarleitung Baupraktischer Feuchtegehalt Freie Wassersättigung 72 Liter je Quadratmeter

11 Inhalte 1.Einführung: Die trockene Wand 2.Beispiel: Ziegelmauer und WUFI - Randbedingungen 3.WUFI - Ergebnisse: Gesamtwassergehalt 4.Diffusion und Kapillarleitung an den Oberflächen 5.Beispiel einer Wasserbilanz 6.Fazit 7.Anhang A: Vergleich mit Glaser 8.Anhang B: WUFI - Film (Beispiel) 9.Anhang C: Transmissionswärmeverlust...und weiteres © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 11

12 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 12 Schichtaufbau, Baustoffdaten Schichtaufbau, Baustoffdaten... unverändert in der Parameterstudie U-Werte:... laut WUFI U = 1,653 W/(m²·K)... nach DIN 1946 U = 2,05 W/(m²·K) Vollziegel- Sichtmauerwerk Dicke 24 cm Rohdichte 1900 kg/m² Porosität 0,24 m³/m³ diffusionshemmend μ = 10 [-] sd = 2,40 m Wärmeleitfähigkeit WUFI (trocken) 0,60 W/(m·K) DIN ,81 W/(m·K) Innenputz I (Gips) Dicke1,5 cm Rohdichte850 kg/m² Porosität0,65 m³/m³ diffusionsoffenμ = 8,3 [-] sd = 0,12 m Wärmeleitfähigkeit WUFI (trocken)0,20 W/(m·K) DIN 41080,70 W/(m·K)

13 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 13 Schichtaufbau, Baustoffdaten Schichtaufbau, Baustoffdaten... nachträgliche Innendämmungen Polystyrol EPSDicke8 cm Innenputz II (wie Putz I)Rohdichte15 kg/m² U = 0,37 W/(m²·K) WUFIPorosität0,95 m³/m³ U = 0,40 W/(m² · K) DINdiffusionshemmendμ = 30 [-], sd = 2,40 m Wärmeleitfähigkeit 0,040 W/(m·K) Ytong MultiporDicke8 cm Innenputz II (wie Putz I)Rohdichte115 kg/m² U = 0,41 W/(m² · K) WUFIPorosität0,96 m³/m³ U = 0,44 W/(m² · K) DINdiffusionsoffen μ = 4,1 [-], sd = 0,33 m Wärmeleitfähigkeit 0,045 W/(m·K) MineralwolleDicke8 cm Innenputz II (wie Putz I)Rohdichte60 kg/m² U = 0,37 W/(m² · K) WUFIPorosität0,95 m³/m³ U = 0,40 W/(m² · K) DINdiffusionsoffenμ = 1,3 [-], sd = 0,10 m Wärmeleitfähigkeit 0,040 W/(m·K)

14 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 14 Innenklima: Innenklima: Jahresverlauf der Innentemperatur und der drei Feuchtelasten Innentemperatur niedrige normale hohe Luftfeuchte 30 % bis 60 % Luftfeuchte 40 % bis 60 % Luftfeuchte 50 % bis 60 % Temperatur 20°C bis 22°C Feuchtelasten

15 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 15 Außenklima: Außenklima: Holzkirchen, IBP, Jahr 1991, Himmelsrichtungen

16 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 16 Klimadaten: Klimadaten: Holzkirchen, IBP, Jahr 1991, Jahresverlauf -- außen-- innen Lufttemperatur Luftfeuchte Schlagregen Solarstrahlung

17 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 17 Klima- und Bauteilparameter Klima- und Bauteilparameter (Anzahl der Varianten 4 x 2 x 4 x 3 = 96) Himmelsrichtung Schlagregen Innendämmung Feuchtelast Nord Ost Süd West Nord Ost Süd West ohne mit ohne mit niedrige normale hohe niedrige normale hohe ohne (Innenputz I) EPS Multipor Mineralwolle

18 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 18 WUFI - Startklima WUFI - Startklima (... Berechnungen erfolgen über 2 Jahre im Stundentakt ) Anfangsfeuchte (Wassergehalt) Ziegelmauerwerk 4,32 kg/m² + Innenputz 0,09 kg/m² = 4,41 kg/m² Außentemperatur 12°C Relative Luftfeuchte 80% Innentemperatur 12°C Relative Luftfeuchte 80%

19 Inhalte 1.Einführung: Die trockene Wand 2.Beispiel: Ziegelmauer und WUFI - Randbedingungen 3.WUFI - Ergebnisse: Gesamtwassergehalt 4.Diffusion und Kapillarleitung an den Oberflächen 5.Beispiel einer Wasserbilanz 6.Fazit 7.Anhang A: Vergleich mit Glaser 8.Anhang B: WUFI - Film (Beispiel) 9.Anhang C: Transmissionswärmeverlust...und weiteres © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 19

20 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 20 Gesamtwassergehalt des Bauteils in kg/m² (Summe aller Schichten) nach 730 Tagen (2 Jahre) Eingeschwungener Zustand mit nahezu gleichen Werten zum Jahresende. Ergebnisse der WUFI - Berechnungen 1.1. erstes Jahr zweites Jahr Beispiel: 2,2 kg/m² Nordwand ohne Schlagregen niedrige Feuchtelast Wassergehalt in kg/m² 4,41 kg/m²

21 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 21 Innenputz

22 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 22 EPS

23 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 23 Multipor

24 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 24 Mineralwolle

25 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 25 Innenputz

26 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 26 EPS

27 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 27 Multipor

28 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 28 Mineralwolle

29 Inhalte 1.Einführung: Die trockene Wand 2.Beispiel: Ziegelmauer und WUFI - Randbedingungen 3.WUFI - Ergebnisse: Gesamtwassergehalt 4.Diffusion und Kapillarleitung an den Oberflächen 5.Beispiel einer Wasserbilanz 6.Fazit 7.Anhang A: Vergleich mit Glaser 8.Anhang B: WUFI - Film (Beispiel) 9.Anhang C: Transmissionswärmeverlust...und weiteres © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 29

30 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 30 Feuchtlast normal

31 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 31 Feuchtlast normal

32 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 32 Feuchtlast normal

33 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 33 Feuchtlast normal

34 Inhalte 1.Einführung: Die trockene Wand 2.Beispiel: Ziegelmauer und WUFI - Randbedingungen 3.WUFI - Ergebnisse: Gesamtwassergehalt 4.Diffusion und Kapillarleitung an den Oberflächen 5.Beispiel einer Wasserbilanz 6.Fazit 7.Anhang A: Vergleich mit Glaser 8.Anhang B: WUFI - Film (Beispiel) 9.Anhang C: Transmissionswärmeverlust...und weiteres © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 34

35 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 35 6,85 0,09 0,65 0,09 120,00 Wasserquellen 1,32 Jahreswasserbilanz Jahreswasserbilanz - Werte in kg/m² - Anfangsbedingungen 12°C / 80 % rel. F. Anhaftender Schlagregen = 0,7 · 120 kg/m² = 84 kg/m² Wasserquellen - Anfang Schlagregen, Norden120,00 Raumluftfeuchte1,32 Ziegelmauer6,85 Innenputz I0,09 Multipor0,65 Innenputz II0,09 Bilanzsumme129,00 Wassersenken - Ende 1.Jahr Regen nicht anhaftend36,00 Trocknung außen83,06 Ziegelmauer8,95 Innenputz I0,22 Multipor0,71 Innenputz II0,06 Bilanzsumme129,00 36,00 Wassersenken 8,95 0,22 0,71 0,06 83,06

36 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 36 Jahreswasserbilanz einer Vollziegelaußenwand

37 Inhalte 1.Einführung: Die trockene Wand 2.Beispiel: Ziegelmauer und WUFI - Randbedingungen 3.WUFI - Ergebnisse: Gesamtwassergehalt 4.Diffusion und Kapillarleitung an den Oberflächen 5.Beispiel einer Wasserbilanz 6.Fazit 7.Anhang A: Vergleich mit Glaser 8.Anhang B: WUFI - Film (Beispiel) 9.Anhang C: Transmissionswärmeverlust...und weiteres © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 37

38 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 38 Die dauerhafte Trocknung von Räumen erfolgt so gut wie nicht durch Außenwände, auch nicht bei der Verwendung von diffusionsoffenen und kapillarleitenden Materialien. Und das war schon immer so. Fazit: Zur WUFI - Wasserbilanz einer Außenwand Grafik-Design:

39 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 39 Von Schüle 1939 gemessene Feuchteverteilung in einer Ziegelaußenmauer nach kurzer (untere Kurve) bis mehrtägiger (obere Kurve) regnerischer Bewitterung. Franckh'sche Verlagshandlung 1950 Instationäre Messungen (!) der Feuchte gab es schon vor über 70 Jahren. Rückblick:

40 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 40 Hermann Obermeyer Kaffeetropfen auf Papier:... s a u g e n in Sekunden, Kaffeetropfen auf Papier:... s a u g e n in Sekunden,... und t r o c k n e n dauert!... und t r o c k n e n dauert!... w e i t e r l e i t e n in Minuten (bis Kaffee aufgesaugt ist)... w e i t e r l e i t e n in Minuten (bis Kaffee aufgesaugt ist) Wärme und Feuchte instationär... Wärme und Feuchte instationär... Foto Hermann Obermeyer / Mainz 2011

41 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 41 E n d e

42 Inhalte 1.Einführung: Die trockene Wand 2.Beispiel: Ziegelmauer und WUFI - Randbedingungen 3.WUFI - Ergebnisse: Gesamtwassergehalt 4.Diffusion und Kapillarleitung an den Oberflächen 5.Beispiel einer Wasserbilanz 6.Fazit 7.Anhang A: Vergleich mit Glaser 8.Anhang B: WUFI - Film (Beispiel) 9.Anhang C: Transmissionswärmeverlust...und weiteres © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 42

43 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 43 Was sagt Glaser? Was sagt Glaser? Polystyrol EPSTauwasser = 0,236 kg/m² (Innenputz II wie Putz I)Verdunstung = 0,481 kg/m² diffusionshemmendzulässig! μ = 30 [-], sd = 2,40 m Ytong MultiporTauwasser = 1,580 kg/m² (Innenputz II wie Putz I)Verdunstung = 1,430 kg/m² diffusionsoffen Restmenge = 0,150 kg/m²nicht zulässig! μ = 4,1 [-], sd = 0,33 m MineralwolleTauwasser = 3,260 kg/m² (Innenputz II wie Putz I)Verdunstung = 2,349 kg/m² diffusionsoffenRestmenge = 0,911 kg/m²nicht zulässig! μ = 1,3 [-], sd = 0,10 m Vollziegelmauerwerkkein Tauwasser! Innenputz Izulässig!

44 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 44 Was sagt WUFI? Was sagt WUFI? Polystyrol EPSkein Tauwasser an (Innenputz II wie Putz I)inneren Schichtgrenzen diffusionshemmend μ = 30 [-], sd = 2,40 m Ytong Multiporkein Tauwasser an (Innenputz II wie Putz I)inneren Schichtgrenzen diffusionsoffen μ = 4,1 [-], sd = 0,33 m Mineralwollekein Tauwasser an (Innenputz II wie Putz I)inneren Schichtgrenzen diffusionsoffen μ = 1,3 [-], sd = 0,10 m Vollziegelmauerwerkkein Tauwasser durch Innenputz IDiffusion von innen Je nach Randbedingungen! ? ???

45 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 45 Polystyrol EPSTauwasser = 0,242 kg/m² (Innenputz II wie Putz I)Verdunstung = 0,440 kg/m² diffusionshemmendzulässig! μ = 30 [-], sd = 2,40 m Ytong MultiporTauwasser = 0,242 kg/m² (Innenputz II wie Putz I)Verdunstung = 0,447 kg/m² diffusionshemmend zulässig! μ = 4,1 [-], sd = 0,33 m + sd = 2,0 m (PE-Folie) MineralwolleTauwasser = 0,282 kg/m² (Innenputz II wie Putz I)Verdunstung = 0,470 kg/m² diffusionshemmendzulässig! μ = 1,3 [-], sd = 0,10 m + sd = 2,0 m (PE-Folie) Außenputz VollziegelmauerwerkTauwasser = 0,320 kg/m² Innenputz IVerdunstung = 1,447 kg/m²zulässig! Mit Dampfbremse - Was sagt Glaser?

46 Inhalte 1.Einführung: Die trockene Wand 2.Beispiel: Ziegelmauer und WUFI - Randbedingungen 3.WUFI - Ergebnisse: Gesamtwassergehalt 4.Diffusion und Kapillarleitung an den Oberflächen 5.Beispiel einer Wasserbilanz 6.Fazit 7.Anhang A: Vergleich mit Glaser 8.Anhang B: WUFI - Film (Beispiel) 9.Anhang C: Transmissionswärmeverlust...und weiteres © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 46

47 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 47 Klima- und Bauteilparameter Klima- und Bauteilparameter (Anzahl der Varianten 4 x 2 x 4 x 3 = 96) Himmelsrichtung Schlagregen Innendämmung Feuchtelast Nord Ost Süd West Nord OstSüd West ohne mit ohnemit niedrige normale hohe niedrigenormale hohe ohne (Innenputz I) EPSMultipor Mineralwolle

48 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 48 Start: 1. Jan

49 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 49 Start: 1. Jan

50 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 50...nach einem Tag

51 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 51...nach einem Monat

52 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 52...nach einem Jahr

53 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 53...nach zwei Jahren

54 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 54...nach zwei Jahren...kein Tauwasser!

55 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 55...kein Tauwasser! CaSi-Platte...nach zwei Jahren

56 Inhalte 1.Einführung: Die trockene Wand 2.Beispiel: Ziegelmauer und WUFI - Randbedingungen 3.WUFI - Ergebnisse: Gesamtwassergehalt 4.Diffusion und Kapillarleitung an den Oberflächen 5.Beispiel einer Wasserbilanz 6.Fazit 7.Anhang A: Vergleich mit Glaser 8.Anhang B: WUFI - Film (Beispiel) 9.Anhang C: Transmissionswärmeverlust...und weiteres © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 56

57 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 57 Innenputz

58 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 58 Innenputz

59 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 59 EPS

60 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 60 EPS

61 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 61 Multipor

62 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 62 Multipor

63 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 63 Mineralwolle

64 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 64 Mineralwolle

65 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 65 Raumluftfeuchte

66 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 66 Merke: Die relative Raumluftfeuchte in der Heizperiode immer unter 50%, bei Außentemperaturen kleiner 0 °C (bei Frost) unter 40 % und bei Außentemperaturen kleiner - 10 °C unter 30 % halten. Hygrometer zur Kontrolle an gut sichtbarer (in Augenhöhe) und klimatisch neutraler Stelle platzieren (nicht an Außenwänden und nicht in der Nähe von Fenstern oder Heizkörpern). Typische relative Raumluftfeuchten mit geringem Schimmelrisiko bei Raumlufttemperaturen um 20°C % H y g r o m e t e r T h e r m o m e t e r 20 °C Heizzeit Frost - 10 °C - 10 °C

67 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 67 Dampfdruck Diffusionsstrom = Diffusionswiderstand

68 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 68 Beispiel: Heizperiode

69 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 69

70 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 70 Bilder: Ziegelmauer

71 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 71 Foto H. Obermeyer / Mainz Grenzen von WUFI: z. B. Alterung der Ziegelhaut

72 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 72 Foto Hermann Obermeyer / Mainz Regenschutz... und Nässe

73 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 73 Merke

74 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 74 Zusammenfassung Schlagregenschutz (Westen, Außenputz sollte Wasser abweisendsein) Einbaufeuchte (Austrocknung muss gut möglich sein) Raumluftfeuchte Raumtrocknung durch Außenwände hindurch ist unbedeutend, trocknen nur durch lüften möglich Innendämmung...mit s d - Werten um 2,0m ist meist ausreichend, Untergrund soll möglichst Wasser saugend sein, keine Hohlräume, keine Hinterlüftung nach innen, Luftdichtheit auf der warmen Seite ist unverzichtbar, Wärmebrücken beachten,... Innenputz, GK,... als Feuchtepuffer vorsehen Tauwasserkommt (von innen) in der Wand praktisch nicht vor (...dafür aber von außen durch Regen und Tau)

75 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 75 Mythen

76 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 76

77 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt Wie sinnvoll ist es überhaupt, ein Haus luftdicht zu isolieren? Denn das Dogma des Dämmens, die hermetisch luftdichte Gebäudehülle, hat Konsequenzen für das Wohnklima. Derart isolierte Räume sind ohne Zwangslüftung nicht bewohnbar.... NDR Fernsehen: Montag, 26. November 2012, 22:00 bis 22:45 Uhr

78 © Dipl.-Phys. Hermann Obermeyer / Mainz 2012 zuletzt Ende AnfangInhalt 78 A n h a n g - E n d e


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