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Matthäus Daniel Pöppelmann Ein genialer Baumeister des Barocks.

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Präsentation zum Thema: "Matthäus Daniel Pöppelmann Ein genialer Baumeister des Barocks."—  Präsentation transkript:

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2 Matthäus Daniel Pöppelmann Ein genialer Baumeister des Barocks

3 M.D.Pöppelmann wurde am 3. Mai 1662 in Herford geboren. Seine Eltern lebten bescheiden. Mit 18 Jahren verließ er seine Heimatstadt und kam nach Dresden. Unbekannt ist, was er vorher gelernt hat und warum er gerade in die Residenz der sächsischen Kurfürsten gegangen ist. Bekannt ist, daß er hier am kurfürstlichen Bauamt Arbeit fand und daß er mit den Jahren sogar Bauleiter wurde. Als er schon länger als 20 Jahre in Dresden gearbeitet hatte, wurde er befördert, er wurde Landbaumeister. Erst jetzt konnte er zeigen, daß auch ein guter Architeckt in ihm steckte.

4 Kurfürst von Sachsen August der Starke Die Zeiten waren hart, denn Sachsen führte Krieg gegen Schweden und August der Starke ( ) hatte andere Sorgen, als große Bauten zu errichten.

5 August der Starke war viel gereist und hatte wunderbare Schlösser gesehen. Er wollte auch einen solchen Prachtbau haben wie z.B. der französische Herrscher Ludwig XIV sich in Vesailles errichten ließ. Pöppelmann hat gewaltige Fassaden entworfen. Aber August dem Starken fehlte immer das Geld, denn der Krieg machte einen Strich durch seine Rechnung. Im 1709 bekam er endlich einen konkreten Auftrag - im sogenannten Zwinger sollte eine bogenförmige Orangerie gebaut werden. August der Starke liebte die südlichen Pflanzen, auch die Orangenbäumchen, die im Sommer im Garten wuchsen, im Winter aber in sogenannten Orangerien untergebracht wurden.

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7 Später hat man diese Orangerie erweitert, zweistöckige Pavillions hinzugefügt, und schließlich sollte der entstandene Baukomplex symmetrisch wiedrholt werden. Das alles mußte schnell gehen, weil der Sohn August des Starken heiraten sollte. Man brauchte Festplätze und Pavillions, auch ein neues Opernhaus. Der Zwinger war eine riesengroße Bemühung von Pöppelmann. Die Originalität dieses europäischen Barockwunderwerkes besteht gewiß auch darin, daß dem guten Architekten auch ein genialer Bildhauer mit vielen begabten Helfern zur Seite stand - das war Balthasar Permoser ( ).

8 Balthasar Permoser

9 Der Zwinger wuchs nach und nach und verwandelte sich dabei, selbst was den Zweck anging: zuerst Orangerie, dann Festplatz, wurde er 1729 schließlich Museum und das blieb er bis heute. Im Februar 1945 wurde der Zwinger durch Bombenangriffe schwer zerstört. Durch das meisterhafte Können von Bauarbeitern hat er wieder seine ehemalige Schönheit erhalten.

10 Neben dem Zwinger hat Pöppelmann aber mehrere wunderbare Werke geschaffen. Im Pillnitz stand früher ein altes Schloß. August der Starke wollte hier ein neues und größeres bauen. Pöppelmann sollte mit einem kleinen Lusthaus dicht an der Elbe anfangen. Pillnitz sollte an chinesische und japanische Architektur erinnern. Darum wurden die Dächern geschweift und chinesische Szenen auf die Fassade gemalt. Man träumte von fernen Ländern und man dachte, daß dort alles besser wäre als zu Hause. Das Palais stand an der Elbe und wurde Wasserpalais genannt. Später ordnete der König den Bau eines genauso aussehenden, mehr bergseitig liegenden zweiten Lusthauses an, das Bergpalais genannt wurde. Heute liegt in Pillnitz ein Museum für Kunsthandwerk.

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12 Mitte des 16. Jahrhunderts ließ der sächsische Kurfürst Moritz beim Dorf Eysenberg (in der Nähe von Dreden) ein Jagdhaus bauen. Nach ihm wurde es Moritzburg genannt. Doch August dem Starken, der in dieser Gegend wegen der Jagd weilte, genügte die Anlage bald nicht mehr. Er entschloß sich, unter Leitung Pöppelmanns ein neues Jagdschloß bauen zu lassen und die ganze Landschaft um das Schloß herum umzugestalten. Im 1733 starb der König, ehe alle Arbeiten abgeschlossen waren. Der Nachfolger hatte andere Lieblingsbauten, und so blieb Moritzburg liegen. Heute ist Moritzburg als Barockmuseum bekannt.

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14 Matthäus Daniel Pöppelmann starb am 17. Januar 1736 in Dresden im Alter von 74 Jahren. Seine wunderbare Barockbauten leben aber weiter und erfreuen unsere Augen.


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